Autor Thema: hund erlegt Nachbarskatze....  (Gelesen 25010 mal)

moni

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #50 am: 02. November 2014, 10:41:56 »
Verstehe ich ja . Aber trotzdem muss da irgendwie was geregeld werden. Wenn das Argument wildtier gilt, dann muss es auch so gehändelt werden. Bei zuvielen hasen, Vögel, rehe, ratten, Mause und sonstiges wildtier darf geschossen oder vergiftet werden.
Katzen dürfen ohne ende gehalten werden. Hört sich jetzt hart an aber immer dieses argument wildtier hinkt.
Die nachbarn von meine eltern hatten eine katze. Die wollte immer in den taubenstall und rassetauben reissen. Die haben alles mögliche gemacht damit die nicht mehr rüber geht. Hat geklappt.

~Netti~

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« Antwort #51 am: 02. November 2014, 10:48:15 »
Na einen Hund erzieht man ja und lässt ihn nicht frei laufen. In aller Regel.
Eine Katze, die man raus lässt, die rennt eben einfach draußen herum. Du kannst doch als Katzenbesitzer nicht mal nachvollziehen wohin das Viech überall läuft.  ??? Dann dürften Katzen nur noch als Wohnungstiere gehalten werden, oder müssten mit Herrchen/Frauchen an der Leine spazieren gehen.  s-:)

Ich bin ja nun kein Tierhalter. Aber wenn ich eine Katze hätte, dann dürfte sie raus, ich bin kein Freund von Hauskatzen. Und wenn dann einer kommen würde und mir erzählen wollte ich solle aufpassen, dass meine Katze nicht sein Grundstück betritt, dann würde ich dem nen Vogel zeigen, ganz ehrlich. Dann muss er das Tier eben verscheuchen, wenn er es in seinem Garten sieht.

Unsere Nachbarn haben einen Jagdhund. Der Mann ist Jäger. Und sobald der Hund die Nachbarskatze (andere Seite) sieht, rennt der wie angestochen hinter der Katze her und jagd sie. Der Hund rennt so also auch auf Nachbars Grundstück, war schon in meinem Garten und sogar schon in meinem Haus, da war er aber noch ein kleiner Welpe.
Die Nachbarn haben auch noch Hasen und die findet der Nachbarshund auch sehr nett.  :P


« Letzte Änderung: 02. November 2014, 10:52:03 von ~Netti~ »


schwalbe

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« Antwort #52 am: 02. November 2014, 11:00:23 »
irgendwie bin ich mir nicht so ganz sicher mit der Haftungsfrage. Ich meine, mal angenommen, ich stelle bei mir auf dem eingezäunten Grundstück eine Katzenfalle auf, darf ich das? Und ist ein Hund, der mit einem Biss eine Katze tötet nicht fast schon mit einer Katzenfalle gleichzusetzen?

~Netti~

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« Antwort #53 am: 02. November 2014, 11:26:49 »
Ich finde die Haftungsfrage seltsam. Ich lasse meinen Hund in MEINEN Garten und die Katze betritt MEIN Grundstück. Und ICH soll haften?  ??? Finde ich sehr seltsam.
Aber ich finde es auch seltsam, dass man haftbar ist, wenn man in seinem Garten einen Pool hat und ein fremdes Kind darin ertrinkt. Rein mal ganz ohne Emotionen betrachtet.

Jasmin

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Antw:hund erlegt Nachbarskatze....
« Antwort #54 am: 02. November 2014, 11:33:52 »
@once und Christiane:

Ich habe nie gesagt das eine reine Wohnungs- Haushaltung vorgeschrieben wird. Sondern nur ungesicherter Freilauf verboten wird. Sprich: Haustüre auf, Katze raus, toi toi toi viel Glück.

Es ist sogar ausdrücklich gewünscht, dass Katzen auch Freilauf bekommen. Aber eben NUR gesichert. Garten gesichert, Außengehege etc. Wir haben im Übrigen ein Außengehege (*und zwar nicht, weil ich vertraglich dazu verpflichtet bin, sondern weil ich einfach keinen Bock habe, einen meiner Kater oder beide von der Straße kratzen zu müssen). Und unsere Katzen jagen dort sogar, wir hatten schon etliche tote Mäuse im Haus.

Und wir hatten mal eine Katze aus dem Tierschutz, da stand genau die selbe Klausel drinnen. Abgesehen davon, dass eine Katze aus dem Tierschutz niemals in das Eigentum des neuen Herrchen übergeht sondern immer nur in den Besitz. Eigentümer bleibt immer die Tierschutz-Orga.
Zumindest hier in Österreich. Ich weiß nicht wie die rechtliche Situation in D ist.
« Letzte Änderung: 02. November 2014, 11:37:16 von Jasmin »

Fliegenpilz

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« Antwort #55 am: 02. November 2014, 11:34:27 »
Bzgl. Pool:
Haftbar bist du dann, wenn dein Garten ungesichert ist und ein fremdes Kind problemlos das Grundstück betreten kann und dann im Pool ertrinkt.

Hast du deinen Garten durch einen Zaun und Tor gesichert und das Kind betritt dennoch das Grundstück und ertrinkt, dann bist du nicht haftbar zu machen.

Meine Mutter hatte selbiges mit ihrem Trampolin. Nachbarskind ging in ihrer Abwesenheit auf das Grundstück, brach sich den Oberschenkel. Sie musste haften weil sie nicht das Trampolin abgesichert hatte und ihr Grundstückt frei zugänglich war :P

Schnukki

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« Antwort #56 am: 02. November 2014, 11:42:52 »
@ Netti: So gesehen hält man sich Tiere ja nur für den Eigennutzen. Kein Tier ist von Natur aus *eingesperrt*. Auch ein Hund würde sicherlich lieber den ganzen Tag an der frischen Luft sein und nicht nur nach Lust und Laune des Herrchens.

Mangels Haus und Grundstück gibt es hier keine Alternative. Hätten wir Haus und Grundstück, ich würde es so machen wie Jasmin. Mir wären die Gefahren einfach zu groß.

@ Christiane: Ist das nicht aber wieder Hausfriedensbruch, wenn man auf ein fremdes Grundstück geht?


Fliegenpilz

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« Antwort #57 am: 02. November 2014, 11:46:02 »
Und sind Kinder haftbar zu machen? :P

Schnukki

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« Antwort #58 am: 02. November 2014, 11:47:37 »
Verletzung der Aufsichtspflicht?
Finde es krass, wenn auf EUREM Grundstück jemand *eindringt* und sich verletzt, dass ihr dann zahlen müsst. Ist dann wahrscheinlich wirklich so wie mit dem Pool - gut zu wissen  :-\

Rechtsprechung in Deutschland ist echt ein Kapitel für sich.

Fliegenpilz

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« Antwort #59 am: 02. November 2014, 11:48:25 »
Wenn ein Kind unter 7 Jahren das Auto deines Mannes zerkratzt, dass in eurer Hofeinfahrt steht, dann ist das auch euer Problem und sind eure Kosten - so ist das halt. *schulternzuck*

~Netti~

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« Antwort #60 am: 02. November 2014, 11:49:26 »
Ist das so? Ich dachte es wäre selbst so, wenn man das Grundstück durch ein Tor und einen Zaun gesichert hätte und die Kinder drüber klettern. Denn wer hat schon einen 2m-Zaun um sein Grundstück herum?  :-\
Ich finde die Rechtslage seltsam, denn grundsätzlich bin ich der Meinung die Eltern sollten auf ihre Sprösslinge aufpassen. Ab einem gewissen Alter ist das nicht mehr unbegrenzt möglich, da laufen die Kinder alleine draußen rum und dann wäre das für mich ehrlich gesagt ein Unfall, wenn mein Kind aufs Grundstück fremder Leute geht und sich dort auf dem Trampolin verletzt.  :-\

schwalbe

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« Antwort #61 am: 02. November 2014, 11:51:59 »
ich will wirklich gar nicht sagen, dass diese Haftungsache meinem ganz persönlichen Rechtsempfinden entspricht.
Aber bei den Pferden ist es ganz klar so: Wenn jemand meine selbstverständlich eingezäunte Weide betritt und dort von meinem Pferd umgerannt wird, dann haftet der Tierbesitzer. Stichwort ist: typische Tiergefahr.
Zitat
§ 833 BGB, in dem die Tierhalterhaftung geregelt ist, besagt, dass der Halter eines Tieres grundsätzlich verpflichtet ist, alle Personen- und Sachschäden zu ersetzen, die sein Tier einem anderen zugefügt hat.

Bei der Tierhalterhaftung handelt es sich um die so genannte Gefährdungshaftung .
Die Schadensersatzpflicht tritt dabei unabhängig davon ein, ob der Tierhalter schuldhaft gehandelt hat oder nicht.
Der Halter haftet dann für alle Schäden, die sein Tier verursacht hat und die auf eine typische Tiergefahr zurückzuführen sind. Typische Tiergefahren sind z.B. Anspringen und Bisse durch Hunde sowie Ausschlagen von Pferden.

Wie gesagt, entspricht nicht unbedingt meinem eigenen Rechtsempfinden.

Schnukki

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« Antwort #62 am: 02. November 2014, 11:54:33 »
Den § hatte ich ja vorhin schon gepostet.
Ich denke wenn es hart auf hart kommen würde vor Gericht, dann dürfte man zahlen.

schwalbe

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« Antwort #63 am: 02. November 2014, 11:57:12 »
aber bezüglich des Pool, Trampolins und co finde ich es schon gut, dass man da in der Pflicht ist das ordentlich anzusichern. Und wenn man sein Grundstück einzäunt ist man ja auch ziemlich auf der sicheren Seite. Hm, wenn allerdings die Nachbarskatze reinfällt...

@schnukki, sorry, hatte ich überlesen.

Janny

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« Antwort #64 am: 02. November 2014, 13:45:51 »
Denn wer hat schon einen 2m-Zaun um sein Grundstück herum?  :-\


Wir !! Und zwar genau aus dem Grund das meine Hunde von aussen nichts sehen , hören , mitbekommen sollen . In Müggendorf damals wars mir echt egal , denn da war niemand den ein bellender Hund hätte stören können . Hier haben wir ringsrum Nachbarn . Und ich will einfach nicht das meine Hunde bellen , irgendwer die durch den Zaun anfassen kann oder die auch nur den Hauch einer Chance haben über den Zaun zu springen . Ringsrum Sichtschutzzäune sowie eine abschliessbare Gartenmetalltür . Macht es dann auch schon wieder sicherer wenn wir im nächsten Sommer unseren Hochteich fertig haben .

Schnukki

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« Antwort #65 am: 02. November 2014, 13:59:59 »
@ Kröte: Wenn man im Netz etwas zu dem Thema schaut, dann spricht die Rechtslage ganz klar dafür, dass ihr Schuld seit.  :-\
Ich würde vielleicht doch schnellstmöglich eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen oder mit der Familie sprechen.

Wenn es hart auf Hart kommt, dann kommen Wesenstest und Co. auf Euch zu.
Habt Ihr eine Haftpflichtversicherung für den Hund?

Once

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« Antwort #66 am: 02. November 2014, 15:02:04 »
Jasmin, dann hab ich das (zum Glück) falsch interpretiert.

schwalbe

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« Antwort #67 am: 02. November 2014, 15:36:20 »
ich bin jetzt mal gaaaanz vorsichtig, irgendwie hätte ich ein Problem mit einem Hund, der so unvermittelt und gezielt seinem Jagdtrieb nachgeht und eine Katze tot beißt.  :-[ und das sogar obwohl er Katzen kennt.
Vielleicht wäre ein Wesenstest gar nicht so verkehrt?
« Letzte Änderung: 02. November 2014, 15:38:12 von schwalbe »

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« Antwort #68 am: 02. November 2014, 16:09:44 »
ich bin jetzt mal gaaaanz vorsichtig, irgendwie hätte ich ein Problem mit einem Hund, der so unvermittelt und gezielt seinem Jagdtrieb nachgeht und eine Katze tot beißt.  :-[ und das sogar obwohl er Katzen kennt.
Vielleicht wäre ein Wesenstest gar nicht so verkehrt?

Echt? 
Ich hätte ein Problem mit einem Hund, der einen Menschen beißt, aber ein Hund, der andere Tiere beißt?
Oder denkst Du, dass das eine auf das andere schließen lässt?

Der erste Hund von meinen Eltern (Dt. Schäferhund) hat immer beim Spaziergang Mäuse gejagd und totgebissen. Hätte er auf dem Grundstück eine Katze erwischt, hätte er sicher ebenfalls zugebissen. Finde ich jetzt für einen Hund nicht unnormal.  ???

schwalbe

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« Antwort #69 am: 02. November 2014, 16:21:13 »
nein, ich schließe nicht zwangsläufig darauf, dass der Hund Menschen beißt, aber Kröte hat auch eine Katze. Ich fürchte, dass man bei einem Hund, der einen derartig ausgeprägten Jagdinstinkt hat nicht voraussagen kann, was den Jagdinstinkt auslöst.

Diese Wesenstests sind ja nicht ganz unnötig und blöd, wenn man sicher davon ausgeht, dass der Hund klar im Kopf ist, dann muss man davor keine Angst haben.

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« Antwort #70 am: 02. November 2014, 16:27:14 »
Ein Aussengehege für eine Katze? ???

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« Antwort #71 am: 02. November 2014, 16:34:19 »
Ein Aussengehege für eine Katze? ???
ja, sieht dann ähnlich aus wie eine Voliere, man braucht auf jeden Fall oben ein Netz oder so drauf.

Aber wir haben auch keines. Unsere Katze dürfte raus, sie will aber nicht  :P

Janny

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« Antwort #72 am: 02. November 2014, 17:04:14 »
ich bin jetzt mal gaaaanz vorsichtig, irgendwie hätte ich ein Problem mit einem Hund, der so unvermittelt und gezielt seinem Jagdtrieb nachgeht und eine Katze tot beißt.  :-[ und das sogar obwohl er Katzen kennt.
Vielleicht wäre ein Wesenstest gar nicht so verkehrt?

Daumen hoch !

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« Antwort #73 am: 02. November 2014, 17:22:42 »
ich bin jetzt mal gaaaanz vorsichtig, irgendwie hätte ich ein Problem mit einem Hund, der so unvermittelt und gezielt seinem Jagdtrieb nachgeht und eine Katze tot beißt.  :-[ und das sogar obwohl er Katzen kennt.
Vielleicht wäre ein Wesenstest gar nicht so verkehrt?

Daumen hoch !

Dem schließe ich mich an.
Nein, ich finde es nicht normal, wenn ein Hund wahllos tötet, was das Grundstück betritt

schwarzesgiftal

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« Antwort #74 am: 02. November 2014, 17:32:04 »
ich geh jetzt mal nicht davon aus dass der hund die katze mit absicht getötet hat.. meine hündin hat damals auch als sie aus dem haus gerannt ist ein huhn von meinem uropa erlegt.. bzw... sie hat es halt geschüttelt.. wie sie spielzeug auch schütteln würde.. und dabei is das huhn halt zu tode gekommen... wüsste jetzt ehrlichgesagt nicht was ein wesenstest in dem fall zu suchen hätte da der hund ja nicht auf menschenjagd war..

 

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