Autor Thema: 14 Monate alt und weint ständig, klammert, wacht nachts ständig auf.  (Gelesen 5269 mal)

minimaus

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Hallo zusammen, langsam bin ich wohl am Ende mit meinem Latein und hoffe deshalb dass mir hier jemand etwas weiterhelfen bzw. ihr mir eure Erfahrungen in der Richtung beschreiben könnt.

Unsere kleine maus ist jetzt fast 14 Monate alt und eigentlich ist sie ein sehr liebes Kind.
lacht viel, geht auf andere Kinder zu, blubbert viel, singt und tanzt gern.

Seit einigen Wochen jedoch wacht sie nachts ständig weinend auf dass manchmal im 1-2 Stunden Takt bis zu 4X in der Nacht. Nicht dass sie jemals durchgeschlafen hätte aber es gab schon tolle Nächte in denen Sie nur einmal aufgewacht ist, ich muss dazu sagen dass sie dann nur ihre Milch zum wiedereinschlafen akzeptiert. Hatten es schon mit Wasser versucht aber nix da.

Naja tagsüber ist sie sowas von anhänglich, möchte nur zu Mama. Nicht einmal der Papa darf ihr einen Kuss geben. Beschäftigt sich kaum allein und ist immer hinter mir her.

Das einschlafen gestaltet sich momentan echt mühsam, egal ob mittags oder abends.
Sie bekommt ihr Flässchen und dann geht das Theater los, rumwälzen, heulen, obwohl die Augen schon allein zufallen.

Sonst ist sie auf Geräusche auch ziemlich schreckhaft.

Was könnte das sein, ich dachte anfangs dass ihr die Zähne zu schaffen machen.
Gestern hatte ich dann nach langem zögern, ein Paracetamol Zäpfchen vorm schlafen gegeben da sie tagsüber auch wieder viel geweint hat. Die Nacht war nicht wirklich ruhiger also heisst das für mich dass sie wohl nicht wegen den Schmerzen so drauf ist.

Ich würde mich freuen wenn mir jemand schreibt der ähnliches durchgemacht hat.
Liebe Grüsse



Hubs

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Antw:14 Monate alt und weint ständig, klammert, wacht nachts ständig auf.
« Antwort #1 am: 17. September 2014, 12:00:07 »
Gehst Du denn schon wieder arbeiten?
Vielleicht merkt Sie Deine Sorge um ihr Schlafverhalten und zeigt so ihre Verunsicherung.

Ansonsten finde ich 4mal aufwachen in der Nacht nicht sonderlich viel, und schwierige Einschlafphasen kenne ich auch zu genüge. Was bei uns in dem Alter immer viel geholfen hat, war das Einschlafen im Tragetuch.
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



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How could anyone ever tell you, you were less than whole?
How could anyone fail to notice, that your loving is a miracle?


zuz

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Antw:14 Monate alt und weint ständig, klammert, wacht nachts ständig auf.
« Antwort #2 am: 17. September 2014, 12:10:35 »
Solche Phasen gibt es immer wieder, die kennt wohl fast jeder hier.
Wenn sie noch Milch möchte - warum nicht? Würde ich ihr geben.

Ursachen findet man oft nicht. Manchmal liegt es auf der Hand, z.B. ein Start in der Krippe oder eine sonstige Veränderung. Aber manchmal passiert einfach in den Kindern etwas, was man von außen gar nicht so mitbekommt, und dann brauchen sie viel Mama, viel Verständnis, mehr Nähe als sonst.

Uns hat es am besten geholfen, wenn wir das so akzeptiert haben und aufgehört haben, dagegen anzukämpfen, unbedingt etwas ändern zu wollen. Manchmal helfen zwar kleine Veränderungen (z.B. wenn sie schon so müde ist etwas eher ins Bett bringen), aber oft kann man einfach gar nichts tun außer da zu sein. Und es hört dann irgendwann von alleine wieder auf.

Ihr könnt eigentlich nur zusehen, wie Ihr das für Euch regelt. Da gibt es mehrere Möglichkeiten - sie kommt in Euer Bett oder Zimmer, Ihr legt eine Matratze neben ihr Bett, wechselt Euch mit den Nächten ab oder mit den Nachtphasen (wir hatten es z.B. so aufgeteilt, dass mein Mann die erste "Schicht" bis 2 Uhr übernommen hat, ich die zweite, so dass jeder einen TEil der Nacht sicher schlafen konnte.)

Tuch bzw. dann Manduca ging bei uns auch prima!

piglet

  • Dino
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Antw:14 Monate alt und weint ständig, klammert, wacht nachts ständig auf.
« Antwort #3 am: 18. September 2014, 11:59:43 »
Mein Sohn war in dem Alter auch über Wochen komisch. Ich bin zu nichts mehr gekommen und habe mir damals eine Trage gekauft, ihn mir auf den Rücken gegeben und von da an ging es uns wieder besser. Bei ihm war das wohl ein Schub - der längste und schlimmste den wir bisher merkten.

Ich kann auch nur empfehlen die Situation an- und hinzunehmen und es für alle Beteiligten so erträglich wie möglich zu machen.
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