So, nach den ganzen Feiertagen bin ich auch wieder da und danke euch erst mal für eure ganzen Erfahrungen und Tipps

war eine ganze Menge dabei, was mich nochmal zum Überlegen gebracht hat.
Also Nina ist definitiv von der Sorte, die mit "ich will das allein machen" auch genau das meint. da schon zu ihr gehen und ihr Hilfe anbieten, sie zu trösten, in den Arm zu nehmen etc. bringt uns genau das Gegenteil vom erwünschten ein...sie geht ab wie ein Zäpfchen und schreit und heult umso mehr

meist ist es am besten, ich lasse sie kurz "toben" und gehe dann hin, biete ihr an zu kuscheln, was sie auch meist sehr gut annimmt und dann "sprechen" wir nochmal kurz drüber. Es kommt halt nur oft zu Situationen, in denen ich sie raus nehmen muss, weil es gefährlich wird. heute morgen 6.30 Uhr durfte ich mit Babybauch unter den Weihnachtsbaum werfen, weil Madame sich vor Zorn drunter geschmissen hat und mit den Füßen gegen den Stamm getreten hat. Auslöser war ein Stück Banane, bei dem die Schale nicht abgehen wollte. Mein erstes Mal Fassung verlieren habe ich heute leider schon hinter mir
@pedi und hubs: ich hoffe, ich habe nicht den Eindruck erweckt, meiner Tochter da irgendwie Vorwürfe oder so draus zu machen

Ich versuche wirklich, immer verständnisvoll zu sein und probiere halt aus, wie ich ihr entgegen kommen kann. Und den Gedanken mit der Schwangerschaft finde ich ganz interessant, hatte bisher nämlich das Gefühl, dass sie extrem gut damit umgeht, aber ich werde beobachten. Klar merkt sie, dass sich was verändert.
@christiane: ich sage ihr auch ziemlich deutlich, dass hauen etc. gar nicht richtig ist und ich das nicht will, aber sie ist dann oft so in Rage, dass ich mir echt nicht zu helfen weiß. Wie ist man denn konsequent bei sowas, außer immer wieder hinter her zu sagen, dass sie das nicht darf?

Soll ich schon Konsequenzen für sie aufzeigen?
@nenita: "gehört dazu und ist wichtig" bete ich mir seit deinem Beitrag täglich mehrere Male still vor

Ich bilde mir ein, es hilft!
@zuz: eine Bekannte von mir (Erzieherin) sagte neulich was ganz ähnliches zu mir. Sie meinte nämlich, ich darf nicht vergessen, dass sich sprachlich ausdrücken und tatsächlich verstehen bzw. emotional umsetzen 2 verschiedenen Paar Schuhe sind. Und ich glaube, da liegen bei uns ganz viele Problemchen begraben. Alle (auch ich leider

) erwarten manchmal so viel von der Maus, weil sie einen so "reifen" Eindruck macht. Aber sie ist halt noch keine 4, sondern erst 2,5 Jahre alt. Ich bremse mich da zur Zeit selber und glaube, es tut uns gut

@pamela: ich war leider ein sehr jähzorniges Kind und noch heute merke ich, wie mir manchmal richtig Hitze im Bauch hoch steigt und ich meine von jetzt auf gleich platzen zu müssen *schäm*
Puuuh, ich bin nicht alleine

Als Kind/Jugendliche habe ich mir immer vorgestellt, wie ich eine Tür gaaaaanz fest, so fest wie ich kann, zu donner. Heute bekomme ich das meist ohne so eine aggressive Vorstellung hin, aber ganz ab und an muss ich auch flüchten und irgendwas gegen die Wand donnern. Ehrlich gesagt hoffe ich aber, dass meiner Tochter dieser Jähzorn erspart bleibt und es wirklich nur eine normale Entwicklungsphase ist.
@petra und Karlanda: bei uns ist auch sehr situationsabhängig, wie ich reagiere. bei Zornausbrüchen wegen Süßkram, Zähneputzen, Anziehen etc. kann ich viel konsequenter sein als bspw. wenn sie beim Spielen was nicht hin bekommt. Im Augenblick wütet sie allerdings so ziemlich bei allem und ich muss halt sehen, wie ich damit durch den Tag komme

@spatzelmama: genau wie bei uns. Das Kuscheln hinterher will sie fast immer und bekommt sie dann auch. Aber wehe mir, ich versuche währen des Wutausbruchs zu ihr zu gehen...
Puuuh, ich bin nicht allein und es wird vorbei gehen
