Autor Thema: Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus  (Gelesen 1187 mal)

fiby

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Hallo ihr lieben,

ich bräuchte da dringend mal Rat bzgl. der Normwerte für die Schilddrüse.

es gibt ja jene beim TSH von 0,3-4,2 und jene die nur bis 2.5 gehen!

Kann es sein das man bei einem TSH von 2,66 schon viele Symtome hat und sich auch wirklich nicht mehr gut fühlt, und Ärzte einen so ignorieren, nur weil es die norm so hergibt?

warum liegen die Normwerte so hoch, aber eingestellt sollten sie so bei 1-1,5 liegen, wo gibt es da den Unterschied?


es geht dabei um mich seid einem dreiviertel Jahr fühle ich mich wirklich schlecht(diverse Symptome) meine Mutti sagte dann zu mir du hast bestimmt auch was mit der SD (Mutti, Tante1 Hashimoto, Tante 2und3 Schwester Nichte und Oma Unterfunktion)
dann war ich im Januar beim Doc der Hat Die SD kontrolliert, alles ok alles noch in der norm, ok evtl. winterdepri dachte ich.

nur es wird und wird nicht besser, jetzt war ich wieder beim Arzt, werte liegen wieder in der Norm(nur welche denn) und statt Ursachenforschung für meine Symptome zu betreiben, möchte er mich mit einem BMI von 4,8 und kleidergröße 38 zur Adipositas Sprechstunde schicken (letztes dreiviertel Jahr 8 Kilo zunahme)

ich hoffe sehr ihr könnt mir rat geben

Lieben Gruß

Jasmin

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #1 am: 24. Juli 2013, 10:18:52 »
Ohje das klingt sehr chaotisch unr verzweifelt.

Der TSH Wert alleine reicht für eine Schilddrüsendiagnostik nicht aus. Es muss auch der fT3 und der fT4 Wert ermittelt werden.

Ich hatte bei einem akuten Hashimotoschub einen TSH von rund 15.
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fiby

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #2 am: 24. Juli 2013, 10:43:39 »
ok das hört sich echt schlimm an, wie erging es dir dabei?

ja bin ich bin auch wirklich verzweifelt, irgendwo müssen meine Beschwerden ja herkommen, und mein einziger anhaltspunkt ist eben das es daran liegen könnte weil es von der symptomatik genau passt! einen anderen Rat weis ich mir auch nicht.

sunshine

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #3 am: 24. Juli 2013, 11:23:32 »
wechsel den Arzt. Geh zu einem Endokrinologen. Bei mir wurde damals statt Schilddrüsenunterfunktion, Fibromyalgie diagnostiziert von einem Rheumatologen. (bin zum ersten Mal zum Arzt, weil ich immer seltsame Schmerzen in Händen und Füßen hatte, und total müde und depressiv war).
Und der TSH war eben auch noch gerade im Normbereich, darum hat er SD ausgeschlossen gehabt  :P.

Deswegen, wechsel den Arzt, jeder legt die Werte anders aus. Wenn es dir schlecht geht, dann muss das ja woher kommen..

Nipa

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #4 am: 24. Juli 2013, 13:56:36 »
Ich würde auch einen Spezialisten aufsuchen, wenn es Dir nicht gut geht, so wie es ist.

Natürlich bist Du bei 2,66 jetzt nicht in einer extremen Unterfunktion.
Als ich damals mit der Behandlung anfing war mein TSH bei 19....
Aber so weit muss man es ja nicht kommen lassen.



fiby

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #5 am: 30. Juli 2013, 08:30:33 »
Hallo,

Danke für eure Antworten

dann muss ich mir doch noch mal einen Termin holen,
allerdings komme ich mir echt selten doof vor, ich bin ehe nicht so der Arztgänger und geht man dann mal los, wird man abgestempelt mit es ist nichts  :(

Dropsknopf

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #6 am: 01. August 2013, 22:09:05 »
ich finde eine Gewichtszunahme von 8kg in 7 Monaten sehr viel  :-\, falls du nicht deine Ernährung etc. umgestellt hast und würde das auf jeden Fall nochmal ansprechen und abchecken lassen.






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LILA

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #7 am: 04. August 2013, 23:14:32 »
Das kenne ich.
Mein TSH war auch immer zwischen 2,5 und 3,0. Laut gängiger Richtwerte also durchaus noch im grünen Bereich. Allerdings hatte auch ich Symptome einer Unterfunktion.
Beim letzten Schilddrüsen-Ultraschall stellte mein Arzt fest, dass ich zur Kropfbildung neige.
Ich erzählte ihm, dass ich trotz stetiger Bemühungen nicht abnehme. Morgens fast nicht aus dem Bett komme, trotz ausreichend Schlaf usw.

Er nahm meine Situation Ernst und in Anbetracht dessen, dass meine Mutter und meine Schwester eine UF haben, erklärte er mir, dass es Leute gibt, die mit eine solchen Wert ohne Probleme leben können. Andere jedoch mit dem selben Wert schon Symptome einer Unterfunktion haben.
Er entschied sich, wie er es sagte, für ein kleines Experiment (mit meinem Einverständnis natürlich). Und so nehme ich seit 8 Wochen Thyroxin. Zuerst 50 mg und mittlerweile 75 mg. Ich selbst sollte beurteilen, ob ich mich besser fühle.

Was soll ich sagen - es ist sooo viel besser. Ich fühle mich richtig gut. Ich habe Energie. Stehe morgens ausgeruht auf und habe mittlerweile endlich 2 kg abgenommen.

In zwei Wochen gehe ich zum Bluttest und bin gespannt, wie sich die Werte entwickelt haben.

Ich kann dir auch nur empfehlen dran zu bleiben. Es lohnt sich wirklich.



fiby

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #8 am: 05. August 2013, 18:05:55 »
Danke Mädels  :-*

ich sitzte hier lese die Antworten und heule schon wieder  :-\

es ist echt nicht normal,

warum könnt ihr (und auch mein Umfeld) meine Meinung teilen das das nicht normal ist, nur mein Arzt nimmt mich nicht ernst  :-[

ich verstehe auch nicht warum er nicht weitersucht wo das ganze herkommt :-(

seit ein paar tagen habe ich auch noch Übelkeit dazu,wo die jetzt noch herkommt  :-\ das ist bestimmt die Verzweifelung  :'(

versuche jetzt schon seit 2 Tagen beim Endokrinologen anzurufen, aber Gott ich bekomme nie einen an die Strippe wenn das so weitergeht habe ich in zwei Wochen jemanden erreicht um in einem Dreivierteljahr ein Termin klar zu machen  :-\


ich würde auch gerne Experimentieren

Es ist toll Lila das du einen so tollen arzt hast, schön das es dir schon besser geht  :-*

Lieben Gruß

sunshine

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #9 am: 06. August 2013, 16:36:43 »
wechsel den Hausarzt! Hör dich um, wer sich mit SD auskennt. So war es bei mir auch. Bin auf Empfehlung zu meinem Hausarzt. Und er hört da absolut drauf, ob ich mich wohl fühle, oder nicht. Nur darauf kommts an, nicht auf genormte Werte!

Ich drück dir die Daumen, dass es dir bald besser geht!

Schnukkel

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #10 am: 07. August 2013, 14:21:41 »
Welche Symptome hast du denn?
Mir ging es jetzt auch lange schlecht. Auch ich vermutete die Schilddrüse. Aber alle Werte in der Norm. Wurden bei dir die Antikörper schon mal getestet die auf Hashimoto hindeuten? Trotz normaler Schilddrüsenwerten T3,T4 und TSH ging es mir von Tag zu Tag schlechter. Ich habe mir dann auch auf eigene Faust ein Termin bei einem Facharzt geben lassen mit der Bitte Hashimoto auszuschließen. Schon im Ultraschall konnte er sehen, dass die Schilddrüse stärker durchblutet ist als normal, was auf ein Hashimoto hindeuten kann. Und jetzt wo die Blutwerte mit den Antikörpern da sind habe ich endlich die Diagnose Hashimoto. Der Doc meinte trotz normaler Werte können die Symptome auftreten. Von der Haarspitze bis zur Fusssohle. Ich bekomme jetzt auch SChilddrüsenhormone und hoffe das es mir jetzt schnell besser geht.

Falls du Hashimoto hast ist der THS evtl schon viel zu hoch. Viele Hashimoto-Patienten fühlen sich ab einem Wert unter 1 erst richtig wohl.

Ich drück dir die Daumen, dass du bald ein Termin bekommst. Ich weiss wie belastend diese Symptome sein können :-*

fiby

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #11 am: 13. August 2013, 15:10:32 »
Mädels,....

 ich habe es geschafft, ich habe tatsächlich einen Termin beim Endo bekommen und zwar im Dezember  :o was soll ich die lange zeit jetzt noch machen?

also zu meinen Symptomen zählen,müdigkeit mit zitternden und brennenden augen, antriebslosigkeit und schwächegefühl, konzentrationsschwierigkeiten, stimmungsschwankungen mit heulattakken, zyklusstörungen, gewichtszunahme und haarausfall, und seid neuem auch noch übelkeit

und beim besten willen das ist ja nicht ein paar tage wie eine Erkältung, nein Tag ein Tag aus mal mehr mal weniger schlimm

ich habe keine Kraft mehr   :-\

Schnukkel

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #12 am: 13. August 2013, 19:03:22 »
Mensch fiby du Arme, im Dezember erst?  :o :-\
Das ist ja noch sehr lange hin, gerade wenn es einem so schlecht geht. Ich kann dir nachfühlen wie es dir geht. Diese zitternden Augen hatte bzw. habe ich auch, aber am schlimmsten ist diese Müdigkeit.

Gibt es vielleicht noch einen Facharzt, evtl. auch ein bisschen weiter weg?

LG :-*

Nipa

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #13 am: 13. August 2013, 19:10:38 »
Wenn Du keinen besseren Hausarzt findest, geh mit Deinen Symptomen mal zum Frauenarzt.
Evtl. kann man Dir da helfen.

Ansonsten ruf in ein paar Tagen noch mal an und sag dass es Dir noch mal schlechter geht und Dein Hausarzt Dich nicht ernst nimmt.
Biete an mit Wartezeit zu kommen...



Evje

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Antw:Schilddrüsendiagnostik und die Normwerte wer kennt sich aus
« Antwort #14 am: 13. August 2013, 22:14:58 »
Hi!

Mir geht es ganz ähnlich wie dir. Mein Hausarzt hat sich geweigert mir bei einem TSH von 2,8 , Kinderwunsch und ständiger Müdigkeit Schilddrüsenhormone zu verschreiben. Der ist sogar richtig unfreundlich geworden  :o
Jetzt war ich heute bei meiner Frauenärztin und die hat direkt gesagt dass der Wert nicht optimal ist und ich auf jeden Fall eine niedrige Dosis L-Thyroxin versuchen kann.

Ich würde dir also auch empfehlen es mal beim Frauenarzt zu versuchen!


 

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