Autor Thema: Hat jemand Erfahrung mit dem SPZ in Rostock oder Schwerin? ...oder auch generell  (Gelesen 319 mal)

booksbunny

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Guten Morgen zusammen, ich stehe kurz davor mit meinen Sohn (5) ins SPZ zu gehen. Er ist entwicklungsverzögert. Nun überlege ich, ob wir nach Rostock oder Schwerin dafür gehen sollten. Hat jemand hier irgendwelche Erfahrungen gemacht? Und vielleicht kennt ja jemand auch eine Alternative zum SPZ. Es kann auch etwas Neurologisches sein bei meinem Sohn, weil er bei der Geburt Sauerstoffmangel hatte. Es ist extrem schwer, ihm etwas beizubringen. Endlich konnte ich ihm die Farben erfolgreich beibringen. Das war eine schwere Geburt. Immer wenn ich z.B. auf Blau zeigte und ihn danach fragte und daneben war etwas, was rot war, dann sagte er "Rot", also grundsätzlich, was daneben ist. Andererseits ist er auch so, dass er generell immer genau das Gegenteil macht. Er lässt sich nicht gerne etwas sagen. Ist sehr stolz. Noch dazu faul. Eigentlich denke ich bei ihm, dass es eigentlich eher eine Einstellungssache, vielleicht eine Persönlichkeitsstörung ist. Aber ich habe irgendwie die Hoffnung, dass Heilung möglich ist bzw. Vortschritt. Vor einer Fehldiagnose habe ich Angst, da ich gelesen habe, dass die Fachkräfte die elterliche Meinung ernst nehmen und eher voreingenommen sind. Irgendwie ist es ja meistens so, aber ich habe halt Angst vor einem verfälschten Ergebnis dadurch. Mein Sohn hat leider mehrere Gesichter. Bei Fremden macht er einen auf lieb, manchmal ist er schüchtern, manchmal recht wild und draufgängerisch. Bei mir ist er oft trotzig. Er ist generell eher wie ein 3jähriger als ein 5jähriger. Naja, ich wollte jetzt gar nicht so viel schreiben, aber ich hoffe, dass jemand sich damit identifizieren kann und wir uns austauschen können.

Wer hier hat Erfahrungen mit einem der beiden SPZs oder mit einem SPZ generell.

Ich würde mich sehr über Eure Beiträge/Nachrichten freuen.

Bitte nur Konstruktives ;)

Liebe Grüße an alle,

Anna

Honigbluete

  • Dino
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Wir waren in einem SPZ und die Untersuchungen und Beobachtungen wurden alle sehr gründlich durchgeführt. Allerdings haben wir jetzt, ein paar Jahre später gemerkt, dass die Diagnose dort nicht treffend war, sondern durch einen speziellen Blick der Psychologin verfälscht wurde. Wir haben die Empfehlungen umgesetzt, die auch geholfen haben, aber leider erst durch einen neuen Tiefpunkt mit erneuter Diagnostik kam der wahre Kern des Problems heraus. Seit wird dies gezielt therapieren, gab es Quantensprünge in Richtung Normalität.



Ritziline

  • Mama
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Generell würde ich sagen, daß du mit diesem Anliegen als erste Anlaufstelle in einem SPZ sehr gut aufgehoben bist, da dort in verschiedene Richtungen geschaut werden kann. Da du aber für ein SPZ IMMER sowieso eine Überweisung vom Kinderarzt brauchst (und zwar darf das NUR ein Kinderarzt, kein gewöhnlicher Hausarzt), würde ich es auch erstmal mit dem Kinderarzt besprechen!

Wir sind schon viele Jahre im SPZ mit Maja, daher würde ich sagen, es ist für euch ein guter Ansatz!





 

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