Autor Thema: extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?  (Gelesen 6987 mal)

Leofinchen

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Hallo,

meine Leonie hat extreme Angst vor Schnecken, am schlimmsten sind die Nacktschnecken für sie.

Um zum Kindergarten zu kommen, müssen wir jeden morgen über eine große Wiese laufen. Immer wenn der Boden feucht ist, wimmelt es dort natürlich nur so vor Schnecken. Ich geh schon immer vorran und versuche sie so entlangzulotsen, das sie nicht auf eine Schnecke tritt. Aber es lässt sich nunmal nicht ganz vermeiden, das sie hier und da neben sich mal eine sieht.
Heute morgen war es ganz extrem, eine XXL Nacktschnecke direkt vor ihr. Sie hat so laut geschrien und so dolle gezittert, ich hatte Angst sie fällt mir in Ohnmacht  :o

Ich hab ich schon alles über die Schnecken erzählt, und das sie absolut keine Angst vor denen haben muss... ich glaube sie hat auch weniger Angst vor der Schnecke an sich, eher davor wirklich mal auf eine draufzutreten...

Habt ihr eine Idee, was man da machen kann? Momentan ist der Weg zum Kindergarten immer sehr nervenaufreibend  s-:)

hectorundhilde

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Antw:extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?
« Antwort #1 am: 01. Juni 2012, 08:47:09 »
Ich hab da keinen Tipp, aber wenn du einen findest, gib ihn bitte an mich weiter.
Ich selbst habe nämlich heute noch einen wahnsinnig großen Ekel vor Nacktschnecken.
 :-\ Ich hasse diese schleimigen Viecher!




Fliegenpilz

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Antw:extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?
« Antwort #2 am: 01. Juni 2012, 08:53:19 »
Gibt es keine Möglichkeit die Wiese zu umgehen? ???

Leofinchen

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Antw:extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?
« Antwort #3 am: 01. Juni 2012, 09:04:19 »
Das würde einen ziemlich großen Umweg ausmachen, ca. 15 Minuten längerer Fußweg... Es ist eine wirklich große Wiese, wir müssten da komplett drum herum laufen.

Auf der Wiese sind zwar die meisten Schnecken, aber auch auf den Fußwegen drum herum gibt es sehr häufig Schnecken. So wirklich einfach umgehen kann man dieses Problem also nicht, indem man einfach nicht mehr über die Wiese läuft.

Fliegenpilz

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Antw:extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?
« Antwort #4 am: 01. Juni 2012, 09:18:33 »
Ich denke schon, dass es die Situation erstmal erleichtern würde, weil auf dem Gehweg sind die Schnecken viel besser zu sehen und zu umgehen als auf einer Wiese. Sie kann schon einige Meter vorher sehen was auf sie zu kommt und nicht erst, wenn sie quasi mit der Nase dran ist.

Ich würde den Umweg gehen, einfach um die Situation erstmal zu entspannen.

Leofinchen

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Antw:extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?
« Antwort #5 am: 01. Juni 2012, 09:22:19 »
Naja, gerade den schlimmen Vorfall mit der XXL Nacktschnecke hatten wir heute morgen auf dem Fußweg VOR der Wiese...

Event. frage ich im Kindergarten mal nach, ob sie dort mal einen Projekttag Thema Schnecke machen würden, vielleicht nimmt ihr das ein wenig die Angst  ???

Und ein Buch über Schnecken werde ich auch kaufen, vielleicht hilfts... bis jetzt hab ich ihr ja nur so etwas über Schnecken erklärt.


*nova*

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« Antwort #6 am: 01. Juni 2012, 10:32:40 »
Alena hat Angst vor Bienen, Hummeln, Fliegen, Ameisen....sie fängt dann auch an zu brüllen wie am Spieß und "Maaamaaa tragen". Einen Tipp hab ich leider keinen.

Leofinchen

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« Antwort #7 am: 01. Juni 2012, 10:49:45 »
Nova, Josefine hat bis vor kurzem auch noch Angst vor Fliegen, auch in der Wohnung. Ich hab sie dann mit einer Fliegenklatsche ausgerüstet und seit dem rennt sie den Fliegen mit der Fliegenklatsche hinterher und kreischt vergnügt "Ich krieg dich!!!!!!!!!!!!"  ;D

*nova*

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« Antwort #8 am: 01. Juni 2012, 10:56:59 »
Nova, Josefine hat bis vor kurzem auch noch Angst vor Fliegen, auch in der Wohnung. Ich hab sie dann mit einer Fliegenklatsche ausgerüstet und seit dem rennt sie den Fliegen mit der Fliegenklatsche hinterher und kreischt vergnügt "Ich krieg dich!!!!!!!!!!!!"  ;D

Lach, glaub das versuch ich auch mal

bella1979

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Antw:extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?
« Antwort #9 am: 01. Juni 2012, 11:11:52 »
Alena hat Angst vor Bienen, Hummeln, Fliegen, Ameisen....sie fängt dann auch an zu brüllen wie am Spieß und "Maaamaaa tragen". Einen Tipp hab ich leider keinen.

Das hat mein Sohn, der fast 5 wird, jetzt auch, also seitdem wir wieder oft draussen sind und die Tierchen rausgekommen sind!  :-\

zuz

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Antw:extreme Angst vor (Nackt)Schnecken, kann man irgendwie helfen?
« Antwort #10 am: 01. Juni 2012, 13:02:58 »
Oje, anstrengend.  :-\
Ich kenne (kannte, zum Glück) das gleiche mit Insekten - und DIE sind nun wirklich nicht zu umgehen im Sommer, außer man igelt sich ein.

Geholfen hat, was Ihr auch schon macht: ganz viele Infos, Bücher dazu anschauen, erklären, warum die nützlich sind usw. (Ja, auch Schnecken haben einen Sinn). Ganz langsam hinführen, vielleicht mal eine Schnecke in einen Karton packen und sie darf ihr erstmal zuschauen, darf dann mal mit einem Stöckchen die Fühler berühren und zusehen, wie sie reagiert, wenn das alles klappt, dann malmit dem Finger. Also das jetzt nicht alles innerhalb von 5 Minuten ;) sondern auf ein paar Tage verteilt. Sie macht immer nur so viel, wie sie mag.
DU machst es vor.
Und wenn sie Angst hat: Bitte NICHT sagen, das sei unnötig. Erstens hilft das mal gar nichts, wie jeder weiß, der vor irgendwas Angst hat - sei es Fliegen, Hunde, Höhe - der Hinweis, man müsse keine Angst haben, hilft nicht weiter. Was aber noch schlimmer ist: Sie zweifelt an ihren eigenen Gefühlen. DOCH, sie hat Angst, diese Angst ist real. Die sollte man ihr glauben (und auch, wenn das jetzt weit hergeholt scheint: Dieses Ausreden von Gefühlen ist genau das, was Triebt*ter versuchen, deshalb sollte man das selbst möglichst unterlassen, damit das Kind lernt, seine eigenen Gefühle sind immer richtig).
Was man aber tun kann: von eigenen Ängsten zu reden, die man mal hatte und überwunden hat. Ihr zu sagen, dass man das lernen kann. Auch, dass es viele Leute gibt, die Schnecken nicht mögen - mit eben dem Hinweis, dass das eigentlich ganz faszinierende Tiere sind.

Und um das Ganze vorläufig zu entschärfen: Könnte sie nicht mit dem Rad fahren? Oder, falls das nicht geht: du hast ja noch ein kleines Kind, das sicher im Buggy sitzt - kann sie sich da nicht oben drauf setzen bis zum Ende der Wiese?

starlet

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« Antwort #11 am: 01. Juni 2012, 19:09:35 »
mein sohn ist auch von der fraktion, er hat angst vor fliegen, bienen etc.

heute bei der heilpraktikerin habe ich das auch angesprochen. im "schlimmsten fall" gäbe es sicher auch ein mittel gegen schnecken.

wenn du sie im kinderwagen fährst? dann wäre sie nicht direkt dran.


anonsten: je entspannter du bist, wird sie es auch sein. die erklärungen finde ich gut.

bei bienen lässt es sich ja viel mit blumen zusammenbringen etc

Fliegenpilz

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« Antwort #12 am: 01. Juni 2012, 19:16:57 »
Wieso nicht einfach den Weg außenrum gehen?
Es handelt sich doch nur um die feuchten Tage, bei trockenen Sommertagen sieht man doch sowieso keine Schnecken.
Diese 15 Minuten Umweg wären es mir wert, denn jemand der sich vor Spinnen ekelt wird man auch nicht zwingen durch den Tunnel zu krabbeln, wenn er stattdessen oben drüber laufen kann.

Wieso muss man sie noch so mit ihren Ängsten konfrontieren, noch Bücher und ähnliches zu dem Thema ins Haus holen und es noch mehr thematisieren obwohl es nahezu zu hysterischen Anfällen führt? :-\

Leofinchen

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« Antwort #13 am: 01. Juni 2012, 19:19:57 »
Christiane, weil die Schnecken nicht nur auf der Wiese sind. Sie sind auch außenrum überall auf den Fußwegen. Auf der Wiese sieht sie vielleicht 15 Schnecken und auf den Fußwegen 10... Und sie sieht sie auf den Fußwegen auch nicht sehr viel schneller als auf der Wiese.

Mir geht es hauptsächlich darum, ihr die Angst vor den Schnecken etwas zu nehmen, nicht darum nur die Schnecken auf der einen Wiese zu meiden  ;) Schnecken sind ja an nassen Tagen überall.  ;)


zuz

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« Antwort #14 am: 02. Juni 2012, 07:03:00 »
Christiane: Konfrontieren, weil das hilft, die Angst abzubauen.

Fliegenpilz

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« Antwort #15 am: 02. Juni 2012, 07:06:54 »
Die Konfrontation am Morgen auf dem Weg zum Kindergarten scheint das Mädchen doch schon fertig genug zu machen, wieso muss man es dann noch mit nach Hause schleppen? Nein, da fehlt mir wirklich jegliches Verständnis.

Ich würde den Weg drumherum nehmen, auf einem Weg sieht man Schnecken besser und schon vorher als im Gras wo man quasi die Existenz erst bemerkt, wenn es unter dem Fuß schon matscht. Und dann ein Spiel daraus machen - wer sieht die Schnecke zuerst und wer kann am weitesten darüber weg springen?

Der Schuss mit der Konfrontation kann auch richtig nach hinten losgehen und solange die Situation so angespannt ist wie aktuell würde ich nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer gießen. Es kommt auch wieder die Schneckenfreie Zeit, dann kann man das Thema immer noch angehen mit viel Ruhe

zuz

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« Antwort #16 am: 02. Juni 2012, 07:21:07 »
Christiane: Ich stimme Dir ja zu, dass die ganz direkte Konfrontation erstmal viel zu viel ist und ich würde auch versuchen, den Schnecken erstmal irgendwie auszuweichen.
Aber die Angst ist ja da, das Mädchen weiß darum, und das rumort auch in ihr, schließlich ist es nicht schön, wenn man weiß, dass man mit etwas Alltäglichem ein großes Problem hat. Von daher würde ich es nicht verschieben, denn das macht es nur schlimmer, da kann sich die Angst nämlich richtig schön aufbauen und Raum einnehmen. Ganz, ganz langsam angehen, das ja. Aber nicht bis zum Winter warten.
Wieso kann die Konfrontation nach hinten losgehen? Das verstehe ich nicht. Wenn man daheim ein Buch anschaut, merkt man doch, wann es ihr zu viel wird und kann sofort abbrechen. Bzw. SIE merkt, dass sie das da steuern kann und das ist eine wichtige Erfahrung, SIE hat dann nämlich wieder die Macht über die Schnecken und nicht umgekehrt.

Das ist jedenfalls so der gängige Ansatz, wie man Ängste los wird. - Minimalkonfrontation, möglichst so lange dabei bleiben, bis die Angst etwas nachgelassen hat, dann jeweils steigern.

Und wir hatten das Thema Ängste hier auch häufig, z.T. SEHR intensiv und zwar bei Sachen, die man nicht einfach umgehen konnte. Da musste ich also etwas tun und diese Strategie hat jedes Mal gut funktioniert, nach ein paar Wochen war es vorbei oder deutlich besser.

Fliegenpilz

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« Antwort #17 am: 02. Juni 2012, 07:34:52 »
Projekttag im Kindergarten vorschlagen, Bücher zum Thema kaufen, weiterhin über die Wiese gehen.

Jemand der eine Spinnenphobie hat wird auch nicht zur Vogelspinnenausstellung mitgenommen, kriegt Fachbücher mit Detailbildern geschenkt und wird durch den Erdtunnel krabbelnd geschickt.

Es wird zum Dauerthema gemacht, das Mädchen hat gar keine Chance mehr drumherum zu kommen. Und ich dachte bisher imme, dass diejenigen, die ihre Ängste loswerden wollen sich freiwillig zu solchen Therapiemaßnahmen wie Konfrontation entscheiden und es nicht vordiktiert kriegen quasi unausweichlich.
« Letzte Änderung: 02. Juni 2012, 07:38:20 von Christiane »

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« Antwort #18 am: 02. Juni 2012, 07:38:26 »
Wir sind gar nicht so weit auseinander. Wenn Du ein Training gegen Spinnenphobie machst, würdest Du auch erstmal mit einem Kinderbuch mit wenig detailreichen Bildern anfangen. 2. Schritt wären die Fachbücher und am Ende des Trainings könntest Du idealerweise in die Ausstellung gehen und durch den Tunnel krabbeln (DAS will ich sehen!!!  ;D).

Fliegenpilz

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« Antwort #19 am: 02. Juni 2012, 07:41:21 »
@zuz
Ich habe oben noch ein Edit eingefügt ;)
Der Unterschied liegt halt darin, dass wenn ICH zu einem solchen Training gehe, dass ICH mich frei dafür entscheide und niemand mir diese Entscheidung aufzwängt. Daher denke ich, dass dieser Schuss auch nach hinten losgehen kann.


Durch den Tunnel krabbel ich, ich bin keine Phobikerin, habe aber trotzdem volles Verständnis für diejenigen, denen es anders geht :)

zuz

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« Antwort #20 am: 02. Juni 2012, 08:02:31 »
Das mit der Freiwilligkeit stimmt natürlich.
Aber dennoch zwei Punkte dagegen: Erstens sagen eben die Psychologen, dass es besser ist, Ängste sofort anzugehen und mit dem Training nicht zu warten, bis sich die Angst so richtig verfestigt hat, dann wird es nämlich schwerer.
Zweitens kann man die "Freiwilligkeit" beim Kind ja zumindest teilweise gewährleisten, wenn man nämlich genau auf die Signale achtet. Also wenn man ein Buch mit Schnecken anschaut, dann achtet man ja (hoffentlich) darauf, ob das Kind sich windet oder nicht. Ein wenig Fingerspitzengefühl gehört natürlich schon dazu.

Nochmal zum Tunnel: Der muss ja auch nicht sein. Auch nicht die Ausstellung. Aber, um bei den Spinnen zu bleiben, es sollte möglich sein, was aus dem Keller zu holen, wenn dort ein paar Spinnen sind. Ängste müssen ja auch nicht völlig abgebaut werden. Aber sie sollten soweit beherrschbar sein, dass der Alltag nicht drunter leidet. Das Mädchen soll ja auch nicht zur Schneckenzüchterin gemacht werden. Aber wenn sie nun mal jeden Tag den Viechern begegnet, ist es besser, ihr die Angst vor dieser Begegnung zu nehmen. Sonst hat sie nämlich jeden Tag Panik.

Fliegenpilz

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« Antwort #21 am: 02. Juni 2012, 08:05:12 »
Sind die Signale auf dem Kindergartenweg nicht eindeutig genug?
Sie wird doch jeden Tag damit konfrontiert, sie wird sogar auf dem Gehweg damit noch in Berührung kommen nur das es besser ersichtlich ist und man sie schon 2m vorher darauf vorbereiten kann mit "Achtung, einmal Hüpfen / Springen / Ausweichen" und nicht erst, wenn es unter dem Fuß quasi matscht.

mausebause

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« Antwort #22 am: 02. Juni 2012, 10:37:59 »
Also von Konfrontation halte ich auch eher weniger - ich BIN Spinnenphobikerin und ich möchte auch keine Bilder von den dingern sehen, geschweige denn durch den von Christiane beschriebenen Tunnel gehen oder sonstwas... :P

Bei mir wurde es mit der Zeit nun besser - auch dank Helena, denn die hat leider ebensolche Angst (ohne dass ich meine Angst auf sie übertragen hätte) ...Wenn die nun also so ein Vieh im Zimmer hat, muss es ja jemand wegmachen - ich kann sie immernoch nicht anfassen, ich hab auch nciht den Anspruch, die lebend irgendwo rauszubringen, aber ich kann sie, sofern ich gut drankomme, mittlerweile..ähm..."zermatschen"... :P Und auch wenn man es nicht verstehen mag: darauf bin ich echt schon stolz!

Gibts bei euch so viele Schnecken?!  :o :o
Die Idee mit dem Dreirad/Fahrrad o.ä.  fand ich nicht so schlecht, wäre das eine Option?!
Und da geb ich Christiane recht - wenn du auf dem Pflaster läufst, sieht sie sie ja besser, dann könnte man sogar eine Art Spiel draus machen und "über Schnecken hüpfen" spielen...würde das was nutzen?!

zuz

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« Antwort #23 am: 02. Juni 2012, 13:05:16 »
/Konfrontation: Die direkte Konfrontation ist ja aber viel zu heftig! Da bleibt die Angst. Sinn ist ja, sich langsam ranzutasten um dabei zu merken, dass Angst auch weniger werden kann.

Pedi

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« Antwort #24 am: 02. Juni 2012, 14:11:36 »
Als erstes würde ich die Situation entschärfen. Sprich den Umweg in Kauf nehmen. Dann geht ihr eben 15 Minuten länger, was solls. Ihr ist nicht damit geholfen wenn Du sie dieser Situation überlässt. Auf dem Gehweg hat sie einfach besser die Möglichkeit der Schnecke aus dem Weg zugehen.

Wenn sich die Lage langsam wieder beruhigt hat, dann in geringem Maße an der Angst arbeiten. Vielleicht mal anfangen mit leeren Schneckenhäusern sammeln und sich die gemeinsam ansehen (sind zwar keine Nacktschnecken aber kann trotzdem helfen die Angst zu mindern). Vielleicht eine schöne Geschichte wo eine Schnecke vorkommt. Und das ganze langsam steigern.

Wichtig ist die Angst ernst zu nehmen und sie über ihre Gefühle sprechen zu lassen.

 :)
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

 

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