Autor Thema: Kind will plötzlich nicht mehr zum Vater  (Gelesen 1555 mal)

Gi9081

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Kind will plötzlich nicht mehr zum Vater
« am: 26. März 2016, 07:06:23 »
Hallo zusammen... um die ganze Situation darzustellen muss ich etwas weiter ausholen..

Mein Partner hat eine 9 jährige Tochter, die bei Ihrer Mutter lebt und sich jedes 2. Wochenende bei uns aufhält.
Als wir zusammen gekommen sind gab es seitens der Mutter Drohungen mir gegenüber, Erpressungsversuche, dass er sein Kind nicht mehr sieht, wenn er mit mir zusammen zieht, ich durfte das Kind zunächst nicht kennenlernen, danach nicht regelmäßig beim Umgang dabei sein,sie hat versucht die Kleine gg mich aufzuhetzen (sie hat sich aber nicht bereden lassen!) etc. ..im Endeffekt hat sie ihr Ziel und auseinander zu bringen damit nicht erreicht sondern im Gegenteil dazu beigetragen dass und der Ganze Kampf total zusammengeschweißt hat.
Dann schlug es plötzlich so um, dass die Mutter mich beim Familiengericht "verpflichten" lassen wollte an jedem Vater Wochenende ab Freitags auf das Kind aufzupassen (der Vater kann sie häufig erst Samstags holen,da er arbeiten muss..daher passe iCh auCh mal ab Freitags auf, aber nicht ständig!)
Inzwischen gibt es keinen Ärger mehr um den Umgang, nachdem wir der Mutter klar rechtlich mögliche Kosequenzen mitgeteilt haben wenn sie das Vater Wochenende boykottieren will...

Die Kleine (9) war immer gerne bei uns und hat ihren Papa geliebt!
Aber auf einmal fing es an, komisch zu werden.. Nachts totales Theater, sie könnte nicht einschlafen und sowas..bei der Mama schläft sie seit einer Zeit nur noch bei ihr im Bett und darf bis nach 12 Uhr mit ihr Filme gucken. Kein Wunder dass wir dann die Doofen sind!  Am nächsten Wochenende war sie noch eigenartiger, da war sie die ganze Zeit am weinen, hat dann irgendwann gesagt, dass jetzt alles anders sei, ihre Cousine habe sich verändert (Teenie) und sie selber wäre auch anders.... beginnende Pubertät würde ich sagen, klar. Aber aufeinmal sagt die Mutter sie will nicht hier schlafen, und würde eig auch wieder in Papas Bett schlafen wollen. Auf Drängen hat sie dann erlaubt, dass das Kind Montag tagsüber kommen darf... sie sagt, die Umstellung überfordert das Kind zur Zeit.. okay, sie muss ja nich hie r schlafen, aber der Kontakt muss doch mit Besuchen bestehen bleiben, bevor sie sich entfremdet...
 hab durchaus Angst ob sie das nun ausnutzt um das Kind zu distanzieren? Denn das Verhalten von ihr finde ich auch nicht fördernd...
Ist es überhaupt sinnvoll das Kind mit im Bett schlafen zu lassen in dem alter? Es hat immer geklappt bis die Mutter ihr das angewöhnt hat.. und so lernt sie es doch nicht oder?
die einen sagen uns  "klar, daß ist normal in der Pubertät" während andere sagen " das ist viel zu extrem, da läuft was schief"...ich habe einfach Angst,dass die Mutter es ausnutzt um dem Vater eines auszuwischen..sie ist extrem unzufrieden und gönnt uns nicht, dass wir glücklich sind und nun ein eigenes Haus zusammen haben und iCh für meinen Partner einfach seine Große Liebe bin,die sie einfach nie war.. bei ihr ist immernoch sehr viel Hass im Spiel... :-|
Sollten wir reagieren? Oder abwarten, präsent sein, und hoffen es wird wieder?

Liebe Grüße Gi8190

Emelie

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Antw:Kind will plötzlich nicht mehr zum Vater
« Antwort #1 am: 30. März 2016, 10:11:46 »

Ist es überhaupt sinnvoll das Kind mit im Bett schlafen zu lassen in dem alter? Es hat immer geklappt bis die Mutter ihr das angewöhnt hat.. und so lernt sie es doch nicht oder?


Ich glaube nicht, dass eine Mutter dem Kind bewusst antrainiert, dass es bei sich im Bett schläft. Ein Kind mit neun Jahren kann, denke ich, sehr wohl entscheiden, wo es schlafen möchte. Ich selbst würde mein Kind mit 15 noch bei mir schlafen lassen, wenn Dinge passieren, die das Kind nicht alleine verarbeiten kann........und diese Streitigkeiten gehören ABSOLUT dazu!



sie ist extrem unzufrieden und gönnt uns nicht, dass wir glücklich sind und nun ein eigenes Haus zusammen haben und iCh für meinen Partner einfach seine Große Liebe bin,die sie einfach nie war.. bei ihr ist immernoch sehr viel Hass im Spiel... :-|
Sollten wir reagieren? Oder abwarten, präsent sein, und hoffen es wird wieder?


Kannst du das wissen? Ich glaube nicht, dass es besser wird, wenn zwischen den Parteien so eine ablehnende Haltung besteht. Und diese Haltung kommt nicht nur von der Mutter des Kindes. Ihr habt euch da meiner Meinung nach ganz schön festgefahren in gegenseitigen Schuldzuweisungen. Die Ebene in der es um das Wohl des Kindes geht habt ihr schon komplett aus den Augen verloren.

Es sollte jetzt Ziel sein herauszufinden, was in dem Kind vorgeht und was das Kind sich wünscht.



 

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