Hallo,
ich persönlich würde von Waldorf abraten. Persönliche Erfahrungen damit hab ich nicht, aber ich weiß, dass Waldorfschüler später Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu finden. Als ich noch bei meiner alten Firma gearbeitet habe, wurden da auf Anweisung des Chefs Bewerbungen von Waldorfschülern direkt im ersten Durchgang aussortiert. Natürlich wurde das in den Absagen nicht erwähnt, aber sie haben ihre Absage ausschließlich wegen der Schulform erhalten. Ich will auch nicht sagen, dass ich diese Verfahrensweise gut finde. Aber so wird es im Berufsleben halt zum Teil gehandhabt. Alternative Schulformen sind z. T. schon SEHR vorurteilsbehaftet. Darüber muss man sich im Klaren sein.
Und da denk ich praktisch: es nützt die tollste Schulzeit nichts, wenn ich hinterher mit dem Abschluss nicht Fuß fassen kann im Berufsleben. Eine ehemalige Mitschülerin kam übrigens in der 11. Klasse von der Waldorfschule aufs Gym und ist nach 6 Monaten wieder verschwunden - nur 6en in allen Fächern und kam mit dem anderen Lernen überhaupt nicht klar (hat sie selber gesagt).
Aber Waldorf geht ja eigentlich auch in Klasse 1 los, ich weiß nicht, ob man da so einfach zwischendrin einsteigen kann... und Waldorf ist ja auch irgendwie mit einer gewissen Lebenseinstellung verbunden. Das find ich schon sehr speziell.
Über Montessori kann ich nichts sagen.
Generell bin ich bei alternativen Schulformen sehr vorsichtig. Weil es halt später im "Leben nach der Schule" zu richtigen Problemen führen kann.
