Autor Thema: Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten  (Gelesen 3911 mal)

Sonne1978

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Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« am: 10. Oktober 2012, 21:11:41 »
hey,

zwischen meiner jüngeren Tochter und mir brodelt es seit Monaten und ich finde einfach keinen Ausweg. Ich weiss, es liegt an mir, aber mit meinem Latein bin ich langsam am Ende. Sie provoziert den Streit oftmals regelrecht und ich lass' mich drauf ein. Ich will unbedingt was ändern, aber weiss nicht so recht, wie ich den Anfängen begegnen soll. Also: wer kann mir Bücher oder Internetseiten zum Lesen empfehlen?

pelα ღ

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Antw:Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« Antwort #1 am: 10. Oktober 2012, 21:18:04 »
Hallo Sonne,

warum lässt Du dich nicht persönlich beraten auf eure Situation abgestimmt? Sich nun durch die Literatur zu kämpfen kostet doch auch Zeit. Vielleicht ist euch oder Dir mit 2-3 Terminen geholfen!
Viele Grüße Pela



Sonne1978

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Antw:Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« Antwort #2 am: 10. Oktober 2012, 21:38:02 »
Der Grund ist, sie fühlt sich offensichtlich nicht ausreichend wahrgenommen, lieb gehabt, verstanden. Und wird bestätigt, indem ich regelmässig laut werde, wenn sie anfängt, mich zu reizen. Unsere Beziehung ist total entspannt, wenn die Große nicht da ist (Urlaub oder bei einer Freundin). Daher denke ich, dass sie sich minderwertig der großen Schwester gegenüber fühlt.

Ich finde, ich mache einiges ganz gut, aber hier bin ich echt etwas ratlos. Ruhig bleiben, ja. Aber man ist ja selbst auch nicht täglich tiefenentspannt. Im größten Schlamassel muss ich plötzlich cool bleiben, weil meine Tochter sich mehrfach ein Käsebrot zum Abendbrot wünscht, und dann plötzlich Haferflocken möchte, weil Kira auch welche isst (obwohl sie dabei war, als Kira den Wunsch nach Haferflocken geäußert hat). Normalerweise würde ich ihr ja welche machen, aber sie hat sich auf mehrfaches Nachfragen ein Käsebrot gewünscht. Sorry, dann erwarte ich auch, dass sie es isst.

lotte81

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« Antwort #3 am: 10. Oktober 2012, 22:02:57 »
Schau doch mal nach Literatur über "Mittelkinder" (also das mittlere von 3  ;) )....ob es da nun spezielle Literatur für Kinder gibt kann ich nicht sagen, aber sicher das eine oder andere, was passt..... die mittleren haben oft  einen besonders schweren Stand...Nicht mehr das Baby, aber eben auch nicht die Grosse....dass ständige Gefühl übersehen zu werden....ich denke da wirst du schnell fündig bei der Literatursuche


pelα ღ

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Antw:Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« Antwort #4 am: 10. Oktober 2012, 22:06:20 »
Du kannst ja auch beides machen, ein Buch suchen und dennoch genau dieses Beispiel mal bei der Erziehungsberatungsstelle schildern. Meistens müssen die Kinder auch gar nicht mit und Du könntest morgens in Ruhe mit Oskar hin. Ich bin mir sicher, dass hilft schon. :-*
Viele Grüße Pela


satti

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Antw:Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« Antwort #5 am: 10. Oktober 2012, 23:11:40 »
einen echten tip hab ich net-aer
du bist nicht allein...typisches mittelkind problem...
das entwickelte sich hier sogar obwohl lena schon 10 war  :P
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Wolkenspringerin

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Antw:Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« Antwort #6 am: 10. Oktober 2012, 23:18:24 »
Ersetze dein Mittelkind durch meines...  :-\
Sobald Emmely "weg" ist ist sie ein fröhliches ausgelassens Mädchen, sobald die Große da ist geht es los.  s-:)

Ich bin fest davon überzeugt das sie dann nicht wieß was sie ist. Große Schwester, kleine Schwester ja wo bin ich denn?! Die Wut, Reaktionen, Aktionen richten sich gegen ihre große Schwester und gegen mich.

Suche auch nach Literatur, wollte mich aber zusätzlich mal beraten lassen bei der Elternhilfe hier. Eine gute Freundin war dort auchw egen Probelem mit einem ihrer Kinder und hat dort tolles input bekommen. :)

zuz

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Antw:Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« Antwort #7 am: 11. Oktober 2012, 02:03:08 »
Ich würde auch sagen, persönliche Beratung. Die Bücher geben meist nur sehr allgemeine Tipps, ich weiß nicht, ob das passt für Euch  :-\
Bei dem Käsebrot: Verständnis zeigen. "Einfach" mal beschreiben, was Du bei ihr für Gefühle siehst, welche in Dir so vorgehen. Ärgert sie sich, weil sie sich erst falsch entschieden hatte? Glaubt sie, Du würdest ihr absichtlich etwas geben, was ihr nicht schmeckt? Es geht nicht um Wahrheit, nur um Empfindungen. Die sind immer richtig, für die kann man auch Verständnis haben, ohne den Wunsch erfüllen zu müssen. Sprich: Nicht sagen: Ja, verstehe ich, ABER ...
Sondern: Ja, ich kann verstehen, dass Du jetzt traurig/sauer bist. Du findest das jetzt ungerecht und bist ja sogar richtig aufgebracht. (Also nicht so gestelzt, Du weißt schon  ;)) Und das erstmal wirken lassen, schauen, wie sie reagiert.
Und DANN erst von Dir reden. Und auch von Dir, nicht von der pädagogisch wertvollen Entscheidung: Ich mag es einfach nicht, wenn ich doppelte Arbeit habe und dann ein Essen wegwerfen muss. Deshalb möchte ich jetzt nicht noch mal aufstehen und Haferflocken machen. Damit klar wird, es richtet sich nicht gegen sie, sondern Du hast einfach andere Empfindungen als sie (dass das überhaupt möglich ist, wissen Kinder in dem Alter oft noch gar nicht).
Sprich, ihre Empfindungen werden auch gar nicht in Frage gestellt, bewertet oder relativiert, sondern Deine werden einfach daneben gestellt.

Du musst die Lösung noch nicht mal finden, Du kannst sie einfach mal fragen, wie Ihr jetzt weitermachen sollt. Manchmal kommen die Kinder auf gute Lösungen, wenn sie sich erstmal verstanden fühlen.

Ganz wichtig auch: Ihr kämpft gemeinsam für eine Lösung, ein entspanntes Abendessen. Nicht Du mit dem Brot kämpfst gegen sie mit den Flocken.

zuz

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« Antwort #8 am: 11. Oktober 2012, 02:05:19 »
P.S.: Wenn Du denkst, sie fühlt sich zurückgesetzt gegenüber ihrer Schwester, dann würde ich das auch mal direkt ansprechen. Sie fragen, ob sie manchmal auch gern lieber große Schwester wäre, was da die Vorteile sind. Und dann mal überlegen, was evtl. auch die Vorteile der kleinen Schwester sind.
Vielleicht könnt Ihr bewusst eine Zeit einplanen, wo Du nur für sie da bist? Wo sie allein entscheiden darf, was gemacht wird?

Sonne1978

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« Antwort #9 am: 11. Oktober 2012, 15:41:58 »
Danke schonmal für Eure Antworten :-*  Heute geht's schon besser. Gestern habe ich mich hundsmiserabel gefühlt. Die Eskalation hatten wir schon vor dem Käsebrot. Täglich grüßt das Murmeltier... Sie sucht sich was aus, hinterher war's das Falsche - ist keine Seltenheit. Sie redet permanent in einer Lautstärke, dass man meinen könnte, wir wären alle hörgeschädigt. Sie herzt und liebkost ihren Bruder mit einer Hingabe und Liebe, die ihn wortwörtlich erdrückt. Für mich sind das eindeutige Signale. "Hier, ich bin auch noch da!" Spezielle Auszeiten, sie und ich, nehme ich mir gelegentlich, sie zieht sich aber auch oft selbst zurück, um allein zu spielen.

Ja, sie ist das Mittelkind. Aber sie war von Anfang an fordernd. Nicht so ein "Selbstläuferkind", wie die Große. Eigenwillig, stur, dickköpfig, aber auch liebevoll, kreativ, lustig. Sie ist ein wundervolles Mädchen, ich will ihr ihre Eigenwilligkeit gar nicht austreiben. Sie soll lediglich bereit sein, sich an einfache Regeln zu halten. Jemanden in einem angemessenen Tonfall z. B. um etwas bitten.

@zuz
Das sind gute Ansätze, danke dafür. Das werde ich im Kopf behalten fürs nächste Mal.

Das Hauptproblem bin ich selbst, das merke ich ja. Aber nach Nächten, in denen ich stündlich vom kleinen Mann geweckt werde, ist die Toleranzgrenze ziemlich niedrig. Ich weiss nicht, wie andere das machen - in mir selbst ruhen ist da nicht so easy. Aber der Wille ist da.

Scully75

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Antw:Lituratur gesucht zu Eltern-Kind-Konflikten
« Antwort #10 am: 12. Oktober 2012, 09:51:02 »
reich mir die Hand Sonne  :-*
ich hab sogar einen Eltern-Kurs beim Kinderschutzbund gemacht... aber so wirklich praxisnah waren die Tipps da für mich auch nicht  s-:)...
ich finde die Vorschläge von Zuz auch gut... nur ist es für mich echt schwierig sowas als 'meine' ehrlichgemeinte Reaktion auf so ein Verhalten anzuwenden... aber manchmal hat es schon geklappt... (nach guten Nächten)  ;)
meine Große ist quasi wie bei dir ein Selbstläufer (da müssen wir eher in der anderen Richtung motivieren mal den Mund aufzumachen)... meine Mittlere hat es in sich, und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen,... mal sehen, wie sich der kleine Mann so weiterentwickelt... ;D


Laurine+Pascal+Jonas

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« Antwort #11 am: 12. Oktober 2012, 21:17:27 »
Also ich hab ja nur 2 Kinder, aber mein Kleiner ist genauso :-\ Ebenfalls sehr fordernd, sehr dickköpfig, einfachste Regeln werden mißachtet, immer irgendwie Extrawurst,... Unser Großer war und ist immer noch megapflegeleicht und verständig. Mit ihm war es von Anfang an entspannt und einfach. Und dann kam Jonas s-:)
Auch bei uns sit es so, daß es am einfachsten ist, wenn der große Bruder nicht dabei ist. Aber das ist ja keine Lösung immer nur als halbe Familie unterwegs zu sein :P

Also liegt es vielleicht nicht nur am Mittelkind. Und ich stille nicht und wir schlafen alle gut durch. Aber ich hab auch immer weniger Nerven. Auch ich finde, er ist ein klasse kleiner Kerl. Ich liebe ja auch seinen eigenen Kopf, seine Willensstärke und seinen Ehrgeiz, aber trotzdem gibt es Regeln und wir erwarten ein gewisses Verhalten.

Tips hab ich leider nicht für Dich :-[. Für uns ist es zur Zeit eine tägliche Herausforderung s-:), aber vielleicht kommen hier noch gute Tips
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« Antwort #12 am: 13. Oktober 2012, 01:11:19 »
Das mit dem Zurückziehen hat meine auch gemacht. Ich habe aber gemerkt, dass es ihr trotzdem gut tut, wenn ab und zu nachfragt, ob sie nicht doch lieber was mit mir machen möchte. Klar, manchmal nicht. Aber manchmal dann eben doch.

Noch zum ruhig bleiben: wenn man ehrlich aufgewühlt ist, finde ich das nicht immer gut. Klar, es gibt so Sachen, die dauernerven, wo es aber unfair und auch sinnlos  wäre, sich aufzuregen. Bei uns z.B. laaaaaaangsames Treppensteigen.
Aber wenn sie einen provozieren und bewusst auf die Palme bringen, dann finde ich, kann ein ehrlicher Ausbruch von "das ärgert mich jetzt" sinnvoller, authentischer und zielführender sein.

Sonne1978

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« Antwort #13 am: 13. Oktober 2012, 11:28:04 »
Wisst Ihr, es tut so gut, zu wissen, dass ich nicht allein bin. Dass andere Mütter genauso hilflos in Konfliktsituationen sind, wie ich.

Provokationen zu ignorieren fällt mir schwer, aber ich arbeite dran. Manche Verhaltensweisen kann ich natürlich nicht ignorieren, da passiert es dann oft, dass ich direkt genervt reagiere. Wie es theoretisch geht, weiss ich im Grunde - die pratkische Umsetzung fordert mich heraus. Bin halt selbst auch ein impulsiver Mensch, da treffen dann zwei Dickköpfe aufeinander. Gestern war ich wirklich konsequent und habe sehr auf mich und mein Verhalten geachtet. Und wir hatten nicht einmal Streit :) Obwohl... in einer Situation hat Viktoria mir die Zunge rausgestreckt und dabei gespuckt. Ich glaube, ich habe sie aufgefordert, ihren Rucksack mit ins Haus zu nehmen. Auf "Warum machst Du das?" wusste sie keine Antwort und dass ich das nicht toll finde, war ihr unangenehm.

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« Antwort #14 am: 13. Oktober 2012, 12:51:08 »
@sonne: Das mit dem Zunge raus und spucken hätte Jonas sein können :-[ Das kann er auch super gut. Oder er spuckt mal in den Flur und verschmiert alles mit den Füßen,...
Manchmal denke ich, wir haben bei ihm ALLES falsch gemacht, waren nicht konsequent genug. Vor allem weil Pascal so was noch nie gemacht hat, solche Probleme gab es nie mit ihm zu durchstehen.

Komisch ist aber, daß Jonas solche Sachen nur in unserem Beisein macht. Bei den Omas im Kiga,... ist er ein ganz normales Kind, brav, hält sich an die Regeln. Also kann er es doch :-\
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« Antwort #15 am: 13. Oktober 2012, 13:27:57 »
@sonne: Das mit dem Zunge raus und spucken hätte Jonas sein können :-[ Das kann er auch super gut. Oder er spuckt mal in den Flur und verschmiert alles mit den Füßen,...
Manchmal denke ich, wir haben bei ihm ALLES falsch gemacht, waren nicht konsequent genug. Vor allem weil Pascal so was noch nie gemacht hat, solche Probleme gab es nie mit ihm zu durchstehen.

Komisch ist aber, daß Jonas solche Sachen nur in unserem Beisein macht. Bei den Omas im Kiga,... ist er ein ganz normales Kind, brav, hält sich an die Regeln. Also kann er es doch :-\

Mit Konsequenz erreicht man nicht viel. Die kann in Akutsituationen Schaden verhindern, mehr aber nicht. Kinder bleiben dennoch emotional gesteuert, und es ist ein laaaaanger Prozess, bis sie wirklich mal denken, bevor sie handeln. Machen ja auch nicht alle E Erwachsenen  ;) Man kann ihnen nur helfen, zu erkennen, was sie gerade umtreibt und ihnen Wege aufzeigen, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen können.

Zunge raus usw.: da sehe ich ganz plötzlich was ganz Spannendes, das mich grad viel mehr interessiert als die Zunge. War da nicht grad ein Vogel am Futterhäuschen? Oder ooooh, ich muss ganz schnell schauen, ob der Herd aus ist. Dann können sie entweder mit schauen oder der Wand die Zunge rausstrecken. Das Segel aus dem Wind nehmen, sozusagen. Spucke würde ich später unauffällig wegwischen.
Oder ein Spiel draus machen. Wer kann die Zunge weiter rausstrecken? Und wer kann das Bein am höchsten heben? Usw.
Oder: ui, Super Idee, komm wir gehen raus und machen einen Weitspuckwettbewerb! Nein? Schade, dann beim nächsten Mal. Nur hier innen ist es doof.

Kurz: die Provokation nicht als solche annehmen, humorvoll reagieren. Das hilft oft weiter, dem Kind aus der schlechten Stimmung raus und ist gut für die Beziehung.

Scully75

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« Antwort #16 am: 13. Oktober 2012, 14:05:22 »
a propos literatur...

ich hab gelesen...
http://www.amazon.de/So-sag-ichs-meinem-Kind/dp/3934333419/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1350129790&sr=8-1

und den Kurs hatte ich vor einem Jahr gemacht
http://www.dksb-bs.de/www/angebote-und-projekte/elternkurse/

da gäb es auch ein Begleitbuch für,... gab es aber zu dem Zeitpunkt nicht mehr... und jetzt find ich es irgendwie im Netz nicht...
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2012, 14:07:55 von Scully75 »


lisa81

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« Antwort #17 am: 13. Oktober 2012, 20:14:03 »
Was mir immer wieder hilft (wenn ich rechtzeitig dran denke und noch in der Lage dazu bin  s-:) ), nicht auf Diskussionen einlassen.
"Es gibt jetzt das Käsebrot, ich möchte es nicht wegwerfen." Hat sie danach noch Hunger, kanns gern was anderes sein. Und dann Punkt, umdrehen und durchatmen. Für jedes weitere Verhalten reicht in der REgel maximal ein Blick. Wirft sie dann aus Wut das Essen runter, weiß sie ja selbst, dass das keine Glanzleistung war. Das muss ich ihr nicht mehr sagen.

LILA

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« Antwort #18 am: 13. Oktober 2012, 22:34:35 »
Du hast doch Niklas bei euch zu Hause erlebt. Da habe ich mich auch total hilflos gefühlt.  :-[
Ich dachte, ich sollte die Situation irgendwie entschärfen können und es hat auch nicht geklappt.
Innerlich habe ich gebrodelt. So wie du es beschreibst. Und ich schwöre, wenn ich mit meinen alleine gewesen wäre, dann wäre ich aus der Haut gefahren.
Und ja, da schoss mir auch der Gedanke durch den Kopf: "Warum ist er SO?"  :'( :-[

Du bist absolut nicht alleine.  :-*

Hab grad ein Buch für Kinder entdeckt: "Imme*r nur Philip". Das hört sich interessant an.

LG, Kathrin



Scully75

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« Antwort #19 am: 14. Oktober 2012, 08:55:20 »
Danke für den Tip Lila: hab ich mal auf meine Wunschliste bei a*mazon gesetzt  ;)


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« Antwort #20 am: 15. Oktober 2012, 11:54:09 »
@zuz: Deine Tips hören sich gut an :) Aber ob ich dann auch die Nerven in der Situation hab, auch noch witzig zu sein :-[ Aber versuchen werd ich es

@lila: Nach dem Buch werd ich mal schauen

@scully: Und wie war der Kurs? Ich hab heut morgen in unserem Gemeindeblatt eine Anzeige von solch einem Kurs gesehen, da sind noch letzte Plätze frei und ich hab mich spontan angemeldet. Morgen gehts los, mal sehen
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« Antwort #21 am: 16. Oktober 2012, 12:41:32 »
Laurine: Naja, das ist ja auch tagesformabhängig. Bei den ersten 10 A umsetzen am Tag kann ich noch witzig sein, beim 134. Mal würde ich dann wohl eher die Sache ignorieren  ;D

 

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