Autor Thema: Stiefsohn depressiv?  (Gelesen 735 mal)

Katis13

  • Gast
Stiefsohn depressiv?
« am: 27. August 2015, 13:50:11 »
Hallo zusammen, ich bin ganz neu hier und ich hoffe,ich finde ein paar Menschen die sich die Zeit nehmen,meine Geschichte zu lesen.
Seid zwei Jahren schon lebe ich mit meinem Partner,meiner Tochter und seinem Sohn (9Jahre) zusammen.
Die Kindesmutter meines Stiefkindes hat die Verantwortung an uns abgegeben, d.h. ,der Kleine lebt seid knapp zwei Jahren bei uns.
Nun zu unserem Problem.
Der Kleine ( nennen wir ihn Simon) kam in meinen Augen nicht gut zurecht mit der Trennung seiner Eltern.Dies zeigte sich zunächst in der Schule und seinem Verhalten anderen Menschen gegenüber. Er störte den Unterricht,war unkonzentriert, vergisst grundsätzlich alle Sachen wie Schulmaterial,sogar vergisst er aufs Klo zu gehen sodass er sich in die Hose macht.
Ich habe mich dann auf den Weg gemacht, ihm professionelle Hilfe zu besorgen,sprich psychologische und Ergotherapeutische Hilfe.
Alle zwei Wochen war Simon trotzdem bei seiner Mutter, die sich in der kompletten Zeit,wo er nicht da ist sich überhaupt nicht kümmert... Kein Anruf,kein Abholen,kein Interesse.
Wenn Simon das Verlangen hatte,seine Mutter anzurufen,haben wir es zugelassen.
Seine Bitte,sie zu sehen oder mal etwas zu unternehmen, wurden ihrerseits abgeschmettert...Sie sei krank,sie muss arbeiten,usw...
Einmal war es so,das Simon spät Abends von uns abgeholt werden musste bei seiner Oma,weil sie einen Freizeitpark besuchte und ihn nicht mitnehmen wollte.
Nun gut...Etliche Gespräche gab es daraufhin beim Jugendamt.
Sie versprach,ihn jetzt öfter abzuholen,für ihn da zu sein.
Das Versprechen wurde natürlich nicht eingehalten.
Genau zwei Jahre ging das jetzt so.
Bis zu den Sommerferien...
Simon sollte drei Wochen zu ihr(Ferienzeit)...
Genau sechs Tage war er da,da mussten wir ihn abholen weil sie ganz dringend operiert werden müsste wegen inneren Blutungen.
An diesem Tag haben wir uns dazu entschlossen, ihn nicht mehr dahin zu geben.
Natürlich stellte sich heraus, das sie feiern gehen wollte.
Im groben ist das die Geschichte...
Unser nächster Weg ist jetzt ein Kinderpsychiater....
Gibt es jemanden,der uns einen Rat geben kann,wie wir uns verhalten sollen?
Wie können wir ihm helfen?
Ihn trifft doch keine Schuld?


 

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