Autor Thema: nächtliches Stillen  (Gelesen 2664 mal)

Bomelo

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nächtliches Stillen
« am: 14. Februar 2014, 13:35:28 »
Huhu.

Nach einigen kleineren und größeren Problemchen sind wir inzwischen komplett weg von der Flasche und ich kann wieder voll stillen.

Bisher kam Henri mindestens einmal in der Nacht, manchmal auch häufiger. Die Abstände wurden langsam immer größer und die letzten beiden Nächte hat er von 20 Uhr bis 6 Uhr durchgeschlafen. Soweit toll. Aber:

Natürlich waren meine Brüste morgens übervoll. Wenn mein Körper nun merkt, dass weniger Milch gebraucht wird, dann produziere ich ja auch weniger. Was ist denn, wenn er doch wieder nachts stillen will (wird ja vermutlich doch mal wieder vorkommen)? Hab ich dann keine Milch mehr für ihn? Was mach ich denn dann nachts? Sollte ich mir lieber den Wecker stellen und einmal abpumpen? (was bei mir aber nur mehr schlecht als recht klappt, ich krieg beim Pumpen einfach kaum was raus. Mit Glück vielleicht 30 ml) .

LG
Bomelo
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Anne

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Antw:nächtliches Stillen
« Antwort #1 am: 14. Februar 2014, 13:44:10 »
Rein theoretisch passt sich die Milchmenge ja immer dem Bedarf des Kindes an. Wenn er also wieder vermehrt angelegt wird, wird vermehrt Milch gebildet, weil das entsprechende Hormon immer dann ausgeschütet wird, wenn der Saugreiz stattfindet.

Wenn du natürlich Probleme mit zu wenig Milch hattest, würde ich es beobachten, ob die Menge sich dann entpsrechend schnell wieder steigert. Ansonsten helfen dann wohl nur die üblichen Tipps zur Milchsteigerung.

Wecker stellen halte ich für Quatsch.  :P Wenn das Pumpen eh nicht klappt, dann warte erstmal ab. Ich würde dem Ganzen seinen Lauf lassen, momentan kommt dein Kleiner ja mit weniger aus.


Bomelo

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Antw:nächtliches Stillen
« Antwort #2 am: 14. Februar 2014, 13:58:00 »
Ja, ich gehöre zu den wenigen Frauen, die tatsächlich zu wenig Brustdrüsengewebe haben. Z. B. sind meine Brüste bis heute keinen cm gewachsen, weder während der Schwangerschaft noch jetzt beim Stillen. Trage immer noch 70A bzw im Moment gar keinen BH, ein Hemdchen reicht. Ist ja nix da zum stützen  :P

Dazu hatten wir nen schlechten Start (Notkaiserschnitt 4 Wochen zu früh, erstes Anlegen erst am nächsten Tag möglich, Trinkschwäche beim Kind,....),  dementsprechend hatten wir Probleme mit zu großer Gewichtsabnahme und dann schlechter Zunahme (Geburtsgewicht war erst mit ca. 9 Wochen wieder erreicht), so dass ich zufüttern musste. Sogar die Dame von der LaLecheLiga war erstaunt, dass wir es wieder zum Vollstillen gepackt haben  ;D

Aber entsprechend groß ist meine Angst, die Milchmenge wieder zu verlieren und dann nicht mehr steigern zu können  :-\  .
« Letzte Änderung: 14. Februar 2014, 14:01:00 von Bomelo »
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Bettina

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Antw:nächtliches Stillen
« Antwort #3 am: 14. Februar 2014, 14:02:53 »
Das glaube ich eher nicht. Nach der Anfangszeit (die ihr ja nun schon rum habt) wird normalerweise die meiste Milch wärend des Trinkens produziert, also quasi just-in-time-Produktion.

Es wird sich eher dem Bedarf anpassen. Nicht nur in der Menge, sondern auch wann sie gefragt ist.
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Antw:nächtliches Stillen
« Antwort #4 am: 14. Februar 2014, 14:16:46 »
Ok danke. Dann also einfach abwarten und die Sache locker angehen  :) Ok, notiert  ;D
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Patrik

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Antw:nächtliches Stillen
« Antwort #5 am: 14. März 2014, 20:24:34 »
BOA zum glück bin ich keine Frau ;)

 

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