Autor Thema: Bewerbung für eine kath.Fachschule für Erzieher/innen  (Gelesen 2746 mal)

Joana-Marie

  • Gast
Bewerbung für eine kath.Fachschule für Erzieher/innen
« am: 20. September 2014, 12:43:51 »


Hallo, ich hoffe mir kann hier geholfen werden, bzw. hoffe ich hier ein paar Ratschläge ( Verbesserungsvorschläge etc. )  zu bekommen . näheres erschließt sich aus dem Anschreiben. ...wenn Sachen unklar sind oder der gleichen  bitte schreibt mir .
Vielen Dank schon mal im Voraus .

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Sehr geehrte Damen und Herren ........,

hiermit möchte ich Ihnen meine Situation erklären .


2004 -2005 absolvierte ich den Vorkurs im kath.Kindergarten in .... und an der Akademie für Erzieher und Erzieherinnen in ........

2005 – 2007 besuchte ich die o.g. Akademie und trat zur ersten Teilprüfung an, fiel zu meinem bedauern durch,es war eine schwierige Zeit.

Ich möchte  Kinder,- Jugendliche und Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Beeinträchtigung auf Ihren Weg begleiten,  fördern, empathisch zur Seite stehen und mit allen meinen mir zur Verfügung stehenden Mitteln helfen, eine Persönlichkeit und Identität frei von Ängsten und Zwängen mit  Hilfe von Wertevermittlung zu entwickeln, da jeder Mensch in seiner Entwicklung einzigartig ist.

2004 nahm ich an einem sehr interessanten Fachforum „Bildung konkret“ teil, Gerd Schäfer hielt dort einen Vortrag „Bildung beginnt mit der Geburt“, das hat mich sehr beeindruckt, da die Ansätze die Herr Schäfer dort aufführte mit meiner eigenen Überzeugung von frühkindlichem lernen einhergeht.

Warum gerade die ...Schule? Der erste Punkt ist natürlich das mir von vielen ausgelernten Erzieherinnen nahe gelegt wurde das Ihre Schule einen sehr guten Ruf hat. Ihre Schule gilt als eine, die Ihre Schüler Wertschätzt und dies ist doch das was jedes Individuum gerne möchte-gewertschätzt werden, dieses gefällt mir sehr gut.Der zweite Punkt ist das ich mich über die Namensgeberin der Schule informierte – ......, ist eine Person die in der NS-Zeit lebte und auch wie leider so viele Menschen in einem Konzentrationslager mit ihrer Schwester starb bzw. umgebracht wurde, und zuvor bei Papst Pius XI auf die Lage in Deutschlad und den Nationalsozialisten aufmerksam machte,obwohl sie jüdische Wurzeln hatte und ihn bat Stellung zu nehmen, eine bemerkenswerte Persönlichkeit, sie blieb Stark und Stolz bis zu ihrer Deportation. Ein dritter Punkt ist das ich wieder ins ...... zurück will, da meine Familie im ......... lebt und ich Tante werde, und nicht länger 800 km weit weg leben will.

Ich hoffe das Sie sich ein kleines Bild von mir machen konnten, und mir die Chance geben den Beruf der Erzieherin zu erlernen.

Ich würde mich sehr freuen wenn ich mich bei ihnen persönlich vorstellen kann.


Mit freundlichen Grüßen

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Okay das wars von meiner Seite.Ich neige dazu gerne alles auszuweiten und schreibe einfach zu viel, aber meine Situation ist auch nicht so ganz einfach .

« Letzte Änderung: 20. September 2014, 13:48:35 von Joana-Marie »

Haselmaus

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Antw:Bewerbung für eine kath.Fachschule für Erzieher/innen
« Antwort #1 am: 20. September 2014, 13:05:15 »
Möchtest du Verbesserungsvorschläge? Oder warum postest du das hier? Wird überhaupt nicht klar in deinem Beitrag.


Joana-Marie

  • Gast
Antw:Bewerbung für eine kath.Fachschule für Erzieher/innen
« Antwort #2 am: 20. September 2014, 13:41:18 »
 ja ich hätte gerne Verbesserungsvorschläge etc.pp
« Letzte Änderung: 20. September 2014, 13:52:34 von Joana-Marie »

Haselmaus

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Antw:Bewerbung für eine kath.Fachschule für Erzieher/innen
« Antwort #3 am: 20. September 2014, 14:38:31 »
Nur kurz, weil ich keine Zeit und Geduld für eine längere Antwort habe: du hast sehr viele Rechtschreibfehler (Satzzeichen, Groß- und Kleinschreibung) drin. Da findet sich bestimmt noch jemand, der dir weiterhilft. Ansonsten sind da Sätze drin, die sehr verschachtelt wirken. Oft stimmt dann die Grammatik nicht mehr. Schreib doch kürzere Sätze, dann ist es einfacher für dich.
Was inhaltlich für eine Bewerbung an einer Erzieher-Akademie nötig bzw. sinnvoll ist, weiß ich nicht. Intuitiv würde ich sagen: fasse dich kürzer, vermische nicht so viele Themen (frühkindliches Lernen, Behinderung), lasse den Vortrag weg.

Peppeline

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Antw:Bewerbung für eine kath.Fachschule für Erzieher/innen
« Antwort #4 am: 20. September 2014, 15:13:46 »
Diese Bewerbung geht gar nicht! Viele Grammatik-, Rechtschreib- und Formfehler, zu lang, zu verschachtelt.
Was soll die Geschichte mit der NS-Zeit, was hat das konkret mit deinem Berufswunsch zu tun?
Und keine Konjunktive verwenden!





Es gibt Wunder, die geschehen. Und es gibt Wunder die entstehen...

Nicht sehen können trennt von den Dingen, nicht hören können trennt von den Menschen.

lotte81

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Antw:Bewerbung für eine kath.Fachschule für Erzieher/innen
« Antwort #5 am: 20. September 2014, 17:34:32 »
Ich würde auch einiges umformulieren und weglassen. Und auch die Sätze sehr viel kürzen. Der erste Satz nach den Lebenslaufdingen ist leider nicht zu verstehen.

Zunächst der erste Teil: Die Lebenslaufdinge gehören in den Lebenslauf. Lass die ganz raus. Das verwirrt nur. Ich würde einen Lebenskauf machen und ein Anschreiben und es nicht beides vermischen.
Also direkt starten mit Sehr geehrte Damen u Herren,
Menschen mit und ohne Behinderungen von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf ihrem Weg zu unterstützen, ihnen zur Seite zu stehen und zu fördern ist mein berufliches Ziel. (oder so ähnlich)
Dieser Wunsch kam schon 2004 auf, nachdem mich ein Vortrag zum Thema ..... sehr beeindruckt hat...., weil dieser meine eigenen Überzeugungen eindrucksvoll unterstützte.
(Wobei ich da auch was anderes schreiben würde als Motivation warum du den Beruf lernen willst. .... Bzw. was genau hat dich da beeindruckt?)

Da Ihre Schule nicht nur die von mir bevorzugte pädagogischen Ansätze widerspiegelt (evtl. irgendwie so was und dann mit Beispiel), sondern ihr auch ein guter Ruf bezüglich (WARUM wurde sie dir empfohlen...das würde ich an dieser Stelle schreiben), liegt es mir sehr am Herzen bei Ihnen zu lernen.

NS Zeit und deine private Situation weglassen. Das private höchstens anders verpacken.

"Da ich in der Region um XY auch familiär verwurzelt bin..." Ob du Tante wirst oder deine Katze nicht umziehen will, ist denen vermutlich egal

Evtl. noch schauen, was diese Schule dir bietet. ist es z.b. eine christliche und das passt dir gut? Oder ist sie grad nicht christlich und das liegt dir eher?  Oder hat sie einen bestimmten pädagogischen Ansatz im Konzept (den würde ich dann definitiv aufgreifen.)
Eh mal schauen, was die so in ihrem Konzept/ homepage schreiben und darauf Bezug nehmen....Aber halt nicht auf die Namensgeberin.....

und auch noch mal schreiben, warum DU denn eine gute Erzieherin bist/ sein wirst . Was zeichnet dich aus? du schreibst du bis emphatisch....Wo konntest du das unter Beweis stellen? Evtl. in einem Praktikum? Einem Beruf den du schon vorher erlernt hast?
 
Im Allgemeinen: Lieber sehr kurze Sätze. Alles andere verwirrt dich beim Schreiben und der Leser hört auch unterwegs vermutlich auf und liest so den vielleicht wichtigen Schlussteil eines Satzes nicht mehr (und das sage ich als Königin der unverständlichen Schachtelsätze  ;D ;D ;D)
Konjunktive gehören nie in Bewerbungen. D.h. Du würdest dich nicht freuen,sondern "Ich freue mich auf eine EInladung..."


Ach so, und der Teil dass du durchfielst und deine Zeit damals schwierig war: WEGLASSEN  ;) Was hast du denn die letzten 7 Jahre gemacht, was dir hilft? Fortbildungen? Reisen? Auslandsaufenthalte? Babysitten? Eigene Familie? Praktika.. Das dann in den Lebenslauf. Nicht ins Anschreiben!! Da stellst du nur deine Motivation und dich in Bezug auf den Beruf und deine Fähigkeiten dar.

Dass du durchgefallen bist, sehen die ja an alten Zeugnissen und im Lebenslauf. WARUM du durchgefallen bist können sie dich im Gespräch fragen. Da würde ich mir schon mal eine gute Antwort überlegen bzw. wie du es ausdrückst im GEspräch.


Das ist nun alles nur auf die Schnelle und ich bin auch kein Held im Bewerbungen schreiben.
« Letzte Änderung: 20. September 2014, 17:36:32 von lotte81 »


 

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