Autor Thema: Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende  (Gelesen 3082 mal)

sunny

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Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« am: 11. April 2019, 09:20:15 »
Hallo Ihr

mich würde mal Eure Meinung interessieren...R hatte gestern Wandertag. Die Klasse ist geschlossen von der Schule zu einem Park mitten in der Stadt gefahren (Fahrtzeit 45 Min mit einmal Umsteigen), um dort zu spielen, Picknick zu machen, zu skaten etc. Es standen wohl mehrere Ziele zur Auswahl und das war der Wunsch der Kinder. Soweit - so gut.
Nun wurde leider die Lehrerin krank und es wurde fieberhaft nach einer Ersatz- Begleitung gesucht - und dann auch gefunden. Der neue Lehrer (Englischlehrer, den Kindern also bekannt, kein Problem) wohnt in der Nähe des Parks. Nun war im Gespräch, den Wandertag also vor Ort enden zu lassen - sprich, die Kinder hätten um 13.30 Uhr zusehen sollen, wie sie von da wieder nach hause - oder wohin auch immer - kommen sollten.

Findet ihr das komisch? Okay? Unmöglich?

Es gab viele Eltern, die sich tierisch aufgeregt haben und gefordert haben, daß die Kinder wieder zur Schule zurück begleitet werden (was dann nach einigem Hin und her auch so gemacht wurde).   
Die Kinder sind 7.Klasse, zwischen 12 und 13 Jahre alt.   

Bin gespannt, was ihr dazu sagt...     

LG - Sunny
   

jewa

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #1 am: 11. April 2019, 09:38:53 »
Ich kenne es auch nur so, also mit Begleitung, was aber in Sachen Aufsichtspflicht wohl eher eine rechtliche Angelegenheit ist. Wenn sie bei uns einen Ausflug machen, wo sie auf dem Rückweg quasi an einer Umsteigestation für den Heimweg vorbeikommen, dann dürfen sie dort nur mit vorheriger elterlicher, schriftlicher Freigabe aussteigen. Liegt die nicht vor, müssen sie komplett mit zurück zur Schule.

Für meine Kinder kann ich die Hand ins Feuer legen, die kriegen die Freigabe aber pauschal für alle eine einheitliche Regelung zu finden ist sicherlich schwer.


Das Leben wäre viel einfacher, wenn ich dich nicht getroffen hätte.
Es wäre nur nicht mein Leben.


chipgirl

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #2 am: 11. April 2019, 09:54:38 »
Das war gerade gestern bei uns Thema. Die Kinder haben heute einen Ausflug ins Hygienemuseum. Treffpunkt ist dort und Schluss natürlich auch. Die Lehrerin meinte beim Elternabend, die Kinder sind ja schon groß und viele kommen ja sowieso mit Bus und Bahn. Ich hab mir auch nix weiter dabei gedacht, denn hier von der Straße sind es ja 5 Mädels die zusammen fahren. Wir also gestern geschaut, wann Bus und Bahn fahren und fertig. Als der Papa das gestern mitbekommen hat konnte er es überhaupt nicht verstehen und wenn was passiert etc...gerade eben auch, weil die Mädels danach noch etwas in der Stadt bummeln wollen. Klar kann ich den Papa verstehen, aber Mausi war auch traurig wenn sie nicht mitgedurft hätte und ihr wäre es peinlich gewesen. Na mal schauen, was sie dann heute Nachmittag erzählt.
Was ich damit sagen will, hier hat sich keiner der Eltern beschwert, das die Kinder alleine fahren müssen ca. 20 Minuten Bahnfahrt und 3 Stationen mit dem Bus)

lotte81

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #3 am: 11. April 2019, 13:32:41 »
Ich fände es jetzt im 7 Schuljahr OK und sehe kein Problem. Was wären denn die Befürchtungen der Eltern  ???...  Auf 45 min Fahrt kann doch nicht mehr passieren,als auf 15...
Falls das umsteigen das Problem ist, hätte ich vorgeschlagen dass man sich auf dem hinweg mit dem Kindern die Station kurz anschaut oder eben in der Schule besucht, wo sie umsteigen müssen.... Der Lehrer wird die Ecke ja vermutlich gut kennen,wenn er da wohnt und die Strecke jeden Tag. Fährt...
Was ist das schlimmste das passieren kann? Sie verpassen das umsteigen ..und? Dann fahren die halt eine Station weiter und wieder zurück ...und zur Not hätten ja alle ein Handy dabei..inkl Navi  ;) es wäre ja auch nicht einer allein gewesen, sondern eine ganze Klasse gesammelt. Denn Ausser dem Lehrer wären ja vermutlich fast alle zurück gefahren?



Solar. E

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #4 am: 11. April 2019, 16:39:38 »
Bei uns ist das so, dass wir für jeden Ausflug einen Zettel bekommen, den wir unterschreiben müssen. Da geht es dann darum, dass wenn sie z.B. mit der Bahn fahren und der Rückweg gleichzeitig der Heimweg ist, dass sie dann nicht mehr mit zur Schule müssen, sondern weiterfahren oder vorher aussteigen dürfen.

Das ist aber alles dann vorher abgesprochen.

Und ich sehe es normalerweise auch locker und denke, dass sie sich in dem Alter schon zurechtfinden. Aber jetzt kommt das Aber: In eurem Fall hätte ich ganz klar erwartet, dass der einspringende Lehrer das so abwickelt wie es vorher geplant war, sprich ohne Wenn und Aber die Schüler wieder zur Schule zurückbegleitet. Klar ist es nett von ihm, dass er sich bereiterklärt hat und klar kann man sagen, dass man froh sein kann, dass der Wandertag überhaupt stattgefunden hat - aber die Schüler ohne Erlaubnis der Eltern einfach irgendwo entlassen bloß weil es für ihn bequemer ist, ganz ehrlich, da wäre ich „not amused“.

sunny

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #5 am: 11. April 2019, 17:05:48 »
Das war genau das Problem, dass es vorher anders geplant war. Also hin und zurück Schule .
 Ich hatte jetzt auch kein Problem, r fährt ja eh mit Öffentlichen, und er wäre ja nicht allein gewesen. Aber es gibt halt auch Kinder, die wohnen Nähe der Schule, kommen mit Fahrrad oder mit einem Bus 2 Stationen - da wollten die Eltern nicht, dass sie allein „ in der Stadt“ unterwegs sind...die Eltern, die Darwin Problem mit hatten, hatten gemeint, man könne sich ja nicht verlassen, dass alle auch zusammenbleiben auf de Rücktritt und es passt ja dann keiner mehr auf, wenn der eine oder andere woanders hinfährt und noch shoppen geht oder so...

Naja, letztlich wurde ja alles wie besprochen gemacht. Einige Kindergarten einen Zettel dabei, das sie vorher aussteigen durften und die andern sind bis zur Schule mit dem Lehrer gefahren. Es ging wohl auch um rechtliche Dinge, wenn was passiert usw. Wer ist dann verantwortlich? Es war ja eigtl Schulzeit...

chipgirl

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #6 am: 11. April 2019, 17:08:31 »
Hier kam vorhin auch ein glückliches Kind wieder, waren in diversen Geschäften,  haben was gegessen und nun ist sie wieder zu Hause und der Papa happy :)

lotte81

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #7 am: 11. April 2019, 19:10:54 »
Ach so...dann hab ich den Sachverhalt falsch verstanden....ich dachte, einige Tage vor dem.wandertag wäre die Frage aufgekommen, ob die Kinder allein kaufen dürften, und Eltern waren dagegen... Am Wandertag selbst spontan umentscheiden geht Natürlich nicht.... Wobei das ja auch rechtlich nicht geht...

Hier gibt es auch immer so Zettel vorab ,dass die Kinder zb nach einem Wandertag vom Hauptbahnhof allein weiter dürfen ...obwohl der nur 2min von der schule weg ist... unterschreiben Eltern das nicht, müsste die Lehrerin mit dem Kind die 250m zur schule und dürfte es ,erst von dort aus alleine laufen lassen  ;D

Ich persönlich würde es auch spontan an dem.tag noch erlauben, aber ohne unterschriebenen Zettel würde hier kein Lehrer auf die Idee kommen. Ich kann mir aber auch vorstellen,Brass der eine oder andere 12 jährige überfordert ist,wenn spontan entschieden wird: fahr Mal eine fremde strecke mit der Bahn quer durch die Stadt ... Ist nun nicht so, dass mein Sohn so was dauernd macht, aber der ist da komplett schmerzbefreit und würde sich erst Mal alles zutrauen  ;D ob er richtig ankommt oder auch verfährt weiss ich aber nicht..ich denke aber, er würde sich hakt durchfragen, mit dem Navi gucken oder halt anrufen und fragen ,wie es weiter geht ...



Honigbluete

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #8 am: 12. April 2019, 07:44:57 »
Wenn ich jetzt mal von hier ausgehen würde, also örtlich, fände ich es mit vorheriger Ankündigung ok, aber spontan nicht. 45 Minuten Fahrtzeit entfernt ist für die meisten Kinder in dem Alter hier definitiv nicht mehr bekanntes Gebiet. Wir wohnen in einer Kleinstadt, eher ein Zusammenschluss mehrerer Dörfer und damit relativ ländlich. Wir haben mit Köln eine Großstadt in direkter Nähe, aber in der Regel besteht keine Notwendigkeit, dass Kinder in dem Alter alleine dorthin fahren. In unserer speziellen persönlichen Situation müsste ich einige Tage Vorlauf haben, um L darauf vorzubereiten, vor allem würde ich darauf dringen, dass es feste Absprachen gibt, wer mit wem zusammen fährt. Spontan wäre L damit heillos überfordert.

lotte81

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #9 am: 12. April 2019, 08:17:53 »
45 min wäre hier definitiv auch schon komplett aus dem Stadtgebiet raus... Vermutlich ist man dann in Bonn ...daher stellt sich die Frage hier so gar nicht ... Aber sagen wir, die Klasse hätte tatsächlich einen Ausflug nach Köln oder Bonn , würde ich p. Durchaus zutrauen sich da in einen zug zu setzen und mit umsteigen bei uns in der Stadt auch daheim anzukommen .... Ist ja kein Hexenwerk....
Aber ob das meine Tochter in zwei Jahren auch schaffen würde? Derzeit würde ich sagen, alleine definitiv nicht...mit Freundinnen im Rudel vielleicht...aber die fährt halt auch nie Zug und ist erst 10...



sunny

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #10 am: 12. April 2019, 08:57:30 »
Die Diskussion ob man es machen kann, war ein Tag vorher. Also nicht spontan am Wandertag direkt.
Es hatten viele Eltern die Sorge, dass sich eben nicht alle aufeinander verlassen können innerhalb der Klasse, dass dann doch der eine oder andere „ verloren geht“, also falsch aussteigt, rumtrödelt und den Anschluss beim umsteigen verpasst oder so...und wer dann dafür haftet bzw. Zuständig ist...man kann ja nicht den Kindern die Verantwortung für die Anderen Kinder überhelfen...

R wäre zusammen mit seinen Kumpels definitiv richtig wieder an der Schule ( bzw. Zu Hause) angekommen, aber ich hätte nicht garantieren können, dass die nicht unterwegs einen McDonald’s oder Shopping- stop eingelegt hätten... s-:)

lotte81

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #11 am: 12. April 2019, 14:34:14 »
Ja gut.. McDonald's hätte hier auch für Verspätung gesorgt..
Es geht doch nicht um Verantwortung für ein anderes Kind übernehmen...und klar, die ganze Klasse würde vermutlich nicht geschlossen fahren, aber jeder hat doch mit irgeendwem Kontakt ,so dass keiner ganz alleine wäre und selbstverständlich kann man vorher auch besprechen,wer mit wem zusammenbleiben soll bis zum Ziel. Und wofür haften  ??? Selbst falls einer falsch aussteigt, ist der doch nicht für immer und immer verloren,sondern steigt halt wieder in die nächste Bahn ein  ??? Klar, Natürlich ist Berlin riesig und komplizierter als unsere Kleinstadt und bietet mehr Möglichkeiten sich zu verfahren...ganz klar...aber es ist ja nicht so,dass unsere Dorfkinder spontan in Berlin ausgesetzt werden und klarkommen müssen, sondern es geht um Kinder/ Jugendliche,die sich da eh Tag für Tag bewegen.... Oder wie läuft das im Alltag? Bringen die ihre 13 jährigen überall hin?



sunny

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« Antwort #12 am: 12. April 2019, 17:11:17 »
Keine Ahnung, Lotte. Ich weiß auch nicht genau, welche Eltern das waren...die Elternvertretern hatte nur geschrieben, dass mehrere Eltern damit ein Problem hatten...

Die Kinder gehen ja in einem Stadtbezirk zur Schule, der schon am Rand liegt und da ist es gar nicht so grossstadtmässig...wenn man da auch wohnt, hat man immer nur ein paar busstationen odr mal eine Station s Bahn...nur ein paar - wie auch r - kommen von weiter weg und fahren dementsprechend oft und lange...naja, egal. Ist ja jetzt eh vorbei und war dann ja auch alles Gar kein Problem...


lotte81

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« Antwort #13 am: 12. April 2019, 18:53:22 »
Ach so, ich dachte in Berlin sei es halt üblich,dass die Kinder sich irgendwann über die Bezirke hinweg bewegen,wie hier auch ...der Freundin meiner kleinen wohnt seit einigen Jahren dort und fuhr schon mit 8 mit dem Rad durch ihren Bezirk und letztes Jahr quer durch die Stadt zb zur Oma oder zum Training... Und das auch mit Freundinnen...war für mich irgendwie klar, dass 13 jährige auch Mal shoppen gehen der eisessen oder halt zum Instrumentenunterricht



Fairydust

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #14 am: 12. April 2019, 20:18:48 »
Die Kinder müssen eigentlich bei Ausflügen immer wieder zur Schule zurück gebracht werden. Endet der Ausflug woanders, müssen die Eltern schriftlich zustimmen. Das hängt mit der Unfallversicherung auf dem Schulweg zusammen.
   


sunny

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« Antwort #15 am: 12. April 2019, 21:35:18 »
Lotte, diese Aktivitäten wie z.b. Musikschule oder ersessene oder shoppen kann man ganz wunderbar in „ unserem“  Stadtteil erledigen. Die betreffenden Eltern machen das bestimmt auch so.
Dadurch dass wir aber sowieso immer ca 30 km fahren müssen, kennt r es aber nicht anders, als dass die Wege etwas weiter sind...richtig in der „ Innenstadt“ war er allerdings auch allein noch nie - nur mit uns dann und das ist ja komplett was anderes...dennoch hätte ich ihm das zugetraut, weil er ja mit Sicherheit in einem Pulk von 4-6 anderen Jungs mit unterwegs gewesen wäre...oder - wie du sagst - hätte für den Notfall ein Handy gehabt und mich angerufen und gefragt wie er nun fahren muss...

Dafür bleibt er abends / nachts nicht allein...was wiederum andere schon längst machen...ist halt überall anders...

~Netti~

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #16 am: 13. April 2019, 08:35:49 »
Ich versteh das Problem nicht. Wenn der Ausflug woanders als an der Schule endet, muss man sein Kind eben dort abholen. Ob ich es nun an der Schule abhole oder an einem anderen Platz ist doch wurscht. War bei uns schon öfter so. Gab nie Probleme unter den Eltern, im Zweifel gab es eben Fahrgemeinschaften.


lotte81

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« Antwort #17 am: 13. April 2019, 11:42:40 »
@netti: hätte auch gedacht,dass die einzelnen Eltern zur Not fahren können, wenn sie denn ein Problem darin sehen die Kinder Bahn fahren zu lassen...
aber ich geh davon aus, dass das noch komplizierter ist...Eltern sind arbeiten,haben kein Auto, keine Zeit, keine Lust ... Und so weit ich das jetzt verstehe, müssten sie die Kinder an der Schule ja nicht abholen,weil sie im selben Bezirk wohnen und die Kinder sich aus diesem auch nicht heraus bewegen für Hobbies, Freunde etc. Und von der Schule aus gehen die Kinder dann ja vermutlich zu Fuss nach Hause oder fahren ihre gewohnten 1-2 Haltestellen.....

Ich denke so Sachen sind vermutlich absolut Wohnort anhängig... Hier wäre das alles gar kein Thema und selbst eine Fahrt von Köln hierher mit der Bahn sollten die meisten 13 jährigen schaffen.... Bei netti fährt man gezwungenermaßen eher Auto,weil es vermutlich kaum öffentliche Verkehrsmittel gibt und die Wege zu weit und gefährlich sind... Ich dachte allerdings der Vorteil an einer Großstadt wäre, dass. Man mit der Bahn komplett mobil ist
...das ist natürlich hinfällig,wenn es für Kinder und Jugendliche dann doch zu kompliziert oder gefährlich ist... Ich war bisher nur einmal in Berlin und mich zieht auch ehrlich gesagt nichts mehr hin, aber ich fand es nun auch nicht gefährlich oder extrem kompliziert über Tag von a nach b zu fahren



~Netti~

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #18 am: 13. April 2019, 20:58:27 »
Ok, bei uns muss man eh mit dem Auto fahren wenn die Kinder einen Ausflug machen, es sei denn sie wären Punkt 13:25 Uhr an der Schule. Dann würden sie den Schulbus erwischen.


chipgirl

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #19 am: 14. April 2019, 09:25:35 »
Eigentlich wohnen wir ja auch in der Stadt,  aber halt am Standrand wie die meisten Freundinnen. Somit kann alles zu Fuß oder per Rad erreicht werden, sodass hier alleine noch nie mit Bus, Bahn oder S-Bahn gefahren wurde ( gab keinen Grund). Shoppen,Eis essen kann man eben alles hier.
Und tagsüber abgeholt werden,  kann auch keiner oder kaum einer, da ja alle arbeiten sind

schwarzesgiftal

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #20 am: 09. Mai 2019, 07:06:19 »
Also ich fände es nicht ok weil ich der Meinung bin wenn sie mit den Kindern wegfahren sollten sie auch mit den Kindern wieder zur Schule zurückfahren.
Hier würde das so geregelt werden dass die Kinder die dann selbstständig heim dürfen etwas schriftliches von den Eltern mitnehmen müssen.
“ I'd rather be hated for who I am, than loved for who I am not.”

chipgirl

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« Antwort #21 am: 09. Mai 2019, 07:37:35 »
@schwarzesgiftal: hier argumentieren sie, das die Kinder langsam groß werden und es werden fast nur noch Sachen Angeboten, wo die Kinder alleine hin und zurückkommen müssen. Sie erklären das damit, das das ja im Einzugsgebiet der Schule ist

Fairydust

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« Antwort #22 am: 09. Mai 2019, 08:40:27 »
Trotzdem gibt es immer noch die Versicherungsfrage. Hier muß immer ein Zettel unterschrieben werden, wenn die Schüler von woanders nach Hause gehen. Den Zettel bringen auch noch unsere 16jährigen Pflegekinder mit.
   


lotte81

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« Antwort #23 am: 09. Mai 2019, 09:07:22 »
So ein Unterschiebener Zettel wird überall notwendig sein und das mindestens bis in die Oberstufe....ist auch richtig...dann weiss ich doch wo mein Kind ist und da heute eh alle Handys haben , kann da auch definitiv niemand verloren gehen...

Aus praktischen Gründen trennt sich dann aber selbst die 5. Klasse der kleinen zentral und bringt nicht alle erst Mal zur Schule um sich dann dort zu trennen...
Beim Sportfest treffen sie sich ab der weiterführenden Schule auch direkt am Stadion und trennen sich  da ....das sind von der schule der kleinen zu fuss  5km... Das wäre ja Unfug sich an der Schule zu treffen. Da ist regulärer Treffpunkt am Stadion und fertig. Wie die Kinder hin und wegkommen ist egal .... Und ich denke in dem Umkreis ist das zumutbar und sinnvoll. Auch wenn meine Kinder diese Strecke/ Ecke nicht kennen und die kleine vermutlich erst Mal jammert, weil sie nicht weiss, wie sie das findet...

.. Da hat man als Eltern nicht Mal eine Wahl zu unterschreiben ... Es gibt die Info , die muss unterschrieben werden und fertig. Allerdings kenne ich das selbst aus meiner Schulzeit noch... 30 Jahre wird das also schon so mind gemacht. Man hat dann ja die Option das Kind zu fahren, Fahrgemeinschaften zu bilden oder oder...
Aber das ging sogar schon zur Grundschulzeit... natürlich im kleineren Rahmen hier im Ort... Nach dem Sportfest dürfen die Kinder, mit Erlaubnis der Eltern, direkt vom Sportplatz aus nach Hause... Der ist allerdings nur einen knappen km von der Schule weg und wir wohnen dörflich... Dafür ist er etwas ausserhalb...ich hab meine Kinder schon da immer vom Sportplatz aus heim gehen lassen. Ist ja Unsinn , wenn sie erst 1 km zur schule zurück gehen und von da aus dann heim...wenn es vom Sportplatz heim vielleicht 800m sind

Ich denke Mann muss es nicht übertreiben und die Kinder mit 11 in einer fremden Stadt aussetzen ,aber altersgemäß finde ich hat Chipsgirls Schule Recht und es ist durchaus zumutbar in der 7 Klasse zu einem gut erreichbaren Ziel alleine zu kommen. Wann will man sonst damit langsam anfangen?

Würde ich hier nicht unterschreiben, dass das Kind nicht wieder zur Schule muss am Wandertag, wäre es vermutlich das einzige Kind wegen dem der Lehrer extra zurück muss ;D



lotte81

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Antw:Wandertag 7.Klasse mit "offenem" Ende
« Antwort #24 am: 09. Mai 2019, 09:10:31 »
Xxx



 

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