Autor Thema: Es wird echt anstrengend langsam - wie schütze ich gefährliche Orte?  (Gelesen 987 mal)

Small-Dog

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Hallo Ihr Lieben,

mein Sohn wird immer mobiler und ich komme im Haushalt zu fast nichts mehr. Mein Problem ist, dass er alle möglichen Schubladen entdeckt, Süssigkeiten rausholt oder den Hund (der ziemlich alt ist) nervt. Die Küche hat er natürlich auch mittlerweile entdeckt und ich hab echt Angst, dass er an Sachen kommt (Messer, Gabel, Herdplatte, Putzmittel usw.) wo er sich richtig weh tun oder sich eine Vergiftung holen könnte.

Was habt Ihr dagegen gemacht?

Meine Idee ist ein Schutzgitter, aber mein Mann meint, ich muss den Kleinen einfach dahingehend erziehen, dass er das sein lässt. Mein Mann ist ja den ganzen Tag arbeiten und ich arbeite ja auch 3 x pro Woche.

Ganz ehrlich: Manchmal fehlt mir einfach die Kraft, dem Kleinen ständig hinterherzulaufen. Für alles was ich im Haushalt mache, brauche ich die 3fache Zeit, weil ich ja ständig aufmerksam sein muss und dann falle ich am Ende des Tages echt einfach nur hundemüde und genervt ins Bett.

Bitte gebt mir Ratschläge, wie ich meinen Mann davon überzeugen kann und ein paar Tipps zu den Schutzgittern. Danke Euch!

schwalbe

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Hallo small dog,
Wieso musst du deinen Mann denn überhaupt überzeugen? Du bist den ganzen Tag für Kind UND Haushalt verantwortlich, da sollte es ganz einfach in deiner Entscheidung liegen, ob du Schutzvorrichtungen brauchst, oder nicht. Die Dinger sind nicht so schwer einzubauen. Besorge dir welche und mach!

Was die Erziehung angeht versuche ich hier einfach den normalen Mittelweg zu gehen. Gefährliche Dinge kommen weg oder in Schubladen mit Sicherung. Ungefährliche Dinge die ich nicht möchte versuche ich zu verbieten.

Was den Hund angeht, da bin ich sehr strickt. Der wird nicht geärgert und Punkt. Das ist mir echt zu gefährlich.
zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel (Goethe)

Honigbluete

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Ich würde als erstes alle gefährlichen Dinge (Messer, Putzmittel, Tüten,...) entweder ausser Reichweite lagern oder die Schubladen/Schranktüren sichern. Die Sicherungen bekommst du fast überall, die sind nicht teuer und schnell angebracht. Wir hatten dann in der Küche einen Schrank mit Tupperdosen, damit hat er dann gespielt, während ich gekocht habe. Im Wohnzimmer stand eine Kiste mit Spielzeug, das war dann meist interessanter als unsere Sachen. Beim Kleinen hatte ich einen Laufstall, der war super, wenn ich mal schnell in den Keller musste oder kurz nach draussen. Schutzgitter hatten wir nur an den Treppen, hier ist aber auch alles offen.
Es gibt so ganz tolle Schutzgitter, die man flexibel im Raum aufstellen kann, quasi wie ein Zaun. Vielleicht wäre sowas gut für euch, vor allem im Hinblick auf den Hund.



~Netti~

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Du bist mit dem Kind zu Hause - du entscheidest. Ich würde da gar niemanden überzeugen.

Tata

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Hallo,
Ständig hinterherrennen und nein sagen ist doch für den Kleinen auch total blöd. Sofern er "nein" überhaupt schon versteht. Er soll doch seine Neugier ausleben und behalten dürfen. Dann doch lieber gefährliche und gefährdete Gegenstände unzugänglich machen und er kann seinem Forscherdrang nachgehen.
Du heißt ja "Small-Dog" ist euer Hund vielleicht so klein, dass er durch eine Öffnung passt, durch die euer Sohn nicht passt? Dann könntest du ihm ja so einen Rückzugsort schaffen, wo der Kleine nicht dran kann.

Grüße Ulli

schwalbe

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Immer wieder schade, wenn hier neue Themen erstellt werden in den um Rat gebeten wird und der Fragesteller dann nicht mehr rein schaut.
zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel (Goethe)

Vera

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Antw:Es wird echt anstrengend langsam - wie schütze ich gefährliche Orte?
« Antwort #6 am: 05. Februar 2018, 21:26:59 »
Den Kamin schütze ich mit einem Konfigurationsgitter und für die Küche habe ich eines an der Tür. Wirkt Wunder und ich muss nicht ständig hinterher laufen. Das mit dem anstrengend werden kenne ich nämlich zu gut.

 

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