Autor Thema: Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen  (Gelesen 6576 mal)

Lolja

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Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen
« am: 30. September 2014, 08:40:28 »
Ich weiß momentan nicht wie und was und stelle deshalb euch die Frage..........

Haben auch eure Kinder schlechte Gedanken, ein schlechtes Gewissen? Wie geht ihr damit um?

Mein Sohn 6, redet ständig davon dass er ein schlechtes Gewissen hat egal wegen was. Er hat ständig schlechte Gedanken z. B. dass er mich tötet oder auch andere in seiner Umgebung, er findet es selber schrecklich das er solche Gedanken hat und deshalb hat er auch ein schlechtes Gewissen. Ständig versuche ich ihn zu beruhigen und auf ihn einzureden, ihm vieles zu erklären. Irgendwie weiß ich aber nicht weiter, was soll ich noch tun?

Danke für die Antworten

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kostrella

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Antw:Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen
« Antwort #1 am: 30. September 2014, 09:00:43 »
Hallo,
das hört sich für mich doch beunruhigend an. Vielleicht solltest du mal mit einem Kinderpsychologen reden. Ich meine nicht, dass du gleich mit deinem Sohn hingehst, sondern ihm die Lage erklärst und dir Tipps holst, wie du deinem Sohn helfen kannst, dass er sich nicht den Kopf zerbricht.
Wenn du schon sagst, er hat ständig solche Gedanken und deine Versuche wenig bringen, ist professionelle Hilfe gefragt.

LG


Lolja

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Antw:Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen
« Antwort #2 am: 30. September 2014, 09:47:06 »
Danke für die Antwort

Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.

Dennoch wollte ich wissen ob jemand Ähnliches durchgemacht hat.

Ich mache einen Termin beim KiA.
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scarlet_rose

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Antw:Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen
« Antwort #3 am: 30. September 2014, 17:29:09 »
Also gehört habe ich derartiges auch noch nicht und es würde moich wohl auch sehr besorgen.
Schaut er denn viel fern? Oder viele Computerspiele, die nicht unbedingt seinem Alter entsprechen?
Eventuell überfordert ihn irgendetwas derartiges oder er hat irgend etwas in die Richtung mitbekommen.

Vielleicht auch über Dritte...

Ich würde wohl auch mal einen professionellen Rat suchen  :-\

Lolja

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Antw:Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen
« Antwort #4 am: 03. Oktober 2014, 08:15:08 »
So wie ich es jetzt mitbekommen habe, hat er den Film Star Wars bei meinem Cousin gesehen, genau ab da hat das auch mit dem Tod und töten angefangen. Der Film ist ja erst ab 12 Jahren, na dann kein Wunder. Bin irgendwie schon enttäuscht. Bei mir daheim darf er derartiges gar nicht sehen. Ich würde jetzt einfach mal mehr mit ihm darüber reden und hoffen, dass sich das Problem irgendwie von alleine löst und wenn nicht muss ich natürlich irgendwie prov. Hilfe suchen. 
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zuz

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Antw:Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen
« Antwort #5 am: 05. Oktober 2014, 06:30:54 »
Ich würde wohl mal zu einer Beratung gehen, das kannst du auch ohne ihn machen. Fragen, wie du das auffangen kannst. Schadet ganz bestimmt nicht.
Ich wäre auch sehr enttäuscht! Das war natürlich sehr unverantwortlich und das würde ich den Betreffenden auch sehr deutlich sagen.

Petra

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Antw:Schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen
« Antwort #6 am: 05. Oktober 2014, 12:43:39 »
Hallo,

also die Auseinandersetzung mit dem Thema Tod ist ganz normal. Von dem eigenen Tod bis hin zum Tod der Eltern oder auch dem Tod von Geschwistern.

Er hat solche Gedanken und hat ein schlechtes Gewissen - an sich ja mal nicht negativ. Sprich sein Wertesystem funktioniert. Starwars ist natürlich jetzt nicht optimal für Deinen Sohn und schon möglich, dass es daher kommt. In dem Fall musst Du mit ihm sprechen, ihm den Film erklären (Kind gerecht). Vor allem das dieser Film eine Fiktion ist. Nicht real... wie seine Spielwelt.

Die Frage die sich mir stellt, ist ober wenn er diese Gedanken hat, wütend ist. Hat er sie tatsächlich ständig? Oder nur in bestimmten Situationen? Abends wenn er müde wird?

Ich kann nur sagen, meine Tochter hatte das mal ganz extrem. Nicht das sie mich umbringt, sondern dass ich einfach sterbe. Wahlweise auch ihr Bruder oder ihre beste Freundin. Ich kann nur sagen, geholfen hat eigentlich nur die Ehrlichkeit. Das Thema Tod nicht mit 1000 Bannern und Siegeln zu versehen sondern als etwas zu betrachten, was zum Leben dazu gehört. Je eher Du den Schrecken vor dem Tod verlierst, desto schneller kann Dein Sohn damit umgehen.

Ich hab meiner Tochter zugehört, ihre Angst verstanden und dann hab ich mir eine schöne Geschichte ausgedacht, damit sie auf andere Gedanken kommt. Irgendwann hab ich gemerkt, o.k. jetzt hat sie geschnallt, dass sie darüber Aufmerksamkeit bekommt und was anfangs real war, war dann eigentlich ein Schauspiel von ihr. Dann hab ich es beendet...  ;D

Ich weiß nicht ob Dein Sohn Behandlungsbedürftig ist. Solch ein Verhalten kann viele Gründe haben. Bevor du zu irgendwelchen Beratungsstellen läufst, sprich mit Deiner Kinderärztin.

Liebe Grüße
Petra


 

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