FAMILIEN-URLAUB

Sommer, Sonne, Strand und Meer... für viele deutsche Familien ein immer wiederkehrendes Thema, mit dem man sich gerne einmal im Jahr auseinandersetzt.

Im Ausland sind wir ja schon als Urlauber-Nation bekannt und diesem Image haben wir dank der letzten statistischen Erhebungen auch nichts entgegenzusetzen.
"Die Deutschen" fahren und fliegen einfach viel in den Urlaub.

Was in den frühen Jahren einer Partnerschaft das pure Vergnügen darstellte kann auch mit der Familie als solches gipfeln. Damit dies jedoch auch mit dem Nachwuchs funktioniert bedarf es ein Vielfaches an Planung und Organisation.

Eine gute Reiserücktrittsvericherung wird empfohlen. Passen Sie aber gut auf und achten Sie auf das Kleingedruckte, damit Sie nicht den gleichen Fehler machen wie wir und die Versicherung beim ADAC abschließen...

Kleiner Neben-Gedanke zum Urlaub 2016

Familien-Urlaub am Strand

Familien-Urlaub am StrandVon den reinen Chill-Out- und Erholungs-Urlauben bei denen wir tagelang mit geschlossenen Augen am Strand lagen und Caipirinha schlürften, sollten wir uns jedoch schon einmal ganz behutsam verabschieden.

Dennoch ist gerade der Strand-Urlaub für viele Familien die allererste Wahl. Denn nirgends sonst können Kinder so viel Freude erleben wie am Meer zwischen Sandburgen und leichtem Wellengang.
Auch wenn die Kleinen unter ständiger Beobachtung sein müssen (offenes Wasser birgt schließlich die eine oder andere Gefahr), so haben Sie doch den größtmöglichen Freiraum am Strand. Eltern müssen nicht ständig eingreifen weil der Nachwuchs dabei ist diverse Gegenstände umzuschmeißen und genauso wenig müssen sie Angst haben das um jede Ecke ein unvorhergesehenes Risiko lauert. Beides existiert nicht am Strand.

Die offensichtlichste Gefahr droht den Kleinen von ganz oben. Hochgezüchtete Sonnenblocker sind Pflichtprogramm. Und auch UV-schützende Kleidung, Strandmuscheln oder Sonnenschirme zählen zu den wichtigen Utensilien des Familien-Urlaubs am Meer.

Das die Kinder entweder das Schwimmen beherrschen sollten oder aber mit Schwimmflügeln oder ähnlichem ausgerüstet nur mit Mama oder Papa ins Wasser sollten versteht sich ja irgendwie von selbst.

Ob der Urlaub nun abends im Club-Hotel, der Ferien-Wohnung mit Selbstversorgung oder im Zelt endet, ist der Vorliebe der Eltern geschuldet. Die Angebote sind vielfältig und je nach Urlaubs-Ziel überwiegt das eine oder andere Angebot. Holidaycheck.ch bietet eine große Auswahl an Unterkunftsmöglichkeiten für Familien auf der ganzen Welt.

Der Strandurlaub an der Ost- und Nordsee ist gerade für die ganz Kleinen ein idealer Beginn. Da hier die Sonne nicht ganz so unbarmherzig niederbrennt wie z.B. in der Türkei und Griechenland kann man die Zwerge etwas freier unter blauem Himmel agieren lassen. Auch sind die Temperaturen im Hochsommer meist halbwegs erträglich da im Norden Deutschlands meist ein leichter bis kräftiger Wind geht.

Leider ist die Sonnengarantie im Norden unseres Landes nicht ganz so beständig wie eben in den südlichen Regionen der Türkei oder in Griechenland. Wer also mit hoher Sicherheit eine Woche Sonne buchen möchte, muss sich sicherheitshalber gen Süden orientieren.

Vor der Abreise mit dem Flugzeug immer die Möglichkeiten für die Mitnahme von Kinderwagen und Co. überprüfen.

Ansonsten empfiehlt es sich natürlich im Reisebüro Tipps und Informationen einzuholen oder aber auch die Rezensionen einzelner Orte und Anlagen im Internet zu durchforsten. Je mehr Planung und Organisation im Vorfeld umso höher die Wahrscheinlichkeit einen erholsamen und vergnüglichen Urlaub zu erleben...

 

Skifahren mit der ganzen Familie

Skifahren mit der ganzen FamilieWenn die Temperaturen fallen und die letzten Blätter von den Bäumen wehen, werfen viele Familien einen Blick auf die Ski-Ausrüstung und überlegen ob ein kompletter Ski-Service dieses Jahr nottut, da letztes Jahr doch der ein oder andere Stein beim Einkehrschwung vom Brett unter den Füßen mitgenommen wurde.
Für den Sohn oder die Tochter stellt sich diese Frage meist nicht, da das Ausleihen von Skiern, Schuhen und Stöcken für den heranwachsenden "Eine-Woche-pro-Jahr-Skifahrer" deutlich günstiger ist. Zudem bekommt man jedes Jahr das neueste Ski- oder Snowboard Modell und die Anfahrt im Auto wird etwas weniger beengt durch die fehlende Ski-Ausrüstung des Nachwuchses.

Bei den aktuellen Preisen für Liftkarten und Unterkünften stellt sich für die meisten Familien die Frage nach einem längeren oder weiteren Ski-Aufenthalt sowieso nicht. Preise von 250,- Euro pro Erwachsenen und 150,- Euro pro Kind sind in vielen Ski-Gebieten an der Tagesordnung. Insofern ist eines klar - Ski-Urlaub ist mit Sicherheit ein teurer Luxus.

Trotz allem treibt es viele Touristen jedes Jahr von neuem auf die Berge und auch für die Kleinen stellt Skifahren eine hervorragende Möglichkeit dar, die Körperwahrnehmung zu trainieren und eigene Grenzen und Kraft-Reserven auszutesten.
Auch wenn es dabei hilft die Urlaubskasse zu erleichtern, empfiehlt es sich in den ersten 3 Jahren die Anfänger in einen Ski-Kurs zu stecken.
Was zu Beginn beim Nachwuchs meist auf wenig Begeisterung stößt (man sollte das Wort Ski-"Schule" möglichst vermeiden :-) entpuppt sich spätestens nach 2 Tagen meist als Glücksgriff. Mit mehreren Kindern macht das Ski- oder Snowboard Lernen eben einfach mehr Spaß - und die Eltern sind ja meist auch froh wenn Sie den ein oder anderen Hang nicht im Pflug-Tempo hinunter bremsen müssen...

Erkundigen Sie sich auch hier bei Freunden und Bekannten oder im Internet und Reisebüro nach Skigebieten die für Kinder geeignet sind. Sprich - blaue Pisten mit leichtem Schwierigkeitsgrad und einem großen Zusatz-Angebot für die Kleinen sind hilfreich um den ersten Skiurlaub gelingen zu lassen. Für die ersten "Geh"-Versuche auf den Skiern reicht meist auch ein kleines (und damit auch meist günstigeres) Skigebiet in den näheren Berg-Regionen aus. Später gibt es herrliche, große Skigebiete in Österreich und der Schweiz mit ebenfalls noch leichten Schwierigkeitsgraden die bei der ganzen Familie keine Langeweile aufkommen lassen.


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"Aktiv-Urlaub" mit der ganzen Familie

Wandern mit der FamilieAktiv-Urlauber können sich oft nur schwer mit der Vorstellung anfreunden eine Woche mit den Kindern am Strand zu liegen und in der Sonne zu faulenzen. Auch das Burgen bauen im Sand verliert für passionierte Wanderer und Berg-Besteiger spätestens am 2. Tag an Faszination. Doch auch den rastlosen und sportiven Urlaubern trägt die Tourismus-Branche seit einigen Jahren Rechnung und die Familien-Angebote für einen Urlaub in den Bergen nehmen stetig zu.
So ist für viele Kinder der Urlaub auf dem Bauernhof ein absolutes Highlight. Auch für kleine Wanderungen (notfalls im Tragerucksack bei den ganz Kleinen) kann man die eigenen Kinder meist mühelos motivieren, wenn es auf dem Weg das ein oder andere Tier zu entdecken gibt.

Auch das Zelten im Grünen mit abendlichem Lagerfeuer (Gillen!) ist ein beeindruckendes Erlebnis für die Kleinen, weil es einfach so ganz anders ist als daheim. Lange wach bleiben, den ganzen Tag draußen sein, evtl. an einem nahe dem Zeltplatz gelegenen See schwimmen oder Boot fahren. All das schafft Erinnerungen von denen der Nachwuchs lange zehrt.

Zudem stellt der Aktiv-Urlaub die kostengünstigste Variante aller Urlaube dar. Und das bei gleichem oder manchmal sogar höherem Spaßfaktor für die Kinder.

Auch sind oft keine Stundenlangen Anfahrtswege mit Urlaubs-Verkehr auf der Autobahn zu absolvieren. Viele wunderschöne Umgebungen befinden sich meist recht nah der eigenen vier Wände.

Etwas weniger Kosten-Neutral aber für Mädchen ein oft gehegter Traum sind Reiterferien. Der Vorteil ist auch hier - dass es eigentlich überall entsprechende Angebote gibt und somit der Anfahrtsweg überschaubar bleibt.


Familien-Sommer-Urlaub im Jahr 2016

Ferien! Endlich. Mit den Kindern wieder mal in den Urlaub.
Nur … wohin … ?
Ein Thema das bis vor ein paar Jahren eine Banalität war wird so langsam kompliziert.

Sommerurlaub 2016War der Urlaub in der Türkei noch vor 2 Jahren eine Selbstverständlichkeit, so sind die deutschen Urlauber-Zahlen aus unterschiedlichen bekannten Gründen komplett weggesackt.
Tunesien - bis Mitte der 2000-er Jahre – ebenfalls ein Klassiker, ist ebenso kaum noch in den Urlaubsplänen vieler Deutscher zu finden.
Griechenland, langsam wieder im Kommen, aber immer noch Ängste vor Ressentiments gegen die Deutschen, die scheinbar für sehr viele Dinge in Europa verantwortlich sind. Zudem möchten nur wenige Urlauber im Urlaub direkt mit dem immer noch aktuellen Flüchtlingsdrama konfrontiert werden.

Bleiben noch Italien und Spanien als klassische Zielorte. Dumm nur: So gut wie jedes nordeuropäische Land konzentriert sich diesen Sommer auf diese beiden Länder. Daher sind die Möglichkeiten rar gesät und teuer.

Also noch die nationalen Alternativen, wie Nordsee und Ostsee sowie diverse Inland-Seen.
Ok – Sie ahnen es bereits. Die Übernachtungs-Stätten sind dieses Jahr so gut wie überall komplett ausgebucht. Den klassischen Last-Minute Urlaub gibt es dieses Jahr so gut wie nicht, da die passenden Angebote passé sind. Gut also - wer schon letzten Winter seinen Urlaub gebucht hat.

Was bleibt also?
Der Balkon. Urlaub auf Balkonien war ja schon früher eine deutsche Spezialität und dieses Jahr scheint es als würde hier ein kleines Revival stattfinden. Vergessen Sie also den Frust über den verpassten Traumurlaub, gönnen Sie sich ein kaltes Getränk auf der Terrasse oder Balkon und als typisch deutscher Pessimist, (die wir ja nun mal alle sind) setzen Sie sich noch heute an den PC und buchen den Sommer-Urlaub für 2017 und am besten auch gleich noch für 2018 dazu.

 

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