Autor Thema: IGS und Gymnasialschüler  (Gelesen 7425 mal)

hallihallo

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #25 am: 26. November 2015, 21:53:16 »
In erster Linie wäre es mir wichtig, das mein Kind gerne zur Schule geht. Der Weg aufs normale Gym wäre ja nicht versperrt. Auch wenn das Leistungsniveau auf dem Gym höher ist......was bringt ihm das am Ende des Schulweges? Bei der Einschreibung der Unis zählt nicht die Schulart, sondern nur der Durchschnitt. Und ob das normale Gym einen nun besser auf das jeweilige Studium vorbereitet ist auch nicht sicher.

lotte81

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #26 am: 27. November 2015, 16:08:02 »
klar, das ist wichtig...allerdings bezweifele ich, dass er wirklich den Weitblick hat zu entscheiden, wo er am Ende nach 2 Monaten oder 2 Jahren gern zur Schule geht....
Was ihm das bringt: Wie gesagt, wir hatten das Spiel ja nun schon durchaus das eine oder andere Mal.... er reagiert auf langfristige Unterforderung einfach nicht gut.... Depressionen, unkonzentriert...einfach "uneins" mit sich selber...unausgeglichen ..... D.h. ich muss schon drauf achten, dass das Leistungsniveau passt....und das fällt mir grad selber schwer einzuschätzen

Sweetkofski

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #27 am: 27. November 2015, 18:57:09 »
@ Lotte: also wenn dir das selber schwerfällt.... ich lese aus deinen Antworten eigentlich ganz deutlich raus, dass du dich schon entschieden hast und gerne entsprechende Bestätigung hören möchtest (was ich durchaus verstehen kann).

 :-*

Fliegenpilz

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #28 am: 27. November 2015, 19:50:19 »
Generell empfinde ich die Verantwortung einer solchen Entscheidung für ein Kind in diesem Alter einfach viel zu groß, egal wie reif, intelligent und durchdacht das Kind ist oder erscheint. Wir lesen ja hier, dass selbst die Erwachsenen sich damit noch sehr schwer tun.

Meine Eltern haben damals ausgewählt welche Schulform passt bzw. hatte ich eine Empfehlung ohne Wenn und Aber und ich hatte dann Mitspracherecht welche Schule es wird - weil ich ja z.B. auch die Fahrtwege jeden Tag alleine hatte, ...

lotte81

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #29 am: 28. November 2015, 11:36:30 »
Nein, entscheiden kann und darf er das definitiv nicht allein.... Am Ende entscheiden wir die Schulart und er dann ggf.  die SChule (wobei es IGS ja nur einmal gibt).... Allerdings ist die IGS noch nicht raus bei uns...auch wenn es so klingt.... bis zum Arzttermin wäre sie sogar weit vorne gewesen - allerdings war eben die Frage, ob das Leistungsniveau der Gymnasiasten dort vergleichbar ist mit dem Leistungsniveau der Gymnasien eben nie richtig beantwortet...weder von den Lehrern dort, noch durchs Konzept.... da wurde dann immer das Sozial eben vorne ran gestellt.... Diese Frage hat jetzt quasi erst der Kinderarzt "beantwortet", wobei es wie gesagt nicht sein Fachgebiet ist , logischer Weise....

Ich denke sinnvoll ist es alle in Frage kommenden Schulen anzuschauen und wirken lassen.... und dann Ende Januar abschließend entscheidend - wenn die Zeugnisnoten und die Empfehlung feststehen....bis dahin haben wir dann ja auch das Ergebnis wegen LRS und können dies ggf. bei der Schulbewerbung direkt mit angeben und anhand dessen auch noch mal gezielter nach einer passenden SChule suchen.


Anders

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #30 am: 28. November 2015, 14:13:12 »
edit
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2016, 09:43:01 von KardaMom »

lotte81

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #31 am: 28. November 2015, 15:48:56 »
Bei mir war es z.b. umgekehrt...ich hab mich damals durchgesetzt gegen meine Eltern und bin mit Pauken und Trompeten durchgefallen im achten Schuljahr  S:D Heute denke ich manchmal, dass mein WEg hätte einfacher sein können, wenn meine Eltern sich da mehr durchgesetzt hätten.... Ich glaube übrigens, ich wollte damals unbedingt auf dieses altsprachliche Gymnasium, weil meine Eltern so dagegen waren  ;D ;D Also nicht unbedingt ganz so weitsichtig entschieden .... Wie gesagt, raus ist hier noch keine Schule und es besteht ja auch immer noch die Möglichkeit zu sagen:IGS ist OK, aber nur MIT französisch, so dass ein WEchsel aufs Gymnasium klappt

BiDi

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #32 am: 28. November 2015, 16:36:38 »
Ich denke auch - den Kinderarzt in allen Ehren - so schwarz / weiss kann man das nicht sehen.

Die Frage ist doch, was man von Schule erwartet. Bildung - klar! Und unklar, denn was ist Bildung? Alle Länder des Nahen Ostens mit soziokultureller Geschichte 'runterrattern können oder Kinder aus dem Nahen Osten kennengelernt haben?
Soziale Kompetenzen, Lösungskompetenzen. Hat da ein Gymnasium per se Vorteile gegenüber einer Gesamtschule? Weiss ich nicht.

Abitur machen kann Söhnchen an beiden Schulen, niemand wird interessieren, ob es an einer Gesamtschule oder einem Gymnasium abgelegt wurde.

Meinen Söhnen haben wir bei der Wahl Gesamtschule oder Gymnasium freie Hand gelassen. Wir Eltern haben die Vorauswahl getroffen, entschieden haben sie. Denn egal, wieviel schlaflose Nächte Du Dir machst um die beste aller Schulen auszusuchen. Dann bekommen sie den Oberstinkstiefel-Lehrer in zwei Fächern, die humorlose Nuss im drittem Fach und das auch noch an einer Schule auf die sie eh nie wollten. Katastrophe vorprogrammiert.

Er hat ja keine Ahnung, dass das Leistungsniveau unterschiedlich ist...wobei der Kinderarzt ihm gestern echt ziemlich direkt gesagt hat, dass das nichts für ihn ist ...so deutliche Worte hab ich von dem noch selten gehört...er ist normal immer ein sehr bedachter Mensch.... Aber er hat eben damals die Depressive Phase mitbekommen, den IQ TEst, den Ärger im ersten SChuljahr...er kennt mein Kind ja nun schon 10 Jahre

Bedenke, das es viele Leute gibt, die integrierte Gesamtschulen per se ablehnen. Und ich glaube ganz sicher, das Dein Sohn gerade mit der beschriebenen Vorgeschichte weiss, was Unterforderung ist, was Heterogenität bedeutet.
 
Schliesst doch im Zweifelsfall einen Kompromiss: Er kann auf die IGS, aber nur wenn er eine zweite Fremdsprache in der 6. wählt. Dann steht ihm im Unterforderungsfall immer noch das Gymi offen.

Grüsse
BiDi

 

Eumel

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #33 am: 28. November 2015, 17:41:04 »
V
« Letzte Änderung: 14. März 2017, 18:40:12 von Eumel »

Ann

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #34 am: 30. November 2015, 09:20:14 »
Mal eine ganz andere Frage. Wie sieht es denn bei euch eigentlich mit Plätzen aus?
Bei uns waren es dieses Jahr 150 Plätze zu wenig.
Sprich, es gab "plötzlich" zu viele Schüler, die von der 4. in die 5. Klasse gewechelt sind.

Hast du dich da schon mal kundig gemacht?

Wir durften also uns an 1. Schule bewerben und eine Ersatzschule mit angeben.

So Problem bei uns war, das Marie nur auf Nachrückplatz 50 bei den Mädchen an unserem Wunschgymnasium gelandet ist. Als Ersatzschule war sie auf Nachrückplatz 12.
Geschwisterkinder haben Vorrang und dann an allen Schulen und Vergabe der Plätze nur mit Losverfahren (an jeder Schule hier in der Region). Da kannst du nur auf viel Glück hoffen.

Na da sind alle Pläne und Wünsche über den Haufen geworfen. Da wir ja nun eine Schule brauchten, bekamen wir noch einmal das Anmeldeformular vom Schulamt und durften uns an einer weiteren Schule anmelden. Sprich am 3. Gymnsium.
Dort hat es dann gleich geklappt und von den Nachrückplätzen hat es 1 Woche vor Schulbeginn dann plötzlich geklappt, aber wir wollten dann auch nicht mehr und blieben auf der 3. Schule quasi mit sofortiger Zusage. Schließlich hatten wir schon die Schulbücher und alles für diese Schule bekommen.

Desweiteren wurden hier in der Schnelle 2 Schulen aus dem Boden gestampft. Eine IGS und ein Gymnasium. Es waren aber keine Lehrer, die auf diesen Schulen lehren sollten da. So ist der Stand nun, dass aus anderen Schulen die Lehrer pendeln, um Unterricht für die Schüler dort zu geben.

Das sind alles Zustände, die sicher auch in anderen Städten sein könnten, also mal kundig machen, ob überhaupt genug Plätze vorhanden sind....
« Letzte Änderung: 30. November 2015, 09:25:21 von Ann ♥ »

lotte81

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #35 am: 30. November 2015, 14:01:09 »
Hier ist es so, dass die IGS ein vorgeschaltetes Anmeldeverfahren hat....d.h. man meldet dort ab, bevor die anderen Schulen Anmeldefrist haben. Nimmt die IGS nicht an, hat man somit die Möglichkeit sich an einer anderen Schule (gymnasium oder Realschule plus anzumelden)...das läuft dann hier so, dass man an der "ersten Wahl"- Schule anmeldet und 2 Alternativen gleich mit angibt.... Nimmt die Schule bei der angemeldet wurde das Kind nicht, müssen SChule 2 oder 3 nehmen..... Man bekommt also keine Warteplatznummer oder Absage,sondern direkt eine Zusage , auf der dann eben steht, welche Schule es ist.... Es ist aber so, dass egal wie schlecht der Notendurchschnitt ist , ein Gymnasium müsste auf jeden Fall nehmen
Was ich nicht so genau weiss ist, ob ich das Anmeldeformular noch mal zurück bekomme, wenn die IGS annimmt und dann mein Glück an dem Wunschgymnasium versuchen kann und nur im Fall, wenn dieses nicht nimmt, doch auf die IGS zurückgreifen könnte  ???

Die IGS hat - glaube ich 150 Plätze, diese teilen sich dann, wie gesagt in 1/3 Hauptschüler - 1/3 Realschüler - 1/3 Gymnasiasten .....Da es (so zumindest all die Jahre vorab) immer wenig Gymnasialanmeldungen gibt, sind die Chancen für die Gymnasialschüler bei 100% genommen zu werden  ....es sei denn natürlich, es ändert sich dieses Jahr und es gibt viele Anmeldungen von sehr guten Schülern


Ann

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #36 am: 30. November 2015, 14:21:27 »
Ist bei uns auch so, alle nicht städtischen Schulen haben schon Anmeldungen ab Anfang Januar und geben auch noch vor den offizellen Berwerbungsterminen Bescheid, ob oder ob nicht die Aufnahme kommt. Damit man sich eben noch auf die städtischen Schulen bewerben kann.
Da seit ihr schon mal besser mit 2 Ersatzschulen. Wie gesagt, bei uns alles nur noch über Losverfahren.
Aber wie so muß Gym alle Anmeldungen nehmen? Die Noten müssen doch entsprechend gut sein. Ich les das jetzt so, dass bei euch jeder, auch mit Durchschnitt 3 oder 4 dorthin kann.

lotte81

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #37 am: 30. November 2015, 14:49:39 »
Ja, das stimmt auch so.... Hier ist der Elternwille vorrangig.... Somit hat jeder das Recht sein Kind an der Schulart anzumelden, an die er möchte....somit könnte ein Kind mit nur 4er ans Gymnasium und eins müsste nehmen. Am Ende ist es hier dann oft wohl das altsprachliche, das nehmen muss, da die immer noch ewig viel freie Plätze haben.... Dafür gibt es dann hier (das hab ich jetzt erst erfahren) nach der 6 VERBINDLICHE Empfehlungen... Sprich: Wer dann nicht mehr die Gymnasialempfehlung hat, fliegt runter und muss dann zur Realschule plus.... bis dahin müssen sie aber alle Kinder durchschleifen (kann ja auch keiner sitzen bleiben in der Orientierungsstufe)....komisches System .....
Die einzigen, die wirklich nur Kinder mit Gymnasialempfehlung nehmen und diese auch einfordern bei Anmeldung ist das kirchl. Gymnasium....

Wie verbreitet es nun aber in der Realität ist, dass Kinder mit sehr schlechten Grundschulzeugnissen auf Gymnasien gehen, weiss ich nicht.... sehr weit verbreitet ist es aber wohl bei den "mittleren Schüler", da wir ja auch keine Realschule mehr haben, sondern eben nur die Realschule plus (Hauptschule plus Realschule) .... diese versuchen es dann wohl oft erst auf der IGS und wer da nicht angenommen wird, geht dann acuh mit mittelmäßigen Noten (also z.b. nur 3er) aufs Gymnasium.

Fliegenpilz

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #38 am: 30. November 2015, 14:56:50 »
lotte81, vielleicht wäre es interessant die Information einzuholen wieso immer weniger Anmeldungen von Kindern mit gymnasialer Empfehlung eingetrudelt sind ...

lotte81

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« Antwort #39 am: 30. November 2015, 15:21:52 »
Ein paar Erklärungen kann ich mir selber geben : Die Schule war früher eine reine Hauptschule und der Ruf hängt ihr bis heute nach (eine Hauptschule mit sehr schlechtem Ruf zum Ende hin), das Einzugsgebiet ist im Brennpunkt, weshalb sich auch viele Kinder mit Hauptschulempfehlung aus eben diesem Brennpunkt dort anmelden... dann haben wir eine Menge Gymnasien mit verschiedenen Schwerpunkten und ich denke keiner hat Not einen PLatz am Gym zu bekommen (im Gegenteil, es gibt Gmnasien, wie eben das Altsprachliche, die am Ende nach SChülern suchen)..... außerdem ist die IGS nicht in der Stadt, so dass es für viele Kinder bedeutet, dass sie umsteigen müssen und lange mit dem Bus unterwegs sind (während die Gymnasien und Realschule plus fast alle in der Innenstadt sind und ohne Umsteigen zu erreichen, wenn man aus dem Stadtgebiet kommt)
und dann vermute ich mittlerweile, dass das Leistungsniveau für viele ein PRoblem ist..... Wenn ich überlege, waren alle mit denen ich bisher gesprochen habe "Wackelkandidaten" (also Kinder zwischen Real und Gymnasium) oder Hauptschüler..... Ich war ja auch skeptisch, ob man das Leistungsniveau vergleichen kann und gehe mittlerweile davon aus, dass das nicht so ist....die IGS hat sicher andere Vorteile, aber im Bezug auf Leistung muss man halt Abstriche machen, das wird vielen sauer aufstoßen..... Und letztendlich ist es ein eher unbekanntes System mit den Tischgruppen, ohne Frontalunterricht etc, was viele nicht mögen. Auch die Heterogenität ist nicht immer so positiv gesehen. Einige Eltern haben mir durchaus auch gesagt, dass sie wissen, dass dort mitunter auch schwierige Kinder sind und sie nicht wollen, dass ihre Kinder mit diesem zur Schule gehen (also eher Homogenitität wollen)
Ich bin mal gespannt, ob unsere Lehrerin was zu dem Thema sagen kann...ich fürchte allerdings nein, weil unsere Klasse ihr erster Jahrgang hier im Bundesland ist und sie keine der weiterführenden SChulen kennt

BiDi

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #40 am: 30. November 2015, 17:51:55 »

Aber wie so muß Gym alle Anmeldungen nehmen? Die Noten müssen doch entsprechend gut sein. Ich les das jetzt so, dass bei euch jeder, auch mit Durchschnitt 3 oder 4 dorthin kann.

Es gibt einen Haufen Bundesländer, wo der Elternwille entscheidet - ja, da kann jeder sich für's Gymnasium entscheiden. Allerdings haben die meisten Kinder, die ich aus Grundschulzeiten kenne, eine Gymi-Empfehlung wenn sie auf's Gymnasium gehen. Ausser bei zweien: Bei einem kam das Kind definitiv nicht mit der Grundschullehrerin zurecht und bei dem anderen Fall wollte das Kind unbedingt, obwohl es durch seine grosse Schwester wusste, wieviel es würde lernen müssen. Das tut es und kommt gut zurecht.
Mein Grosser allerdings kann sich bei einigen Kindern seiner Klasse nicht vorstellen, das die jemals ein Gymi-Empfehlung bekommen haben. 'Mama, man sollte doch zumindest so schlau sein, das wenn man bei einem mündlichen Vokabeltest komplett untergeht, man sich beim nächsten vorbereitet, weil man mit Sicherheit wieder dran kommt.'  ;D

Grüsse
BiDi





Solar. E

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« Antwort #41 am: 30. November 2015, 18:16:10 »
Dafür gibt es dann hier (das hab ich jetzt erst erfahren) nach der 6 VERBINDLICHE Empfehlungen... Sprich: Wer dann nicht mehr die Gymnasialempfehlung hat, fliegt runter und muss dann zur Realschule plus....

Woher hast du denn diese Info? Das stimmt so nicht, verbindlich ist diese Empfehlung NUR dann, wenn nach Klasse 5 schonmal eine Empfehlung zum Schullaufbahnwechsel erfolgt ist und diese dann nach 6 nochmal ausgesprochen wird. Siehe übergreifende Schulordnung, Paragraph 20.

Schulordnung ist hier:

http://www.mbwjk.rlp.de/fileadmin/mbwjk/Bildung/Broschuere_Uebergreifende_Schulordnung_2009.pdf

*edit* Sorry, ich krieg den Link nicht vernünftig hin  :P
*edit2* Jetzt gehts  :)
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2015, 10:00:34 von Solar. E »

Ann

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« Antwort #42 am: 01. Dezember 2015, 09:53:51 »
Ich merke schon, von Bundesland zu Bundesland ist das anders.

Nach deinen Schilderungen würde ich auch zweifeln, was nun das beste wäre.

Ich weiß auch von unserem Gymi, dass Elterngespräche im November waren, für die, die es wohl nicht schaffen werden und ich denke, dass der Wechsel Ende der 5. Klasse stattfindet.

Nach der 6. werden die Klassen nur neu zusammengesetzt, je nach dem welche 2. Sprache gerlernt wird. Aber von "Rausschmiss" habe ich noch nie was gehört. Ich kenne einige, die sich so durchhangeln und dann doch von selber runter gehen.



Fliegenpilz

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #43 am: 01. Dezember 2015, 14:57:02 »
Lotte81, das erklärt wenige Anmeldungen aber nicht rückläufige Anmeldungen.

lotte81

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« Antwort #44 am: 01. Dezember 2015, 15:03:48 »
@Solare: Das wurde uns zum einen am INfoabend zum Thema weiterführende Schulen von der Gymnasiallehrerin erklärt und 2 Eltern mit größeren Kindern haben es mir bestätigt.... mir war das nämlich komplett neu..... Komisch....

@Fliegenpilz: ....es gibt nicht immer weniger Anmeldungen im Sinne von Rückläufig , sondern es gibt immer schon weniger Gymnasialanmeldungen im Vergleich zu Real- und Hauptschule..... ob es steigend oder rückläufig ist, müsste ich mal rausfinden....ich vermute aber, auch wenn ich es nicht weiss, eher rückläufig, da die Jahrgänge immer kleiner werden und daher die Chancen auf "richtigen" Gymnasien größer werden, auch für mittelmäßige Schüler, auf die Wunschschule zu kommen.... hier sollen in den nächsten 20 Jahren aus dem Grund 2 Gymnasien wegfallen....

Solar. E

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« Antwort #45 am: 01. Dezember 2015, 15:34:35 »
Mir hat das noch keiner gesagt, das ist auch noch in keinem Elterngespräch so gefallen. Ich hab nur erst mal einen Riesenschreck bekommen weil ich gerade einen Sechstklässler habe bei dem nicht alles immer so hundertprozentig rund läuft   :P

Aber nochmal nachgeschaut, das was in dem Link steht, ist aktuell gültig und somit wird da keiner so schnell verpflichtend runtergestuft.

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #46 am: 01. Dezember 2015, 16:13:27 »
Komisch....und die Gesetze müssten ja im Bundesland gleich sein....es kann also nicht sein, dass es hier anders ist  ??? Wie gesagt,ich hab sogar noch mal gezielt nachgefragt, weil mir das selber neu war ...ich dachte so sortieren sie dann eben die Kinder aus, die sie sonst noch ein paar Jahre durchschleifen müssten....aber dann scheint es ja gar nicht zu stimmen....

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« Antwort #47 am: 01. Dezember 2015, 16:36:18 »
Da haben sie wohl die für die Verbindlichkeit nötige Empfehlung nach der 5. einfach unter den Tisch fallen lassen.

Ich find das auch nur logisch. Wenn ein Schüler wirklich zwingend runtergestuft werden müsste, dann müsste das ja in der 5. schon auffallen, dass er nicht mitkommt, es gibt dann auch bereits Gespräche in die Richtung und nicht in der 6. die böse Überraschung.

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« Antwort #48 am: 01. Dezember 2015, 16:38:33 »
Vielleicht wurde das dann einfach nicht mit erwähnt.... ich gehe mal davon aus, dass hier einfach wirklich eine Menge Kinder aufs Gym gehen, bei denen schon vor der 5 ersichtlich ist, dass sie es nicht packen und daher dann nach der 5 Empfehlungen ausgesprochen werden und dann eben nach der 6 verbindlich..... Evtl. ist das versucht "Problem" ja so in den Griff zu bekommen, indem man den Eltern signalisiert: Auch wenn jetzt der Elternwille zählt, nach der 6 dann nicht mehr.... Könnte ich mir vorstellen....

Solar. E

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Antw:IGS und Gymnasialschüler
« Antwort #49 am: 01. Dezember 2015, 16:45:47 »
Das ist ja dann wieder das andere Problem. Ich mein was will man denn machen wenn das Kind nicht eindeutig Realschule Plus-Empfehlung hat und an der IGS nicht genommen wird? Freiwillig Realschule Plus macht ja wohl kaum einer  :P

Wobei wir hier in der Nähe sogar eine haben, die einen guten Ruf hat.

 

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