Autor Thema: Frühstücks- und Abendbrotdilemma  (Gelesen 5631 mal)

Once

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Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« am: 04. März 2014, 10:46:18 »
Moin moin!

Was essen Eure Kleinen gerne zum Frühstück? Bzw. Abendbrot?

Wir brechen uns hier echt einen ab. Madame hat ganz spezielle Vorlieben (Käse, Käse, Käse) und verschmäht Brot, Brötchen, Toast, Leberwurst, Schmierkäse, Marmelade, sämtliche Breie und Fleisch (egal in welchem Format - ob püriert, am Stück, oder geschmiert) und Joghurt mit Früchten (iiih!) sowie alles tomatige (doppelt-ihh!).

Ich bin ein bisschen genervt.  :P

Was immer gut geht sind Nudeln, Erbsen und Wurzeln (gekocht), rohe Karotten, gekochte Kartoffeln, mal eine Scheibe Gurke, zwei bis drei Scheiben Banane, rohe Avocado (bitte nicht aufs Brot), Käsesticks, ab und an ein Stück Apfel. Das wars dann aber auch schon. Und daraus lässt sich schwer ein nahhaftes Frühstück bzw. Abendbrot zaubern. Wie mach ich ihr Brot mit irgendwas schmackhaft? Und welchen Joghurt mögen Kinder (wahrscheinlich gesüßten, den ich ihr nicht so gern geben mag).

Wenn wir wollen, dass sie Mittags was isst, dann machen wir grundsätzlich Nudeln mit Erbsen und Möhren  s-:) alles andere verschmäht sie. Morgens isst sie vielleicht ein Sechstel Toast mit Schmierkäse. Joghurt bringt sie zum brechen. Abends probieren wir ihr immer mal wieder Brei zu geben, aber das geht von Tag zu Tag schlechter bis gar nicht. Ich hab schon den Eindruck, dass sie an Gewicht verliert.

Was essen Eure denn so, was gleichzeitig nahrhaft ist?

Sonina

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #1 am: 04. März 2014, 11:08:37 »

Was immer gut geht sind Nudeln, Erbsen und Wurzeln (gekocht), rohe Karotten, gekochte Kartoffeln, mal eine Scheibe Gurke, zwei bis drei Scheiben Banane, rohe Avocado (bitte nicht aufs Brot), Käsesticks, ab und an ein Stück Apfel.


Was ist denn daran nicht nahrhaft?  ;D
Ist doch eigentlich alles dabei, was sie braucht.... Obst, Gemüse, Eiweise und Kohlehydrate.
Würde ihr vielleicht noch n Glas Milch dazustellen.
Wenn sie halt nur das zum Abendbrot und Frühstück ist, würd ich ihr das halt jeden Tag geben. Irgendwann wirds ihr auch zum Hals raus hängen und sie wird was anderes probieren.  S:D

Wenns nach Iven ginge würde er jeden morgen Nutellabrot essen...   gibts aber nur 3 mal sie Woche und das dann zusäztlich belegt mit Obst.  S:D
Ansonsten frühstückt auch er oft nur n bisschen Obst, ein Joghurt (ganz normales Fruchtjoghurt...  ich bin da nicht so... solange auch Obst und Gemüse gegessen wird und ordentlich die Zähne geputzt wird, hab ich keine Not mit Zucker im Joghurt. ;) )
und seit neuestem auch sehr gerne mal ein Müsli mit frischem Obst.

Abends gibts bei uns warmes Essen...  da isst er halt was er davon mag. Extra kochen tu ich nicht. Kam auch schon vor, dass er hungrig ins Bett ist, weil das Abendessen nicht nach seiner Nase war....   ich Rabenmutter  ;D
« Letzte Änderung: 04. März 2014, 11:10:46 von Sonina »

Man muss sich schon wundern, warum wir an unseren Erwartungen festhalten.
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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #2 am: 04. März 2014, 11:59:46 »
Ich find auch mit dem genannten kommt sie doch gut um die Runden. Ich glaub wir Eltern müssen uns nur mal davon frei machen, dass es morgens Müsli oder Brot gibt, Mittags möglichst abwechslungsreich gekocht und abends wieder Brot.
Dann gibt's halt in der Früh die kalten Nudeln vom Vortag, dazu'n Stück Rohkost, ob Obst oder Gemüse ist doch Wurst. Wenn sie das gleiche Mittags und abends ist, ist doch egal, solange es ihr schmeckt und die Kost einigermaßen ausgewogen ist, ist doch alles in Butter. Kein Mensch muss Brot essen um sich gesund zu ernähren ;) Wenn sie von Joghurt erbricht würde ich ihr keinen anbieten, kein Mensch braucht Joghurt ;) Vielleicht hat sie einfach mit der Konsistenz Probleme, aber ist doch Wurst, Calcium bekommt sie ja offensichtlich ausreichend durch den Käse.
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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #3 am: 04. März 2014, 12:59:29 »
Sehe es wie Hubs :) Wir haben als Erwachsenen halt oft eine feste Vorstellung, was Frühstück, Mittagessen, Abendbrot bedeutet, aber das heißt ja nicht, dass es so sein muss.
Deine Tochter isst doch eigentlich schon einiges. Ich würde einfach weiter probieren, verschiedenes anzubieten, also wenn du ihr Apfel gibst, halt auch mal ein Stück Birne oder Trauben etc. dazu zu legen, irgendwann wird sie sicher probieren.
Abends wäre vielleicht auch noch eine Suppe was für sie? Mein Sohn  war/ist ja Breiverweigerer in jeglicher Form, der hat abends immer mal gerne eine gebrannte Griessuppe, Nudelsuppe mit Gemüseeinlage, Reissuppe, Tomatensuppe oder so bekommen. Mittlerweile ist er gerne Brot, hat er aber auch nicht immer ;)
Pfannkuchen (geht auch kalt) mit Heidelbeeren oder Apfel drin oder zum eintunken in Apfelmus? Brotaufstriche? Halt nicht aufs Brot (Knäckebrot schon versucht? Das lieben bei uns beide Kinder), sondern als Dip und dann Karottensticks oder Gurkensticks zum selbst reintauchen. Macht ihr vielleicht Spaß und sie probiert es mal.
Käse würde ich ihr lassen - diese Vorliebe teile ich mit ihr S:D Hoffe, ihr findet etwas, das ihr mundet. Finde ihre Essenswahl nicht schlimm, aber klar, kann halt zermürbend sein, wenn immer nur das Gleiche geht :-*
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schwalbe

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #4 am: 04. März 2014, 13:44:33 »
Ich habe mir über so was auch immer viele Gedanken gemacht. Morgens habe ich mir Sorgen gemacht, weil er nur Brot, Knäckebrot oder Nudeln ohne was drauf gegessen hat (oder mit Nußcreme  :P ). Mittags habe ich mir Sorgen gemacht, weil er nur Obst, Karotten oder Gurke mochte und Abends weil er die Wurst und den Käse ohne Brot gegessen hat, oder Jogurt ohne Müsli (bei uns geht übrigens der griechische stichfeste Jogurt am besten, aber der hat auch 10% Fett  :P :P ). Irgendwann ging mir auf, dass die Nahrungszufuhr über den ganzen Tag verteilt recht ausgewogen war / ist und nun belasse ich es dabei. Er ißt halt Trennkost  ;D .
Vielleicht schaust du mal, ob es bei deiner Maus so über den Tag gesehen hinkommt.

Doof nur, manchmal werden wir komisch angeschaut (aber vermutlich bilde ICH mir das nur ein), wenn ich meinem dreijährigen zum Frühstück eine trockene Scheibe Vollkornbrot in die Hand drücke und noch schlimmer, wenn er am Abend drei Rädchen Wurst und eine Scheibe Käse verdrückt.
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Once

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #5 am: 04. März 2014, 13:55:19 »
Achso, das war vielleicht nicht klar. Sie ist von allem nur winzige Mengen außer eben von Nudeln, Erbsen und Möhren. An der Karotte nagt sie ein bisschen rum und auch am Apfel. Eine Banane geht nie ganz weg, höchstens mal eine halbe. Morgens isst sie also wirklich so gut wie nichts.

Und abends besteht eher das Problem, dass ich den Eindruck hab, dass sie so schwere Kost (Nudeln und Gemüse) in der Nacht verdauungstechnisch umtriebig macht.

Suppen gehen leider noch nicht, weil sie momentan alles verweigert was vom Löffel kommt. Und Suppe kann sie mit dem Löffel noch nicht selbstständig essen. Alles was sie macht ist den Löffel eintunken und ablecken  ;D.

Knäckebrot haben wir noch nicht versucht. Das mit dem Eintunken ist auch keine schlechte Idee! Ich wage zwar zu vermuten, dass das auch nichts ist. Aber ich will es gerne mal testen! Pfannkuchen mag sie natürlich, aber die erschienen mir auch immer ein wenig zu fettig, zuckrig, milchlastig. Hin und wieder gibt es das mal.

Käse bekommt sie natütürlich auch weiterhin, aber eben vielleicht zwei Scheiben und nicht mehr. Milchprodukte ziehen ja wieder all die Vitamine und das Eisen aus dem Körper. Und da sie eh kaum Fleisch isst und auch Vitamine nur spärlich zu sich nimmt, ist das einfach nicht so toll.

Gerade wühlt sie inbrünstig in den Nuden mit gedünsteten Zucchini und Möhren rum und verteilt ihr Essen nach links und rechts - irgendwas scheint ihr da wieder nicht zu munden  s-:)

Vielleicht probier ich abends mal Kartoffelbrei mit irgendwas.

SarahMathilda

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #6 am: 04. März 2014, 14:39:32 »
In den Pfannkuchenteig hab ich noch nie Zucker gemacht und in einer beschichteten Pfanne braucht man doch gar nicht viel Fett.

Bei uns gibt es Naturjoghurt mit Baby-Fruchtbrei vermischt, das mag sie gerne, allerdings ist es auch eine Sauerei, da ich meine Kleine nicht füttern darf, aber es wird jeden Tag besser.
Manchmal gibt es noch eine Dinkelwaffel dazu. Wenn sie alles verweigert gibt es auch einfach mal Obst oder eine Fruchtschnitte von Alnatura, davon hab ich auch unterschiedliche vegetarische Aufstriche, sie liebt Paprika-Nuss, dann schmeckt auch Brot, was sonst nicht unbedingt zu den Favoriten gehört.

LG

schwalbe

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #7 am: 04. März 2014, 15:05:24 »
mach die Pfannkuchen doch einfach ohne Zucker, mit nur ganz wenig Fett zum Anbraten und Hafermilch  :D

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Scheckpony

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #8 am: 04. März 2014, 16:34:14 »
Wann und wie viel Milch gibt es denn bei euch? Denn bei uns ist es so, dass nach dem Becher Milch am Morgen (gegen 7 Uhr) bis 11 Uhr auch nichts oder nur ganz kleine Mengen gegessen werden, weil ihn die Milch einfach so satt macht. Vielleicht bei euch auch der Grund für die Frühstücksverweigerung?

Ansonsten blieb bei mir noch die Frage offen, wie sie zu Fisch steht?!

Haselmaus

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #9 am: 04. März 2014, 17:35:13 »
In dem Alter essen doch ganz viele Kinder nur mikroskopische Mengen. Mach dir nicht so viel Gedanken, das,was sie isst, ist doch in Ordnung.

Mach den Pfannkuchen aus Vollkornmehl, ohne Zucker und ab udn zu mal mit Hafermilch, dann ist der auch schon viel gesünder.

Sonne1978 hat neulich ein veganes Pfannkuchenrezept verlinkt (im Koch-Thread). Die kann man auch ohne Zucker machen, schmeckt wegen der Banane trotzdem süß.

Fleisch und Milchprodukte würde ich nciht forcieren, die Kleinen merken da ziemlich gut, was zu viel ist und was sie gar nicht brauchen.


Nipa

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #10 am: 04. März 2014, 19:58:15 »
Ich glaube DU musst Dich da einfach entspannen.
Deine Tochter isst doch ganz ausgewogen für das Alter. Und auch die Mengen sind ok.
Was meinst Du denn wieviel sie essen müsste? Wieviel frühstückst Du denn im Vergleich?

Pfannkuchen find ich übrigens auch nicht so schlimm. Ich mach das immer ohne Zucker,  mit Dinkel- oder Vollkornmehl, das halte ich für nicht so viel schlechter als Brot.

Bei uns gab es  in der ¨kein Brot Phase¨ übrigens oft eine kohlenhydratfreie Brotzeit.
Kleine Miniwiener, Käsewürfel, dazu dann Rohkost.

Was meine auch immer gern mochten und ich manchmal als Sattmacher  dazu anbot: diese Igelchen oder Eulen von dm. Geht schon mal als Brotersatz.

Es wird immer wieder Phasen geben wo Kinder nur xyz essen und sonst nix. Dann essen sie wieder alles mögliche. Dann wieder abc. Und so weiter. Kinder haben oft noch ein gutes Gespür was sie brauchen.

Meine fressen mir auch 3 Tage in Folge die Haare vom Kopf und an Tag 4 essen sie wie die Mäuschen.
Das kommt halt immer drauf an was und wieviel der Körper grad braucht...

Ich seh das entspannt. Vorm gedeckten Kind verhungert kein Kind und wer Hunger hat wird hier im Haus auch was zu essen finden ;)



Once

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #11 am: 05. März 2014, 17:20:24 »
Hm, meint ihr?! Vorher hat sie halt ganz gut gegessen und ich finde einfach dass sie abgenommen hat und dazu etwas blass aussieht. Ich hab ja leider nicht den Vergleich zu anderen Kindern.

Sie isst halt echt nicht viel. Heute morgen hat sie drei Ministücke Apfel gegessen, etwas Toast, ein paar Bissen Banane, ein kleines Stück Käse. Das war wéigentlich ganz gut. Zu Mittag dann dafür wiederum fast nichts.

Milch: Milch im Glas oder im Becher und unverdünnt gibts hier gar nicht. Sie bekommt verdünnte Sojamilch zum Frühstück (allerdings auch nur weil sie rein gar nichts anderes trinkt - auch verdünnte Milch hatten wir einst probiert). Wir haben zudem nie Milch im Haus und ich bin da auch etwas skeptisch ob Milch so gesund ist.

Pfannkuchen: machen wir auch immer mit Sojamilch und Dinkelmehl. Schmeckt super-lecker. Allerdings mach ich für mich da schon auch Zucker rein  :P. Sweet Tooth! Das sollte ich dann wirklich weg lassen. Danke für den Tipp!

Was sind das für Igelchen und Eulen?

schwalbe

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #12 am: 05. März 2014, 17:55:21 »
also wenn sie abnimmt, dann würde ich da schon auch mehr drauf schauen. Evtl auch mal zu einem Kinderarzt. Kannst du sie wiegen? Also heute und z.B. in einer Woche nochmal?
Stillen tust du nicht mehr, oder?
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babbele

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #13 am: 05. März 2014, 18:01:26 »
Ohhhh, die Igelchen und Eulen sind sooo lecker, die esse ich immer mit den kindern zusammen  :D Sind von Alnatura. Knabbergebäck, leicht gelaugt und ganz wenig gesalzen. Die Eulen pur, die Igelchen mit Sesam. Yammi :D
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liebemama

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #14 am: 06. März 2014, 12:47:29 »
Ja, da habt ihr Recht. Zu viele Sorgen können auch kaputt machen. Und dem Kind geht es trotzdem gut. Außerdem weiß man ja nie so wirklich, dass das Kind, wenn es am frühen Morgen gefrühstückt hat, im in der Kita oder im Kindergarten zu sich genommen hat. Dann bemühen wir uns etwas leckeres zu kochen und das Kind hat keinen Hunger darauf.

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #15 am: 06. März 2014, 17:54:53 »
Mal off topic - danke für den Tipp. Meine Große kam heute mit ein paar Knabber Eulen an (ohne Verpackung) mit der Aufforderung ich soll die kaufen  :o - dank euch weiß ich dass ich zum DM muss  ;D

Zum Thema: mein Kleiner frisst uns quasi die Haare vom Kopf, da hab ich eher Angst dass die Mengen im nicht gut tun...  :-\
Aber meine Große war und ist so ein Spatzenesser, die Kleinen holen sich schon was sie brauchen solange es angeboten wird.  :)

Jasmin

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #16 am: 06. März 2014, 18:03:39 »
Hey Once :-*

Wie verhält es sich denn zwischen den Mahlzeiten? Bietest du ihr da etwas an? Vielleicht stößt sie sich an den relativ festen Essenszeiten?

Meine kleine Tochter möchte heute noch essen wenn sie Hunger hat und nicht wenn gerade das Essen am Tisch steht. Jetzt ist sie schön langsam in einem Alter, wo sie Essenszeiten akzeptieren muss, schon alleine wegen der Schule.

Ist nur ein Gedanke.

Ansonsten denke ich, dass du ja kaum mit Gewalt das Essen in sie reindrücken kannst. Eine Suppe könntest du ihr eventuell in einer Schnabeltasse anbieten?

Liebe Grüße
2 Töchter *2005 und *2007

"Everyone talks about leaving a better planet for our kids.
Let's try to leave better kids for our planet."

Sonne1978

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #17 am: 06. März 2014, 19:44:55 »
Bei all unseren Kindern habe ich beobachtet, dass es Phasen gibt, in denen sie "viel" essen und natürlich auch welche, in denen nur ganz wenig ausreicht, um satt zu sein. Ich habe das so akzeptiert und mich darauf verlassen, dass der Hunger sie schon rechtzeitig an den Tisch bringt. So ist es auch.

Ausserdem hat nicht jedes Kind das gleiche Essverhalten. Unsere jüngere Tochter ist seit eh und je ein spartanischer Esser. Das Frühstück fällt meist normal, in Wachstumsphasen sogar üppig aus. Beim Mittagessen sind die Mengen schon recht übersichtlich und das Abendbrot lässt sie ganz häufig komplett ausfallen oder isst maximal 1/2 Scheibe Brot mit Butter oder Frischkäse. Sie ist recht schlank, ja, aber nicht untergewichtig. Die Zwischenmahlzeiten mit Obst stimmen, daher macht mich das nicht verrückt.

Was die Vorschläge angeht:
- vielleicht wäre ein Müsli was für sie? Zarte oder kernige Haferflocken, etwas kleingeschnittenes Obst, evtl. ein paar Mais-Flakes drüber
- gegartes Gemüse mit einem Dip
- Antipasti
- Rosinen / Trockenobst

Du könntest natürlich auch eine gemischte Auswahl hinstellen, aus der sie sich bedient? Quasi "gemischte Frühstücks- / Abendbrotplatte". Solange sie sich nicht mitteilen kann, was gerade ihr Wunsch ist, finde ich nix dabei.

Scheckpony

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #18 am: 06. März 2014, 22:18:35 »
Kann es vielleicht auch sein, dass sie gerade einen Wchstumsschub hinter sich gebracht hat? Da essen die kinder ja plötzlich viel weniger als vorher, während oder vor dem Schub und gleichzeitig wirken sie dünner, weil sie sich eben wieder ein Stück gestreckt haben.

Nipa

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #19 am: 07. März 2014, 09:20:46 »
Hast Du sie denn mal gewogen? Nimmt sie wirklich ab und wenn ja, wieviel?
Bei uns ist es z.B. wie bei Scheckpony. Sie essen ne zeitlang echt gut, dann kommt der Wachstumsschub, sie sind abrupt dünner (da grösser) und der Bärenhunger ist dann auch wieder weg und sie essen wie die Spatzen.

Ich bin von diesem "wieviel müssen sie essen" komplett weg. Sie essen, soviel sie essen.
Einzige Bedingung: wer nicht normal isst bekommt auch nix Süsses, aber das ist bei Deiner Maus ja noch nicht relevant.

Du schreibst immer was Du für sie kochst.
Was esst Ihr denn? Kann sie da nicht mitessen? Und esst Ihr mit ihr am Tisch?



Pünktchen

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #20 am: 07. März 2014, 10:26:11 »
Ich hab hier auch Essensspatzen. Dazu kommt noch, dass die Große immer an der Grenze zum Untergewicht liegt. Und wenn sie krank ist, nimmt die eine Woche gar nichts zu sich. Der KiA meinte mal zu mir: "Kein Kind verhungert am gedeckten Tisch." Kinder haben noch ein ganz feines Gespür, was ihr Körper braucht. Erst wir Erwachsene verpfuschen das.

Once

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #21 am: 09. März 2014, 21:10:28 »
Danke für Eure persönlichen Eindrücke und Erfahrungen! Immer wieder gold wert zu hören, dass es anderen auch so ging.

@Jasmin: ich biete ihr auch zwischendurch etwas an. Meistens sind wir dann allerdings unterwegs und es gibt nur Brötchen, Banane o.ä. Die isst sie dann auch gerne und reichlich. Vielleicht ist an Deiner These also was dran!

Selbiges gilt für die verschiedenen Phasen. Was mir auch jetzt gerade einfällt ist die Tatsache, dass sie momentan ganz schlimm zahnt (vier Eckzähne und ein Backenzahn kommen gerade durch). Sie ist seitdem auch schrecklich übellaunig - ich kenn sie so gar nicht. Also vielleicht sind es auch einfach die Zähne  :-[.

@Nipa: Ich habe nur den subjektiven Eindruck, dass sie abgenommen hat. Sie hatte allerdings kürzlich einen MD-Infekt und fängt an zu laufen. Beides Faktoren die das Fett natürlich auch dahin schmelzen lassen.

Und: wir haben keine Waage  s-pfeifen hm
« Letzte Änderung: 09. März 2014, 21:12:09 von Once »

~Netti~

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #22 am: 09. März 2014, 21:18:39 »
Bei der Kleinen meines Bruders aktuell genauso. (Die sind ja ca gleich alt)
Sie bekommt Zähne und beginnt zu laufen. Und ißt nur noch, was sie mag. Von einem Tag auf den anderen. Vorher hat sie noch gestillt und Brei gegessen usw. Und dann hat sie sich einfach so abgestillt und ißt jetzt wie deine. Mal ein Stückchen Brot, aber bitte nur trocken und nix drauf. Gurke liebt sie heiß und innig. Stückchen Wurst, Stückchen Käse, Obst...alles gut. Aber immer nur einzeln und auch nicht unbedingt zu festen Essenszeiten. Er meinte auch sie nimmt ab und letztlich hat sie sogar paar Gramm zugenommen, die Kinderärztin war vollauf zufrieden.  ;)

Dannichen

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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #23 am: 09. März 2014, 21:34:47 »
Solche Phasen hatten wir immer mal wieder.
Vor allem wenn mehreres auf einmal kam. Zahnen/krabbeln usw. Zeitweise hätte sie nur von Vollkorntoast (ungetoastet) und käse leben können. Oder von Bananen. Wah, da hat sie 2 Bananen weggeputzt, alles andere rührte sie nicht an.
Mittlerweile ist es recht gut. Luisa mag recht viel und futtert ordentlich.

Pfannkuchen: Ich mach die mit Eiern, Mehl, Milch und etwas Öl. So brauche ich kein Fett mehr zum anbraten.
Süß kann man ja oben drauf machen, was auch immer man (Kind) mag. :)
LG, Danni und Kids ♥



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Antw:Frühstücks- und Abendbrotdilemma
« Antwort #24 am: 19. März 2014, 22:35:44 »
Jogurt: Ich hab mal gehört, dass der andersrum dreht (ob rechts oder links kann ich mir nie merken) als Milch. Für Erwachsene egal, aber Kinder können das wohl noch nicht so verdauen, deshalb ist das im 1. Lebensjahr noch nichts - und davon seid Ihr ja noch nicht weit weg. Mein Kleiner hat den anfangs auch nicht vertragen, inzwischen sehr gut.

Milch: Wäre evtl. Babymilch was für Euch? Von Sojamilch hat uns unsere KiÄ abgeraten, das wäre wohl nicht so gut für Kinder (frag mich jetzt aber nicht mehr, warum, ich hab das vergessen, weil wir das eh kaum essen/trinken).

Brot: Wenn sie nichts aufs Brot mag, wie wäre es dann mit "Trennkost"? Das hab ich ne Zeit lang gemacht. Das Brot in Würfelchen geschnitten, dann gab es immer einen Würfel. Haben sie Wurst/Käse runtergenascht, musste dann erst das Brot gegessen werden, bevor es den nächsten Würfel gab.

Und mein Kleiner hat anfangs fast gar nichts aufs Brot gegessen - Wurst mochte er nicht (ha, witzig das jetzt zu schreiben, jetzt LIEBT er sie), Käse hat er anfangs nicht vertragen, Möhren o.ä. nur angenagt, nicht gegessen. Wir haben dann so vegetarische Aufstriche gemacht, also z.B. Möhren gekocht und püriert aufs Brot, oder Oliven püriert (toll mit Frischkäse, nur das wollte er nicht). Mandelmus ging auch gut. Oder Kichererbsen in Verbindung mit gekochtem Gemüse, jeweils püriert.

Fleisch: Hast Du mal Bolognese probiert? Das mochten meine beide gern anfangs - was zu kauen, aber einfach.

Ich weiß noch, dass diese Übergangszeit bei beiden anstrengend war - Brei war nicht mehr gewünscht, echtes Essen ging noch nicht so recht, ich hab auch jeweils gedacht, die verhungern mir noch. Sind sie aber nicht ;)

Ich denke, ein gutes Angebot ist gut, wichtig, und ausreichend, dazu Essenszeiten weitgehend dem Kind anpassen, ab und zu mit anderen Kindern essen lassen, das wirkt oft Wunder.
Und viel Geduld mit Spucke. Ungeliebte Sachen, von denen Du denkst, sie sollte sie essen, immer und immer wieder mal anbieten, irgendwann wird das schon. Ich glaube, der schlimmste Fehler, den man machen kann, ist, das Kind dann mit irgendwas zu stopfen, weil man Angst hat, es wird zu dünn (im Zweifel mal beim KiA oder bei ner Freundin wiegen). Den Fehler haben hier im Bekanntenkreis einige gemacht. Die Kinder bekommen dann Fruchtmus und Kekse, weil sie ja nix sonst essen - mit dem Ergebnis, dass sie dann mit 3, 4 Jahren wirklich nur trockene Nudeln essen - Kekse gibt es ja dann eh noch.

 

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