Autor Thema: Zusatzleistungen beim Kieferorthopäden  (Gelesen 5000 mal)

Muse

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Zusatzleistungen beim Kieferorthopäden
« am: 27. Dezember 2017, 19:48:29 »
  :) Hier haben doch schon mehr Kinder eine Spange.

Meine Große hat die frühkindliche Behandlung erfolgreich beendet und die Zwangspause wegen Zahnwechsel ist jetzt dann beendet.

Anfang Januar haben wir - nur die Eltern - ein Gespräch mit der Kieferorthopädin wegen dem Beginn der richtigen Behandlung.
Sie wird uns 3-4 Möglichkeiten aufzeigen, davon ist einer der „Kassenweg“ bei dem quasi alles bezahlt wird bis auf die 20% Eigenleistung.
Die anderen Wege sind quasi verschiedene Wege für Zuzahlungen außerhalb der Kassenleistungen was Material, Komfort, kürzerer Zeitaufwand etc bedeuten kann. Wobei darin der Kassenanteil immer enthalten ist. Über unseren gewählten Weg bekommen wir dann auch einen Kostenvoranschlag.

Ist das normal dass der KFO quasi gleich vor Beginn „abrechnet“? Ich fühle mich jetzt schon irgendwie seltsam über Kosten zu sprechen die teils erst in grauer Zukunft anfallen werden. Das wird etwas langwierigeres bei unserer Tochter.
Oder stell ich mich an und die Vorgehensweise ist ganz normal?

Nipa

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« Antwort #1 am: 27. Dezember 2017, 19:57:20 »
Ich finde das eher gut und seriös, wenn man Euch vorab aufklärt.
Heute gibt es sehr viele schonende Methoden, die man uns damals noch gar nicht angeboten hat, weil wir es das nicht gab. Und da kann man eben vorher entscheiden, wo einem eine Zuzahlung was wert ist...

Meine Kollegin hat mit Ü30 noch ne Spange gehabt und das hat sich extrem von dem unterschieden, womit man mich damals gefoltert hat.
Ob es alles immer sinnvoll ist, mmh, gute Frage...




chipgirl

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« Antwort #2 am: 27. Dezember 2017, 20:05:17 »
Hier wurde auch vorab alles besprochen und neben der Kassenleistung könnte man auch extra Sachen auswählen wie Material, Farbe der Brackets, nickelfrei etc....bei einigen Sachen haben wir nze die Kassenleistung, bei anderen Zusätze....wir zahlen aber immer nur das , was gerade gemacht wurde und somit ist alles überschaubar.

Muse

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« Antwort #3 am: 27. Dezember 2017, 20:53:08 »
Chip - Wenn ich sie bisher richtig verstanden habe zahlen wir die Extras auch nur dann wenn sie in der Behandlung eingesetzt werden. Das verteilt sich natürlich auf die vorerst 4 Jahre.
Aber gut zu wissen dass es bei euch ähnlich war!

Nipa - ich selbst habe ja mehr als ein Jahrzehnt barbarische Kieferorthopädische Behandlung hinter mir. Ich hatte jeden Quatsch den es gab aber werde nicht perfekte eigene Zähne haben. Mit dem Hintergrund möchte ich es ja an sich für die Große so kurz und angenehm wie möglich machen da es auch bei ihr nicht perfekt werden wird. Mein Mann will nun zum Kostenvoranschlagsgespräch unbedingt mitkommen.   S:D

chipgirl

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« Antwort #4 am: 27. Dezember 2017, 20:58:38 »
Wir mussten uns auch nicht gleich entscheiden, haben alles mitbekommen und sollten dann ankreuzen und beim nächsten Besuch sind wir das auch nochmal durchgegangen.
Bis jetzt sind wir zufrieden ( haben es ja erst seit dem Sommer) und nur die Gummis sind schon 3x gewechselt und da darf sie sich immer Farben suchen.1x hatte sie rosa und blau und die letzten Male immer silber und lila metallic

sunny

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« Antwort #5 am: 27. Dezember 2017, 21:31:07 »
Bei uns war das auch so. Im ersten Gespräch wurde über 100 mögliche Zusatzleistungen informiert, die alle unterschiedlich viel Geld kosten.
Da ich eine Freundin habe, die zahnarzthekferin ist und ihre Ausbildung beim Kfo gemacht hat, hab ich die nochalgefragt und auch mit der Krankenkasse vorher gesprochen. Letzendlich haben wir uns für die Kassenpatienten mit den 20% entschieden, aber die bracketumfeldversiedelung gemacht, die privat zu zahlen ist.
Bisher sind wir zufrieden. Mir wurde halt geraten, extrem aufzupassen, weil einiges wohl auch geldschneiderei sein kann und nicht unbedingt besser ist als das „ normale“. Ich find es als Laie aber schwer zu entscheiden und zu durchschauen - deshalb hab ich mich noch mehrfach beraten lassen und auch im Internet herumgelesen...

KoenigRaffzahn

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« Antwort #6 am: 28. Dezember 2017, 08:19:03 »
zusatzversicherung vorhanden?

uns wurde gesagt (vom normalen za), bevor wir überhaupt einen termin mit einem kfo machen, sollten wir eine zusatzversicherung abschließen, um eben keine bösen überraschungen zu erleben.
mfg die welt liegt uns zu füßen denn wir stehen drauf wir gehen drauf für ein leben voller schall und rauch bevor wir falln falln wir lieber auf

Muse

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« Antwort #7 am: 28. Dezember 2017, 09:39:30 »
Raffzahn - nein, ist aber wegen der frühkindlichen Behandlung eh viel zu spät.

Sunny - seufz, DAS zu erkennen sehe ich eben als schwierig an. Ich habe gestern schon angefangen zu googeln was es so gibt, und was davon keine Kassenleistung ist. Dabei habe ich auch einige lustige Gerätschaften gefunden die ich damals hatte wie die Jasper Jumper die die Kasse aber gar nicht übernimmt.

chipgirl

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« Antwort #8 am: 28. Dezember 2017, 10:17:38 »
Sorry , aber das mit der Zusatzversicherung ist Quatsch.....also man muss keine haben und vieles wird über die Kassenleistung abgedeckt. Unsere wollte z.b.garkeine brackets in Zahnfarbe haben, weil sich die von ihrer Freundin verfärbt haben. Hab auch mit meiner Schwägerin geredet, sie ist Zahntechnikerin, sie meinte auch das viele zusätzliche Sachen nur Geldmacherei sind ;)....

Fliegenpilz

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« Antwort #9 am: 28. Dezember 2017, 11:42:47 »
Vor allem kann diese Zusatzversicherung nur abgeschlossen werden solange es noch keinen Behandlungsbedarf gab bzw. bevor dies von dem Zahnarzt ausgesprochen worden ist und damit auch in die Akte aufgenommen wurde.



chipgirl

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« Antwort #10 am: 28. Dezember 2017, 11:47:12 »
Das kommt noch dazu @Fliegenpilz.
Ich gar ja eine und Mausi st da seit Geburt mit drin, aber für sie hab ich es bis jetzt nicht benötigt, nur für mich ;)

KoenigRaffzahn

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« Antwort #11 am: 28. Dezember 2017, 16:32:02 »
Sorry , aber das mit der Zusatzversicherung ist Quatsch.....also man muss keine haben und vieles wird über die Kassenleistung abgedeckt. Unsere wollte z.b.garkeine brackets in Zahnfarbe haben, weil sich die von ihrer Freundin verfärbt haben. Hab auch mit meiner Schwägerin geredet, sie ist Zahntechnikerin, sie meinte auch das viele zusätzliche Sachen nur Geldmacherei sind ;)....

ja, natürlich muss man keine haben, hat man aber eine, deckt diese vieles ab, hat man keine, dann muss man das halt selber bezahlen.

quatsch ist das nicht ... unser hauszahnarzt, kennt sich da aus, der wird uns ja keinen quatsch erzählen. der hat gesagt, BEVOR man zu einem kfo geht, sollte man eine zusatzversicherung abschließen.

damit man nicht selber auf den kosten sitzen bleibt.

ist man schon beim kfo gewesen und der schlägt die und die behandlung vor, und das ist aktenkundig, dann nimmt einen auch keine zusatzversicherung mehr. 

er hat uns deswegen geraten, erst eine zusatzversicherung abzuschließen, und dann zu einem kfo zu gehen.

denn die krankenkasse deckt vieles gar nicht ab, was da an kosten auf einen zu kommt.

von daher empfinde ich das nicht als qutsch, sondern nur als sinnvoll.

es sei denn, man hat hunderte oder tausende von euros übrig um eine evtl, kfo behandlung abzudecken, muss ja auch nicht jedes kind da hin.  es braucht ja nicht jedes kind eine spange z.b.

alleine dafür lohnt sich ja schon eine zusatzversicherung, die kostet ja nicht die welt, aber so eine spange gibts ja nicht für lau und die kasse trägt ja nicht die vollen kosten einer spange. wäre mir jedenfalls neu.

wenn nichts zu machen ist, dann braucht man auch keine zusatzversicherung. aber ich bin sicher ein kfo findet immer was, was angeblich zu machen ist ... der will ja schließlich auch geld verdienen und die zeiten, das die gesetzliche kasse das alles trägt sind schon lange vorbei, auch bei kindern! und ohne grund geht ja keiner zu einem kfo mit seinem kind. das wird schon gründe haben warum man da hin geht.

Vor allem kann diese Zusatzversicherung nur abgeschlossen werden solange es noch keinen Behandlungsbedarf gab bzw. bevor dies von dem Zahnarzt ausgesprochen worden ist und damit auch in die Akte aufgenommen wurde.

bevor ein kfo eine notwendigkeit festgestellt hat. deshalb von unserem hauszahnarzt der dringende hinweis, erst eine abschließen, dann zum kfo zu gehen, der wird ja keinen quatsch erzählen, der konnte uns sogar sagen was wir alles abdecken lassen sollten mit der zusatzversicherung.
« Letzte Änderung: 28. Dezember 2017, 16:36:53 von KoenigRaffzahn »
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KoenigRaffzahn

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« Antwort #12 am: 28. Dezember 2017, 16:40:29 »
wir haben seit jahren eine für unseren sohn.
da vertraue ich auf den zahnarzt von uns im direkten gespräch der seine praxis seit jahrzehnten hat. dessen frau eine kinder zahnärztin ist.

die zusatzversicherung ist ja auch so gedacht, das unser sohn diese später selber übernehmen kann wenn er alt genug ist, die soll ihn nicht nur jetzt absichern sondern auch in seinem späteren leben und je eher man da einsteigt umso geringer die beiträge.

es ist ja eher davon auszugehen, das die kassenleistungen noch weiter gestrichen werden für zahnbehandlungen, da empfinde ich es schon fast fahrlässig keine zu haben, es sei denn man schwimmt im geld.
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KoenigRaffzahn

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« Antwort #13 am: 28. Dezember 2017, 16:43:43 »
drei mal auf holz geklopft, wir sind schon dankbar für die super guten zähne unseres kindes. bonusheft ist auch schon vorhanden und an den zähnen selber ist nichts.
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« Antwort #14 am: 28. Dezember 2017, 17:01:02 »
Doch, für die medizinisch notwendige Behandlung ohne "Zusatzschnickschnack" (der sicher teils auch gut sein kann, aber eben nicht notwendig) zahlt die Kasse 100%. Einen Teil muss man selber im Voraus zahlen, aber man bekommt es ja wieder, wenn die Behandlung erfolgreich beendet wurde.
Ich hab  da schon alles gehört und mitbekommen. Meine Schwester hat z.B. echt kein Geld übrig. Meine Nichte hat das normale Standartprogramm und es gibt am Ende keine Privatkosten. Meine Kollegin hat das volle Programm gebucht und da liegen allein die Privatkosten, die nicht zurückerstattet werden, bei 3000 Euro (das war ihr nicht klar, sie dachte, als sie unterschrieben hat, das seien schon die 20% , die sie wiederbekommt. Diese kommen aber noch dazu).... Dazwischen ist alles möglich.
Die meisten zahlen über die Gesamtbehandlung ein paar hundert Euro privat, weil die Kinder spezielle Bögen bekommen oder mal was Buntes etc.

Ach ja, und Privatversicherungen zahlen oft diese Zusatzsachen acuh nicht unbedingt,...

Hier ist es aber bisher so, dass bei beiden nach heutigem Stand keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Die Spange wäre eine rein kosmetische Sache.

Zusatzversicherung kann man also haben, muss man aber nicht. Was anderes vielleicht später bei anderen Behandlungen

Ist man erst Mal auf eine Fehlstellung aufmerksam gemacht worden , ist es eh zu spät (auch wenn dies nur der Zahnarzt gesagt und in der Akte vermerkt hat)...wobei es manchmal nach 2 Jahren Wartezeit doch geht.



Honigbluete

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« Antwort #15 am: 28. Dezember 2017, 18:32:11 »
Ich kenne es auch so, wie Lotte es schreibt, vor allem kann man wohl auch den Betrag in monatlichen Raten während der kompletten Behandlung zahlen, das zieht sich ja meist über einen längeren Zeitraum und ist machbar. Bei unseren Kindern war es sehr früh klar, dass sie eine kieferorthopädische Behandlung benötigen werden, bei Jakob quasi schon beim ersten Zahnarztbesuch (Kreuzbiss). Er wird eine Frühbehandlung benötigen, bei Lukas sind die zweiten Schneidezähne nicht angelegt, da werden wir wahrscheinlich im kommenden Jahr starten... Er hat noch zu viele Milchzähne, da warten wir schon seit 2 Jahren auf den weiteren Zahnwechsel. Wie ich unser Glück kenne, werden die beiden dann parallel eine Spange bekommen. Wobei es bei Lukas schon komplexer ist...

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« Antwort #16 am: 28. Dezember 2017, 20:37:42 »
Ja, ich kenne es auch so dass sobald der Zahnarzt (! Nicht KFO) feststellt dass eine kieferorthopädische Behandlung erfolgen muss ist es eh zu spät.

Genaue Zahlen bekomme ich ja erst Mitte Januar, diese kann ich dann bei Interesse grob hier wiedergegeben.
Sie wird uns ja auch einen Weg rein mit Kassenleistung vorschlagen. Und weitere mit unterschiedlichen Zusatzkosten - die laut ihr bisher - max. 1.600€/1.700€ betragen würden.

Wir werden sehen, ich bin auf alle Fälle erleichtert dass die Vorgehensweise üblich zu sein scheint.  :)

Fliegenpilz

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« Antwort #17 am: 28. Dezember 2017, 20:48:34 »
Bei uns wird ggf. unsere kleine Tochter mal in den Genuss einer Zahnspange kommen - es gibt da noch keine Tendenz von der Kinderzahnärztin, sprich wir könnten sogar noch eine Zusatzversicherung abschließen ... aber als wir das alles mal durchgerechnet haben, so würde diese Zusatzversicherung uns mehr kosten als die eigentlichen Kosten nachher. Vor allem weil die Versicherungen, dass was wirklich regelmäßig anfällt zum größten Teil gar nicht abdecken.

Die Zahnspange wird von der Krankenkasse vollständig übernommen - und bestimmte Eigenleistungen werden nach abgeschlossener Behandlung auch noch zurück gezahlt für die die Eltern in Vorkasse gehen.
Und was dann noch übrig bleibt wie z.B. Zahnreinigungen im engeren Abstand (würde ich IMMER!!! machen lassen) sind sowieso Eigenkosten - auch mit Zusatzversicherung.

@KönigRaffzahn
Das stimmt nicht - sobald der Zahnarzt äußert, dass eine kieferorthopädische Behandlung ggf nötig ist (und dies dann auch zu 98% in seinen Akten vermerkt bzw. dir im Worst Case sogar direkt die Überweisung aushändigt), ist der Abschluss einer Zusatzversicherung nicht mehr möglich bzw. bei einer Überprüfung des Falls wäre die Versicherung schneller vom Versicherungsgeber wieder gekündigt als du sie abgeschlossen hast.
Zudem greifen gewisse Versicherungen auch erst nach Zeitraum XY und ob ich dann wirklich 6 - 12 Monate oder gar 2 Jahre ins Land verstreichen lasse um ggf. 3,50€ zu sparen am Ende?

Wir sind da fahrlässig, wie du es nennst und haben keine Versicherungen diesbezüglich für unsere Töchter abgeschlossen.



Gerade gefunden auf einer Versicherungsseite:
Zitat
Wenn Sie darüber nachdenken eine solche Versicherung abzuschließen, dann darf bisher kein Behandlungsbedarf vorliegen, da bei einem späteren Abschluss in der Regel jegliche Übernahme verweigert wird, mit dem (berechtigten) Hinweis, dass die Notwendigkeit einer Behandlung schon bei Vertragsabschluss bekannt war (nach dem Prinzip: ein brennendes Haus kann man nicht mehr gegen Feuer versichern).

*schulternzuck*
« Letzte Änderung: 28. Dezember 2017, 20:52:33 von Fliegenpilz »


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« Antwort #18 am: 28. Dezember 2017, 22:53:39 »
Stimmt, das habe ich eben ganz vergessen: die Zusatzversicherung deckt nicht alles ab und daher denke ich, dass es sich eher lohnt, monatlich eine gewisse Summe zur Seite zu legen für Sonderausgaben. Das machen wir schon seit Jahren und das bringt uns mehr, als eine Zusatzversicherung.

KoenigRaffzahn

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« Antwort #19 am: 29. Dezember 2017, 08:02:01 »
na dann, dann lügt mein zahnarzt uns bewusst an und die versicherung auch und die krankenkasse auch. ok, kann ich mit leben.

unsere kasse übernimmt die kosten für eine zahnspange nur voll, wenn ein schweregrad von mindestens 3 vorliegt. also sagt doch nicht das die kassen das immer voll übernehmen. dann müssen wir mit 20% in vorleistung treten und 80% wird von der kasse  übernommen, wie gesagt erst wenn schweregrad 3 vorliegt und bei welchem kind liegt schon schweregrad drei vor? liegt das nicht vor, dann trägt die zusatzversicherung die kosten.

die dak selber bietet auch zusatzversicherungen an diesbezüglich, also reden die alle quatsch und lügen? aha

aber egal ,-)

die versicherung kostet uns keine 10,- euro im monat und ist auch für längerfristig ausgelegt und nicht nur für eine kfo behandlung.  8) (wie z.b. nicht die einfachsten füllungen, sollte die benötigt werden, kronen später oder ähnliches, also nicht nur für die kfo und wie sich die zahngesundheit meines kindes entwickelt weiß ich nicht)

unser zahnarzt hat noch keine empfehlung ausgesprochen, sondern gesagt es könnte sein, da unser sohn aber noch viele milchzähne hat. wäre eine spange zum jetzingen zeitpunkt ohnehin quatsch. und warum sollte ich mir eine überweisung aushändigen lassen?
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2017, 08:08:23 von KoenigRaffzahn »
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« Antwort #20 am: 29. Dezember 2017, 08:13:22 »
Unter schweregrad drei zählt die Kasse nix, weil es da, wenn überhaupt, um rein kosmetische Behandlungen geht.
Jedes einzelne Kind, das ich mit Spange kenne , hat mind Stufe 3.
wobei das mit der ausgangsfrage ja nichts zu tun hat. Da geht es um Zusätze während der medizinisch notwendigen Behandlung bei Stufe 3.... also die flexibleren Bögen, bunte brackets oder so....
zahnzusatzveesicherung kann man generell sicher drüber nachdenken , wie alle Versicherungen die es do. gibt, ist man im Notfall sicher froh, eine zu haben. bzgl Zahnspangen sind sie aber oft nicht sinnig. Ob ich meinen Kindern aus rein kosmetischen Gründen eine Spange machen lassen würde, wenn es bezahlt würde, weiß ich auch nicht. Ist ja schon auch eine ganz schöne Tortur für dann einen minimalen Effekt



Honigbluete

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« Antwort #21 am: 29. Dezember 2017, 08:26:30 »
Die Versicherungen, die wir uns angesehen haben, haben auch nicht alle Kosten abgedeckt. Oft stand da was von medizinisch notwendig (also Kassenleistung) uns auch nur bis 80%, nur unter bestimmten Voraussetzungen etc. Wenn ich jetzt also eine Versicherung für 10€ im Monat abgeschlossen hätte, als Lukas 1 Jahr alt war, hätte ich bis jetzt schon 1200€ bezahlt. Soviel wird die Behandlung evtl kosten, das nehme ich dann in Kauf. Wenn es weniger wird, gut, wenn's teurer wird, ist das dann so. Aber selbst mit der Versicherung musst du ja noch etwas zahlen, 100% deckt die ja auch nicht ab. Es ist halt Einstellungssache, ob man das versichert oder nicht, wir haben uns halt dagegen entschieden. Und aufgrund dieses Threads habe ich etwas recherchiert und festgestellt, dass zumindest unsere KK den Eigenanteil auf 10% senkt für das zweite Kind, das gleichzeitig in kieferorthopädischer Behandlung ist  8) Das wird für uns evtl zum Tragen kommen...

lotte81

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« Antwort #22 am: 29. Dezember 2017, 09:01:16 »
diese Rechnung haben wir auch durchgeführt, Honig. Wir hatten sogar mal diverse Zusatzversicherungen für die Kinder, haben diese nach genauer Prüfung und Rechnung aber nach zwei Jahren gekündigt. die kosten lagen einfach über den Nutzen ... bisher...  klar, käme irgendwann eine teure Zahnbehandlung, die die Kasse nicht übernimmt oder ein bestimmter Sehfehler, ärgern wir uns vielleicht noch....

Ich hatte hier im Forum vor ca. zwei Jahren die Frage nach dem Nutzen einer Spangen Zusatzversicherungen gestellt. Danach noch mit zwei Freundinnen gesprochen, die im entsprechenden Bereich arbeiten. Ich habe mir verschiedene private Versicherungen angeschaut und kann schlussendlich zu dem Punkt: sollte eine Behandlung mit einer Spange nicht medizinisch notwendig sein, greift die Zusatzversicherung auch kaum. Ist sie medizinisch notwendig, zählt eh die normale Krankenkasse.
Für mich selber denke ich über mehr private Zusatzversicherungen nach. Klar, bisher hätte ich noch nie eine gebraucht. Aber man wird ja älter und da könnte es dann irgendwann sinnvoll sein



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« Antwort #23 am: 29. Dezember 2017, 09:05:58 »
Ach so, dass euer Arzt oder die Kasse lügen, ist damit nicht gesagt. Es ist wie bei allen 1000 verschiedenen Versicherungen, die es so gibt, eine persönliche Entscheidung. Ich bin grad insgesamt am Thema Versicherungen für uns dran und merke in Gesprächen mit anderen Leuten , wie unterschiedlich die Bedürfnisse da sind. Ich würde zB am liebsten alles versichern. Mein Mann hätte ohne mich grad mal eine Haftpflicht .... im Freundeskreis gibt es Leute, die 1000 Euro monatlich in diverse Versicherungen zahlen(ohne Krankenkasse! ) , andere haben nur, was Pflicht ist. Es gibt so viele Versicherungen, über die man sich im Notfall bestimmt freut. Aber jede für sich kostet halt auch.



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« Antwort #24 am: 29. Dezember 2017, 09:38:08 »
Also hier würde theoretisch auch 100% die Kasse tragen( 80% sofort und die 20% bei Anschluss) und wie die anderen gesagt haben tut man seinem Kind das ja nur an, wenn es wirklich notwendig ist und das ist dann mit Sicherheit Grad3, ich habe aber keine Ahnung was wir haben.
Die Frage wegen der Zusatzversicherung hatte sich nicht gestellt bei uns, da die Maus seit ihrer Geburt bei mir mit drin ist

 

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