Geburt und Beziehung. Vorher Nachher

Begonnen von Once, 25. Juli 2011, 18:31:36

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Familienzuwachs: wie war es für Euch?

Ausnahmslos positiv: wir sind enger miteinander verbunden als vorher
28 (24.8%)
Positiv, aber: am Anfang war es hart, wurde dann aber besser
39 (34.5%)
Weder noch: Alles blieb beim Alten. Weder positive noch negative Ausschläge
15 (13.3%)
Zunächst positiv, im weiteren Verlauf ist unsere Beziehung jedoch zerbrochen
5 (4.4%)
Negativ: Der Familienzuwachs hat unsere Beziehung sehr auf die Probe gestellt
14 (12.4%)
Negativ: Unsere Beziehung konnte der neuen Situation nicht standhalten.
6 (5.3%)
nur gucken
17 (15%)

Stimmen insgesamt: 113

Pela

@ Once
Ich hatte 2 Kaiserschnitte und relativ kurze Schwangerschaften.
Ich war SEHR schnell wieder einsatzbereit ... bei Romy schon 3 Wochen nach der Geburt.  :P  ;D  8) Bei Rahel so nach 2 Monaten. Beide Kinder waren aber auch wirklich gute Schläfer. Wäre das anders gewesen hätte ich sicher auf gar nichts Lust gehabt.  :P

Chaosqueen

Zu der Frage bezgl des Sexuallebens (auf den Rest hab ich ja schon geantwortet ;) )

Ja, anfänglich schon, was aber an dem Riss bei der Geburt und der damit verbundenen Narbe zu tun hatte... An Lust fehlte es mir nicht, keineswegs ;) Ein paar Stunden nach der Geburt hätte ich vom reinen Lustverhalten her schon wieder gekonnt...

Mich dazu durchringen konnte ich aber erst ich glaube 4 oder 5 Wochen nach der Geburt - als es die Narbe eben zulies :P Versuche wurden vorher schon gestartet aber es war aufgrund der Schmerzen schier unmöglich :P

ABER dadurch, dass wir den eigentlichen Akt nicht vollziehen KONNTEN haben wir ganz andere Seiten der Sexualität entdeckt s-biggergrin Die Befriedigung blieb zu keiner Zeit auf der Strecke wenn ich das mal so ausdrücken darf s-:) ;D
Die Entscheidung Kinder zu haben ist von sehr großer Tragweite - beschließt man doch, dass sein Herz für alle Zeit außerhalb des Körpers umherläuft





Sonne1978

Zum Sexualleben kann ich nur sagen: wenn man will, geht's immer. Da sind die Kinder, Schlafmangel oder was auch immer, kein Hindernis. Die Betonung lautet hier allerdings auf "wenn man will". Bei mir war die Libido scohn in der Schwangerschaft total runter. Das hatte in keinster Weise was mit der Sorge ums Kind zu tun, sondern schlicht an mangelnder Lust. Natürlich musste mein Mann nicht 9 Monate darben, aber die Frequenz war schon deutlich niedriger. Auch nach der Entbindung wollte ich erstmal gar nicht. Während des Wochenflusses fand ich es eklig und die Müdigkeit wg. Schlafmangels hat ihr Übriges getan. Natürlich ist unser Eheleben nicht völlig auf der Strecke geblieben, aber es hat schon gedauert, bis sich das wieder eingependelt hat. Mein Mann war aber jederzeit sooo verständnisvoll, da war ich ihm sehr dankbar. Ich hab' das aber auch offen angesprochen, weil ich Angst hatte, er könnte denken, ich liebe ihn weniger, weil das Kind da ist. Aber das Baby hat der Liebe keinen Abbruch getan, im Gegenteil :)

Giraffe

die umstellung auf familie fand ich auch ziemlich schwer.

es ändert sich zuerst mal schon alles: wenig schlaf, den ganzen tag verfügbar sein müssen, kaum noch rauskommen, als paar wenig zeit zu haben (vor allem zum ausgehen) , seine eigenen bedürfnisse absolut in den hintergrund treten zu lassen usw. 

die gute nachricht ist aber, dass es ja besser wird, man kriegt routine, das kind wird größer und selbstständiger und - ein großer pluspunkt - das familienleben beginnt so richtig spaß zu machen. das kind ist bereichert das leben immens, gibt neue impulse und man erlebt unvergessliche augenblicke.

habe erst kürzlich gelesen, dass die meisten partnerschaften nach der geburt und im 1. jahr eine krise durchleben, 3-4 jahre nach der geburt aber wieder auf dem alten glückslevel sind bzw. noch glücklicher. denke, das ist einiges dran. der "anpassungsprozess" ist sicherlich eine herausforderung für viele paare. 
sohn * 25. september 2007 spontan bei 25+4 SSW- 900g, 35 cm

~ Oma Netti ~

ich kann auch nix richtig anklicken. der anfang mit einem kleinen baby ist immer etwas schwierig, wie du schon selbst rausgelesen hast. ich kann nicht sagen, dass unsere beziehung deswegen auf der kippe stand, aber man muss einfach sehr aufpassen, dass man nicht ausschließlich in der elternrolle stehen bleibt. also am anfang kann es schwierig sein, ja. aber auch sehr schön.  :D
und man kann nie im leben alles planen! ich hab dich ja schon oft gelesen und ich glaube du machst dich selber etwas verrückt mit deinem wunsch alles planbar und unter kontrolle zu halten. das wird so nicht ewig funktionieren. aber ich denke im grunde weißt du das selber.
unser sexualleben hat nie gelitten als die kinder klein waren. das war also gar kein thema. es leidet eher heute, wenn man teenagerkinder zu jeder tages- und nachtzeit herumrennen hat.  s-:)