Risikolebensversicherung

Vor allem junge Familien profitieren.

Mutter mit KindSind Sie berufstätig, Hauptverdiener und versorgen eine Familie? Sie möchten Ihren Partner und die Kinder für den Todesfall absichern und das möglichst günstig? Nicht nur Versicherungsexperten, auch Verbraucherschützer empfehlen hierfür in erster Linie eine Risikolebensversicherung. Warum?
Eine Risikoversicherung ist im Gegensatz zur kapitalbildenden Lebensversicherung kein Sparvertrag, sondern ein reiner Todesfallschutz. Es gibt keine Vermischung zwischen Risikoschutz im Todesfall und irgendeiner Sparleistung. Stirbt der Versicherungsnehmer, zahlt die Versicherungsgesellschaft einen in der Police vereinbarten Betrag an die Hinterbliebenen aus. Besonders wichtig ist dieser Hinterbliebenenschutz für Partner, die keine oder nur sehr geringe Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenkasse haben, wie junge Eltern oder Selbstständige. Sofern Mutter oder Vater etwas zustößt, sind dann bei allem emotionalen Leid, die Kinder und der zurückgebliebene Partner zumindest finanziell abgesichert.

Günstig und überschaubar

Sofern der Versicherte jung und gesund und nicht dem Alkohol verfallen ist, wenn er oder sie nicht raucht oder einem lebensgefährlichen Hobby nachgeht, kostet der finanzielle Schutz der Familie vergleichsweise sehr wenig. So kann beispielsweise ein 26-jähriger Mann, der Nichtraucher ist und keinen besonders gefährlichen Lebenswandel hat schon für knapp 180 Euro pro Jahr seine Familie mit einer Versicherungssumme von rund 150 000 Euro absichern. Ältere Kunden zahlen etwas mehr.
Achtung! Vergleichen lohnt sich! Es gibt auch Anbieter, die für die gleiche Leistung jährlich 500 bis 600 Euro verlangen!
Außerdem bestimmt die Vertragslaufzeit die Höhe der zu zahlenden Beiträge. Hier lohnt es sich besonders, die aktuelle Familiensituation auf den Prüfstand zu stellen. Besondere Kriterien sind:

  • Viele Kinder zählen zur Familie?
  • Wie alt sind die Kinder?
  • Wohnt die Familie zur Miete oder müssen regelmäßig Kreditraten für ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung bezahlt werden? In welcher Höhe? Wie lange?
  • Sofern der Hauptverdiener Unternehmer ist, kommen eventuell noch regelmäßige Belastungen aus Unternehmenskrediten hinzu.
Deshalb sollte der Versicherungsnehmer die Vertragslaufzeit so lang bemessen, bis die Ausbildung des jüngsten Kindes beendet und alle Kredite größtenteils getilgt sind.
Versicherungsunternehmen möchten ihr Risiko, Leistungen auszahlen zu müssen, natürlich möglichst genau abschätzen können. Deshalb lassen sie sich bereits bestehende oder eventuell zu erwartende gesundheitliche Einschränkungen, die zum vorzeitigen Ableben des Versicherungsnehmers führen könnten, mit höheren Beiträgen bezahlen. Bei hohen Versicherungssummen verlangen sie unter Umständen sogar ein ärztliches Gutachten und entscheiden erst dann, ob sie den Interessenten als Kunden annehmen oder nicht. Schon ein hoher Blutdruck, massives Übergewicht oder Bergklettern als Hobby können hierbei zum K. O.-Kriterium werden.

Tipp: Trotz aller Unsicherheiten oder Vorbehalte lohnt es sich gerade für junge Familien, Alleinverdiener, Existenzgründer sowie selbstständig tätige Familienväter und Mütter immer, sich im Bedarfsfall an einen Versicherungsfachmann zu wenden und um Hilfe bei der Suche nach der passenden Risikolebensversicherung zu bitten. Ist der Vertragsabschluss erst einmal geschafft, bietet sie nämlich für niedrige Beiträge hohen finanziellen Schutz der Hinterbliebenen.
Für ausführlichere Informationen bietet sich ein Blick auf die Webseiten, der jeweiligen Versicherungsanbieter an.

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