Autor Thema: Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?  (Gelesen 4722 mal)

Once

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Wie ist es bei Euch persönlich?

Angelehnt an eine andere Diskussion (...) frage ich mich das gerade wieder einmal. Es geht mir nämlich häufig so, dass ich da keinen richtigen Punkt finde und ständig hadere. Zur Arbeit schleppen kann man sich gelinde gesagt auch halbtot, und dem Chef kommt das natürlich sehr entgegen..und so lange ich das noch kann, habe ich grundsätzlich ein schlechtes Gewissen würde ich es nicht tun. Wenn ich ehrlich bin jedoch nervt mich diese (also meine eigene) Einstellung  ziemlich und anderen gestehe ich eigentlich viel eher das Kranksein zu.

Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?

ps: naja so ein bisschen befürchte ich jetzt ein Battle jener beinharten Fraktion die sich selbst noch mit offener TBC zur Arbeit manövrieren würden (denn wer will schon gerne zugeben, dass er sich mit Schnupfen sofort krank meldet)- ich würde mich aber ganz besonders über einen ehrlichen und wenig einseitigen Austausch freuen...

Muse

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #1 am: 12. Dezember 2015, 19:20:57 »
Bei Magen Darm oder Fieber bleibe ich ohne schlechtes Gewissen zu Hause.

Ansonsten finde ich es auch schwierig die Grenze zu ziehen, bei normalen Schnupfen oder Husten gehe ich immer arbeiten. Ich habe mir dank Gleitzeit auch schon öfter mal einen spontanen Gleittag genommen und mich den einen Tag dann ruhig gehalten und etwas auskuriert. Ist auch nicht so ganz Sinn der Sache aber ich habe auch immer ein schlechtes Gewissen wenn ich mich krank melde - und bei meinen Kollegen vollstes Verständnis.  ;D


Hrefna

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #2 am: 12. Dezember 2015, 19:46:58 »
Bei Magen Darm oder Fieber bleibe ich ohne schlechtes Gewissen zu Hause.

Ich auch. Bei Magen-Darm stehe ich gefühlt mit einem Bein im Grab. Da reicht es gerade noch so für den Anruf, dass ich nicht komme.  ;D

Wenn ich weiß, dass wir auf der Arbeit gut besetzt sind, fällt es mir generell leichter, zu sagen ich komme nicht, als wenn die Hütte brennt.

Bei den Kindern bin ich großzügig, was das Zuhausebleiben anbelangt. Da nehme ich die Kindkranktage wirklich nur mit wenig schlechtem Gewissen. Je nachdem wer auf der Arbeit gerade mehr gebraucht wird, bleiben entweder ich oder mein Mann zuhause. 

Ich finde es eine schreckliche Unart unter Kollegen, damit zu prahlen, wer die wenigsten Kranktage übers Jahr hatte.   :-X

Trouble2011

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #3 am: 12. Dezember 2015, 19:52:35 »
Ich bin wehleidig.
Am liebsten würde ich beim ersten Schnupfen daheim bleiben.

Magen Darm ist absolutes No Go- bei Erkältungen trage ich auf der Arbeit Mundschutz (Pflege) und bei Ischialgie dope ich mich recht ordentlich und tausche mit Kollegen die Patienten.
Aber es gab auch schon Tage an denen nichts ging dank Schwangerschaftsübelkeit an denen bin ich auch ohne schlechtes Gewissen ausgefallen.

Grundsätzlich steht und fällt meine Einstellung aber mit meinem Arbeitgeber.
Ich habe Arbeitgeber gehabt bei denen hätte ich mich auch mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit geschickt (gab auch schon Tage an denen meine Chefin kurzerhand bei einem unserer Ärzte angerufen hat, damit ich im Dienst zum spritzen gehen kann) und dann gibt es Arbeitgeber die machen deine Abrechnung falsch um Kosten zu sparen, nutzen dich aus und erleben ihre eigene Freizeit als selbstverständlich auf deinem Rücken- da habe ich prinzipiell weniger ein Problem mich im Falle einer Krankheit krank zu melden.

schwalbe

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #4 am: 12. Dezember 2015, 19:54:00 »
ich hatte ein gutes Verhältnis zu meinem Chef. Es konnte durchaus vorkommen, dass ich morgens anrief und fragte, wie´s aussieht. Wenn es etwas wichtiges gab (i.d.R. eben etwas, das man nur zu zweit machen kann) habe ich mich hin geschleppt, das erledigt das und bin dann wieder Heim.
Eine Krankmeldung musste ich nie angeben. Wenn ich angerufen habe um mich krank zu melden, hat der Chef das geglaubt und Punkt

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Tini

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #5 am: 12. Dezember 2015, 19:55:03 »
Ich mache das von meiner Verfassung abhängig und wägen ab, ob ich mich mit dem, was ich habe, ausreichend auf die Arbeit konzentrieren kann.

Mit leichtem Husten und Schnupfen gehe ich arbeiten,  so bald Fieber dabei ist (was ich aber wirklich extrem selten habe), bleibe ich zu Hause. Wenn ich Migräne habe, kommt es auch auf den Schweregrad an. Bei nur leichter unangenehmer Migräne schleppe ich mich ins Büro, so bald Übelkeit dazu kommt, bleibe ich zu Hause.

Was ich außerdem immer etwas in Betracht ziehe ist, was an dem Tag ansteht. Haben gerade viele Urlaub und die Arbeit stapelt sich oder ist gerade nicht so viel los? Wenn es mir aber wirklich mies geht, bleibe ich zu Hause. Ich bin niemand, der sich mit Kopf unterm Arm ins Büro schleppt. Es dankt einem am Ende niemand!
  
 
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Nachtvogel

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #6 am: 12. Dezember 2015, 20:01:14 »
Bei Magen Darm oder Fieber bleibe ich ... zu Hause

Hier auch so.

Beim Rest pump ich mich voll und gehe trotzdem. Ich hab schon genug Fehltage wegen der Kinder wofür ich nur wenig Verständnis ernte :-[
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satti

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #7 am: 12. Dezember 2015, 20:09:06 »
Es gibt nur chefin und mich sonst ist der laden zu. Und das ist schlecht.
Meist springt man gegenseitug ein aber ich war das letzte jahr nie krank da ich eh nur 2,5 tage arbeit
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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #8 am: 12. Dezember 2015, 20:21:46 »
ich habe keine vertretung, drum zieh ih durch  :P
es sei denn ich muss wirklich strenge bettruhe halten oder hab magendarm

Edit: glücklich bin ich darüber nicht und wäre ich angestellt würde ich durchaus auch eher als jetzt daheim bleiben.

Honigbluete

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #9 am: 12. Dezember 2015, 20:58:31 »
Ich neige auch dazu, mich krank zur Arbeit zu schleppen. Der Punkt ist für mich (mittlerweile) dann erreicht, wenn ich merke, ich kann meine Arbeit nicht mehr machen. Das führt immer wieder dazu, dass ich Sachen verschleppte und dann eben was Heftigeres bekomme. Nachdem ich einmal mit einer fetten Erkältung arbeiten war und einen Rüffel bekommen habe, weil ich etwas vergessen oder falsch gemacht habe, habe ich kapiert, dass es mir keiner dankt. So richtig achtsam bin ich immer noch nicht mit mir, aber ich arbeite dran. Z.B. nehme ich dann spontan einen Tag Mehrarbeitsausgleich, wenn nicht viel los ist und kuriere mich an dem Vormittag ein bisschen aus. 



Sumsi

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #10 am: 12. Dezember 2015, 21:21:41 »
Bleib leider auch nicht daheim und habe letztes Jahr die Quittung bekommen indem es mich gleich ins KH gebracht hat und ich fast 6 Monate brauchte bis es wieder ging und selbst jetzt (1 Jahr danach) immer noch manchmal Probs habe.
Davor war ich höchstens mit Magen-Darm daheim und sonst immer rein, egal wie......

Allerdings muss ich zugeben, dass ich daraus nicht mal "gelernt" habe. War während der Krankschreibung für einige Std. im Büro, habe täglich mit der Kollegin telefoniert. Aber hätte ich das nicht wären am Ende über 50 Mitarbeiter ohne Geld da gestanden  und ich finde halt das geht auch nicht.... Ich weiss muss noch an mir arbeiten...

~Netti~

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #11 am: 12. Dezember 2015, 22:04:40 »
Ich würde sagen ich melde mich nicht schnell krank, sondern gehe wirklich lange arbeiten.
Das geht bei mir aber auch, weil ich halt nur im Büro sitze. Würde ich noch im Verkauf arbeiten, könnte ich zB mit meinen Schmerzen im Knie wahrscheinlich schon seit Monaten nicht mehr arbeiten und müsste krank geschrieben sein. Es kommt halt auch darauf an, was man arbeitet. Und was es für eine Krankheit ist.
Bei Schnupfen krieg ich die Krise und mag am besten nur im Bett liegen. Ich hasse Schnupfen.
Und wenn ich mich übergebe bei Magen Darm, dann gehe ich natürlich auch nicht arbeiten.

Ich war dieses Jahr einmal mit dieser ominösen Divertikulitis krank geschrieben (April) und einmal letztens mit meinem Knie, weil es einfach gar nicht mehr ging.

Wenn ich zB beim Bäcker oder überhaupt in Lebensmittelläden Mitarbeiter sehe, die volle Elle erkältet sind, niesen und husten, dann denke ich immer, dass sie doch um Gottes Willen bitte daheim bleiben sollten. Aber ich weiß, dass meist so wenig Personal da ist, dass man es sich kaum leisten kann krank zu sein.  :-\
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2015, 22:06:31 von ~Netti~ »

Pünktchen

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #12 am: 12. Dezember 2015, 22:34:42 »
Magen-Darm bleib ich daheim. Alles andere ziehe ich durch. war mit Kehlkopfentzündung auf der Arbeit. Resultat sechs Wochen keine Stimme und verdickte Stimmbänder mit Logopädiebedarf zum Dank obendrauf. da ich nebenbei Sängerin bin Hölle! Manchmal sollte man lieber zuhause bleiben

lotte81

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #13 am: 12. Dezember 2015, 22:51:39 »
Schwierig zu sagen, da ich selten halbkrank bin...bisher war es die letzten Jahre so, dass es entweder immer nur leichte Erkältungen waren oder eben direkt richtig fies mit hoch Fieber.... klar, erkältet bin ich mal und so lange ich mit Nasenspray und ein paar Hausmitteln und evtl. mal was gegen Kopfweh parat komme....
Käme auch nur minimal Fieber dazu, würde ich daheim bleiben (mit geht es mit erhöhter Temperatur hundeelend, wäre also keine Frage).
Mit Magen DArm würden mich keine 10 Pferde zur Arbeit bekommen  ??? Zum einen steckt man doch alle an und zum anderen heißt Magen Darm in der Regel doch brechen oder Durchfall...ehm..... das auf eine Gemeinschaftstoilette fände ich doch unprickelnd  ???
Keine Ahnung, ob das nun schnell oder langsam krankmelden ist....Aber ich denke wichtig ist verantwortungsbewusst daheim bleiben. Sich selber, den Kollegen und den Mitmenschen auf der Strasse gegenüber!
Allerdings bin ich echt selten überhaupt krank - wie wohl die meisten Erwachsenen ..... einmal hat es mich im letzten Jahr von 0 auf 100 mit Angina, 40 Fieber so umgehauen, da war an arbeiten für über eine Woche gar nicht zu denken.. und war auch danach noch so geschwächt, dass ich noch 1-2 Tage länger daheim war..... dann hatte ich eh nur noch 4 Tage und dann 3 Wochen Urlaubt.
Ansonsten halt mal Schnupfen (selbst Husten hatte ich nicht mehr in den letzten Jahren...aber auch der kann echt gemein sein und einen dazu zwingen mal daheim zu bleiben)
Wenn ich so überlege, gibt es bei mir wohl im Schnitt alle 2-3 Jahre auf die letzten 10 Jahre gesehen eine Krankheitsphase, bei der ich mich so elende fühle, dass arbeiten nicht ginge.... und ich finde das darf man dann auch durchaus machen..... Das mag mal 2 Jahre in Folge sein, aber dann war ich auch mal 4 Jahre kerngesund....

Ich sehe es so: Die paar Kranktage bei Grippe, starker Erkältung, Magen DArm etc sind zu verkraften...fällt man aber wegen Unachtsamkeit sich selber gegenüber danach dann mehrere Woche oder Monate aus oder fühlt sich schwach und arbeitet nur auf Sparflamme, ist das richtig doof für alle .....

Allerdings bin ich auch in der glücklichen Lage, dass ich krank werden "darf" und nicht das Gefühl habe, dass es einem jemand übel nimmt (hatte ich bisher bei keiner Arbeit) und ich riskiere auch nicht meine Arbeit , wenn ich mal krank bin  :o Außerdem bin ich nicht so unersetzlich, dass niemand anders meine Arbeit erledigen könnte..... Das ist bei Selbstständigen, die auch noch dazu allein arbeiten oder in Berufen mit sehr viel Verantwortung sicher auch anders.....
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2015, 22:54:09 von lotte81 »


lisa81

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« Antwort #14 am: 13. Dezember 2015, 06:26:54 »
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« Letzte Änderung: 02. Januar 2016, 13:56:09 von lisa81 »
*2008,  *2010, *2015

Melanie82

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #15 am: 13. Dezember 2015, 06:46:54 »
Ich hab am eigenen Leib erfahren das man lieber mal zu Hause bleiben sollte. Ich bin trotz starker Rückenschmerzen zur Arbeit gefahren die Quittung war an der Arbeit angekommen konnte ich mein bein nicht mehr bewegen und wurde Notoperiert. Nochmal passiert mir das nicht

Milli

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #16 am: 13. Dezember 2015, 07:04:56 »
Fieber, MD, starke Schmerzen. Letztes Jahr hab ich eine Erkältung verschleppt und lag dann richtig flach für Wochen... Passiert mir nicht wieder.

Kindkrank: Hab ich neulich zum 1x in neun Jahrenals Mutter genutzt, weil es Hanno richtig schlecht ging und ich wusste, das wir gut besetzt waren. sonst hütet Oma ein oder ich tausche den Dienst.



Honigbluete

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #17 am: 13. Dezember 2015, 07:55:10 »
@Kindkrank da versuchen wir auch, es so zu organisieren, dass ich früher Schluss mache und mein Mann später geht. Oder ich Überstunden abfeier. Mit Schein kam es erst 3 Mal vor, davon einmal eine ganze Woche, als Lukas Windpocken hatte...

@Lotte das ist bei mir auch so, ich muss keine Angst um meinen Job haben, es muss kein Kollege für mich einspringen, meine Termine fallen aus und ich hole es später nach. Bei ganz ganz wichtigen Dingen geh ich auch krank hin, verschwinde danach aber wieder.

Als ich mir damals in Jakobs Schwangerschaft den Fuß gebrochen habe, bin ich gegen den Rat der Ärzte wieder arbeiten gegangen. Bis ich so starke Schmerzen hatte, dass ich direkt von der Arbeit ins Kkh musste... Mann, was war ich doof!



~Netti~

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #18 am: 13. Dezember 2015, 08:46:59 »
Ich hatte noch nie in 23 Jahren Muttersein einen Kinderkrankenschein.
Mein Mann einmal. Es ging immer irgendwie anders zu regeln. Jetzt momentan schiebe ich einfach meine Stunden hin und her, was man natürlich nicht machen kann, wenn man eh schon Vollzeit mit 40h arbeitet.

Nachtvogel

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« Antwort #19 am: 13. Dezember 2015, 08:55:40 »
bei mir ist es so, dass ich ja keine Urlaubstage habe und meine Zeiten als Lehrerin auch nicht schieben bzw tauschen kann.
Ich hab auch niemanden der die Kinder nehmen würde wenn sie krank sind.
Also bleibt mir da nur zu Hause zu bleiben :-\
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« Antwort #20 am: 13. Dezember 2015, 09:05:49 »
Sag ich ja, das geht nur weil ich weniger arbeite als Vollzeit. Ich habe Freitag immer frei. Kann also durchaus Montag daheim bleiben, weil Kind krank und gehe dann am Freitag arbeiten.  ;) Oder der große Bruder ist ab Mittag nach der Schule zu Hause und ich gehe dann nachmittags anstatt vormittags los. Das geht hier halt durch die großen Kinder.
Und früher hab ich ja auch nie Vollzeit gearbeitet (also seit ich Kinder habe) sondern immer nur 20-25 Stunden, da ging das halt auch immer irgendwie zu regeln.
Ansonsten hätte ich aber auch niemanden, der mein Kind krank nimmt. Und ich sags auch ehrlich, ich täte mich auch schwer damit mein krankes Kind irgendwohin zu bringen. Krank gehört man einfach nach Hause.

Hrefna

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #21 am: 13. Dezember 2015, 10:05:49 »
Ich hatte noch nie in 23 Jahren Muttersein einen Kinderkrankenschein.
Mein Mann einmal. Es ging immer irgendwie anders zu regeln.

Echt? Wahnsinn!

Ich könnte alternativ Überstunden abbauen, aber da ich die Kindkranktage nunmal vom Arbeitgeber bekomme (ohne Gehaltseinbuße), nutze ich die auch. Wir haben zudem noch ein Kinderurlaubskonto, auf dem man jedes Jahr bis zu 10 Urlaubstage ansparen kann, die nicht verfallen. Darauf könnte ich auch noch zurückgreifen.

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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #22 am: 13. Dezember 2015, 10:22:03 »
@netti das finde ich auch Wahnsinn! Waren deine Kinder nie mal länger krank?



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Antw:Wo ist bei Euch der Punkt erreicht an dem ihr Euch krank meldet?
« Antwort #23 am: 13. Dezember 2015, 11:39:35 »
Ich weiß auch nicht mehr so richtig, wie wir das immer hingekriegt haben, denn meine Kinder waren eigentlich schon öfter krank. Aber meist GsD mit so harmlosen Geschichten wie Magen-Darm und Erkältung und so Zeugs eben. Hier hatte zb noch nie einer Lungenentzündung, es hat sich nie einer was gebrochen oder musste ins KH. Tatsächlich war keins meiner Kinder je als Kind im KH. Meine Große macht so einen Mist mit Nierenbecken und KH-Aufenthalt erst seit sie erwachsen ist. *Tausendmal auf Holz klopf und den Forumsfluch wegscheuch*
Wenn ich so drüber nachdenke ist das bei vier Kindern echt ne super Quote, ne? Samu, Nisi und Jerry waren tatsächlich noch niemals im KH. *nochmal wie wild rumfuchtel zum Verscheuchen des Fluchs* (Dafür hatten wir schon ganze Magen Darm Epidemien  :P)

Als wir noch in der vorherigen Whg wohnten, waren wir ein 6-Parteien-Haus, 6 Familien mit insgesamt 12 Kindern. Wir haben uns alle gut verstanden, so dass da auch mal Kinder mit Husten und Schnupfen alleine mit Kuscheldecke vorm TV in der Whg bleiben konnten, da jederzeit die Nachbarin zu erreichen war. Wir haben uns da immer gegenseitig geholfen. (Natürlich reden wir nicht von Kleinkindern, aber so mit 8,9,10 rum)
Dann haben mein Mann und ich auch manchmal Gegenschicht gearbeitet, so dass einer vormittags und einer nachmittags da war.
Irgendwie haben wir das offensichtlich hinbekommen ohne Kindkranktage.  :)

Honigbluete

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« Antwort #24 am: 13. Dezember 2015, 11:46:12 »
Cool! Hier waren es eigentlich nur hochansteckende Krankheiten, bei denen ich die Kinder bzw. das kranke Kind nicht anders hätte betreuen können, wie halt Windpocken. Und da ist man ja nicht nach 2-3 Tagen durch... Im Kkh war auch noch keins der Kinder. *aufholzklopf*



 

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