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Brülläffchen

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« am: 11. Januar 2013, 14:33:07 »
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« Letzte Änderung: 23. Januar 2013, 13:02:03 von Brülläffchen »

Eumel

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #1 am: 11. Januar 2013, 16:25:03 »
Ich kann dir leider nicht weiterhelfen, was bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin gemacht wird.

Ich würde aber auch nicht zu Hause für die Untersuchung "üben".  :-\ Druck wird bei der Einschulungsuntersuchung nicht aufgebaut. Es geht ja auch mit darum, dass man schaut, wie die Kinder in einer unbekannten Situation reagieren. Und du bist als Elternteil sowieso bei der Untersuchung dabei (hier ist das zumindest so).

Du wirst also sowieso bei der Untersuchung sehen, wie sie sich dort macht. Und selbst wenn du dein eigenes Kind gesehen hast, weißt du noch nicht, wie ihre Leistungen im Vergleich zu den anderen Kindern sind, die ebenfalls diese Untersuchung mitmachen. Ein wirkliches Bild könntest du dir also wahrscheinlich ohnehin nur machen, wenn du die Ergebnisse von mehreren Kindern vergleichen könntest.

Ich denke, du tust deinem Kind den größten Gefallen, wenn du es einfach auf euch zukommen lässt.  :)
« Letzte Änderung: 11. Januar 2013, 16:45:21 von Eumel »


liadan

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #2 am: 11. Januar 2013, 17:42:13 »
Körperlich wird hier bei uns überprüft ob das Kind auf einem Bein stehen kann, ob es auf einem Bein hüpfen kann, ob es auf einer geraden Linie gehen kann (beim hüpfen wird die Zeit genommen), es wird geschaut wie groß, schwer es ist. Die Augen werden getestet, dann muss ein Mensch gemalt werden, Stifthaltung wird kontrolliert, Quatschwörter müssen nachgesprochen werden, das Kind muss was erzählen, es wird halt geguckt wie weit es in der Sprachentwicklung ist, hier werden alle Kinder die bis zum Stichtag 6 werden durchgewunken, diejenigen die Sprachprobleme haben bekommen ans Herz gelegt da was zu tun (Logo).

Hier empfand ich es als Pille Palle, nichts anderes als der KiA bei der vorherigen U-Untersuchung nicht auch gemacht hat.  s-:)
 

Heutzutage ist es so verdammt schwer dumm zu sein,  weil die Konkurrenz so gigantisch ist!

Brülläffchen

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« Antwort #3 am: 11. Januar 2013, 20:08:44 »
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« Letzte Änderung: 23. Januar 2013, 13:01:56 von Brülläffchen »

Solar. E

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #4 am: 11. Januar 2013, 20:11:45 »
Berlin kann ich nichts dazu sagen. Bei uns (RLP) ist es quasi die U9 nochmal.

Brülläffchen

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« Antwort #5 am: 11. Januar 2013, 20:44:22 »
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« Letzte Änderung: 23. Januar 2013, 13:01:48 von Brülläffchen »

Solar. E

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #6 am: 11. Januar 2013, 20:57:10 »
Bei uns liegen die Stichtage so, dass wohl bei den allermeisten die U9 vorher ist. :)

Also: Bei uns wurden:

- Figuren nachgezeichnet
- Vorwärts/rückwärts auf den Zehenspitzen und den Fersen laufen
- wiegen/messen/Kopfumfang
- die Sprache wurde getestet
- ob das Mengen erfassen funktioniert
- umfassende körperliche Untersuchung (bei Jungs wird dabei auch nach Phimose und Hodenhochstand geschaut)
- ich als Mutter musste noch Fragen beantworten (z.B. ob das Kind zweisprachig aufwächst oder nicht)

Ich hab bestimmt noch was vergessen...

Ginkgo

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #7 am: 12. Januar 2013, 09:33:31 »
Halo
Zwar auch nicht Berlin , aber ich zähl mal auf:
- Gewicht, größe gemessen
- Hüpfen, Balancieren
- Bild malen und Name schreiben
- Kleine Strichbilder nachmalen
- Quatschwörten nachspreche
- Wimmelbild erzählen
- Kinder in einem Bus zählen
- Standartfrage nach Freundinen und Hobbys

Das wars schon.
Wirklich nicht weltbewegend ;-)
 


lotte81

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #8 am: 12. Januar 2013, 11:12:51 »
Bei uns wurde bei der unterscuhung nichts gemacht, was ich selber hätte bewerten können  ;)
Ich denke also, lass es auf dich zukommen!
Neben einer körperlichen Untersuchung, die wirklich der Hauptteil war, wurde hier auch Mengen abgeschätzt, Quatschwörter nachgesprochen und so was wie "auf einem Bein stehen"....wobei ein "nicht können" NICHT hieß, dass ein Kind nicht schulreif ist, sondern z.b. einfach, dass der Amtsarzt Sportförder, Deutschförder oder Matheförder aufschreibt.....
Ich denke bei der Untersuchung geht es mehr ums körperliche....andere Dinge wurden hier noch beim "Schulspiel" überprüft....gibt es so was bei euch auch noch?


Pedi

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #9 am: 13. Januar 2013, 19:45:29 »
Wie streng sind die Ärzte denn? Also mit einem Bein auf der Linie hüpfen -ja, damit hätte mein Kind ein Problem. Er hatte letztes Jahr Ergo bekommen und auch wirklich sehr gut aufgeholt, aber diese Aufgabe könnte er noch nicht so gut schaffen.

Wäre das ein Grund für den Arzt die Schulreife in Frage zu stellen?
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #10 am: 13. Januar 2013, 19:48:53 »


Wäre das ein Grund für den Arzt die Schulreife in Frage zu stellen?

Ich denke nicht. Zumindest dann nicht, wenn nicht noch mehrere andere Sachen dazukommen.  :)

lotte81

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #11 am: 13. Januar 2013, 20:09:00 »
Nein  ;) ich denke eher ein Grund für Sportförder...FALLS es das dann an eurer Schule gibt, darfst du es nutzen....mein Sohn sollte auch Sportförder besuchen wegen einer schieden Wirbelsäule....allerdings bietet das Fach wohl keine Schule im Umkreis an  s-:) unsere hatte es sogar bis zum Sommer, aber nun nicht mehr  ;D
Im Grunde sieht es eher so aus (zumindest hier): körperliche Probleme=Sportförderunterricht (also Gleichgewicht halten oder schiefe Hüfte, Fussfehlstellung etc)
Sprachprobleme: Deutschförder
Probleme beim Mengen erkennen etc.=Matheförder.....

Ich habe noch NIE erlebt (selbst bei grossen Entwicklungsrückständen), dass ein Kind hier zurückgestellt wurde....Im Gegenteil,die Eltenr müssen oft kämpfen, wenn sie das wollen.


scarlet_rose

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #12 am: 14. Januar 2013, 11:28:57 »
Ich habe hier die Erfahrung, dass in kleinen Orten die Rückstellung leichter geht, wie in großen.

Meine Schwiegermutter z.B. ist Erzieherin in einem kleinen Ort, der jedes Jahr ca 40-50 Erstklässler hat, wenn überhaupt. Sie kennt die Lehrer und Direktorin der Schule schon seit Jahren und seit der Stichtag nach hinten verlegt wurde gibt es recht viele Rückstellungen, denn der Kontakt zwischen Kindergarten und Schule lässt das zu, man kennt sich und in dörflicher Gemeinschaft geht sowas eben einfacher  ;)

In größeren Städten, gerade dort, wo viele Kindergärten und Schulen sind, alles etwas entfernter und fremder ist, geht die Rückstufung nur sehr sehr schwer.


Hier war die Schuluntersuchung eigentlich eine Wiederholung der vorangegangenen U mit 4 Jahren. Die Dame des Amtes hat lauter Blödsinn auf geschrieben und sich nicht korrigieren lassen (Liam könne laut ihr kein CH, was gar nicht stimmte, im Gegenteil zu ihr, die keinen unterschied zwischen Ich und Ach-Laut machen konnte  s-:)). Ebenso hat sie ein falsches Gewicht auf geschrieben und die Mengenerfassung hat sie auch falsch notiert.
Er konnte damals noch kein K und sie sagte lauter Phantasiewörter mit K um dann zu sagen, er könne die nicht richtig nachsprechen, dabei hat er sie richtig gesprochen, nur eben mit t statt k, was ja aber dann kein mangelndes Sprachverständnis war, sondern eben sein Aussprachefehler  s-:)
Die Kinderärztin hat lediglich den Kopf geschüttelt über das Ergebnis der Schuluntersuchung.

Wichtig ist wirklich:
Die Schuluntersuchung zeigt überprüft lediglich den Stand der Entwicklung in einzelnen Punkten, ein Kind muss aber nicht alles können,was dort verlangt wird. Es geht mehr darum zusätzlichen Förderbedarf zu erkennen.
Auch ein Kind, das die eine oder andere Aufgabe nicht erfüllen kann ist in der Regel schulreif.

Es ist kein "Aufnahmetest" um Grundvoraussetzungen zu kontrollieren, sondern nur dazu da einzelne Fähigkeiten zu überprüfen, die aber keine Voraussetzungen darstellen müssen.

Solar. E

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #13 am: 14. Januar 2013, 11:31:18 »
Bei uns gibt es meines Wissens diese ganzen Förderstunden gar nicht mehr, ich weiß auch nicht  s-:)
Seit die Schule GTS ist, krieg ich von individuellen Förderungen gar nichts mehr mit und das, obwohl es eine Schwerpunktschule ist. Problem ist, dass I-Kinder ausnahmslos in die Ganztagsklassen gesteckt werden - obwohl die gar nicht alle ganztags dableiben. Halbtagsklassen kriegen so von Schwerpunktschule gar nichts mehr mit, Ganztagsklassen können in meinen Augen kein vernünftiges Konzept umsetzen, weil ja doch Kinder mittags heimgehen... ach, da ist irgendwie jedes Wort zuviel  s-:)



Ich habe noch NIE erlebt (selbst bei grossen Entwicklungsrückständen), dass ein Kind hier zurückgestellt wurde....Im Gegenteil,die Eltenr müssen oft kämpfen, wenn sie das wollen.

Hätten wir damals für eine Rückstellung gekämpft (Kind im August geboren, Stichtag 31.8.), hätte das bedeutet, dass das Kind für ein Jahr auf eine spezielle Vorschule gegangen wäre zwei Orte weiter. Es wäre mit ihm komplett unbekannten Kindern zusammengekommen - nur damit es ein Jahr später in unsere Grundschule kommt und dort mit den alten Kiga-Kumpels eingeschult wird und wo keines der Kinder aus der Vorschule hingegangen wäre, weil der Vorschul-Ort ja selber eine Grundschule hat. Einfach ein Jahr länger Kiga, was für uns die Optimallösung gewesen wäre, hätten wir niemals durchbekommen. Da war die Einschulung das kleinere Übel, zumal die Vorschule ja auch schon Schulstoff gemacht hätte mit Hausaufgaben, was ich als wirklich sinnfrei empfinde, weil die den Stoff in der 1. Klasse ja dann nochmal gemacht hätten.

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #14 am: 14. Januar 2013, 11:33:22 »
Rückstellung in den Kindergarten gibt es hier auch überhaupt nicht. Hier werden zurück gestellte Kinder in die Grundschulförderklasse geschickt.
Und die ist in unserem Ort überfüllt....

Solar. E

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #15 am: 14. Januar 2013, 11:41:39 »
Ich weiß gar nicht, wie das hier mittlerweile ist, denn diese Vorschule wurde in der Zwischenzeit komplett dicht gemacht, eben weil die Rückstellquote quasi bei Null ist.  :-\

Ich bin froh, dass das nächste Kind ein Musskind ist und ich ihm die Schule uneingeschränkt zutraue  :)

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« Antwort #16 am: 14. Januar 2013, 18:55:41 »
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« Letzte Änderung: 23. Januar 2013, 13:01:28 von Brülläffchen »

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Antw:Einschulungsuntersuchung - was wird gemacht!?
« Antwort #17 am: 14. Januar 2013, 21:46:52 »
wollt mich noch mal korrigieren: ich habe noch nie mitbekommen, dass ein Kind aufgrund der Untersuchung zurückgestellt wurde  ;) habe aber durchaus (Oh, Wunder) mal erlebt, dass Kinder obwohl Muss-Kind im Kiga bleiben durften, nachdem sie beim Direktor etc gekämpft haben......Aber nur 2X  ;) In der REgel gibt es das nicht....


 

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