Autor Thema: Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!  (Gelesen 7541 mal)

Littlebaby

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7453
huhu ihr lieben

nachdem leticia anfang des jahres mit rsv virus im KH lag, lag sie nun wieder im KH diesmal lungenentzündung und zuvor über 6 wochen husten, inkl einer weiteren lungenentzündung und 2 mal antibiotika was nichts bewirkt hat.
nach dem KH aufenthalt und besuch beim kia, sind wir nun gut ausgestattet mit pariboy, aero chamber und etlichen medis, eins auch mit cortison und die diagnose die an die KK ging, war halt frühkindliches asthma/obstruktive bronchitis.
nun hat der kia gemeint wir sollen im nächsten jahr zur mutter kind kur fahren, so ab mai ca. und die kinder sollen therapie kinder sein. mein hausarzt meinte sowas auch schon.
jedenfalls ist das alles irgendwie doof, es kann sich wohl verwachsen, aber irgendwie bangt man jetzt echt bei jedem husten.
leticia gewöhnt sich auch nach 3 wochen nicht wirkl. ans inhalieren, sie findet es schlicht weg zum "schreien", was es für uns als eltern nicht leichter macht.
der kia meinte halt, dass zum einen die lunge anfang des jahres geschwächt worden ist und die erbanlagen von ihrem papa und oma väterlicherseits halt gegeben sind.

ich weiss, dass es schon tolle medis gibt und das man auch mit asthma leben kann, aber dennoch macht es das für mich nicht leichter.

würde mich freuen, wenn andere betroffene was schreiben würden

lg littlebaby



Nele

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 9334
    • Mail
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #1 am: 22. Dezember 2011, 14:59:31 »
Also EIGENTLICH spricht man in dem Alter nicht von Asthma. Sondern richtig sicher erfolgt eine Diagnose erst so mit 5 Jahren, und ab 2 Jahren ca kann eine vorsichtige Vermutung in die Richtung angebracht sein.

In Leticias Alter halte ich es für unangemessen von Asthma zu sprechen. Das hört sich zunächst erst mal "nur" nach spastischer Bronchitis an, richtiges Asthma kommt einfach meistens erst später, was ich aus eigener Erfahrung auch bestätigen kann, bei uns fings bei Lara im Alter von zweieinhalb an, ich hatte als Kind meinen ersten Anfall mit 3, und wir haben im Bekanntenkreis zwei heftige Fälle, beide haben es mit 3 bekommen.

Natürlich muß man das im Auge behalten gerade wegen erblicher Vorbelastung, aber ich denke nicht daß man automatisch schon davon ausgehen kann daß es Asthma ist.

Wurde das denn mit Euch besprochen, oder hast Du das nur durch Zufall gesehen?

Also ich würde sagen ruhig Blut, WENN dann kann es auch gut sein daß sie "nur" ein Infekt-Asthma bekommt, und das ist in der Regel gut in den Griff zu bekommen, und wächst sich in vielen Fällen spätestens in der Pubertät wieder aus.

Alles Gute


supergirl07

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 3827
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #2 am: 22. Dezember 2011, 15:24:22 »
Also EIGENTLICH spricht man in dem Alter nicht von Asthma. Sondern richtig sicher erfolgt eine Diagnose erst so mit 5 Jahren, und ab 2 Jahren ca kann eine vorsichtige Vermutung in die Richtung angebracht sein.

genau so wurde es uns auch gesagt.

Ich war am WE mit meinem Kleinen 3 Tage im KKH wegen obstruktiver Bronchitis, da seine Sättigung ständig unter 90 "rutschte" und er deshalb Sauerstoff benötigte. Nun machen wir daheim mit inhalieren 4x Tag weiter und nächste Woche gehts nochmal zur Kontrolle zur Kinderärztin. Beim heutigen Termin sprach sie auch davon, daß es sich eventuell auch um den RS-Virus gehandelt haben könnte...

@inhalieren: habt ihr es schon mit "Schnulli" während des inhalierens versucht..bei uns hilft das, besonders für die ersten paar Minuten gut, und dann kann ich ihm den Schnulli sogar rausnehmen und ganz normal weitermachen. Laut KKH ist das in Ordnung, da die Medikamente ja auch über die Nasenatmung aufgenommen werden.

Gute Besserung deiner Maus!

LG
Supergirl




Coney

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 6277
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #3 am: 22. Dezember 2011, 15:44:28 »
Huhu,

so wurde es mir auch erklärt - in dem Alter ist noch nicht von Asthma zu sprechen.

Ich kann Dir Mut machen: RSV ist ein Ar*schloch  :P  Meine hatten es beide, Finn inklusive KKH! Wir kämpfen zwar schon zwei Jahre und der milde Winter kommt uns sehr entgegen, aber ich habe momentan das Gefühl, dass es besser wird. Bei Emma definitiv. Sie ist noch angeschlagen und empfindlich, hat jetzt aber Phasen, wo es richtig ausheilt und sie richtig gesund wird. Und auch bei Finn muss ich immer seltener auf Cortison und Salbutamol zurück greifen.
Wenn ich an die Zeit der Infektion und danach und auch an den letzten Winter denke - wird mir anders  :-X Ich hätte niemals mehr damit gerechnet, dass es besser wird, aber wir machen kleine Schritte vorwärts. Mittlerweile schlagen die Medis auch super an, sonst habe ich immer kaum einen Erfolg gemerkt.

Wir behandelt parallel homöopathisch und ich kann es nur empfehlen, Ich war da immer eher skeptisch, aber seit ich gesehen habe, wie es meinen Kindern geholfen hat, bin ich überzeugt!

Zum Inhalieren: Emma ist da total routiniert und kann es schon selbst. Das war aber nie ein großes Problem. Bei Finn schon, der gewöhnt sich glaub ich nie mehr an dieses Gerät. Mittlerweile lasse ich ihn (ja, steinigt mich!) Shaun das Schaf während wir inhalieren sehen - damit geht es.

Littlebaby

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7453
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #4 am: 22. Dezember 2011, 16:55:49 »
also ich habe es tatsächlich so gelesen, denn es stand genauso auf unserem rezept drauf und frühkindliches asthma ist wohl auch wieder anders wie das "richtige".
klar müssen wir nun abwarten ich will auch den teufel net an die wand malen, aber ich wollte einfach gerne von euren erfahrungen wissen ;) der kia hats auch so gesagt und im januar haben wir wieder kontrolltermin und den würde er ja nicht machen, wenn nicht wirkl. was wäre ;)

ja vielleicht wirds ja wirklich besser, aber so ists erstmal blöd.
selbst mit schnulli will sie nicht und im kh haben sie auch gesagt man darf den tv anmachen LOOOL, aber das interessiert leticia NULL. sie findet die maske auf ihrem gesicht totaaaaaaal blöd, gut manchmal klappts auch gut, aber meistens ist es nur gebrüll.

derzeit sind wir ausgestattet mit salbutamol und cortisonspray usw usf ;)

naja dann hoffe ich mal das der winter schnell umgeht, wobei ich dieses regenwetter total grausam finde.

lg littlebaby



♥ іηѕαηіtу ♥

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 6238
  • ♥ o3/2oo8 & o6/2o1o ♥
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #5 am: 22. Dezember 2011, 17:05:51 »
Frag mal Christiane...ihre Delia hat das auch immer.
...per aspera ad astra

Coney

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 6277
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #6 am: 22. Dezember 2011, 17:33:10 »
Huhu,

ja, meine beiden haben auch Asthmaanfälle, welche auch so behandelt werden. Wir haben alles: chronische obstruktive Bronchitis (die offizielle Diagnose), Pseudo Krupp, Reizhusten. Irgendwer hustet immer  s-:)  Aber wie gesagt, die Ärzte sagten, für Asthma als Diagnose sind sie zu jung und es scheint ja wie gesagt tatsächlich besser zu werden!

Zwergenwunder

  • Gast
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #7 am: 22. Dezember 2011, 19:50:40 »
Sohnemann hat Asthma, angefangen hat es auch mit dem Virus, ging weiter mit ständigem Krupp, jede Woche obstruktive Bronchitis. Soweit, das er eine Gedeihstörung hatte. Medikamente hatten wir auch von A bis Z, inklusive hoch dosiertem Cortison.
Mittlerweile hat es ergeben das er Asthma hat. Ans Inhalieren gewöhnt man sich mit der Zeit. War mit dem Spray bei Sohnemann auch weit schwierig. Aber es geht!

Littlebaby

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7453
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #8 am: 22. Dezember 2011, 19:57:48 »
danke :) macht ja ein stück weit mut sich hier auszutauschen.

und im internet habe ich irgendwo auch gefunden, dass es frühkindl. asthma ab dem 2.lebensjahr gibt und da wäre sie ja nun drin. also das 2.lebensjahr beginnt ja mit dem 1.geburtstag.

und zwergenwunder wie kommt ihr jetzt klar?!
wie alt sind deine kids?! und müsst ihr tgl. inhalieren?!

@insi
danke für den tip :)

lg littlebaby



Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 40835
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #9 am: 22. Dezember 2011, 20:09:21 »
Hallo Littlebaby,

wir können uns gerne per KN darüber austauschen, öffentlich mag ich in diesem Forum nichts mehr über Delias Erkrankung schreiben bei all den Hobbyärzten hier :)

Delia hatte vor einem Jahr ebenfalls den RS-Virus und sie hat eine dauerhafte Schädigung der Lungen als Andenken mitbekommen. Wir sind seit Wochen in Dauertherapie mit Cortison und unser Medikamentenvorrat reicht bis März. Vorher brauchen wir gar nicht ans Aufhören bzgl. Inhalieren denken.
Ein kleiner Inhaliertipp: Die Maske muss nicht direkt aufs Gesicht. Man kann sie auch in einem Abstand von 3 - 5cm halten, dennoch wird noch ausreichend aufgenommen. Oder, falls sie einen guten Schlaf hat, im Schlaf inhalieren. Ich drücke die Daumen, dass es sich bei euch bessert!

Der Aerochamber wird bei uns auch nicht akzeptiert. Delia muss das Ding nur sehen und ist spurlos verschwunden. Sie kennt mittlerweile viele gute Verstecke in unserer Wohnung :P - dabei hatte ich auf Erleichterung gehofft, wenn man doch mal unterwegs ist. Nungut, durch das dauerhafte Cortison hat sich das sowieso erledigt.

Aktuell sind wir in einer milden Phase (Coney s-winken), wobei es nie ganz abklingt. Aber immerhin haben wir schon 3 Nächte ohne Pulsoxy hinter uns, da ihre Sättigung mal stabil ist *aufs Holz klopf*!


lotte81

  • Dino
  • *******
  • Beiträge: 17527
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #10 am: 22. Dezember 2011, 20:29:29 »
Meine Kleine ist auch betroffen.... ich hatte so gehofft, dass es sich bis 3 verwächst...das wurde immer gesagt....jetzt wird sie bald 4 und der Arzt meint:Bis zur Grundschule hat sie noch Zeit  :-\
Mutter-Kind Kur hat er zwar prinzipiell empfohlen - aber nur wegen Reizklima .... aber ich hab ja eigentlich nix,...also ist eine MutterKind Kur wohl nicht das richtige...und unser Kinderarzt meinte auch, dass man das Infektionsrisiko bei vielen Kindern in so Kliniken nicht unterschätzen darf  :-\
Wir fahren jedes Jahr an die See in Urlaub....das bringt immer Erleichterung für eine Weile ....WErden im Frühling wieder fahren...ich hoffe wir schaffen mal 3 Wochen.

Grad hat sie wieder eine Bronchitis hinter sich....zum Glück haben wir nach 5 Wochen Dauerhusten und schlafloser Nächte AB bekommen (mir glaubt kein Mensch WIE unsere Nächte in so Phasen sind  :-[ das kann sich keiner Vorstellen...konnte ich ja selber nicht - der Grosse hatte keinerlei Probleme)  ....jetzt ist sie eine Wochen hustenfrei...und das im wINter....das gibt es hier echt selten  s-:)
Was es genau ist, das Klara hat, weiss ich ehrlich gesagt nicht.... der Arzt meint, dass es unreife Atemwege sind und  er wirklich die Chance sieht dass es sich verwächst....
Diesen Virus hatte sie meines Wissens nach nicht, die erste Bronchitis hatte sie mit wenigen WOchen -ohne vorangegangen Virus /stärkere Erkrankung....
Inhalieren haben wir hinbekommen nach einer Weile.... Fingerspiele, Bücher schauen, singen.... der Vortex war länger schwierig und mit viel Geschrei verbunden-aber eben auch schneller vorbei  s-:)

Cortison möchte der Arzt jetzt doch warten (er ist sich uneinig  s-:)) ...erst hiess es: dieses Jahr...jetzt sagt er, nicht ohne Lungenfunktionstest -und den kann er in dem Alter noch nicht machen....
Derzeit wuseln wir uns hier WInter für Winter durch.... Mal besser, mal schlechter....und ich hoffe so sehr, dass es kein asthma wird, nix chronisches etc....
Was mir Hoffnung macht: ich hatte es, genauso meine Geschwister...und meine Mama hatte mit 5 Wochen ihre erste beidseitige Lungenentzündung.... Und wir alle sind weder asthmatisch, noch allergiebetroffen oder leiden oft unter Husten/Bronchitis ....ich hab nur gemerkt, dass ich empfindlich bin, als ich früher mal geracuht hab  s-:) das bringt mir SOFORT chronische Bronchitis  :P :P :P
Bei uns hat es sich laut meiner Mama tatsächlich bis 5/6 verwachsen...meine Mutter war bis  Ende Grundschule wohl ständig Husten-/Lungenkrank...damals aber natürlich noch eine schlechte medizinische Versorgung als heute!!!!


Littlebaby

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7453
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #11 am: 22. Dezember 2011, 22:32:03 »
huhu

@christiane
ich danke dir und denke, dass ich dir mal ne kn schreiben werde, aber wohl nicht mehr vor weihnachten, hier herrscht mal wieder ausnahmezustand irgendwie.

@lotte
danke auch für deine infos, irgendwie blöd.
also erstmal wg. der mukikur, es ist halt so das es gaaaaanz viele sachen gibt weswegen man dahin fährt, eine mukikur ist ja auch eine vorsorgeleistung lass dich doch bei der caritas oder so mal beraten. alternativ könntet ihr aber auch ne kinderreha beantragen und du bist begleitung, aber dafür ist es wahrscheinl. net "schlimm" genug.
empfohlen hat man uns eine mukikur und wir sollen erst ab mai fahren und dann ist es schon besser mit dem klima und klar ist die ansteckungsgefahr groß, aber leticia geht bereits sofern es geht in die kita und das macht das auch net leichter. noch kann ich sie immer mal zu hause lassen, aber eigentl. nicht ich bin arbeitslos muss dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen und ab august gehe ich zur schule, dass machts net leichter.

und wg. dem cortison bei uns gabs das im KH, dann haben wir es abgesetzt und nun als spray wieder eingeführt. mit dem inhalieren gehts mal besser mal schlechter, mal kann man sie ablenken, aber oft ist sie einfach nur wütend und hat ungeahnte kräfte.
ohne cortison gehts derzeit gar nicht, bin da sicher kein fan von, aber wenns hilft?!
schon doof, dass dein kia da so ne meinung hat, denn klara ist ja viel älter.

lg und gute besserung für alle betroffenen kids



Imännchen

  • Schulkind
  • *****
  • Beiträge: 124
  • erziehung-online
Antw:Frühkindliches Asthma, obstruktive Bronchitis, gibts Betroffene hier?!
« Antwort #12 am: 25. Dezember 2011, 16:27:44 »
Hallo Little Baby,

ich möchte dir eigentlich Mut mach. Mein Großer war damals viel krank. 4 Brochniten im Jahr und mindestens 1 Lungenentzündung beidseits war garnichts.
Zwischendurch mal eine Meningitis etc.

Er ist jetzt in der 1.Klasse und hat seit dem letzten Kindergartenjahr nichts mehr gehabt.
Wir hatten die gleiche Diagnose. Wir sollten auch zur Kur fahren wo ich aber ehrlich sagen muss das ich da keine Lust zu hatte. Seit dem er 1 war sind wird an die Nordsee nach/auf Norderny gefahren. Jeden tag bei Wind und Wetter warm eingepackt draußen gewesen. Tagsüber an der Luft hat er im Kinderwagen bis er 4 war geschlafen. Und es hat wirklich geholfen.
Im Jahr 2011 war er noch nicht einmal krank. Kein Schnupfen etc.

Die Nordsee kann ich dir wirklich empfehlen und vor allem Norderny und da sind auch die Kurkliniken echt schön. Wobei ich klar sage das ich lieber Privat in den Urlaub an die Nordsee fahre... das ganze drumherum einer Kur brauche ich nicht.

Noch frohe Weihnachten....

Und euch alles Gute

Lia&Leo

  • Twen
  • ****
  • Beiträge: 384
  • Lia bei SO Juli2010Mama
unser kleiner hatte schon mit drei monaten neurodermitis und nun mit 1 1/2 auch asthma wie es aussieht.
wurde uns schon vorausgesagt, dass die chancen dafür sehr hoch stehen, dass er es mal bekommt.  :-\

wir haben nun zum inhalieren einen babyhaler (--> kennt das jemand?) zum inhalieren mit zwei sprays.
wir inhalieren 4x am tag was zum bronchien erweitern und zusätlich morgens und abends kortison glaub ich... (habens gestern erst bekommen).

fand das ding ganz gut, weil er da nur ne halbe minute mit atmen muss, aber er findets ganz blöd, dreht sich weg etc. hoffe er gewöhnt sich noch dran bzw atmet wenigstens etwas davon ein. sonst bringts ja nichts. echt blöd. wegen der neurodermitis waren wir im herbst 5 wochen stationör in der klinik und nun auch noch das.
unsere nächste sind total schlimm. habe seit über nem jahr nie mehr als 1-3 stunden am stück geschlafen. erst wegen juckreiz vom kleinen und nun, wo wird das gut im griff haben durch den klinikaufenthalt kommt diese husterei.  :-X  :'(

♥ ...mein Wunschkind wird unendlich geliebt! ♥
♥ ...du bist das Beste was uns je passiert ist! ♥
♥ 24 Monate gestillt - juchuuu ♥

Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 40835
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
@Lia&Leo
Versuch einen Pariboy zu kriegen, die sind viel effektiver als Babyhaler/Aerochamber-Geräte. Natürlich dauert es länger, aber es lohnt sich!


Zita78

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 1152
Hallo zusammen,

Simon hatte letztes Jahr zweimal eine obstruktive Bronchitis - immer von jetzt auf gleich so schlimm, dass er kaum noch Luft bekommt.  :-\
Wir haben Cortison-Zäpfchen und Salbutamol über den AeroChamber - geht bei uns gut, seit Simon vorher sein Stofftier beatmen darf und er die Kammer selber halten darf.
Unser Arzt meinte, die Ursache könnte sein, dass er ein Frühchen war und dass es sich höchstwahrscheinlich verwächst.. ich hoffe darauf!

Schlimm, wie viele hier betroffen sind  :-[

ottili

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 8592
  • Ich liebe meine M&Ms.
Bei Melina fing es Ende 2009 an und sie hatte bis Sommer 2010 im Abstand von 3-4 Wochen eine Bronchitis nach der anderen. Diagnose ebenfalls spastische Bronchitis.

Nachdem es nicht aufhörte haben wir neben Salbutamol auch das Cortisonspray bekommen. Das nimmt sie inzwischen über 1/2 Jahr und es wirkt. Nachdem die erste Pulle alle war, hat sie jedoch direkt wieder eine Bronchitis bekommen. Daher wurde weiter therapiert. Wenn sie jetzt doch nochmal was hat, verläuft es äußerst mild. Vorher hat sie immer ganz ganz schlimm gepfiffen.  :-[ An einer Lungenentzündung sind wir vor der Behandlung mehrfach vorbeigesegelt.

Cortisonzäpfchen liegen für den Notfall auch da, aber kamen bisher zum Glück nicht zum Einsatz.

Mit dem Inhalieren selbst, haben wir selten Probleme. Wir haben auch dieses Rohr von Pari. Da brauch sie nur 5-6 tief einatmen und es reicht. Gewehrt hat sie sich gegen das Teil nie, den elektrischen Pari (der Dampf erzeugt) fand sie hingegen sehr unangenehm.
Keiner verlangt, dass du zaubern kannst, nur dass du es probierst.



http://juliaskitchenlove.wordpress.com

Littlebaby

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7453
huhu

leticia ist nun wieder krank mit fieber und bösem infekt und doofen husten.
derzeitige therapie ist ganz schön heavy
zum einen tropfen gegen ihre bindehautentzündung und nasentropfen
dann dreimal tgl. mit salbutamol im pariboy inhalieren.
und morgens und abends 2 hübe cortisonspray und abends zusätzlich noch singulair pulver. wenns fieber höher geht, sollen wir morgen wieder kommen.
ich würde mir soooooo wünschen, dass meine kleine maus einfach diesen sch.......... nimmer hat  :'(



Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 40835
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Verstehe ich - und leide aus Solidarität richtig mit s-druecken


PeCaPe

  • Twen
  • ****
  • Beiträge: 566
  • Mama einer ganz besonderen, kleinen Prinzessin!
Verstehe ich - und leide aus Solidarität richtig mit s-druecken

Ich auch!  s-druecken

Klappt es mit dem Inhalieren besser?
Wir hüpfen beim Inhalieren immer auf dem Gymnastikball. Da ist Alicia meist ruhig. Irgendwann schläft sie meistens ein.

Entdecke deine Grenzen, aber vor allem deine Möglichkeiten, meine kleine, liebe Alicia!



 

Littlebaby

  • Oma
  • ******
  • Beiträge: 7453
ja toi toi toi , wenn wir leticia richtig ablenken gehts ganz gut.
aber es ist echt blöd.

ach mennoooooooooooooo .........................



Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 40835
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Wir hüpfen beim Inhalieren immer auf dem Gymnastikball. Da ist Alicia meist ruhig. Irgendwann schläft sie meistens ein.

Und es ist sehr gut, wenn man das macht :D
Das haben wir gelernt bei der Atemtherapie - und sind seitdem Gymnastikballbesitzer 8)


PeCaPe

  • Twen
  • ****
  • Beiträge: 566
  • Mama einer ganz besonderen, kleinen Prinzessin!
Ja, es lockert den Schleim und "verteilt" das Inhalierte.

Ich habe es mir damals im Krankenhaus sagen lassen. Und bei unserem Erstdiagnose-WE wurde es auch gesagt. Nur sollen wir nicht schlafend inhalieren, da sich Alicia dran gewöhnen soll und bei immer gleicher Atemintensivität während des Schlafes das Inhalierte immer nur gleich weit eininhaliert wird.
Naja, aber bei der Hälfte schläft Alicia ein und da weck ich sie sicher nicht mehr auf. :)

Entdecke deine Grenzen, aber vor allem deine Möglichkeiten, meine kleine, liebe Alicia!



 

liadan

  • Mama
  • *****
  • Beiträge: 2401
  • erziehung-online
 s-winken

Mein Sohn ist auch betroffen, er hatte seine erste Lungenentzündung da war er noch kein halbes Jahr alt. Das zog sich dann so weiter er hatte mehrere Lungenentzündungen und in regelmässigen Abständen ein obstruktive Bronchitis. Da mussten wir auch mehrere Monate lang schon ein Cortisonspray verabreichen und noch inhalieren mit dem Pariboy und es ging besser.

Dann stand noch der Verdacht auf Muco im Raum, das hat sich dann aber gott sei Dank nicht bestätigt.

Bei ihm hat sich allerdings dann rausgestellt das es mit Allergien zusammenhängt. Das wird jetzt gemeinsam behandelt. Mit Cortison Spray und einem Saft gegen seine Allergien.

Bin da auch regelrecht panisch, da ich als Kind selbst schlimmstes Asthma hatte was dann im Laufe der Zeit einfach weg war bzw. nachgelassen hatte. Anfang letzten Jahres musste ich nachts mit dem Rettungswagen in die Klinik weil ich keine Luft mehr bekommen habe, hab echt gedacht ich ersticke! Allergien habe ich im Gegensatz zu meinem Sohn keine. Bei ihm kommt halt so einiges zusammen. Aber beeinträchtigen tut ihn das nicht, er kann alles machen wie er möchte und macht er auch. Auch beim Sport nicht.

Deswegen bin ich bei jedem kleinsten Huster bei meinem Sohn beim KiA und werde auch meist belächelt deswegen, ist auch ok, weiß ja nicht jeder warum ich da so panisch bin.

Seitdem wir aber jetzt das Cortison Spray nehmen und den Saft (drei mal auf Holz geklopft) ist alles Paletti  :D s-daumendruck s-party. Mittlerweile ist er 5,5 Jahre alt und hält das Inhalierzeugs schon selber. Natürlich gibt das Theater denn man hat ja besseres zu tun als dort zu sitzen und zu inhalieren.

Den Aerochamber mit der cortisonspraydose bedient er auch schon selber (wenn er will  ;)) den Saft findet er zum brechen und es gibt regelmässig halt gezicke aber es geht nicht anders. Wir müssen das jetzt noch bis März durchziehen und dann wird weitergeschaut. Im Sommer hat er die wenigsten Probleme mit Husterei und Röchelei. Da ist der Allergieauslöser halt auch nicht da.

Das Cortisonspray ist allerdings nicht für akute Luftnot geeignet. Sondern dient dazu einen Pegel aufzubauen (genau kann ich das nicht erklären schriftlich) damit die Bronchien halt frei sind. Vielleicht weiß ja einer was ich meine.

Selber habe ich halt ein Spray bekommen was mir bei akuter Luftnot helfen sollte. Für unseren Sohn haben wir halt noch Zäpfchen hier für den Notfall (die müsste ich mal erneuern die sind glaube ich abgelaufen *öhm*).

Gute Besserung allen Mäusen!  :-*
« Letzte Änderung: 17. Januar 2012, 20:18:58 von liadan »
 

Heutzutage ist es so verdammt schwer dumm zu sein,  weil die Konkurrenz so gigantisch ist!

Fliegenpilz

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 40835
  • Von damals bis zur Unendlichkeit!
Deswegen bin ich bei jedem kleinsten Huster bei meinem Sohn beim KiA und werde auch meist belächelt deswegen, ist auch ok, weiß ja nicht jeder warum ich da so panisch bin.

Früher habe ich Dich deswegen belächelt. Weißt Du noch, damals der Thread?
Mit dem Wissensstand von heute tut es mir unendlich leid: Entschuldigung! :-[

Jedes Hüsterchen bei Delia lässt mein Herz für einen Schlag aussetzen :-\ Du kennst das Gefühl sicher, ein stolpriges Herz und ein kleiner fieser Schmerz.


 

NACH OBEN
Kontakt Impressum Datenschutzerklärung