Autor Thema: Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN  (Gelesen 6571 mal)

Karlanda

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #25 am: 09. November 2016, 09:07:06 »
@Nipa: Ich sehe das genau wie Du: "Helfen, Struktur zu geben", ist eine gute Beschreibung. Das Problem ist ein bisschen, dass es ja auch noch einige andere Bereiche gibt, wo man genau das auch versucht: Aufstehen, Anziehen, Körper-/Zahnpflege..., Schule/Hausaufgaben, Zimmer in Ordnung halten... - es gibt nur Phasen, da möchte ich das nicht auch noch bei dem Hobby meines Sohnes haben.

Ich glaube wir sprechen da von unterschiedlichen Dingen. Würde mein Kind sich komplett verweigern das Instrument auch nur anzuschauen, würde ich auch zweifeln, ob es wirklich so einen Spaß am Unterricht hat oder diesen vielleicht nur als Gefälligkeit mir zu Liebe besucht oder weil sie meinen, es muss so sein. Ich war so als Kind  ;)
Okay, da habe ich vielleicht auch ein bisschen übertrieben s-:)
Ganz so schlimm ist es nun doch nicht. Er nimmt die Flöte schon auch hier zu Hause ab und an zur Hand - auch unaufgefordert. Aber meist ist es, wie Nipa es beschreibt: Irgendetwas anderes ist immer gerade wichtiger...
Dass er gerne zum Unterricht geht sieht man einfach. Er würde das sonst auch sagen, da bin ich ganz sicher.

Aber Nipa, denkst Du nicht, dass Dein Kind genügend Antennen dafür hat, zu merken, wie der Lehrer eventuell auf seine Übfaulheit reagiert? Die etwaig vorhandenen negativen zwischenmenschlichen Schwingungen zu spüren und daraus selbstständig früher oder später Konsequenzen zu ziehen? Aufzuhören oder doch mal zuhause zu üben?
Nicht unbedingt. Mich selbst hat das Wissen, meinen Klavierlehrer immer wieder zu enttäuschen zwar belastet, aber nicht unbedingt zum Üben gebracht, jedenfalls nie nachhaltig.

Interessant in diesem Zusammenhang finde ich auch den Beitrag von Mondlaus, den ich hier einfach noch einmal kopiere:
Ich hab 10 Jahre lang Klavierunterricht gehabt und den großteil der Zeit keine Lust auf Üben. Meine Eltern haben das nicht kontrolliert, die Klavierlehrerin hat es so hingenommen. Wenn mir ein Stück zu schwer wurde, hab ich die entsprechenden Stellen einfach nicht gespielt, was zur Folge hatte, dass ich nie das ganze Stück konnte.

Heute habe ich deshalb Probleme, gewisse Techniken anzuwenden und es fällt mir immer noch schwer, ganze Stücke zu spielen. Ich spiele auch teilweise Stücke und Lieder nach Gehör und mache meine eigenen Kompositionen, auch da ist mir aufgefallen, dass ich immer auf die gewohnten Techniken zurückgreife und andere, die ich nie geübt habe, dann auslasse.

Ich habe jetzt wieder Klavierunterricht und hole das alles nach. Hätte mir aber letztlich gewünscht, dass man damals das Üben kontrolliert, oder wenigstens motiviert hätte.

guest4324

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #26 am: 09. November 2016, 09:43:26 »
Aber Nipa, denkst Du nicht, dass Dein Kind genügend Antennen dafür hat, zu merken, wie der Lehrer eventuell auf seine Übfaulheit reagiert? Die etwaig vorhandenen negativen zwischenmenschlichen Schwingungen zu spüren und daraus selbstständig früher oder später Konsequenzen zu ziehen? Aufzuhören oder doch mal zuhause zu üben?
Nicht unbedingt. Mich selbst hat das Wissen, meinen Klavierlehrer immer wieder zu enttäuschen zwar belastet, aber nicht unbedingt zum Üben gebracht, jedenfalls nie nachhaltig.

Auch eine Möglichkeit, wie ein Kind mit seinem Lehrer interagiert und sein Hobby ausübt. Empfinde ich auch als keine grundlegend durch mich als Erwachsener zu vermeidende Erfahrung für meine Kinder.

Und was Mondlaus Beispiel angeht: Wenn wir das nur mal wüssten, wie unsere Kinder unsere Elternrolle in der Hobbyausübung später sehen.  Ob sie es uns ankreiden, dass wir sie nicht mehr motiviert haben oder ob sie später ihrem Therapeuten erzählen, wir hätten sie mit unserem sicherlich nur gut gemeinten Engagement zu ihm auf die Couch getrieben?  ;D

Ich werfe meinen Eltern vor, dass sie mir nicht genügend Druck hinsichtlich des abendlichen Zähneputzens gemacht haben. Ich hätte vermutlich einige  Zahnfüllungen weniger.
Dass ich in meinen Hobbys unterschiedliche Leistungsstufen erreicht habe, werfe ich ihnen nicht vor.  Ich danke ihnen heute noch dafür, dass ich - im Rahmen der Möglichkeiten meiner Eltern- darin absolute Freiheit genossen habe. Dass ich z.B. im Judo nach zwei Jahren regelmäßigen Trainings nie eine Gürtelprüfung abgelegt habe, setze ich retrospektiv ausschließlich mir auf die Rechnung. Hätte ich mehr Biss gehabt, hätte ich jetzt was vorzuweisen. Mir war es damals schlicht egal. Ich fand Judo zwei Jahre lang trotzdem klasse und habe meine Meriten in anderen Bereichen abgesahnt.

Interessantes Thema. Berichte doch mal, wie es mit der Uhr klappt.


Karlanda

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #27 am: 09. November 2016, 11:36:50 »
Wenn wir das nur mal wüssten, wie unsere Kinder unsere Elternrolle in der Hobbyausübung später sehen.  Ob sie es uns ankreiden, dass wir sie nicht mehr motiviert haben oder ob sie später ihrem Therapeuten erzählen, wir hätten sie mit unserem sicherlich nur gut gemeinten Engagement zu ihm auf die Couch getrieben?  ;D
Da muss ich nun wiederum Dir uneingeschränkt Recht geben ;D - ...wie man's macht...  s-:)

Und bei Deinem Zahnpflege-Beispiel finde ich mich uneingeschränkt wieder  :P

Tja, mein Fazit aus der Diskussion hier bleibt, dass ich versuchen möchte, einen Mittelweg für uns zu finden: Wie gesagt, ein bisschen mehr Einsatz und Bereitschaft, öfter mal den inneren Schweinehund zu überwinden, würde ich mir wünschen - WENN ER denn weiterhin UNTERRICHT haben MÖCHTE. Wenn ihm das zu anstrengend ist, kann er jederzeit aufhören und seine Flöte ausschließlich nach Lust und Laune zur Hand nehmen - ich zwinge ihm sicher kein Hobby auf. Nur: wenn Unterricht, dann auch mit der Konsequenz, etwas regelmäßiger zu üben.
Ob die Uhr uns hilft, werde ich dann berichten.

Fliegenpilz

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #28 am: 09. November 2016, 11:43:18 »
Ich denke, dass gewisse Dinge einfach gar nicht verglichen werden können - Hausaufgaben haben hier in diesem Haushalt einen ganz anderen Stellenwert als das Musizieren (als Hobby, bei Solar E verhält es sich natürlich mit einem der Sprößlinge anders).
Ebenso gibt es hier Themen bei denen gar keine Diskussionsgrundlage vorhanden ist, sei es die Körperpflege bzw. Hygiene.

Meine Eltern waren früher gar nicht hinterher, dass ich das Spielen der Instrumente über - dafür bin ich ihnen dankbar, denn ich habe doch einige Instrumente erlernt (Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Keyboard, Melodica, Gitarre) und hatte wirklich immer Spaß an den Instrumenten, beherrsche sie heute alle noch und denke nie mit Graus an diese Zeit zurück.

Hubs

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #29 am: 09. November 2016, 13:41:56 »
Ich hatte 14 Jahre lang Klavier Unterricht und die Zeit war geprägt von den verschiedensten Phasen. Nach einem Jahr wollte ich gar aufhören, meine Mama hat mich motiviert noch weiter zu machen. Geübt hab ich sicherlich in der Zeit kaum. Dann gab es Phasen, in denen habe ich in meiner Freizeit am liebsten Klavier gespielt und ganz gegensätzlich auch solche in denen ich meine Notenhefte, wenn überhaupt 10 Minuten vor der Klavierstunde mal rausgezogen habe. Nein, ich bin keine Pianistin geworden, das war wohl auch nie die Intention meiner Eltern. Aber die Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden, das Klavier mein Freund in schönen und schweren Stunden geworden. Ich spiele inzwischen leider viel zu wenig, dafür freuen sich meine Kinder an dem Instrument. Sie dürfen klimpern wie sie wollen und wenn sie möchten, bekommen Sie auch Instrumentalunterricht. Aber ohne Übungszwang, das ist sicher.
Ich glaube keiner von uns schickt sein Kind zum Instrumentalunterricht mit dem Hintergedanken, das Kind soll das Instrument professionell spielen. Und wenn die Profession nicht im Vordergrund steht, bleibt der Spaß und die Freude an der Musik. Und die erreicht keiner mit Druck und Zwang. Kein Mensch muss üben, bloß weil er Instrumentalunterricht nimmt. Solange das Kind Spaß am Instrument, und wenn es nur diese eine halbe Stunde in der Woche ist, ist doch alles super. Wie es sich dann entwickelt, entscheidet das Kind selbst. Wenn es weiterkommen möchte, wird es üben. Wenn nicht, dann nicht. Deswegen haste nicht mehr oder weniger für den Unterricht bezahlt ;)

Nipa

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #30 am: 09. November 2016, 23:43:32 »
Mmh Hrefna, sagen wir es so. Er ist da wohl eher wie Karlanda.  ;D
Der Lehrerin dann zu sagen dass er nur 2x geübt hat ist ihm sehr unangenehm. Dies als Antrieb zu nehmen es die nächste Woche besser zu machen reicht ihm aber nicht.

Letztlich hat bei uns das "sichtbar machen" geholfen.
Es klappt mittlerweile bei uns meistens sehr gut.

Ich muss aber auch sagen, dass ich eben schon finde, dass es da eine gewisse Verpflichtung gibt. Die Musikschule erwartet, dass er diese 4x 10 Minuten übt. Und deshalb ist es seine Aufgabe das zu tun. Er hat jedes Jahr am Ende des Schuljahres die Gelegenheit mir zu sagen, dass ich ihn abmelden soll. Ich sage ihm dann auch klar: Weitermachen heisst: üben.
Aufhören heisst: er kann nach seiner eigenen Laune spielen, ohne Unterricht.
Und jetzt hat er das vierte Jahr Unterricht - auf eigenen Wunsch hin.
Wenn er sich aber eben entscheidet, dann hat er eben auch eine Verpflichtung zu tragen, die damit einhergeht. Und das weiss er vorher und er ist alt genug um das zu verstehen.


schwalbe

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #31 am: 10. November 2016, 11:01:44 »
Ich musste üben. Akkordeon. 6 Jahre lang bei verschiedensten Lehrern. Boah habe ich das gehasst. Aufhören wollte ich trotzdem nicht, denn damals mochte ich mein Instrument noch und hätte gerne besser spielen wollen. Heute steht das gute Stück auf dem Dachboden, gaaanz hinten, weil ich immernoch ein schlechtes Gewissen bekomme wenn ich es sehe. Hergeben kann ich es trotzdem nicht, keine Ahnung warum. Hm, ich weiß auch nicht, was man hätte anders machen sollen.
Aber ich bin froh, dass mein Sohn sich für den trommelkurs (djembe) entschieden hat. Es wird nicht erwartet, dass man so ein Teil zu hause hat, also wird auch nicht geübt. Die Kinder haben einen riesen spass. Eliah hat sich eine gute djembe zu Weihnachten gewünscht und wir  haben schon eine ausgesucht. Ein Herzenswunsch.

lotte81

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #32 am: 11. November 2016, 12:40:51 »
Geht mir mit dem Klavier auch so.... ich habe vor einigen Jahren sogar ein (elektronisches) geschenkt bekommen, weil ich dachte, ich würde gerne spielen.... Kaum war es da, war ich irgendwie genervt, es permanent zu sehen, weil ich dauernd ein schlechtes Gewissen hatte und das Gefühl, ich muss üben  s-:)

Ich würde, um noch mal zur Ausgangsfrage zu kommen, mit dem Lehrer reden und diesen Fragen, was er/ sie überhaupt genau erwartet und empfiehlt. Manche sagen ja: Hausaufgaben nur einmal üben, manche wollen jeden Tag 15min und wieder andere machen gar keine Vorgaben und gehen davon aus, dass das spielen irgendwann/ irgendwie automatisch passiert, weil es ja Spaß macht.

Mein Sohn spielt ja 2 Instrumente: Gitarre und Tuba. Und bei beiden sind die "Ansprüche" der Lehrer unterschiedlich. Gitarre ist eine freiwillige Sache, die nur Spaß machen soll und tut. ER kann Unterricht nehmen oder aufhören, üben oder nicht, Dinge aus dem Unterricht üben oder was komplett anderes, eine Band gründen oder mit diversen Zubehörteilen experimentieren..... Es ist sein Hobby, die Schule legt wert auf genau dieses Konzept und es funktioniert für uns und ist genau richtig.
DAnn ist da die Tuba. Die spielt er auch irgendwie freiwillig, hat sich aber in der Schule 2 Jahre verpflichtend angemeldet. Ein Aufhören gibt es schlichtweg nicht, dann müssten wir schon die Schule verlassen  ;) Da er als Tuba immer auffällt und die ganze Klasse von ihm "abhängig" ist und es auch Auftritte bei größeren Festen gibt, ist das mit dem Üben natürlich hier ein wenig anders. Ohne regelmäßiges Üben würde er bis heute nicht mal einen TOn rausbekommen. Wobei auch das , zum Glück, bisher hauptsächlich in der Schule stattfindet. Daheim übt er nicht bis kaum (obwohl sie das schon sollten), weil er es einfach noch nicht gut genug kann, um vernünftig zu üben und sich nicht irgendwas falsch anzugewöhnen. Helfen kann ihm hier dabei auch keiner..... Der Anspruch an ihn ist aber ein komplett anderer und da die Tuba nun 2 Jahre sein Musikunterricht ist, vergleiche ich es auch mit Vokabeln lernen. Es ist eine Pflichtaufgaben....

Und genau , weil es eben genug dieser Pflichtaufgaben gibt und bei der Gitarre kein konkretes Ziel dahinter steht, sehe ich das mit dem Üben etc, auch komplett anders. Er kann mit der Tuba aber natürlich nicht sagen: Nö, diese Woche habe ich keine Lust und komme mittwochs mal nicht zur Übungsstunde (sie haben 3X pro WOche Instrumentenunterricht und üben da auch)..... Das nur als Ergänzung, weil jemand das Instrument lernen mit Hausaufgaben verglichen hat.

WENN ich also einen Lehrer habe, wie nipa es schreibt, der davon ausgeht, dass man 4X pro WOche übt, dann denke ich sollte man das auch tun ODER sich einen Lehrer suchen, mit dem man eher harmoniert. Aber eine grundsätzliche Empfehlung wird mir dazu nicht finden und bekommen...von daher macht es nur Sinn das ganze mit Lehrer und Kind zu besprechen.

Solar. E

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #33 am: 11. November 2016, 12:59:11 »
@lotte
Ich war das mit den Hausaufgaben - weil es bei meinem einen Kind einfach welche sind, weil er das Instrument in der Schule lernt.
Bei uns steht ja jetzt auch der Sprung auf die weiterführende Schule an und ich gebe zu, ich bin froh, dass mein Sohn definitiv nicht in die Bläserklasse will, weil es mir vor dieser zusätzlichen Verpflichtung für zwei Jahre graut.  :P

Mamba

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #34 am: 11. November 2016, 15:02:22 »
Hier wird auch in der Schule gespielt: Geige.

Instrumentalunterricht donnerstags und Orchester freitags.

Dienstag wollte sie dann mal freiwilligüben... aber die Mappe war nicht aufzufinden... Mittwoch bin ich dann um 17.15 Uhr zu Hause und eigentlich sollte sie bei ihrer Freundin sein zum üben.. joah.. die Mutter hat mir dann noch ein Foto der Noten geschickt, so dass wir abends um 18.30 noch geübt haben.

Die Lehrerin verteilt immer Sonnenstrahelen.. 0-8 stk.

Ohne üben wären es wohl 1-2 geworden... und auch wenn sie eigentlich alles hinwerfen wollte konnte ich sie überreden es doch zu probieren und letztendlich hat sie dann 7 Strahlen geschafft und war happy.

Ich hoffe, dass das einen Lerneffekt hatte und sie gemerkt hat, dass Lernen Sinn macht.

Zwingen tue ich sie nämlich nicht.
« Letzte Änderung: 11. November 2016, 15:15:20 von Mamba »

lotte81

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #35 am: 11. November 2016, 15:32:44 »
Ach so, solare .... Dann ist es ja wie hier. Und dann ist es halt wie mit anderen Schulfächern. Ich war auch nicht für bläserklasse  s-:) :P eben weil er da Verpflichtungen für zwei Jahre eingeht. Aber er wollt unbedingt und hat Spaß

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #36 am: 14. November 2016, 09:39:46 »
Ich kann sowohl aus meiner eigenen Jugend als auch von meinen beiden Kindern schreiben, die beide auch ein Instrument lernen.

Ich selber hatte bereits seit der ersten Klasse Muskiunterricht mit verschiedenen Instrumenten.
Manchmal habe ich geübt, manchmal auch nicht, das waren verschiedenen Phasen. Gezwungen oder daran erinnert wurde ich zu Hause nie.
Da ich jedoch einigermaßen talentiert bin ist den Lehrern nie groß aufgefallen, ob ich geübt habe oder nicht.
Mir selber ist allerdings das doofe Gefühl noch sehr präsent, planlos zum Unterricht zu gehen und nicht mal genau zu wissen, was überhaupt an Hausaufgabe auf war, da ich nicht einmal geübt hatte.
Heute geht es mir wie Mondlaus: aus mir hätte vielleicht mit etwas mehr "Druck" von Elternseite aus was werden können, bzw. ich wäre heute viel besser.
Ich habe jetzt wieder Klavierunterricht und übe täglich, weil ich es einfach sehr mag und mich das Klavierspiel gleichzeitig fordert und entspannt. Ich mag es, schwierige Stücke zu üben, bis ich sie kann.


Meine Große hat in jungen Jahren fleißig und gerne geübt, das hat später aber sehr nachgelassen (in der Pubertät) obwohl sie ihr Instrument gerne spielt. Mit 16 haben wir sie dann vom Unterricht abgemeldet, weil auf dem Niveau, auf dem sie dann war,  nur Unterricht ohne üben sinnlos und Geldverschwendung ist.
Druck zu machen hat nicht funktionert. Sie hat trotzdem nicht geübt.
Sie spielt aber heute immer noch begeistert Klarinette im Verein, der Unterricht hat sich also schon bezahlt gemacht.

Moritz spielt Querflöte und übt mal so, mal so. Letztes Jahr, als er noch in der Grundschule war, fast täglich, seit er jetzt auf dem Gymnasium ist, weniger. Er hat einfach mehr Schule, mehr Hausaufgaben und mehr Verpflichtungen.
Meistens übt er 1-2 Mal pro Woche weil auch er das Gefühl hasst, völlig planlos im Unterricht zu sitzen. Ich muß ihn allerdings oft daran erinnern, daß die Woche schon bald wieder rum ist.

Er mag die Orchesterproben und das Zusammenspiel mit den anderen sehr, so daß ich die Überei gelassen sehe.
Solange er Spaß hat und mit den anderen im Orchester mithalten kann, ist das für mich ok.

Nipa

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« Antwort #37 am: 14. November 2016, 09:56:05 »
Was macht man aber denn dann wenn das Kind nicht mithalten kann? Wenn der Lehrer einen anspricht dass es ohne üben nicht geht?

Das ist wirklich eine ernst gemeinte Frage an alle, die ihre Kinder nicht zwingen wollen und ihnen das üben freistellen.

Mein Sohn hat zB ein musikalisches Hobby auf sehr hohem Niveau und da geht es ohne üben einfach nicht. Da gibt es nur ueben oder aufhören.
Letzteres will er auf keinen Fall, richtig ueben aber auch nicht immer...

tanni+mo

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #38 am: 14. November 2016, 12:00:07 »
@Nipa: das ist eine schwierige und interessante Frage.

Im Verein mit Orchesterproben hat man halt den Vorteil, daß die Sachen sehr oft geübt werden damit alle dasselbe Stück spielen können. D.h., das Üben wird also ein bisschen ins Orchester unter Gruppenzwang verlagert.

Anders sieht es bei Instrumenten aus, die man nicht oder noch nicht im Orchester spielen kann (z.B.Klavier).

Außer üben in kleinen Abschnitten fällt mir da nicht viel ein, ehrlich gesagt.

Vielleicht hilft es, dem Kind anhand von Beispielen klar zu machen, wie kurz 10 Minuten denn eigentlich sind und daß es eigentlich schnell geht, diese paar Minuten zu üben.
Zumindest genauso schnell als 10 Minuten rumjammern.

Ich könnte mir vorstellen, daß man dem Kind vielleicht anhand von 2 Liedern im Radio 10 Minuten deutlich macht oder anhand der Lieblingsfernsehserie ( 10 Minuten sind genauso lang wie 1/2 Sendung von .....).

Ob das hilft ? Keine Ahnung ....

Ansonsten finde ich die Geigenuhr noch eine ganz gute Idee.

Verräts Du mir, welches Instrument das ist (nur aus Interesse ?) ?

Solar. E

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« Antwort #39 am: 14. November 2016, 12:43:12 »
@Nipa
Ich gehe da ganz simpel davon aus, dass in dem Fall der Spaß ziemlich schnell flöten geht, weil der Lehrer sich vermutlich zuerst beim Kind und erst dann bei mir beschweren würde. Das Kind merkt ja auch selber, wenn es nicht mehr mitkommt. Und dann wird das Kind entweder freiwillig üben oder es hört halt auf. Beides ist völlig in Ordnung.

Nipa

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« Antwort #40 am: 14. November 2016, 13:04:19 »
Oh Solar, da kennst Du meinen Sohn schlecht - er hört nicht auf und hat Spaß  ;D

Ich sehe es auch nicht so schlimm ihn zu zwingen, fuer uns passt das so und es ist ja mittlerweile durch das strukturierte System sehr viel besser geworden. Finde nur hier in dem Thread interessant wieviele das so locker sehen.

@tanni: beim Instrument ist es nicht so anspruchsvoll. Das andre ist ein Chor.

lotte81

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« Antwort #41 am: 14. November 2016, 16:37:04 »
@nipa: schwierig.. ich kann ja nur berichten, wie es hier läuft und wir haben eben (bewusst) andere Grundvoraussetzungen geschaffen, so dass das Hobby eben wirklich Hobby und Freiwilligkeit beinhaltet.

Ich würde zu deiner Frage also folgendes sagen: Wenn die Lehrerin/ Lehrer so nicht mit dem Kind arbeiten kann oder will, gibt es zwei Möglichkeiten: Kind will bei dem Lehrer bleiben und muss dann auch dessen Regeln akzeptieren, macht dies freiwillig und gerne und alles ist gut.
Oder: Kind will absolut nicht üben, dann muss es bei dem Lehrer aufhören  und entweder man findet einen anderen Lehrer oder es spielt nur noch für sich vorerst.

Eine dritte Lösung wäre: Der Lehrer passt sich dem Kind an. Das geht natürlich nur, wenn es Einzelunterricht ist und für alle Beteiligen klar ist, dass kein leistungsmäßiges Ziel zu einem gewissen Zeitpunkt erwartet wird. Das wäre wohl das erste, was ich besprechen würde mit dem Lehrer.

Wobei wir ja eigentlich sogar schon alles hatten:

P. fing Gitarre an mit der "Auflage" der Lehrerin, er muss jeden Tag Fingerübungen machen (normal nimmt sie keine 5jährigen,sondern erst ab 7-8), sonst geht es nicht in dem jungen Alter. Das wurde ihm erklärt, er hat es verstanden und 2-3 Jahre nicht einmal gemuckt oder es in Frage gestellt....
Dann war er in einer Gruppe und die anderen haben nicht geübt, so war es für ihn immer doof auf die anderen zu warten, weil er freiwillig immer sehr viel Gitarre daheim gespielt hat/ spielt. Also sind wir wieder zu EInzelunterricht übergegangen. Die anderen beiden Jungs spielen heute noch zusammen, nach wie vor auf einem sehr niedrigen "Niveau" im Vergleich, aber es ist für alle OK und passt.

Dann ging es weiter mit E-Gitarre, da basiert es von beiden Seiten (Schule und Schüler) auf kompletter Freiwilligkeit und das Konzept sieht kein Üben vor.... also ist alles tutti, wobei er durchaus auch daheim viel spielt  ;) Nur nicht immer das, was grad Thema war, sondern alles mögliche...das nimmt er dann wieder mit den Unterricht und sie üben daran weiter...

Und dann gibt es noch den Tuba- Unterricht im Rahmen des Musikunterrichts in der SChule und das ist eine ganz andere Sache. Da gehört das Üben wie Hausaufgaben in Mathe oder Englisch einfach dazu. Das ist Schule und kein freiwilliges Hobby und genauso wie er am Tag 10-15min Englisch lernen MUSS, muss er eben Musik üben.,.....Das war beim Anmelden klar. Wobei er sich ehrlich gesagt derzeit noch ohne viel Üben durch"mogelt", weil er das Glück hat nicht ganz untalentiert zu sein  s-:)

Dann meine Tochter: Fing mit 4 Jahren an Flöte zu spielen. Erst ganz motiviert mit viel, viel üben....irgendwann war es eben nicht mehr so und Flöte eher Nebensache. Sie mochte es ,was mit Musik zu machen und ihre Freunde zu treffen und hat auch das Ermahnen der Lehrerin stoisch ausgehalten. Andererseits war die ganze Gruppe so, so dass es nicht auffiel und sie niemanden aufgehalten hatte...die Kinder hatten Spaß zusammen, waren aber alle drei nicht im geringsten leistungorientiert, außer es ging auf Auftritte zu  ;D... für mich auch OK, ich hab sie ab und an mal erinnert oder gefragt bzgl. üben, aber es dann gut sein lassen. Die Lehrerin hat aber auch nie wirklich was gesagt oder ein Ultimatum gestellt  ;D Also war es wohl für alle Beteiligten kein Thema....
Jetzt spielt sie Klavier und da passt es gut. Manchmal spielt und übt sie, wie eine Wahnsinnige und manchmal ist es absolute Nebensache und sie sitzt eine Woche nicht dran..... Ein Ziel hat sie nicht (im GEgensatz zu ihrem Bruder, der ganz klar in eine Band will)....sie mag das Klavier , liebt Musik, arbeitet aber eher darauf hin endlich das Alter zu erreichen, in dem sie Gesangsunterricht nehmen darf  s-:)  Zum Klavier sagt sie, dass sie den Unterricht liebt und das Klavier auch total gerne mag, aber nur so lange Unterricht nimmt, bis sie den EIndruck hat , sie kann es gut genug und dann hört sie auf  ??? ;D.... Sie geht also nicht mal davon aus, dass sie in 10 Jahren noch spielt oder man so lange unterricht nimmt...
Beide Kinder hatten da schon spannende Diskussionen.... Sie hat ihren Bruder letztens z.b. gefragt, wie lang er wohl vor hat Gitarrenunterricht zu nehmen und er meinte: Für immer, mein Leben lang möchte ich Stücke da verbessern und üben für meine Band.
Sie war ganz verwundert und meinte: Ich gehe nur noch so 3-4 Jahre in den Unterricht, dann kann es ich es gut genug um dazu zu singen  ;D

Fliegenpilz

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #42 am: 14. November 2016, 17:42:00 »
Vielleicht bin ich da sehr engstirnig, aber wenn unsere Kinder sich für ein Hobby entscheiden welches Disziplin fordert - dann erwarte ich Disziplin, ja ... ansonsten würde ich sie nach einem Gespräch, einem neuen Versuch (bzw einer besprochenen Zeit) schlicht & ergreifend abmelden bzw. einen anderen Weg suchen, der dieses Hobby ermöglicht ohne die notwendige Disziplin für höhere Ebenen.

Als Beispiel:
Unsere Kinder turnen beide auf Leistungsebene, dafür müssen sie mehrfach die Woche zum Training und müssen (für das Vorankommen und auch um das Verletzungsrisiko gering zu halten) konzentriert trainieren, zuhören, mitarbeiten.
Würden sie dies nicht machen, dann würden sie ihre und auch die Zeit der Trainer verschwenden.
Würden sie aber weiter turnen wollen, dann gäbe es die Option sie in eine andere Abteilung bzw. auch einen anderen Verein zu stecken, der sich schlicht & ergreifend auf den Spaß konzentriert und nicht nach Meisterschaftsplan trainiert.

So verhält es sich auch mit dem Unterricht eines Instrumentes.
Wollen sie im Orchester o.ä. mitspielen bzw Teil von diesem sein, dann erwarte ich Übungszeiten (auf freiwilliger Basis).
Ist dem nicht so, dann verschwenden sie hier auch wieder ihre eigene Zeit, die des Leiters, die der anderen Orchestermitglieder ... und so gäbe es ja weiterhin noch den stinknormalen Musikunterricht, der sich ausschließlich am Tempo des Kindes orientiert oder ggf noch Unterricht in einer Kleinstgruppe.

Nipa

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« Antwort #43 am: 14. November 2016, 20:44:18 »
Also bin ich mit dem "Zwang" am Ende doch nicht so alleine?
Finde das einfach immer interessant, wie eigentlich die meisten doch ähnlich handeln.

lotte81

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« Antwort #44 am: 14. November 2016, 21:01:35 »
Nein, ich denke, das werden die meisten/ alle gleich sehen (müssen). Wer etwas auf Leistungsebene macht oder eine Verpflichtung für eine Gruppe eingeht (Chor, Orchester), hat andere Verpflichtungen, als jemand, der nur für sich Musik machen möchte und eine Musikschule/ -lehrer besucht. Ganz klar.

Das, was hier im thread gefragt wurde , war ja, wie es gehandhabt wird bei einem "normalen" Hobby, wo sich nicht mal Lehrer zu beschweren scheint und das Kind trotz allem Spaß hat.

 Und da ist meine Meinung eben: Machen lassen und das "aushalten". Im Grunde ist es da ja nur der "Ehrgeiz" der Eltern oder (falsche) Rücksichtnahme auf den Lehrer, der aber ja durchaus in der Lage ist, selber mit dem Kind zu reden, wenn ihn was stört...... Das können Lehrer und Schüler unter sich ausmachen und wenn es Lehrer ein Problem hat , wird er sich melden. Wobei ich mich auch da frage, ob er das wirklich tun würde. Die Hauptaufgabe eines Musiklehrers wäre in dem Fall ja, einem Kind Spaß an der Musik zu vermitteln, das scheint zu klappen... ob das Kind im Jahr nun 3 oder 12 Stück lernt, wird den meisten Lehrern egal sein.... Geld bekommen sie so oder so und vermutlich üben viele lieber mit einem Kind, das mit Spaß bei der Sache ist, aber zu faul zum üben, als mit einem genervten Kind, das irgendwann die Nase voll hat vom Instrument.

Ansonsten glaube ich, dass Fliegenpilz es genau so sieht, wie ich es meinte.....
Wie gesagt "engstirnig" finde ich den Gedanken nicht, sondern er ist eine logische Konsequenz. Beim Leistungssport/ Musik etc. entscheiden sich ALLE beteiligten für einen gewissen Weg und gehen damit gewisse Verpflichtungen ein. Hat das Kind keine Lust mehr 4X die Woche zu trainieren/ üben, ist es eben nicht sein Weg....was ja genauso OK ist.

Aury

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #45 am: 26. November 2016, 10:18:22 »
Also bei uns ist es auch so mit dem Üben, in den Unterricht geht sie gerne- üben bähhhh.
Jetzt haben wir eine neue Lehrerin und damit kommt sie wesentlich besser klar. Üben ist immer noch bäh, aber sie sagt sie könne es schon. Dann sag ich ok, ist deine Sache, wenn du meinst, du kannst es, dann kannst von mir aus nach 5 min aufhören. Sie übt täglich nach den Hausis. Wenn die Lehrerin dann aber das Stück wieder aufgibt weil sie es doch nicht kann, muss sie länger üben. Kam aber noch nicht vor. Sie hatte jetzt einige Stücke wiederholt von der alten Lehrerin und die hatte da echt schlampige Arbeit gemacht von daher hat sie einfach manche Sachen nicht gewusst. Jetzt hat sie das 2. Stufe Weihnachtsheft von Tastenträume und da ist es schon schwieriger und wenn was schwierig ist meckert sie immer. Klappt dann aber erstaunlicherweise doch relativ schnell. Aber immer wenn etwas nicht gleich so leicht von der Hand geht, wird gemeckert erstmal. Sie hat aber gestern länger gesessen mit dem neuen Buch - freiwillig, das fand ich schon mal gut. Also vielleicht liegts manchmal einfach daran, dass die Kinder es schon können und sagen wozu üben?

Fliegenpilz

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« Antwort #46 am: 26. November 2016, 11:55:17 »
Ich denke nicht, dass ein Kind wöchentlich ein Stück lernt und es "kann" - weder auf dem Klavier, noch auf der Querflöte, dem Saxophon, der Gitarre o.ä.

Wenn unsere Töchter nicht üben wollen, dann dürfen sie nicht nach fünf Minuten aufhören sondern sie brauchen gar nicht erst beginnen. Fünf Minuten unter Zwang hat keinerlei Wert, gar keinen. Nullkommanullnullnull.

Aury

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Antw:Kinder und Instrumente: Das leidige Thema ÜBEN
« Antwort #47 am: 26. November 2016, 17:30:04 »
Ein paar schwere Passagen (vielleicht waren die ja auch nicht sooo schwer ich kanns ja nicht einschätzen) hat sie damit gut bewältigt. Vlt warens auch mal 10 min, keine Ahnung hab nicht immer auf die Uhr geguckt. Aber sie konnte die Passagen die im Unterricht nicht so gut klappten dann immer und sie ist auch immer nach den Hausi zum Klavier gegangen, weil es einfach automatisierter Ablauf ist. Ich musste dann nicht sagen : So jetzt musst du aber.... Mir kams halt nur sehr wenig vor und deswegen hab ich gesagt, ist deine Entscheidung. Wenn du meinst du kannst es ok. Sie hat ja noch keine riesen Stücke jetzt.

Jetzt wo es grad schwieriger wird anscheinend (sie hat was von 3 Oktavenwechseln gesagt) übt sie auch länger und mault weil sie es noch nicht kann. Bei ihr muss alles immer gleich klappen irgendwie

 

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