Autor Thema: WNV-Testung - wer weiss was dazu?  (Gelesen 5685 mal)

Tini

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WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« am: 10. Juni 2013, 18:55:45 »
Meine Tochter hatte in ihrer Elternbriefmappe eine Einladung zur WNV-Testung, das ist wohl so eine Art Intelligenztest. Ich überlege, ob ich sie dazu anmelde, aber ich brauche noch Infos und Erfahrungsberichte. Wer kann mir etwas dazu sagen?
  
 
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lotte81

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #1 am: 10. Juni 2013, 19:49:48 »
Ich finde dazu nur Seiten zu einem nonverbalen Wechsler TEst und  West Nil Virus Test  ;D ;D der wird es wohl eher nicht sein  ;D... aber alles auf Englisch...was mich etwas wundert ist, dass es ein "Standartding" zu sein scheint bei euch, aber es nicht eine Deutsche Seite gibt?Oder war es nur eine Einzeleinladung an euch gezielt?

Steht da näheres (genauer Name des TEsts aud Deutsch -ausgeschrieben)?Soll der in GRuppen gemacht werden oder einzeln? Bei allen oder nur bei bestimmten Kindern?Wer macht ihn und warum/zu welchem Zweck?...Steht da sonst nichts drauf?(Evtl. steht die Abkürzung im deutschen ja auch für was anderes als im englischen  ;))
« Letzte Änderung: 10. Juni 2013, 19:57:22 von lotte81 »



lotte81

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #2 am: 10. Juni 2013, 19:59:35 »
schau mal hier
http://www.pearsonassessments.com/HAI/Images/Products/WNV/WNV_Webinar.pdf
Wenn ich nun noch mal lese, hört es sich nach einem normalen IQ Test an, der auch Gruppen ermittelt, die die Sprache nicht verstehen, aus unterschiedlichen GRünden.....
Wundert mich aber, dass es absolut keine deutsche Internetseite gibt  ???
« Letzte Änderung: 10. Juni 2013, 20:03:44 von lotte81 »


Tini

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #3 am: 10. Juni 2013, 20:17:39 »
Das Schreiben ging wohl an alle Kinder der Klasse. Es war ein kurzer Brief und eine Erklärung dabei, was gemacht wird. Es ist wohl ein Verfahren, um kognitive Fähigkeiten zu ermitteln und evtl. Förderbedarf herauszufinden. So in etwa. So wie ich das herauslese, ist das eine Testreihe, an dem eben das Saarland auch teilnimmt. Aber irgendwie würde ich gerne mehr dazu wissen. Mein Freund hat mir nur gesagt, dass dieser Wechsler eben auch Erfinder des Mensa-Tests ist. Ich finde das einfach mal interessant, herauszufinden, wo mein Kind so steht. Ich habe keinen Anlass, sie in irgendeiner Richtung zu testen, aber wenn es gerade angeboten wird, kann es ja auch nicht groß schaden, denke ich mir.

Aber mich würde schon vorab interessieren, in welche Richtung das Ganze gehen soll bzw. ob jemand damit schon Erfahrung hat. Es ist wohl so, dass man in einem halben Jahr dann die Ergebnisse kostenlos erfragen kann. Ansonsten fließen die Ergebnisse dann eben anonym in die Auswertung ein.
  
 
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lotte81

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #4 am: 10. Juni 2013, 20:22:36 »
Über Wechsler Intelligenztests findest du ja einiges  ;) in Deutschland daran orientiert für Kinder wäre auch der Hawik.....Also im Grunde der Standart IQ Test......Und das dann eben in euerm Fall als nonverbale Variante um eben auch Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen oder so nicht zu "übersehen".....eine Frage wäre für mich:Wird er einzeln oder in der GRuppe gemacht?


Mondlaus

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« Antwort #5 am: 10. Juni 2013, 20:34:14 »
Ich würde es nicht machen. Für die anonyme Datenerhebung, warum nicht. Aber das Ergebnis herausfinden - nein. Sollte es Anlass dazu geben, bzgl. HB oder irgendwelchen Schwächen, dann wird da etwas gemacht. Es ist leicht zu sagen, wir machen das ohne Erwartungshaltung, nur aus Interesse... aber natürlich ist die Erwartung oder wenigstens die Hoffnung da, dass das eigene Kind wenigstens in der oberen Hälfte ist. Durch die numerischen Ergenisse kann man da leicht was hineininterpretieren.
Und dann die Erwartungen oder auch Enttäuschungen vor dem Kind zu verbergen, das wird schwer.

Hatte das selbst in der Kindheit. Klar haben sich meine Eltern Mühe gegeben, so wie man es ihnen auch empfohlen hatte, ganz normal zu sein. Aber hin und wieder kamen dann doch mal solche Sachen wie "Eine 2+..Ja ist gut.. Aber mit deinem IQ solltest du eigentlich besser..". Das ist schon belastend.
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lotte81

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #6 am: 10. Juni 2013, 20:43:31 »
ich bin Zwiespalten,ob ich es machen würde. Hängt irgendwie von dem Nutzen, Sinn und Zweck ab ...... Mich würde zumindest interessieren wer es zu welchem Zweck erfahren will...... Und in welchem Umfang der Test stattfindet, wer ihn macht und wo..... In anderen Ländern sind solche TEsts ja Standart...Aber eben auch mit dem Ziel wirklich "Spitzen" in beide RIchtungen herausfiltern zu können und frühzeitig zu reagieren. Generell also schon positiv. Hier fallen ja doch viele HOchbegabte "durch".
Die Frage ist:WEr bekommt alles das Ergebnis auf jeden Fall? Wer entscheidet darüber? Würde man hinterher z.b. auf Begabungen auch entsprechend eingehen? Es tut halt eigentlich keinem weh, trotzdem sehe ich schon die Gefahr, dass viele mit einer hohem Erwartungshaltung dran gehen und dann frustriert raus.....Also ELtern  ;)
Interessant ist es sicher.....Man muss sich eben nur bewusst machen,d ass einen eben auch "Extremergebnisse" in beide Richtungen "treffen" können.....
Die frage ist eben auch, ob du überhaupt ein ERgebnis bekommst.Ist es ein vollständiger IQ Test?....wenn nur Förderbedarf ermittelt wird, ist es ja wieder was anderes und sicher gekürzt.....
« Letzte Änderung: 10. Juni 2013, 20:49:51 von lotte81 »


lotte81

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #7 am: 10. Juni 2013, 20:52:38 »
WEnn ich drüber nachdenke, glaub ich nicht mal, dass nach dem tEst alle Eltern eine "Zahl" bekommen....erscheint mir unpraktikabel in der Testung solcher Massen....Zumal man sich ja vorstellen kann, dass die meisten Eltern doch eher Laien auf dem Gebiet sind....Und welche ERwartungshaltung ein hoher IQ ggf weckt ODER in welches Loch sie fallen bei einem eher niedrigen ERgebnis, das sie so ungefiltert erhalten....Ich vermute also eher, dass das ERgebnis weniger eine IQ "Zahl" ist,als einfach nur die Antwort auf die Frage: Ist die Entwicklung in gewissen Fachbereichen "altersgemäß"
« Letzte Änderung: 10. Juni 2013, 20:55:02 von lotte81 »


Tini

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #8 am: 10. Juni 2013, 21:07:40 »
Ich bin da eben auch zwiegespalten. Auf der einen Seite würde mich schon interessieren, wo mein Kind "steht", weniger im Sinne einer Zahl, sondern mich würde tatsächlich interessieren, in welchen Bereichen ist sie gut, in welchen weniger. Ich glaube auch nicht, dass ich hinterher eine dementsprechende Erwartungshaltung haben würde.

Ich glaube auch nicht, dass da alle ein genaues Ergebnis bekämen, aber mich würde schon interessieren, wofür wird das genau genutzt, werden besonders auffällige Kinder bzw. Ergebnisse gefiltert und werden wir informiert bzw. kommen die dann automatisch auf uns zu von wegen Förderungsbedarf oder sowas? Mir ist dann natürlich auch wichtig, dass der Test wirklich anonym bleibt.

Ich hab nochmal ein bisschen gegoogelt und gesehen, dass man diesen Test auch selber für viel Geld (über 1.000 Euro) kaufen kann.

Auf der Anmeldung steht ein Ansprechpartner, ich denke, ich werde da morgen mal anrufen und nachfragen. Vielleicht kann der mir ja meine Fragen soweit beantworten.
  
 
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satti

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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #9 am: 10. Juni 2013, 22:57:00 »
ja aber man kennt doch die schwächen und stärken der eigenen kinder  ???
warum brauch ich das schriftlich? man steht doch auch im gespräch mit lehrern und erziehern....

anna wurde getestet,aber eben weil einige baustellen bestanden...udn zwar 5 mal jeweils ca 40minuten allein und vorher durfte sie nicht in den unterricht oder so....es kam fast genauso raus wie ich es dem plüschologen von anfang an gesagt habe...sie hat stärken und schwächen und an denen können wir nun dank diagnose schwarz auf weiss arbeiten! da reicht es eben nicht wenn die mama sagt das kidn ist so und so...

wenn anna "normal" wäre würde/hätte ich sie niemals testen lassen
ich werde auch den angeboteten test zum vergleich in einem jahr nicht machen lassen. ich werde merken ob es ihr besser geht und wenn nicht werden wir weiter dran arbeiten  :)
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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #10 am: 10. Juni 2013, 23:07:03 »
ja aber man kennt doch die schwächen und stärken der eigenen kinder  ???

Das dachte ich mir auch grad.
Also klar, wenn nicht eh ein Verdacht besteht oder das Kind irgendwie auffällig ist. Aber ob mein Kind eher sprachbegabt und matheuntalentiert ist oder umgekehrt, das weiß ich doch?

Meph

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« Antwort #11 am: 10. Juni 2013, 23:34:51 »
ja aber man kennt doch die schwächen und stärken der eigenen kinder  ???

Das dachte ich mir auch grad.
Also klar, wenn nicht eh ein Verdacht besteht oder das Kind irgendwie auffällig ist. Aber ob mein Kind eher sprachbegabt und matheuntalentiert ist oder umgekehrt, das weiß ich doch?

und selbst da sind manche tests unkonkret :/ 
selbst wenn der bereich mathe z.b. schwächer getestet wurde, kann es trotzdem sein, dass dennoch eine mathebegabung vorliegt- aber die aufgabenstellung  nicht passte/fehlinterpretiert wurde.

Im Sprachlichen hat man die Lücken jetzt durch den nonverbalen test aufgefangen, ich meine mich düster zu erinnern, dass er der "nachfolger" des hawiva-tests ist.
Im Mathematischen gibt es diesen Lückenschluss meines Wissens noch nicht




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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #12 am: 10. Juni 2013, 23:42:03 »
achja, ich würd auch net testen lassen.
nicht für ne statistik.

und da schliess ich mich satti an: man merkt doch, wo es das kind am meisten hinzieht und es am ehesten freude hat- das würde mir persönlich reichen




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« Antwort #13 am: 11. Juni 2013, 08:24:25 »
es soll Mütter geben,die die stärken und schwächen ihres Kindes eben nicht kennen ...

Ich würde auch nicht testen ..ohne Vedacht auf irgend etwas , nur um mein kind an anderen zu messen.
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



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« Antwort #14 am: 11. Juni 2013, 08:28:28 »
Ich würde es auch nicht machen.
Um zu sehen wo jedes Kind steht, gibt es doch in der 3. Klasse VERA - finde ich völlig ausreichend. :)
     
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« Antwort #15 am: 11. Juni 2013, 09:32:28 »
Wenn man in Bremen wohnt, sind Vergleichsarbeiten aber eher frustirerend (denk ich, hatte ich bisher ja noch nicht). Mein Kind ist ja nicht = doof, nur, weil die Schulen hier das nicht hinbekommen.  S:D

Ich würde vermutlich testen lassen, hätte damit keine Schmerzen, weiß aber auch so, dass Franziska vermutlich irgendwo im guten Mittelfeld liegt. Ihr liegt Mathe (Naturwissenschaften) mehr als Deutsch, allerdings lernen sie ja spielerisch auch schon spanisch und englisch und das macht ihr ebenfalls Spaß und ich bin immer wieder erstaunt, wieviel sie da schon kann.

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« Antwort #16 am: 11. Juni 2013, 09:48:30 »
es soll Mütter geben,die die stärken und schwächen ihres Kindes eben nicht kennen ...



ich zB  ;)
Aber ich kenne auch meine eigenen schwächen und stärken nicht. Wobei... sowohl bei mir als auch bei den Kindern bekomme ich schwächen wohl eher hin als stärken *rotwerd*

Ich hab den Test für MICH damals nur aus reinem Interesse gemacht. Ich denke, ich würde mein Töchterlein bei einem Massentest mitspielen lassen. Aber zum Psychologen würde ich dafür nicht laufen. Aber halt aus reinem Interesse, nicht um mir "doof" oder "schlau" auf die Fahne zu schreiben.

Da ich aber eh rational durchs Leben laufe, glaube ich wirklich, dass ich mit dem Test"ergebnis" ganz neutral umgehen könnte, ohne es nach außen zu tragen, egal ob "gut" oder "schlecht".
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« Antwort #17 am: 11. Juni 2013, 13:12:23 »
Da ich aber eh rational durchs Leben laufe, glaube ich wirklich, dass ich mit dem Test"ergebnis" ganz neutral umgehen könnte, ohne es nach außen zu tragen, egal ob "gut" oder "schlecht".

Das ist eben genau die Frage, die jeder für sich beantworten muss. Ich glaube, ich könnte es nicht. Klar, zwischen 105 und 125 alles prima. Aber ich weiß nicht, ob ich z.B. mit 85 wirklich gut umgehen könnte? Ich glaube eher nicht.  :-\ Oder mit 140? Wohl auch nicht  :-\
Ich würde für mich die Gefahr einer Self-fulfilling prophecy sehen. Angenommen, das Kind hat dann 92 und stellt sich beim Bruchrechnen etwas an. Dann würde ich wohl doch irgendwie, zumindest unbewusst denken: Naja, kein Wunder, er/sie ist ja auch nicht gaaanz so helle. Während ich ohne Test davon ausgehen würde, dass es eher an mangelnder Motivation/Interesse o.ä. liegt und entsprechend anfeuern würde.

lotte81

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« Antwort #18 am: 11. Juni 2013, 13:16:18 »
Ich verstehe es halt auch nicht so ganz....Es scheint ja nicht drum zu gehen z.b. "Versteckte" Hochbegabte herauszufiltern,sondern zu schauen: Hat Kind xy in Mathe Förderbedarf .,....Nun muss ich aber mal echt doof fragen: Sieht man das nicht eh im Unterricht? Ein Kind, das im Unterricht nicht parat kommt, hat ja erst mal Förderbedarf. UNd DANN kann man ja schauen, warum hat es Förderbedarf? Unterfordert? Überfordert? Wissenslücke?..... Nun aber einfach mal pauschal alle Kinder testen, klingt irgendwie nicht sinnvoll.....Zumal ich vermute, dass es sich um Gruppentests handelt...Wer bitte soll das sonst finanzieren  ;) So ein Einzeltest kostet ja viel GEld.....Und Gruppentests sind meines Wissens nach nicht sehr aussagekräftig....
ALs Eltern kann man schulische Stärken und SChwächen evtl. wirklihc nicht kennen, man hat ja keinen Vergleich...Wenn mein Sohn mir erzählt er hatte in Test xy so und so viel Fehler oder auch alles richtig, weiss ich ja nicht:Was wäre denn gut? Haben evtl alle alles richtig und er hat 2 Fehler? Oder haben die anderen 15 Fehler? Ich weiss auch nicht wie gut 1Klässler in der Regel lesen können müssen oder schreiben...oder wie sie rechnen....Das sollte eine Lehrerin im Vergleich aber hinbekommen und dann kann man eben im Einzelfall reagieren....

Ich würde es so erst mal nicht machen. Schon gar nicht nur für eine Statistik ohne Sinn für das Kind......
Ich hätte gerne erst mehr informationen. Gibt es die nicht, würden wir nicht teilnehmen.... Ohne die Infos: Warum?Wie? Was bekommt man für ein ERgebnis und WER bekommt es zu welchem Zweck?Und was wird am Ende unternommen je nach ERgebnis? würde ich das nicht befürworten...... Auch das Testverfahren würde mich interessieren.......
Und eben immer im Hinterkopf behalten dass so ein Ergebnis auch Konsequenzen haben kann.....

Wobei ein IQ Test doch auch gar nichts im Sinne von Förderbedarf anzeigt  ??? ??? ??? ???
Mir erscheint es also eher unausgereift oder schlecht erklärt.....


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« Antwort #19 am: 11. Juni 2013, 13:18:29 »
 s-yes

Und genauso ausgereift, sinnvoll und aussagekräftig, wie VERA, Pisa und wie sie alle heißen  s-:) :P

Tini

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« Antwort #20 am: 11. Juni 2013, 13:35:35 »
iIch denke, ich würde mein Töchterlein bei einem Massentest mitspielen lassen. Aber zum Psychologen würde ich dafür nicht laufen. Aber halt aus reinem Interesse, nicht um mir "doof" oder "schlau" auf die Fahne zu schreiben.

Genau das wäre auch meine Motivation, weil es eben gerade angeboten wird. Extra irgendwas anleiern würde ich ohne Grund nun nicht gerade, aber wenn die auf uns zukommen und es anbieten, why not?

Aber dennoch möchte ich vorher wissen, was dieser Test überhaupt testet und wozu. Habe heute leider noch keine Gelegenheit gehabt, den Ansprechpartner anzurufen.

@lotte
Genau das ist es ja, so genau weiss ich nicht, was bei dem Test gemacht wird. Bekommt man danach den IQ seines Kindes mitgeteilt oder wo es noch Schwächen hat? Einfach so möchte ich es auch nicht machen, wer weiss, was die mit den Daten hinterher anstellen? Auch wenn da steht, es ist anonym.

Klar kenne ich die Stärken und Schwächen meines Kindes so in etwa. Aber vielleicht gibt es ja Bereiche, die in der Schule gar nicht abgedeckt werden bzw. irgendwelche Sachen, wo noch niemand drauf gekommen ist.

Wie auch immer, ich muss wirklich mal mit dem Ansprechpartner dort sprechen und fragen, was das letzten Endes alles soll.
  
 
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Mondlaus

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« Antwort #21 am: 11. Juni 2013, 13:53:28 »
Hmm, also die Sachen, die möglicherweise in der Schule nicht so gut abgedeckt sind - ja, vielleicht deckt die der Test auf. Aber viel besser ist es, wenn du im Alltag ein Auge darauf hast. Und dann eingreifst und nachforschst, wenn es Probleme gibt.

Wenn es aber nirgendwo, in keinem Bereich Probleme gibt, ist nachforschen unnötig. Jegliches ERgebnis wäre doch zwecklos, wenn alles läuft, wie es laufen soll, ist auch dann kein Bedarf, irgendwie einzugreifen.

Mein Kind ist ja noch klein, und vielleicht sehe ich das einfach zu naiv.
Aber irgendwie sträubt sich mein Innneres dagegen, Kinder schon so früh zu messen und zu quantifizieren. Da mögen zwar einige nicht meiner Meinung sein, aber für mich ist das der erste Schritt zur Aufteilung der Gesellschaft in Elite und Unterschicht, und das schon im Grundschulalter. Gefällt mir gar nicht :-X
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« Antwort #22 am: 11. Juni 2013, 14:10:53 »
@Mondlaus
Mhm, mit Deinem letzten Absatz hast Du schon recht. Ich finde diese Aufteilung auch nicht gut, jedes Kind soll sich individuell entwickeln können.

Klar gucke ich immer auf mein Kind und schaue, wo es evtl. Defizite gibt oder Dinge, die sie besonders gut kann. Aber auf manches kommt man ja vielleicht nicht. Z.B. Musikalität, wenn das Kind selber kein Interesse daran äußert und man selber völlig unmusikalisch ist. Nur um ein Beispiel zu nennen.
  
 
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Antw:WNV-Testung - wer weiss was dazu?
« Antwort #23 am: 11. Juni 2013, 14:18:18 »
Die Frage ist doch, was sind die Folgen eines solchen Tests.

Mal ganz blöd gesagt werden da Kinder aufgrund von Faktoren Gruppen zugeteilt, denen sie in der Realität gar nicht angehören müssen.
Sprich: Ein Kind, dass zwar im mathematischen Bereich Defizite hat bei solchen Tests muss deswegen nicht in Mathe schlecht sein, denn Lernstrategien, Lösungsstrategien usw können auch entwickelt werden, wenn das grundlegende mathematische Verständnis nicht so gut ist.
Das heißt obwohl Mathe von der kognitiven Leistung laut Wert nicht Fachgebiet ist, muss es keine Problemestelle sein, mit dem schulischen Bereich "Mathe" kann man eventuell dennoch gut klar kommen.

Andersrum kann der sprachliche Bereich hervorragend sein und dennoch in Deutsch Förderbedarf bestehen, wenn das Sprachvermögen und die Sprachumsetzung mündlich/schriftlich oder wie auch immer nicht funktioniert.

Kurz gesagt, sagen solche Tests nichts über Förderbedarf aus. Den muss und kann man nur feststellen, in dem man die alltägliche Leistung kontrolliert.

Wenn ein Schüler in Mathe schlecht ist, muss man herausfinden warum und dann dementsprechend fördern. Aber ein Kind zu fördern, nur weil ein Test sagt es müsse in Mathe schlecht sein, ist nicht gerade sinnvoll.

Auch sollte man als Eltern Zeit, Ruhe und eigene Grenzen haben,wenn man derartige Tests und deren Auswertung macht und bekommt. Wenn diese Tests aber so durchgeführt werden, ist genau diese Privatsphäre gestört.


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« Antwort #24 am: 11. Juni 2013, 18:20:08 »
GEnau das meinte ich auch....nun kann da ja rauskommen ein Kind ist ein prinzipiell gut/schlecht im Bereich xy...in der SChule zeigt es sich aber komplett unproblematisch oder gegenteilig.....
Mir erschließt sich der SInn nicht......
Würden denn alle zeitgleich getestet?Was wäre mit denen, die sich dagegen entscheiden? Wo wären die in der Zeit?FIndet es während der SCHulzeit statt?Gibt es noch mehr Infos dazu?


 

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