Autor Thema: Erfahrungen mit SalbuBronch  (Gelesen 909 mal)

Tini

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Erfahrungen mit SalbuBronch
« am: 19. Januar 2017, 16:00:34 »
Nachdem der Kleine seit Montag ständig hoch fiebert und Dienstag abend dann noch Husten dazu kam, waren wir gestern beim Kinderarzt. Dieser stellte nach kurzer Untersuchung eine Bronchitis fest, fragte, ob wir Erfahrung mit Inhalieren haben bzw. ein Inhalationsgerät besitzen (2x Nein) und verschrieb dann ohne Kommentar SalbuBronch Tropfen. Diese habe ich heute morgen in der Apotheke abgeholt und wurde von der Apothe
kerin darauf hingewiesen, dass es möglich ist, dass der Kleine nach Einnahme unruhig bzw.aufgedreht sein kann. Da sie mich so explizit darauf aufmerksam gemacht hat, habe ich zu Hause natürlich erstmal ausführlich den Beipackzettel studiert und im Internet nach Erfahrungsberichten gesucht. Und ehrlich gesagt bin ich leicht verunsichert und tendiere dazu, diese Tropfen nicht zu geben. Levi ist zwar in den letzten Tagen sehr platt, logisch, aber nachts schläft er schlecht, wird ständig wach (und ich habe nicht das Gefühl, dass es aufgrund des Hustens ist!). Schon in gesundem Zustand ist er ein eher aktives Kind, braucht abends ewig, bis er zur Ruhe kommt, schläft selten vor 21.30, in vielen Nächten wird er 1-2x wach, ca. einmal im Monat hat er auch immer mal 1-2 Nächte, in denen er plötzlich nachts topfit ist, spielen will etc. Und er schläft morgens auch nicht sehr lang. Kurzum: ich befürchte, dass seine Unruhe durch die Tropfen nur noch mehr verstärkt wird und er überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt.

Mir ist schon klar, dass jedes Medikament bei jedem Menschen unterschiedlich wirken kann, aber die Häufigkeit, mit der im Internet berichtet wird, dass die Kinder sehr unruhig, zittrig sind, nicht mehr schlafen bzw. starke Übelkeit zeigen, finde ich schon etwas verunsichernd. Was würde denn passieren, wenn ich ihm einfach gar nichts gebe und abwarte? Da er jeglichen Saft verweigert (deshalb bekommt er mittlerweile wieder Fieberzäpfchen), sind wir bisher durch jede Erkältung auch ohne Hustensaft gut durchgekommen. Und ich habe den Eindruck, er hatte schon durchaus schlimmere Husten als diesmal.
  
 
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Fliegenpilz

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #1 am: 19. Januar 2017, 16:22:14 »
Aus einer Bronchitis kann auch schnell eine Pneumonie werden, ebenso gibt es Langzeitfolgen wie Asthma bronchiale - das nur zu deiner Frage "Was würde denn passieren, wenn ich ihm einfach gar nichts gebe und abwarte? ". Es ist ein "Kann", kein "Muss".

Auch wenn er in der Vergangenheit augenscheinlich schon schlimmeren Husten hatte, so sagt das nichts über die Tiefe aus, die vorliegende Entzündung, das wirkliche Ausmaß. So mancher bellende laute ekelhafte schmerzhafte Husten ist weniger schlimm als das leise Räuspern.

Ich selbst vertraue bei sowas absolut unseren Kinderärzten. Bin aber ehrlich gesagt durch unsere Kleine mit ihrer chronischen Erkrankung früher sehr gebrandmarkt und lasse sie nicht mit einer Bronchitis unbehandelt herum laufen.

Zu dem SalbuBronch:
Du wirst (zu allem) immer mehr negativ Berichte finden als positiv Berichte - vor allem da nun dein Augenmerk auch genau auf diesen Erfahrungen lag und dazu negatives sich immer besser festhält als positives.

Wir haben wirklich über einige Jahre SalbuBronch (u.a.) regelmäßig genutzt und außer das ich es nicht zum Abend angewendet habe, eben weil sie ca 30 Minuten nach dem Inhalieren noch einmal aktiver wurde bzw. aufdrehte (nicht hyperaktiv o.ä., sondern aus dem müden Kind wurde einfach ein fittes Kind), hatten wir keinerlei Nebenwirkungen außer das es ihr wirklich zusehends besser ging.



Fairydust

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #2 am: 19. Januar 2017, 16:26:36 »
Wenn er eine Bronchitis hat, kann es sein, dass seine Sauerstoffsättigung zu niedrig ist. Wir hatten letzten Winter Salbutamol bei Silja in Höchstdosis und hatten keine Nebenwirkungen. Ich würde dann gegen Abend vielleicht etwas weniger geben. Probiers doch erstmal aus.







Martina

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #3 am: 19. Januar 2017, 16:29:29 »
SalbuBronch = Salbutamol? Hat hier der Lütte schon inhaliert und die Mittlere hat auch schon sehr oft  inhaliert. Da ich keine Beipackzettel lese und selten google, wusste ich das gar nicht. Meine Kinder sind nicht aufgedreht.
Ohne

lotte81

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #4 am: 19. Januar 2017, 16:31:10 »
Meine Kleine musste aufgrund chronischer Bronchitis, die sie im Grunde seit ihrer Geburt hatte irgendwann mit Salbu-Tropfen inhalieren (also keine Einnahme -zumindest erinnere ich mich nicht dran-, aber ich weiß, dass auch da immer wieder diese Nebenwirkungen im Raum stehen).

Ich weiß nicht mehr genau ab wann. Ich vermute mal 1. Geburtstag plus/minus war sie,als wir es verschrieben bekamen. Dazu noch das Asthmaspray mit Salbutamol. Also selber Wirkstoff.
Auswirkungen, wie du sie beschreibst oder anderen Nebenwirkungen hatte sie in mind. 6 Jahren, die sie es phasenweise nehmen musste nicht.

Was passiert wenn du abwartest: Im besten Fall wird er mit viel Trinken von selber gesund. Im schlechtesten Fall bekommt er eine schwere Lungenentzündung und / oder schlechte Sauerstoffsättigung und ihr landet im KKH.... dazwischen ist vermutlich alles denkbar. Schwere Verläuft, mittlere, ganz harmlose.
 Eine Erkältung/ Bronchitis aus der Entfernung einschätzen ist quasi unmöglich, zumal man den Verlauf eh nie erahnen kann... hier gab es schon harmlosen Husten, der sich monatelang hartnäckig hielt und sehr schweren Husten, der nach 4 Tagen fast weg war.
Grundsätzlich verlasse ich mich auf unseren Kinderarzt... klar, wenn es mir total abstrus erscheinen würde, was er tut, natürlich mit Zweitmeinung  ;) Kam bisher aber nie vor.

Die frage bei Medikamenten ist für mich immer: Steht das Risiko/ Auswirkungen der Erkrankung im Verhältnis zum Risiko der Nebenwirkungen des Medikamentes? Und nachdem wir in der Tat schon einge doofe Verläufe bei Bronchitis /Husten etc hatten, würde ich wohl eher die Nebenwirkungen des Medikaments in Kauf nehmen und bei Bedarf (also, wenn die Nebenwirkungen zu heftig sind) absetzen.

Wenn du wirklich darauf verzichtest, achte darauf, dass er -gerade weil Fieber dabei ist- wirklich sehr viel trinkt, evtl. kannst du ja ein Inhaliergerät besorgen und mit nur NACL Lösung inhalieren (geht auch über heißen Wasserdampf, wenn das Kind es mitmacht und sich natürlich nicht verbrüht...daher wäre mir bei kleineren Kindern das Gerät lieber)
« Letzte Änderung: 19. Januar 2017, 16:33:25 von lotte81 »


Tini

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #5 am: 19. Januar 2017, 16:44:37 »
Danke für Eure Erfahrungen, das hilft mir schon, das Ganze etwas zu sortieren. Im ersten Moment dachte ich nur "oh nee, der Kleine ist doch eh schon immer wie ein Flummi, wenn er fit ist"  ;D. Andererseits möchte ich natürlich auch nicht riskieren, dass er womöglich eine Lungenentzündung bekommt. Mal abgesehen davon, dass mein Mann und beide im Moment beruflich Land unter haben, uns beide eigentlich keine "Kind-Krank"-Tage nehmen können (aber muss ja, wir haben uns das jetzt aufgeteilt) und inständig hoffen, dass der Kleine Montag wieder in die Kita gehen kann, möchte ich natürlich, dass Levi möglichst schnell wieder gesund und fit und eben wieder der "Alte" ist. Im Moment liegt er wirklich nur auf der Couch, schläft oder hängt an mir, redet nicht, ist meist wie apathisch durch das Fieber, mein armer Wurm.

Er isst zwar so gut wie gar nicht seit gestern mittag, trinkt aber ausreichend. Und er wird ja teilweise noch gestillt, bekommt dadurch also auch nochmal Flüssigkeit. Da mache ich mir bei ihm keine Gedanken. Ich werde das nachher natürlich noch mit meinem Mann besprechen, aber ich denke mal, ich werde ihm morgen früh dann doch die Tropfen geben. Der Arzt hat 3x15 Tropfen verschrieben, 14 bis 30 stehen im Beipackzettel, vielleicht starte ich mal mit 10 und kann dann ja immer noch höher dosieren. Oder?
  
 
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Fliegenpilz

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #6 am: 19. Januar 2017, 16:50:20 »
Das 14 bis 30 bzw. die Verordnung 15 haben schon einen Sinn - dieses Unterdosieren bringt ... nichts!
Bzw. kann eine Unterdosierung (generell, nicht nur auf dieses Präparat nun bezogen) genauso fatale Auswirkungen haben wir eine Überdosierung.


Ich habe das hier im Forum schon einmal an anderer Stelle geschrieben, ... aber ich traue es mich hier nicht wieder auszuführen. Dann kommt wieder ich sei Oberlehrerhaft, würde anderen vorschreiben was sie zu machen haben, ... etc pp ... Da fehlt mir aktuell die Lust zu.
(Bzw. SarkanaM hat es dann auch noch einmal sehr fachlich ausgeführt was ich auf Laienbasis wieder gegeben habe ... muss ca Frühjahr 2016 gewesen sein)

Also: Gute Besserung an Levi!
« Letzte Änderung: 19. Januar 2017, 16:52:36 von Fliegenpilz »


lotte81

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #7 am: 19. Januar 2017, 17:05:24 »
Ich würde Medikamente nicht unterdosieren. Wenn es doof läuft, bringt es gar nichts...nachdosieren, irgendwann dann richtig dosieren halte ich für Unfug (sorry  ;D).... Entweder du meinst, er ist krank und braucht die Tropfen, dann dosiere ordentlich. Also mit "wumms", aber nicht überdosiert natürlich
Ich hatte die Frage mal beim Kinderarzt bzgl Ibuprofen ...also, ob ich lieber möglichst niedrig dosiere oder eher hoch... MAnchmal ist es ja grenzwertig. Da bekam ich auch gesagt: Eindeutig lieber hoch (also nicht zu hoch! Nicht, dass das falsch ankommt!!! Aber, wenn gewichtsmäßig 2,5 oder 5ml gehen, lieber 5ml nehmen....).... Ein "versickerter" Wirkstoff, der nicht an Wirkung bringt, hat ja auch keinen Zweck....außer, dass er eben nicht wirkt und im schlimmsten Fall aber Nebenwirkungen hat... Unser Arzt meinte damals: Ist ja keine Homöopathie, die sie potenzieren müssen  ;D

Zumal ihr ja mit 15 Tropfen bei der Empfehlung 15-30 schon im sehr niedrigen Bereich seid. Warum dann also niedriger dosieren, als es sein GEwicht/ Alter vorsieht?


Fliegenpilz

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #8 am: 19. Januar 2017, 17:10:21 »
Falls es jemanden interessieren sollte, habe die Suche gerade mal bemüht ...

Ich denke (DENKE!), dass ein "Ich nehme eine 1/2 Ibuprofen und lege mich ins Bett" bestimmt nicht fatal ist. Ein "Ich nehme jetzt eine 1/2 Ibuprofen und wenn es dann in einer Stunde nicht besser ist noch 1/2 Ibuprofen und vielleicht dann noch eine 1/2 Ibuprofen vor dem Schlafen gehen" fällt dann in das von mir beschriebene Muster.

Ich hatte jetzt nicht soviel Zeit, daher nur ein kurzer Einwurf.

Im Dosisbereich von 200 bis 400mg wirkt Ibuprofen schmerzlindernd und fiebersenkend, die Pharmakokinetik ist in diesem Bereich linear, d.h. die Wirkung / der Abbau läuft in Abhängigkeit von der (Plasma-)Konzentration. Ergo könnte eine Unterdosierung dazu führen, dass es gar nicht erst zu einer vollen Wirksamkeit kommt. Bei Ibuprofen ergibt sich außerdem das "Problem", dass eine Unterdosierung gleich "zweimal" die Dosis absenkt. Das Molekül liegt in zwei verschiedenen Versionen vor und nur eine davon ist wahrscheinlich wirksam. D.h. wenn ich 400mg Ibuprofen einnehme, sind es wirksam nur 200mg. Und bei 200mg dann eben nur noch 100mg.

Meistens führt ein "ich nehme erstmal wenig" nur dazu, dass man später doch mehr nimmt. Davon hat man nichts gewonnen.

Danke Fliegenpilz, das leuchtet mir ein. Die Leber mag es also lieber selten und heftig statt regelmäßig und schwach. Das betrifft dann wohl z.B. fieberhafte Infekte, wo die Mütter das Fieber nur mit der halben Dosis Nurofensaft senken und dafür schon nach 4 Stunden die nächste halbe Dosis geben statt nach 8 Stunden, weil das Zeug ja meistens nicht so lange wirkt (auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen) ...

Das ist ja auch Quatsch. Ibuprofen hat eine Plasmahalbwertszeit von zwei bis drei Stunden. Wenn man also 400mg nimmt, sind nach einer HWZ noch 200mg übrig und nach zwei HWZ noch 100mg.

Wenn ich 200mg nehme, sind nach einer HWZ noch 100mg übrig - dann gebe ich eine neue 200mg Dosis und bin dann bei insgesamt 300mg Plasmakonzentration. Und nach einer weiteren HWZ sind dann 150mg übrig.

Das führt ja nicht dazu, dass man durch die niedrige, aber häufigere Dosierung eine konstantere Plasmakonzentration hat, sondern dazu, dass man die Dosis nach und nach erhöht.

Demnach ist es für sie Organe wohl schädlicher selbst zu dosieren und dann häufiger nach zu dosieren als mich direkt an die Anordnung bzw den Beipackzettel zu halten.

Genau. An dem Rechenbeispiel wird es ja deutlich. Durch die Niedrigdosierung erhöht man nach und nach die Plasmakonzentration.

Man muss sich da bewusst machen, dass Halbwertszeit eine Zeitspanne beschreibt, nach der die Hälfte der Ausgangsmenge abgebaut ist und zwar egal, welche Grunddosierung man hat. Nach einer HWZ ist nur noch die Hälfte davon da.


Just my 2 cents aus der "Chemie-Filterblase" :)


Tini

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #9 am: 19. Januar 2017, 17:19:38 »
Grundsätzlich gebe ich Euch da ja recht und habe mich bisher immer an die Dosierungsempfehlung bei Medikamenten gehalten, aber bei den Tropfen gibt es ja scheinbar Spielraum. Im Beipackzettel steht ja 14 bis 30 Tropfen. Der Arzt meint, ich soll 15 geben, aber woran macht er das fest? Gewicht haben wir nur ein ungefähres,  da Levi sich gestern nicht wiegen ließ und ich auch nicht so ganz genau wusste, wieviel er wiegt. Also was ist jetzt die "richtige" Dosierung?  Auf die Idee weniger Tropfen zu geben kam ich, weil ich bei einem Erfahrungsbericht gelesen hatte, dass ein Arzt riet, eben weniger zu geben, wenn die Reaktion bei mehr Tropfen zu heftig sei.  Mhm.....

Kann man die Tropfen eigentlich auch verdünnt in Wasser geben? Bisher sind nämlich alle Versuche, Medizin in das Kind zu bekommen gescheitert. Er schlägt dann um sich und schreit und zetert.
« Letzte Änderung: 19. Januar 2017, 17:22:43 von Tini »
  
 
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Fliegenpilz

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #10 am: 19. Januar 2017, 17:23:16 »
Es gibt bei Novalgin-Tropfen, Laxoberal-Tropfen, Codein-Tropfen, ... auch Spielraum. Der richtet sich nicht immer nach dem Alter bzw. dem Gewicht eines Menschen sondern auch an der Schwere einer Erkrankung bzw. daran wie der Körper den Wirkstoff aufnimmt und verarbeitet.

Da aber selbst in der Packungsbeilage keine Dosierung von unter 15 Tropfen empfohlen wird - und dies ausreichend getestet wird bevor ein Präparat zugelassen werden kann bzw. darf bzw. wird - würde ich mich an die Dosierung halten.
Eine Reduzierung wird dann empfohlen, wenn eine Dosis verordnet wird und diese dann zu hoch erscheint - aber immer im Rahmen der allgemeinen Empfehlung des Beipackzettels. Sprich: Würde dir von Levi nun 25 Tropfen empfohlen worden sein und er kommt damit nicht parat bzw. zeigt Nebenwirkungen, die nicht wünschenswert sind, dann würde z.B. auf 20 oder 15 Tropfen reduziert werden.

Die Angaben bzgl. Möglichkeiten der Medikamenteneinnahme (Wasser, ...) sollten im Beipackzettel vermerkt sein.


Evje

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #11 am: 19. Januar 2017, 17:33:11 »
Es geht um die tropfen zum Einnehmen oder? Die hatten wir einmal als meine Tochter mich ziemlich klein war und ich war auch nicht glücklich mit denen. Fand die Wirkung dem inhalieren deutlich unterlegen und wir haben danach nur noch Salbutamol zum Inhalieren genutzt.
Wenn es deinem Kleinen aber so schlecht geht würde ich die Tropfen heute auf jeden fall geben wie verordnet. Sollten tatsächlich starke Nebenwirkungen auftreten würde ich morgen beim KiA nach einer Möglichkeit zum Inhalieren fragen, zum Beispiel Inhalierhilfe+Dosieraerosol.
« Letzte Änderung: 19. Januar 2017, 17:35:58 von Evje »


Solar. E

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #12 am: 19. Januar 2017, 17:47:48 »
Ich kenne den Wirkstoff "nur" vom Inhalieren und kann mich an keine großartigen Nebenwirkungen erinnern, ist schon eine Weile her.

Aber mal ganz grundsätzlich: Dein Kind ist krank und hüpft dir momentan eh nicht durch die Gegend. Der Arzt hat dir eine Verordnung gegeben. Das hat er ja sicherlich nicht grundlos getan, sondern basierend auf seinen Erfahrungswerten, damit sich die Erkrankung mögichst schnell und effektiv bessert. Daran würde ich mich erst mal ohne Wenn und Aber halten anstatt Doktor Google zu fragen. Denn der macht dich doch nur verrückt. Sollte es zu den ungewünschten Nebenwirkungen kommen, kannst du doch auf jeden Fall nochmal mit dem Arzt sprechen.

Und wenn ihr doch eh schon Probleme mit den Kindkranktagen habt, würde ich erst recht nicht lange rumexperimentieren, abgesehen von der Gefahr, dass ihr was verschleppt.

Ich wünsche euch gute und schnelle Besserung. s-druecken

Tini

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Antw:Erfahrungen mit SalbuBronch
« Antwort #13 am: 19. Januar 2017, 20:04:59 »
Danke für Eure Besserungswünsche.

Vermutlich ist es wirklich besser, das nicht auszusitzen. Der Kleine quält sich schon sehr mit dem Husten. Ich glaube, ich habe das bis heute nachmittag echt unterschätzt.

Falls es nicht funktioniert mit den Tropfen, kann ich ja immer noch beim Kinderarzt nach Alternativen fragen.   
  
 
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