Autor Thema: Gastritis / Helicobakter pylori therapie  (Gelesen 1416 mal)

pelα ღ

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Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« am: 16. Januar 2015, 19:51:08 »
Hallo zusammen :)

ich kriege zum ersten mal mit allen Tricks (heilerde, ernährung und gastrovegetalin) meinen Magen nicht in den Griff. Ich vermute dahinter was anderes als eine gastrits.

Evt. den helicobakter ...
Da ich keine Säureblocker etc. nehme (weil sie sich eben mit der Ursache nicht beschäftigen - wäre es eine gastritis) müsste ich mich damit + sogar auch noch Antibiotikum anfreunden :(

Wenn ich google lese ich überwiegend, das so eine therapie nicht erfolgreich war (eigenentlich lieber nicht googlen ;) ).

Was mich beschäftigt:
1. wie verträglich ist die Prozedur.
2. ist man langfristig beschwerdefrei dadurch geworden?

Kurz und gut, bis zum 26. bräuchte ich positive Geschichten ;)
Viele Grüße Pela


Fliegenpilz

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #1 am: 16. Januar 2015, 20:02:05 »
Darf ich schreiben?
Ich habe aber nichts Positives im Gepäck :-[

Magenspiegelung am 15.12., nachgewiesener Helicobacter pylori und Start von ZAC (Antibiotika - setzt sich zusammen aus Amoxicillin & Clarithromycin, so wie Pantoprazol). Ich habe täglich sechs Tabletten genommen - morgens drei, Abends drei. Sieben Tage lang.

Start: 23.12. - Ende 29.12.
Ab dem 24.12. war ich Beschwerdefrei, ich konnte essen & trinken ohne Übelkeit und Erbrechen. Wir fuhren in den Urlaub und ich hatte auch dort beschwerdefreie Tage - Rückkehr war am 02.01.2015.

Nach Ende des ZacPacs habe ich weiter mein Omeprazol genommen. Bis heute bzw. ich bin noch in der Einnahmephase.

Seit dem 06.01.2015 leide ich wieder unter denselben Symptomen wie vor der Einnahme des Präparates. Ich habe am Montag wieder einen Termin bei meinem Hausarzt und bin gespannt was er mir jetzt anbietet als Alternative.
Noch einmal mag ich meinen Körper die doch hochdosierten Antibiotika nicht zumuten, da ich auch Nebenwirkungen hatten, die zwar im Vergleich zu der eigentlichen Erkrankung gut zu vertragen waren aber ob mein Körper es noch einmal so gut weg steckt?

Bisher ist das einzig Positive, dass die Beschwerden mich wellenartig überkommen und nicht dauerhaft vorhanden sind :P



pelα ღ

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« Antwort #2 am: 16. Januar 2015, 20:22:56 »
Das tut mir sehr leid ... :(

Das und sie Tatsache nicht mehr von den Blockern loszukommen liest man dazu leider im Internet ohne Ende :(
Viele Grüße Pela


Fliegenpilz

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #3 am: 16. Januar 2015, 20:26:22 »
Das Omeprazol nehme ich weiterhin, weil ich eine akute Gastritis habe und man ja bei der Magenspiegelung all die Entzündungsbereiche sehr gut sehen konnte.

Im Internet habe ich dazu gar nichts gelesen, ich habe mich ausschließlich über den Helicobacter pylori selbst informiert. Werde ich auch weiterhin nicht lesen. Fakt ist nämlich: Es gibt immer mehr Negativberichte bzw. brennen die sich auch besser in das eigene Hirn ein als ein lapidares "Bei mir war danach alles gut!"

Fakt ist auch, dass ich mehr Angst vor dem habe was durch den Helicobacter pylori alles begünstigt und gefördert wird als vor einer weiteren medikamentösen Behandlung.

Ich führe jetzt ein Schmerztagebuch und hoffe, dass wir darüber auch ein wenig klüger werden was meinen Magen angeht. Auffällig aktuell: Die Beschwerden kommen im Ruhezustand. Abends liegend im Bett, entspannt sitzend beim Auto fahren, entspannt sitzend bei einer lustiglockeren Unterhaltung.


~Netti~

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #4 am: 16. Januar 2015, 20:40:28 »
Darum darf ich die Säureblocker nur kurz nehmen. Mein Arzt verschreibt die höchstens für zwei Wochen, weil man sonst abhängig davon wird.

Meine Schwägerin hatte auch diese Helicobacter. Hat das AB arg schlecht vertragen, aber danach war es gut.

pelα ღ

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #5 am: 16. Januar 2015, 20:42:06 »
Ich notiere mir das auch täglich.
Sei froh, dass du nicht allzu viel vorab gelesen hast, das ist jetzt mein riesen Problem, sollte es zu der Therapie kommen.

Könntest du von deinem hausarzttermin berichten? :*
Viele Grüße Pela


Fliegenpilz

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #6 am: 16. Januar 2015, 22:16:21 »
Eine Abhängigkeit von Omeprazol ist ehrlich gesagt meine geringste Sorge, denn dauerhafte Übelkeit, Schmerzen als würde man permanent in die Magengrube geboxt kriegen, Erbrechen bis es blutet, Kreislaufprobleme durch die Schmerzen ... sind da gewiss das größere Übel und für mich persönlich kein Dauerzustand.

Ich mag da auch nicht groß experimentieren, da ich meinen Magen in all seiner Funktionalität gerne noch einige Jahrzehnte bei mir haben mag.

Ja, ich werde dir berichten Pela :)
Ich vermute: Weiterer Test ob es wieder / immer noch der Helicobacter pylori ist und dann eine erneute Behandlung mit etwas noch stärkerem als das ZacPac.


pelα ღ

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #7 am: 16. Januar 2015, 22:24:05 »
Das klingt fürchterlich und raubt dir ja jede Lebensqualität :(

Ich hoffe, dass du am Montag einen neuen therapie Ansatz bekommst.
Viele Grüße Pela


Fairydust

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #8 am: 17. Januar 2015, 09:52:35 »
Ich hatte die Tierchen in der Abizeit. Ich hatte aber nicht soooo extreme Beschwerden. Mir war "nur" dauerübel und mußte mich zum essen zwingen. Ich mußte da irgendwelche Tabletten nehmen, über einen langen Zeitraum. Ich habe keine Ahnung mehr, wie die hießen. Es war aber kein Antibiotika. Bis jetzt habe ich es nicht wieder bekommen.







pelα ღ

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #9 am: 17. Januar 2015, 11:04:38 »
Das hätte mich jetzt sehr interessiert, weil es kein AB war :)
Viele Grüße Pela


Fairydust

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Antw:Gastritis / Helicobakter pylori therapie
« Antwort #10 am: 17. Januar 2015, 12:54:19 »
Der Arzt lebt leider nicht mehr. Sonst hätte ich da mal nachgefragt.
Die Tabletten hatten einen ganz komischen Geruch, den kann ich heute noch riechen, wenn ich an die Tabletten denke.







LILA

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« Antwort #11 am: 17. Januar 2015, 13:21:58 »
Ach Mensch das hört sich echt fies an.  :-[

Pela, welche Beschwerden hast du denn? Permanent oder akut?
Wurden Unverträglichkeiten ausgeschlossen? Lactose, Fructose, Histamin usw.?  :-\

LG Kathrin



pelα ღ

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« Antwort #12 am: 17. Januar 2015, 13:29:14 »
Lactose und Fructose wird nach der Spiegelung getestet.

Beschwerden habe ich immer. Brennen ist am Schlimmsten. Es gibt auch Tage da brennt es nicht, dann habe ich nur mega druck oder Stechen.
Heute pikest es permanent vor sich hin.
Ruhe ist keinen Tag, seit November :*

Viele Grüße Pela


Fliegenpilz

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« Antwort #13 am: 17. Januar 2015, 13:35:18 »
Zitat
Infektionen mit H. pylori werden für eine Reihe von Magenerkrankungen verantwortlich gemacht, die mit einer verstärkten Sekretion von Magensäure einhergehen. Darunter fallen beispielsweise die Typ B-Gastritis, etwa 75 Prozent der Magengeschwüre und praktisch alle Zwölffingerdarmgeschwüre. [...] Eine chronische Infektion mit H. pylori ist ein Risikofaktor für die Entstehung des Magenkarzinoms und des MALT-Lymphoms. Aus diesem Grund hat die WHO H. pylori 1994 in die Gruppe I der definierten Karzinogene eingeordnet

Und das alleine macht mir mehr Sorgen und Ängste als eine Behandlung mit Antibiotikum. Ich bin bestimmt niemand der Antibiotikum leichtfertig nimmt, aber diese Infektion zu verschleppen und dann mit den Spätfolgen leben zu müssen ist mir definitiv zu risikoreich.


pelα ღ

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« Antwort #14 am: 17. Januar 2015, 13:59:43 »
Möchte ich ja auch nicht ...
Deshalb mache ich mich ja schlau um dafür irgendwie offen zu werden.
Ich vermute das leider bei mir und habe zu viel über den Misserfolg der therapie gelesen, leider.
Viele Grüße Pela


Fliegenpilz

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« Antwort #15 am: 19. Januar 2015, 18:06:12 »
Du wolltest ja Bericht haben von meinem Termin beim Hausarzt:
Weiteres Rezept für Omeprazol, meine Beschwerden seien nicht erklärbar, ZacPac sei sehr wirksam.
Überweisung zur Klinik.


pelα ღ

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« Antwort #16 am: 19. Januar 2015, 18:25:42 »
Das ist ja alles sehr unerfreulich ... :(
Obwohl mal haufenweise den Verkauf liest, den du grad durchmachst, leider.

Wurden auch schon Unverträglichkeiten untersucht?
Viele Grüße Pela


pelα ღ

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« Antwort #17 am: 26. Januar 2015, 12:59:10 »

Hallo :)

Ich liege jetzt relaxt auf dem Sofa und da bleibe ich heute auch und gammel.

Die Magenschleimhaut sieht super aus die Entzündung ist beim Magen Eingang / Übergang Speiseröhre (obwohl ich kein Sodbrennen habe, jedenfalls merke ich nichts). Ich hab eine leichte Insuffizienz der Magenklappe (muss nicht operiert werden) und einen leichten Zerchfellbruch. Ich will beim nächsten Mal noch mal fragen, wie man sowas kriegt.

Jedenfalls nehme ich jetzt 4 Wochen 40 mg pantoprazol und das sollte ich auch immer in der Hausapotheke haben um dann ggf. immer mal eine 2 Wochen kur zu machen, wie auch Maloxan.

Die Proben stehen noch aus, wie die Unverträglichkeit-Test. Ich bin mit heute aber schon mal sehr zufrieden
Viele Grüße Pela


Fliegenpilz

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« Antwort #18 am: 26. Januar 2015, 13:54:32 »
Sehr schön :)

Die Insuffizienz habe ich auch, wurde auch gefragt wie häufig ich Sodbrennen habe - und ich habe nie Sodbrennen, außer ich bin schwanger ;D


pelα ღ

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« Antwort #19 am: 26. Januar 2015, 14:07:09 »
In der Schwangerschaft hatte ich auch Sodbrennen, sonst nie :)
Viele Grüße Pela


 

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