Autor Thema: Tochter 11 Monate nachts stundenlang hellwach und seehr anhänglich  (Gelesen 3869 mal)

Trinity81

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Hallo!

Ich gehe mittlerweile echt auf dem Zahnfleisch...

Unsere Tochter (11 Monate) wird seit ca. 5 Wochen mindestens 3 mal die Woche in der Nacht wach und IST dann auch erstmal für die nächsten Stunden hellwach. Wir hatten so ne Phase schon mal mit ungefähr 8 Monaten, da ging es aber nicht so lange und nach einigen Nächten war es wieder vorbei.

Ich habe schon alles probiert...Meistens wird sie gegen 23 Uhr wach, oder gegen 3 Uhr morgens. Sie ist mindestens 1 1/2 Stunden wach, meistens eher 2-3 Stunden.
Ich nehme sie mit zu uns ins Bett, dort krabbelt sie dann rum, wirft sich von einer Seite auf die andere, kommt zu mir zum kuscheln, geht wieder weg...usw.
Ich bin auch schon mit ihr in ihrem Zimmer im Sessel sitzen geblieben, dann legt sie den Kopf auf meine Schulter, ist wohl müde, schläft aber nicht...

Wenn sie bei uns im Bett ist, kann ich auch nicht einfach so weiterschlafen, da sie rumkrabbelt und ich Angst habe dass sie rausfällt.

Auch tagsüber ist es momentan echt anstrengend! Sie ist soo anhänglich, ich komme zu fast gar nix, da sie ständig hoch möchte auf meinen Arm, auch wenn sie gerade mal schön spielt, sobald ich mich von ihr auch nur ein paar Meter entferne, ist das Spielen vorbei und sie kommt mir hinterher und hängt an meinen Beinen  s-:)

Ich frage mich wirklich manchmal, ob das alles so noch normal ist?

Mal ne Phase, Schub usw. okay, aber so lange? Sie ist schon seit bestimmt 3 Monaten so extrem anhänglich.

Hat jemand Erfahrung damit, ist jemand in einer ähnlichen Situation? Wann wurde es bei euch besser, bzw. wie lange hat die "Phase", wenn es denn eine ist, gedauert?
Habt ihr Tipps? Meint ihr es bringt etwas, z.B. zum Osteopathen zu gehen und sie mal durchchecken zu lassen? Helfen vielleicht Globuli?

Ihr seht, ich bin mittlerweile echt verzweifelt...und ich merke, dass meine Nerven sehr dünn sind, ich launisch und schnell gereizt/genervt bin  :-\
Das möchte ich eigentlich gar nicht, ich will die Zeit eigentlich genießen, vor allem da ich ab April wieder arbeiten gehe. Aber momentan fällt es mir echt schwer, gut gelaunt zu sein  :-\


Ich habe hier noch eine große Tochter (4 1/2 Jahre), ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich kaum Zeit mit ihr habe mal was zu spielen.

Und die große war in dem Alter definitiv nicht so anhänglich und auch mit dem Schlafen war es nicht so schlimm...

Danke schonmal fürs Lesen, vielleicht hat ja jemand Ideen...
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Sweety

  • Gast
Antw:Tochter 11 Monate nachts stundenlang hellwach und seehr anhänglich
« Antwort #1 am: 21. Februar 2015, 12:26:17 »
Ist normal. Hat nicht jedes Kind und das ist auch normal. Irgendwann geht's vorüber und bis dahin hat man ein den Durchschnitt weit überflügelndes Wissen über Fernsehprogramme, die nachts Fische zeigen und dazu Fahrstuhljazz dudeln.
Halte durch, es kommen auch bessere Zeiten ;D


Trinity81

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Antw:Tochter 11 Monate nachts stundenlang hellwach und seehr anhänglich
« Antwort #2 am: 21. Februar 2015, 12:45:03 »
 :D3 ;D


Danke Sweety! Es besteht also Hoffnung  :)


Was ich vergessen hab zu schreiben:

Wir haben auch gute Nächte, wo sie zum Flasche trinken aufwacht und direkt weiterpennt bis morgens. Ich kann auch nicht feststellen, was an den Tagen/Abenden vor so einer Nacht mit Wachphase anders ist...Sie ist weder besser/schlechter noch sonst irgendwas.

Tagsüber schläft sie meist zwischen 1 1/2 und 2 1/2 Stunden, also auch nicht zu lange, denke ich mal. Ab 16 Uhr versuche ich zu vermeiden, dass sie noch länger als 30 Minuten schläft, nach 17 Uhr lass ich sie gar nicht mehr schlafen.

Sie geht meist zwischen halb acht und halb neun ins Bett, je nachdem wie der Tagschlaf war.

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schwalbe

  • Mama
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Antw:Tochter 11 Monate nachts stundenlang hellwach und seehr anhänglich
« Antwort #3 am: 21. Februar 2015, 13:18:05 »
wenn es dich wirklich schlaucht und du nur deshalb nicht weiter schlafen kannst, weil du Angst hast, sie könnte bei dir aus dem Bett fallen würde ich für solche Nächte auf eine Matratze umziehen.
zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel (Goethe)

 

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