Autor Thema: Was soll das? Schlafverhalten?  (Gelesen 6789 mal)

schmaili80

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Was soll das? Schlafverhalten?
« am: 25. Oktober 2011, 20:58:34 »
Ich bin mittlerweile mit meinen Nerven wirklich am Ende!!

Carlotta hat ein unmögliches Schlafverhalten und das nicht nur ein paar Tage. Es war mal vorübergehend ca 1 Woche lang besser, nun ist es wieder sowas von ätzend und ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.

Sie schläft tags an meiner Brust ein, ich lege sie dann in mein Bett und dann schläft sie derzeit zwischen 30 Minuten bis hin zu 3-4 Stunden am Stück, kein Thema, oft weck ich sie dann....also, alles schick.

Aber abends haben wir hier nur ätzend, ätzend, ätzend. Sie ist müde, immer feste Zeit gegen 19-19:30 Uhr. Sie bekommt Schlafanzug an, sie knuddelt kurz mit Johanna und dann gehe ich mit ihr ins Bett und stille sie in den Schlaf...ebenfalls in meinem Bett. Dann stehe ich wieder auf....und dann beginnt es. Sie ist wach, alle 5-15 Minuten, mal auch erst nach 30 Minuten, aber so geht es dann bis ich ins Bett gehe!!! Ab da schläft sie dann mit meiner BW im Mund, ich darf mich nicht rühren, sonst brüllt sie.
Ich weiß einfach nicht warum.
Tags kann sie so super schlafen, warum verdammt geht das nachts nicht?? Die Abendstunden sind die einzigen, die ich mal für mich nutzen kann, aber im Moment hab ich wirklich null Erholung. Ich schaff es teils nichtmal Johanna in Ruhe ins Bett zu bringen, weil Carlotta nur am weinen ist.... :-[
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Bettina

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #1 am: 25. Oktober 2011, 21:13:18 »
Hört sich sehr nach Thure an  s-:). Der hat auch so geschlafen und irgendwann bin ich auf dem Zahnfleisch gegangen. Bei uns war es dann irgendwann so extrem, dass ich nachts stündlich mit ihm wach war, manchmal auch häufiger. Er hat sich richtig reingesteigert und dann hat nichtmal mehr stillen geholfen.

Aufgehört hat es erst mit dem Abstillen. Da war er fast 1,5 Jahre alt.

Vor Ronja hab ich mir das Buch Schlafen statt schreien geholt und es ist Gold wert. Vieles von dem, was drin steht habe ich bei meinem ganz Großen gemacht, hat sich so ergeben. Der war auch ein sehr schlechter Schläfer. Und vieles habe ich wiedererkannt, was ich bei Quinn gemacht habe, bei Thure nicht oder viel weniger konsequent. Hatte sich auch so ergeben, weil Quinn einfach von Anfang an ein relativ problemloser Schläfer war. Da hat dann einfach eins ins andere gegriffen.

Ich habe viel durch das Buch gelernt über Baby-Schlaf und jetzt bei Ronja merke ich, dass es einfach stimmt, was da steht. Ich versuche z.B. nicht mehr, nächtlichen Protest im Keim zu ersticken, nur damit sie nicht richtig wach wird. Oftmals wird sie nämlich gar nicht wach. Thure hätte ich schon wesentlich früher hochgenommen oder "angedockt" und dann ist es einfach irgendwann Gewohnheit und diese Gewohnheiten werden (wie wir das alle tun) unbewusst überprüft und dann eingefordert, wenn sie nicht der Einschlafsituation entsprechen.

Inzwischen schläft Ronja fast immer durch, quasi ganz von alleine und abends fordert sie regelrecht ein, in ihr Bett gelegt zu werden. Ich habe immer versucht sie wach hinzulegen und wenn ich 500x hingehen musste und sie 300x wieder hochnehmen musste, aber wenn sie sich beruhigt hatte, hab ich sie wieder hingelegt. Zwischendurch auch angedockt, aber eben immer wieder wach hingelegt.

Mit Thure war es ein harter Weg, der mir oft sehr innerlich weh getan hat, aber heute schläft auch er meistens durch.

Es gibt wohl gute und schlechte Schläfer, aber ich bin davon überzeugt, dass man durch das, was man tut und wie man damit umgeht, kann man aus einem schlechten einen besseren Schläfer oder einen ganz schrecklichen Schläfer machen.

Ich kann gut nachfühlen, wie müde und ausgebrannt du sein musst und kann dir das Buch nur wärmstens empfehlen!
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lotte81

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #2 am: 25. Oktober 2011, 21:15:29 »
Oja...ich erinnere mich...gleiches ALter-gleiches Problem..begann ab 5 Monate und dauerte Monate... Das Problem:Kind müde, musste also 19uhr ins Bett....ABER nur mit Mamas Brust  s-:) Sprich:Kein Abend mehr mit Mann, Freunden, TV, lesen..... UNd nachts war dann quasi auch dauerstillen angesagt...
Kurzfristig ETWAS ERfolg brachte der Abendbrei (naja, zumindest schlief sie dann mal 1,5 Stunden abends  s-:))
Ich kann nur sagen,d ass das einzige was bei uns nach Monaten ERfolg brachte war das Einschlafstillen abzuschaffen....ich hab sie nur noch wach im WOhnzimmer gestillt und dann erst mal auf dem Arm am BEtt in den SChlaf gewiegt und ab da auch in IHR Bett gelegt...erst mal nicht mehr in meins...das brachte dann recht schnell eRfolg und sie schlief von 19-23uhr (ca. 9 Monate war sie da)um 23uhr hab ich sie dann mit zu mir geholt und den REst der Nacht wieder alle 30-60min gestillt....
das hab ich dann auch laaaaaangsam in den Griff bekommen....
Das EInschlafstillen einstellen ging bei uns erstaunlich friedlich und problemlos muss ich sagen.... im Grunde war es von ANfang OK und ohne Tränen (schreien lassen ist auch nicht mein WEg) und es brachte Quasi sofort Erfolg....aber sie war halt auch schon ein bisschen älter und mein Leidensdruck nach Monaten Dauerstillen gross (und Dauerstillen heisst wirklich alle 10-60min
Gestillt hab ich trotz allem 15monate, aber auch Flaschen gegeben..ab 9 Monate...dadurch wurden die Nächte dann auch langsam aber stetig besser


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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #3 am: 25. Oktober 2011, 22:39:46 »
ich habe bis jetzt kein Problem mit Dayna beim Einschlafen. Sie wird bettfertig gemacht und danach gestillt im Wohnzimmer, ich kuschel dann noch mit ihr kurz und dann leg ich sie wach in den Stubenwagen, Spieluhr an, Nuppi rein und schon schläft sie!
Am Anfang gab es da auch etwas gebrüll beim Reinlegen aber das hat sich schnell gegeben.

Unsere Hebamme meinte auch das es ganz wichtig ist, die Kinder wach in ihr Bett zu legen!

Vielleicht mußt du doch versuchen das abendliche Stillen nicht als Einschlafritual zu handhaben.
Ich haben erst auch Dayna sofort nach dem stillen in den Stubenwagen gelegt und zack war geschrei, nun lege ich sie noch zum Kuscheln paar Minuten auf die Couch auch wenn sie kurz an der Brust eingeschlafen ist. Danach kommt sie munter in den Stubenwagen und schläft sehr schnell wieder ein.







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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #4 am: 25. Oktober 2011, 22:57:16 »
hej schmalli!
also bei uns ist das zur zeit so ähnlich. frida wird gegen 19 uhr müde dann mache ich sie bettfein, schlafanzug etc., lege sie in unser bett (sie schläft bei uns) und dann stille ich 30-60minuten bis sie einschläft. das geht mal schneller mal langsamer aber sie ist auch ne echte genießerin  ;) ;D
find ich soweit nicht schlimm.
sie schläft dann ne zeitlang und wird dann weinend wach. manchmal weint sie auch im schlaf aber meist ist sie wach.
dann gehen wir zu ihr, tragen sie rum (falls sie sich im liegen nicht beruihgen lässt) und nehmen sie ggf. auch, wenn sie voll wach ist, wieder eine zeitlang mit zu uns ins wozi.
sobald sie dann wieder müdigkeitsanzeichen zeigt gehts zurück ins bett.
dann stille ich wieder und meist schläft sie dann oder nach einer dritten runde (im schlimmsten fall) tatsächlich so fest ein dass sie durchschläft bis morgens teils halb elf, meist aber halb neun.
wir haben schon abende bis 12uhr so verbracht und grad bei kaputten brustwarzen is das ne miese nummer.
oft hilft auch osanit wenn wir den eindruck haben es sind die zähne.
aber oft hilft auch nur gedult.
liegen wir beide neben ihr kommt es mir so vor, als würde sie schneller, tiefer einschlafen können.
wir sind halt auch nur säugetiere die ihre jungen eigtl. immer bei sich haben.
so erklärich mir das und habe hofnung dass es einfach von selbst wieder besser wird.
vielleicht gelingt es dir, "deine zeit" auf nachmittags wenn sie schläft umzumodeln?
ist ja nicht für immer  :-* s-druecken
weiterhin starke nerven und viel gedult  :-* :-*





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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #5 am: 25. Oktober 2011, 23:04:20 »
Hallo Schmalli,

mir kommt das auch ziemlich bekannt vor. Wir waren soweit, dass mein Schatz bis 6 Uhr durchgeschlafen hat in seinem Bett ohne nachts stillen (dank dem Abendbrei war er satter). Jetzt wird er nachts wach und will sich nur noch von mir beruhigen lassen - an meiner Brust und in unserem Bett. Naja, er schnuckelt dann 5 Minuten und schläft noch 2 Stunden.

Mir fehlt kein Schlaf, deswegen ist das schon ok. Tagsüber ist er super lieb und schläft auch nochmal zwischendurch. Übrigens wecke ich ihn am Tag nicht - es macht keinen Unterschied zu nachts. Wenn er tagsüber gar nicht schläft, heisst das noch lange nicht, dass er nachts dafür umso besser schläft  ;D

Halte durch und du bist die Mama und weisst, was richtig für deine Kleine ist  s-druecken Außerdem ist es auch ein schönes Gefühl gebraucht zu werden oder?! Vielleicht sit es einfach nur eine MAMA-Phase.

mellche u josie

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #6 am: 26. Oktober 2011, 10:04:04 »
Hi Vera,

mensch jetzt hatte ich soviel gechrieben und einmal falsch geklickt ist alles weg :(

Da mein Knörbler gleich wieder kommt, nur nochmal kurz.

Ich habe genau das gleiche Problem und ich denke einfach, wenn man noch ein grösseres Kind hat (bzw. halt mehr als eines) ist das auch alles viel schwieriger. Man kann sich nicht nur auf das eine konzentrieren und über tag viel schlafen. Geht nunmal nicht.

Ich werde mit Lukas jetzt zum Ostepathen gehen. Waren wir damals mit Josie auch, vor allem weil sie einen platten Hinterkopf hatte. Da Lukas die gleichen Anzeichen hat, will ich diesmal gleich reagieren.

Er lässt sich auch nur bei mir an der Brust beruhigen oder wenn ich ihn auf dem Bauch liegen habe...

Lies mal - wenn du die Zeit hast - bei Kiss-Kid auf der Seite. Da steht auch was mit schlafen und schreien etc.
Vielleicht ist das ja für euch auch eine Option.

Ich drück dich und fühle mit dir (und ich bin schon recht gerädert nach nur 3 Wochen)


LG Melli



OPTES

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #7 am: 26. Oktober 2011, 14:19:01 »
Hallo Schmaili,

ich denke auch daß für die Maus beim Wachwerden der Soll- Ist- Abgleich nicht stimmt. Also beim Einschlafen noch an der Brust und beim Aufwachen ist sie nicht mehr da- deswegen versuchen wir aktuell auch dem Zwerg das selbst einschlafen ans Herz zu legen, müssen aber auch immer noch assistieren mit rumtragen und kuscheln  :-\. Danach schläft er allerdings auch...

Toi toi toi, laß dann mal wieder was hören!

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #8 am: 26. Oktober 2011, 15:10:52 »
Wobei ich mir unsicher bin ob es wirklich so ist, dass das Kind aufwacht und denkt:Oh, Mama ist ja weg....Bei Klara hatte ich eher den EIndruck, dass sie nie gelernt hat anders als mit Brust  im Mund zum nuckeln einzuschlafen....war ja für mich auch immer ein schönes, einfaches Beruhigungsmittel  ;D Grundsätzlich ja verständlich und fürs Kind richtig, aber eben auch anstrengend für die Mama....
Für Klara war es also einfach wichtig andere Methoden zu "erlernen" u wieder in den SChlaf zu finden
DAS Kind nachts mal aufwachen oder aus dem Tiefschlaf kommen ist ja normal...das Problem hier war eben nur, dass Klara dann sofort die Brust brauchte...
Es wurde ja selbst mit "Einschlafwiegen" auf dem Arm sofort besser als beim Einschlafstillen. Wichtig war hier also wirklich stillen und schlafen zu trennen.... gut ist es, wenn man eine ALternative "einführt" (denke ich  ;D)...also ein Kuscheltuch, ein bestimmtes Lied...irgendwas, was du in Zukunft erst ZUM stillen machst und dann halt irgendwann STATT stillen (hatte das damals hier gelesen als Tip und es hat wirklich geklappt!)


Bettina

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #9 am: 26. Oktober 2011, 15:13:51 »
@lotte: Ist für mich dasselbe. Einfach eine Gewohnheit und auf die wird abgeklopft. Normalerweise in einer Leichtschlafphase, so wie wir alle das tun, nur werden Kinder, die es so gewohnt sind dann halt richtig wach, eben weil die Einschlafsituation nicht mehr so gegeben ist.

Grundsätzlich ist ja gegen das Einschlafstillen, bzw. eben Stillen zum Einschlafen nichts zu sagen. Muttermilch enthält nämlich einen Stoff, der schläfrig macht .... hab ich letztens irgendwo gelesen.
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schmaili80

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #10 am: 26. Oktober 2011, 22:48:29 »
Kann mich heute abend nicht dazu äußern *mundzuhalt*

Mach ich morgen S:D ;)
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Brombeere

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #11 am: 27. Oktober 2011, 12:08:07 »
Ist bei uns ähnlich - wobei wir tagsüber eine Lösung haben, wo Franka eine prima Einschläferin ist - ich leg sie nach draußen in den KiWa, gehe oder auch nicht, und irgendwann schläft sie ein. Nachts Brust im Mund und alle zwei Stunden nachnuckeln. Wobei das theoretisch alles so einfach klingt, Stillen und Einschlafen trennen... praktisch weiß ich auch nicht, wie das bei uns funktionieren soll. Irgendwie müsste halt ein Schlafplatz her, den sie wie den KiWa akzeptiert - oder wir ziehen aus dem Elternbett aus  :P

Wenn du eine Lösung findest, Schmaili, freue ich mich auf den Bericht, vielleicht find ich ja Ansätze für uns... bis dahin drück ich dir die Daumen für gute Nerven!
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zuz

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #12 am: 27. Oktober 2011, 12:15:58 »
Was mir aufgefallen ist: Sie schläft eigentlich tagsüber so, wie sie nachts schlafen sollte und umgekehrt. Ich kenne das so ähnlich von meiner Großen - die hatte einen komplett umgedrehten Tag-Nacht-Rhythmus. Vielleicht kannst Du ja da was drehen? Ich würde Dir empfehlen, ein Schlafprotokoll zu führen, so ca. eine Woche lang. Und dann mal schauen: Wie viel schläft sie eigentlich insgesamt und wie würde eine optimale Verteilung aussehen. Und dann langsam daraufhinarbeiten, mal den Tagschlaf zu verkürzen und auf die Nacht zu schieben.
Das mit dem großen Kind: Ist bei uns z.T. auch kollidiert. Ich habe dann einfach den Kleinen gestillt und der Großen vorgelesen. Oder sie durfte bei uns mit im Bett schlafen. Das ging dann eigentlich ganz gut, der Kleine war beruhigt und die Große nicht zurückgesetzt.

Jen123

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #13 am: 27. Oktober 2011, 21:54:40 »
Erstmal ein ganz dickes Drückerchen an dich.  s-druecken

Da wir ja auch seit 3 Monaten so eine tolle Mama-"Phase" (haha) haben, kann ich dir nicht wirklich Tipps geben, nur moralische Unterstützung anbieten und dir von meinen Erlebnissen berichten.  ;)

Das mit dem wach hinlegen, sagt sich so einfach, aber es gibt Kinder, bei denen geht das einfach nicht. Mika war auch so ein Kandidat. Es ging von Anfang an nur mit Einschlaf-Stillen. Meist zog sich das abendliche Ritual über Stunden, oft habe ich ihn stundenlang auf dem Arm schaukeln müssen und jedes Mal, wenn ich ihn ablegen wollte, ging das Gebrüll los.  s-:) Wach hinlegen war einfach nicht möglich, da er sich dann nach kurzer Zeit so sehr eingebrüllt hat, das einem das Herz geblutet hat - das hätte ich keine 5min ertragen. Erst mit 8/9 Monaten wurde es besser... allerdings hatte er bis zu diesem Zeitpunkt alle Mahlzeiten ersetzt und sich mehr oder weniger selbst abgestillt (mit dem Stillen hatten wir auch so eine "besondere" Beziehung, aber das würde hier den Rahmen sprengen s-:)). Erst mit nem knappen Jahr konnte man ihn wach hinlegen und er hat sich dann selbst in den Schlaf erzählt. Allerdings hielt das auch nicht lange an. Bis heute braucht er noch oft Unterstützung um in den Schlaf zu finden. Er braucht abends einfach viel Zeit um den Tag zu verarbeiten. Er ist dann sehr aufgekratzt, weil ihm wahrscheinlich alle möglichen Eindrücke durch den Kopf gehen und er es nicht alleine schafft, diese zu ordnen und zur Ruhe zu kommen. Auch nachts wacht er immernoch regelmäßig auf und kommt nicht von alleine wieder in den Schlaf. Es gibt Kinder, die schaffen das ganz alleine und andere eben nicht. Das müssen wir wohl so akzeptieren.  s-:)
Bei Leni ist es allerdings schon ein bißchen anderes als bei Mika. Wach hinlegen klappt in der Regel. Ich mach sie bettfertig, dann gibt es noch mal ne Runde Brust und es wird gekuschelt und geknuddelt. Dann gibt es einen Gutenachtkuss vom großen Bruder und vom Papa und dann leg ich sie in ihr Bett. Da mache ich dann  die Gutenachtmusik an, wünsche ihr eine gute Nacht und verlasse den Raum. Was bei Mika undenkbar gewesen wäre - bei Leni in der Regel kein Problem. Wobei es natürlich auch immer wieder mal Abende gibt, wo ich sie in den Schlaf schaukeln muss - aber das ist wirklich die Ausnahme. Es könnte alles so schön sein, wenn sie sich nicht schon nach 2 oder 3h wieder melden würde. Beim ersten Mal reicht meist noch der Nuckel, aber beim zweiten Mal keine Chance, da hilft dann nur die Brust. Tja und dann ist es wie bei euch. Alle 0,5 bis max.3h wird gemeckert. Meist ist an der Brust dann recht schnell wieder Ruhe, aber bitte immer schön nah bei Mama. Die Wärme und der Geruch...
Mittlerweile kann man da wohl schon von Gewohnheit sprechen. Sie meckert und bekommt gleich die Brust - man versucht gar nicht mehr, sie großartig anders zu beruhigen - es ist für sie zur Gewohnheit geworden. Genau da liegt auch der Knackpunkt - Gewohnheiten wieder abzugewöhnen... das ist ne schwierige Sache.
Bei Mika damals hatten wir einen guten Zeitpunkt erwischt. Mit 6 Monaten hatten wir ihn in sein Zimmer ausquatiert, sodass ich nächtens immer rüber musste. Alles in allem, hatte er dadurch aber einen ruhigeren Schlaf bekommen. War er denn erstmal eingeschlafen (was meist so gegen 22-23 Uhr der Fall war), wachte er "nur" noch 1-3 mal in der Nacht auf. Und nur einmal wollte er noch an die Brust. Wir haben es auf Empfehlung meiner Hebi dann so gemacht, dass nur noch mein Männe hingegangen ist, so hat er mich zunächst erstmal nicht "gerochen". Dann hat er ihm ein Fläschschen mit Wasser angeboten. Die erste Nacht hat er noch gierig getrunken und dann ca. 15min gemeckert (aber nicht geschrien)., nach weitern 30 Minuten auf dem Arm war er wieder eingeschlafen und schlief bis um 6 Uhr durch. In der zweiten Nacht wollte er kaum noch was von dem Wasser und ließ sich noch schneller auf dem Arm beruhigen. Aber der 3ten Nacht brauchte er nur noch den Nuckel und schlief dann gleich seelig weiter.  :o
Ich setze ganz stark meine Hoffnung darauf, dass wir es bei Leni ähnlich machen können. Schwieriger wirds allerdings  mit dem Ausquatieren, denn Leni und Mika müssen sich ja nun ein Zimmer teilen und ich will natürlich auch Mikas Schlaf nicht stören...
Aber bis es soweit ist, wird wohl noch ein bißchen Zeit vergehen. Sie braucht mich, die Mama-Nähe, im Moment eben noch sehr stark und dann soll es so sein. Ich schätze, man muss es wohl akzeptieren.

Hast du es eigentlich schonmal probiert sie in ihr eigenes Zimmer zu legen? Vielleicht klappt es ja mit einer schrittweisen Angewöhnung. Manchmal können diese ganz extremen Phasen auch bedeuten, dass sich was ändern muss. 


Arielle

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #14 am: 28. Oktober 2011, 21:34:21 »
@bettina:

ich freu mich gerade total, dass jemand anders auch diese positiven erfahrungen mit "schlafen statt schreien" gemacht hat. und du hast die quintessenz daraus total gut zusammengefasst.


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das muss echt an dem buch liegen, oder? hab´s genauso gemacht wie du beschrieben hast und es ist bei uns heute genauso wie bei euch: sie will selbst ins bett und auch gar nicht mehr groß betüddelt werden, sondern einfach nur schlafen. meine mutter staunt immer bauklötze, dass das kind so freiwillig heija machen geht.  :P

Arielle

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #15 am: 28. Oktober 2011, 21:42:41 »
Nachts Brust im Mund und alle zwei Stunden nachnuckeln. Wobei das theoretisch alles so einfach klingt, Stillen und Einschlafen trennen... praktisch weiß ich auch nicht, wie das bei uns funktionieren soll. Irgendwie müsste halt ein Schlafplatz her, den sie wie den KiWa akzeptiert - oder wir ziehen aus dem Elternbett aus  :P

war bei uns auch so am anfang, der kiwa war das einzige, was überhaupt ging zum alleine-schlafen. ich hab dann immer den aufsatz mit in die wohnung geschleppt und im prinzip war das ihr bett in den ersten wochen. wäre das eine möglichkeit bei euch?

lisa81

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« Antwort #16 am: 04. November 2011, 14:36:35 »
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« Letzte Änderung: 30. November 2015, 08:11:49 von lisa81 »

Bettina

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Antw:Was soll das? Schlafverhalten?
« Antwort #17 am: 04. November 2011, 14:49:20 »
Entscheidend ist aber in erster Linie wie früh du anfängst. Je früher desto besser und einfacher, weil kleine Babys ja noch nicht wirklich ausgebildete Gewohnheiten haben.

Ja, es ist manchmal nervig und ich muss mich auch oft selbst wirklich zwingen, wieder aufzustehen und die Kleine in ihr Bett zu legen. Aber mir hilft dann immer der Gedanke an den dauerhaften Erfolg und die dauerhafte bessere Schlafqualität für uns alle.

Und wie du sagst lisa, weg vom Einschlafstillen, ist auch nur eine veränderte Gewohnheit. Und wenn man es möglichst von Anfang an, "richtig" macht (ist ja Definitionssache), dann ist es umso leichter. Ich lasse meine Kleine wenn möglich nie schreien. Und es funktioniert.
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lisa81

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« Antwort #18 am: 04. November 2011, 19:16:21 »
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« Letzte Änderung: 30. November 2015, 08:13:07 von lisa81 »

 

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