Autor Thema: Kämmer International Bilingual School  (Gelesen 5350 mal)

liadan

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Kämmer International Bilingual School
« am: 20. Oktober 2012, 14:09:13 »
Kennt die jemand, oder hat jemand von Euch sein Kind in einer Bilingual School angemeldet?

Wenn ja wie läuft das und ist das was oder eher nicht?

Sind diese Schule generell besser als staatliche und ist das für jedes Kind was und wie läuft das mit dem englischen wenn man als Eltern zwar der englischen Sprache mächtig ist für den normalen Gebrauch. Kann man da seinem Kind zu Hause überhaupt helfen bei Schwierigkeiten?
 

Heutzutage ist es so verdammt schwer dumm zu sein,  weil die Konkurrenz so gigantisch ist!

Tini

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Antw:Kämmer International Bilingual School
« Antwort #1 am: 20. Oktober 2012, 21:24:14 »
Wir wohnen 50 km von der französischen Grenze entfernt und meine Tochter geht auf eine staatliche bilinguale Grundschule. Sie haben 5 Stunden Französisch in der Woche und 5 andere Stunden in französischer Sprache (Sport und 3 Stunden Sachkunde).

Bisher ist es so, dass sie ja erstmal normal lesen und schreiben lernen, das französische steht noch nicht so im Vordergrund.

Auch wenn wir grenznah wohnen, sprechen bei uns die wenigsten Leute wirklich Französisch, trotzdem scheint das nicht negativ für die Kinder in der Schule zu sein. Die lernen das total spielerisch und die Eltern müssen da wohl nicht so stark helfen wie z.b. beim rechnen, schreiben oder lesen.
  
 
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Cosima

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Antw:Kämmer International Bilingual School
« Antwort #2 am: 20. Oktober 2012, 21:45:16 »
Unsere International School ist erstklassig aber nur für Besserbetuchte erschwinglich! Nix für uns... :P

BiDi

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Antw:Kämmer International Bilingual School
« Antwort #3 am: 21. Oktober 2012, 15:40:41 »
Ob Privatschulen generell besser sind als staatliche, kann man pauschal nicht sagen. Erstmal sieht das Konzept, die Einrichtung immer toll aus. Was daran einer guten Marketingabteilung geschuldet ist und was gelebt wird, erfährt man wohl erst wenn man ein Blick hinter die (Werbe)Kulissen wirft.

Die Kibs gehört in Hannover allerdings definitiv zu den Privatschulen für Besserverdienende. Und auch wenn sie angeblich Wert darauf legen, auch 'weniger vermögenden Eltern' Zugang zu verschaffen, wird der Prozentsatz der Kinder für die sauteure Handys, Wochenendtrips nach London und Tennisstunden beim Privatlehrer normal sind, entsprechend hoch sein. Ich denke, ein Kind, das den Spagat 'UpperClass' zu seinem 'Normalo'-Zuhause jeden Tag hinkriegen muss, braucht schon ein gesundes Selbstbewusstsein - vor allem in der Pupertät.

Und zweisprachiger Unterricht: Finde ich ok - nützt aber im Endeffekt nur einem kleinen Teil der Abgänger. Wer unbedingt im Ausland studieren und arbeiten möchte, dem kommt es sicher zugute eine andere Sprache nicht nur zu können, sondern selbstverständlich in ihr zu leben. Es ist natürlich auch etwas anderes, wenn Kinder auch zuhause mit einer zweiten Sprache konfrontiert sind, oder durch Grenznähe permanent mit ihr zu tun haben.
Ansonsten finde ich Bilingualität nicht entscheidend.

Grüsse
BiDi

 
Mattis: * 3.2004
Moritz: * 4.2005

toki

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Antw:Kämmer International Bilingual School
« Antwort #4 am: 22. Oktober 2012, 10:46:16 »
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« Letzte Änderung: 24. Oktober 2014, 08:26:59 von toki »
"Realität ist die abstrakte Illusion zerstörter Ideale"


 

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