Autor Thema: Zähneputzen, ein riesen Drama...  (Gelesen 2737 mal)

Maluga

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Zähneputzen, ein riesen Drama...
« am: 19. November 2011, 20:32:27 »
Huhu,

unser Luca hat jetzt 6 Zähne und seitdem der 1. Zahn voll da ist, putzen wir auch. Allerdings fand er das noch nie toll, hat es sich aber immer mehr oder weniger gefallen lassen. Jetzt hat er unten 4 Zähne und oben sind die beiden fast komplett durch. Und seit diese Zähne dort oben da sind, will er sich die Zähne nicht mehr putzen lassen. Es ist jeden Abend ein riiiiiiesen Drama. Geschrei, Geheule.... ich weiss nicht mehr was ich tun soll, denn putzen muss ich ihm die Zähne ja. Er bekommt auch immer eine eigene Zahnbürste in die Hand, darf auch bei mir mal "putzen". Trotzdem klappt es nicht. Habt ihr einen Tip???

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #1 am: 19. November 2011, 21:34:53 »
Ich würde das erste kleine Geschrei dazu benutzen, es mal schnell über die Bühne zu bringen. Am Besten ohne viel Drumrum. Erklären was passiert, aber nicht zu viele Worte. Und möglichst die Stimmung vorher und nachher durch den Akt nicht versauen lassen, sonst kriegt das so ein komisches Gewicht - nicht so viel Wind drum machen, auch nicht überschwänglich loben.

Hörspiele rund ums Zähneputzen - dafür ist es noch zu früh, oder? Die Geschichte von Dingsbums und Bactus (wie hiessen die auch wieder) wahrscheinlich auch.

Versuche keine Angst vor dem Zahnputzmoment zu haben, das überträgt sich auf's Kind  :P Du bist die Grosse, du ziehst es durch. Sanft aber bestimmt.

edit zu sanft aber bestimmt: Ich hab mal meinem Stiefpapa über die Schulter geschaut. Er ist Zahnarzt für Kinder. Der macht und hält sanft (Technik) auch mal gegen Kleinkindes anfänglichen Widerstand den Mund auf und hat dabei so eine tolle Ausstrahlung von Wärme und Kompetenz. Mein Kind war Wachs in seinen abendlichen Zahnputz-Händen. Es ist diese Ausstrahlung von "Ich weiss was ich mache und warum" - toll.
« Letzte Änderung: 19. November 2011, 21:44:19 von Vee »


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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #2 am: 19. November 2011, 22:06:54 »
Im Moment kriegt er nach dem Schlafi anziehen seine zahnbürste in die Hand und ich die andere. Dann brüllt er schon los. Ich putz dann zügig und versuche ihn zu beruhigen. Danach nehm ich ihn auf den Arm und "tröste" ihn und alles ist wieder gut. Allerdings wehrt er sich beim Putzen so arg, dass ich ihm echt die Hände zur Seite halten muss. Und ich hab Angst, dass er dadurch wirklich Angst vor dem Putzen bekommt.  :-\


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satti

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #3 am: 19. November 2011, 22:13:11 »
bei anna war eher die putzdauer thema für stress..SIE dachte nach 2 min wäre fertig  :P

wir haben ganz früh die elektrische oral b oder so gekauft wo musik macht....darauf hat sie sich gefreut,war leise da die musik kurz und leise ist

und selbst wenn sie mal net gut drauf war- 2min elektrisch ist immer noch besser als hektisch dem kind im mund rum zu fummeln und evt noch weh tun  :-[
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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #4 am: 19. November 2011, 22:27:10 »
Ich singe während wir putzen.  S:D

Wir hatten hier auch zeitweise Theater...seit ich singe darf ich putzen solange ich singe. Tja manchmal dichte ich Strophen dazu oder wiederhole das Ganze eben 3 Mal.  ;D

Ich hab das Lied "Hände waschen, Hände waschen muss ein jedes Kind" umgedichtet in "Zähne putzen, Zähne putzen muss ein jedes Kind....usw".

Sehr originell....mehr war einfach nicht drin.  s-:)

LG, KAthrin



satti

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #5 am: 19. November 2011, 22:31:36 »
@lila
wenn´s hilft,,,aber darf ich mla zugucken/hören  S:D


@maluga
ich würde übrigens danach nicht rösten-so wird er ja darin bstärkt das da grad was gaaaaaaanz schlimmes und fieses lief  ;)
einfach: so jetzt sind wir fertig und gehen ins bett....
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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #6 am: 19. November 2011, 22:41:25 »
@Maluga:
Mein Stiefpapa putzt immer so sehr körpernah von hinten/oberhalb, wie ein Zahnarzt eben, da kommen irgendwie die Arme der Kleinen garnicht ins Spiel, echt ne Frage der Technik - hmm, muss ich mir nochmal anschauen. Erinnert mich ein bisschen an das Einwickeln bei unruhigen Babys... Tja, ich hab leider keine Abbildung.

Klar will man seinem Kind nicht regelmässig die Arme derart festhalten, verstehe ich.

/elektrisch putzen mit Musik: "nur 1 Musik lang", abends "3 Musiken" - inzwischen fester Bestandteil unserer Rituale... Seit der elektrischen wurde es bei uns auch gut, aber lange Zeit war das Motorgeräusch zu beängstigend.


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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #7 am: 19. November 2011, 22:59:37 »
@Satti: Auf gar keinen Fall!  S:D ;D



zuz

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #8 am: 21. November 2011, 00:35:00 »
@satti: Ich hatte es so verstanden, dass der Kleine weint. Da würde ich schon trösten. Also nicht bedauern, sondern einfach in den Arm nehmen und ablenken. Was sonst? Ein weinendes Kind kommentarlos ins Bett stecken ?  ???

Ich denke, dass er grad so extrem auf Abwehr ist, könnte an den Zähnen liegen. Da tut den Kleinen oft das Zahnfleisch weh und sie wollen nicht mehr putzen.
Evtl. nur mit Fingerling putzen?
Mit Gewalt würde ich da gar nichts machen, das macht es nur schlimmer und zu einem Dauerbrenner  :-\ (Evtl. kann man ja mal Vees Stiefpapa ausleihen?  ;)).
Bei uns waren diese Phasen meist schnell wieder vorbei, wenn die Zähnchen richtig durch waren. Bis dahin wurde eben auch mal ein paar Tage nur oberflächlich geputzt. Geschadet h ;)t es nicht.

jaceny

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #9 am: 21. November 2011, 09:39:23 »
Hi

Du sagst, dein Kind seine zwei oberen Zähne sind "fast" durch.
Schon daran gedacht, dass es ihm im Moment weh tut, weil das Zahnfleisch schmerzt ?

Kilian bekommt im Moment seinen letzten Milchzahn, dann ist fertig.
Er putzt eigentlich sehr gerne, erst ich dann darf er!
Ich singe nicht - ich mach mich da auch nicht zum Affen.

Zähne putzen ist  Zähne putzen, ob er will oder nicht : Wichtig!

Als der Zahn nun durchbrach (Backenzahn hinten) machte er Theater.
Naja ich hab mich hinter ihm gestellt und ihm trotz Protest die Zähne geputzt!
Hat er zugebissen, hab ich halt Vorne geputzt bis er wieder losgebrüllt hat ;)


Wir haben eine stink normale Kinderzahnbürste! Und nun nach fast 4 Tagen Putz-Protest war es heute Morgen wieder ganz normal wie immer :-)
Kili darf sich auch auf was draufstellen um in sein Spiegel zu schauen, wenn ich putze und wenn er putzt, das gefällt ihm und er sieht genau was da passiert :-)


Achja verhätscheln/vertätscheln/singen und zum Affen machen (Also den Clown als Ablenkung spielen) kann auch total nach hinten los gehen!
Denke, es kommt immer auf's Kind darauf an!
Kili hat schon von Beginn des Lebens viel mitgemacht und da war es auch so : DAS und nichts anderes.
Er kommt mit sowas besser klar, wie wenn ich den Clown miem oder sowas.
Nach dem Zähneputzen lob ich ihn (wenn er auch Gebrüllt hat et) das es toll war das wir geputzt haben das der Kariesmann nicht vorbei kommt.

fauchu

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #10 am: 21. November 2011, 09:51:56 »
Hallo!

... ich könnt mir auch vorstellen, das es vielleicht weh tut? vielleicht ist der Fingerling wirklich erstmal ne gute Idee - wenn das Zahnfleisch nicht mehr gereizt ist, macht richtig putzen mehr Sinn, oder?

Wir hatten in dem Alter einen Trick - ich hab ihm erzählt, dass ich mal gucken muß, ob noch Essen an den Zähnen ist... und hab dann alles aufgezählt, was er so gegessen hat. " Ah, da hinten ist noch ein Stück Möhre - (putzen) weg ist sie!

... ein bißchen wie Schatzsuche im Mund - er war immer sehr gespannt und fands lustig!

es hat auch schon bei anderen Kindern funktioniert ;)

Ich bin eher der Ansicht, dass es bei Sachen die sein müssen, auch lustige/nette Rituale erlaubt sind - damit die Kinder gar nicht erst so eine Abwehrhaltung entwickeln!

LG fauchu


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satti

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #11 am: 21. November 2011, 14:42:22 »
@weinen /trösten
natürlich nicht weinend ins bett stecken aber ich meinte damit das ich eben nicht so trösten würde alá: du armer schatz hats du zähne putzen müssen,das tut mir ja soooooo leid  ;)
ich würd halt eher sagen : so geschafft ,jetzt ist wieder gut und du musst nicht weinen  ;)
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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #12 am: 21. November 2011, 18:42:07 »
@satti: Ich hatte es so verstanden, dass der Kleine weint. Da würde ich schon trösten. Also nicht bedauern, sondern einfach in den Arm nehmen und ablenken. Was sonst? Ein weinendes Kind kommentarlos ins Bett stecken ?  ???

Ich denke, dass er grad so extrem auf Abwehr ist, könnte an den Zähnen liegen. Da tut den Kleinen oft das Zahnfleisch weh und sie wollen nicht mehr putzen.
Evtl. nur mit Fingerling putzen?
Mit Gewalt würde ich da gar nichts machen, das macht es nur schlimmer und zu einem Dauerbrenner  :-\ (Evtl. kann man ja mal Vees Stiefpapa ausleihen?  ;)).
Bei uns waren diese Phasen meist schnell wieder vorbei, wenn die Zähnchen richtig durch waren. Bis dahin wurde eben auch mal ein paar Tage nur oberflächlich geputzt. Geschadet h ;)t es nicht.

Schön, wenn zuz vorher schon geschrieben hat, dann spar ich mir viel Text und sag schon mal "unterschreib"  :)

Wir hatten auch immer wieder Phasen, da mag der Moritz nicht Zähne putzen. Das gleiche hatten wir auch mit Windel anziehen, umziehen,... Egal was mir war und ist es immer wichtig, ihn damit nicht zu quälen. Zähne putzen muss sein, das ist klar, aber was hast Du gewonnen, wenn Du ihm das Zähne putzen auf Dauer vermiest? Wenn er schon schreit, wenn er die Zähnbürste auftaucht, dann würde ich ganz gezielt den Druck rausnehmen. Umsteigen auf Fingerling o.ä. , dass er einfach die negative Grundeinstellung wieder stressfrei ablegen kann  ;)
Wenn der Moritz gezahnt hat, hab ich die Zähne rund um das gereizte Zahnfleisch meistens gar nicht geputzt, weil's ihm einfach weh getan hat.
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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #13 am: 21. November 2011, 20:40:41 »
Also nur mal nebenbei, oben, wo die Zähne noch nicht ganz da sind, putze ich auch noch nicht. Aber unten die 4, die sind schon länger total da.
Erklären dass ich mal schauen muss, ob noch die Möhre im Mund ist etc. ist bei ihm noch nicht drin.
Naja, ich werd´s dann mal mit dem Fingerling versuchen...


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« Antwort #14 am: 22. November 2011, 10:02:42 »
@Satti: Klar nicht bedauern, dass er Zähne putzen musste.
Allerdings würde ich nie sagen: Du musst nicht mehr weinen. Das weiß ich ja schließlich nicht, bzw. offenbar muss er/sie ja noch weinen. Und das dürfen meine Kidner auch ohne schlechtes Gewissen bzw. ohne dass ich ihnen das ausrede.
Im Zahnputzfall würde ich gar nichts groß kommentieren, einfach in den Arm nehmen, kuscheln, wenn es geht ablenken (z.B. Buch anschauen). In anderen Fällen (ok, das wird jetzt OT), z.B. wenn sich das Kind weh getan hat, sage ich eifnach: Wird gleich wieder besser.

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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #15 am: 22. November 2011, 10:10:38 »
Meine Tochter ist ja ein paar Monate älter, aber sie liebt das Lied "wenn du glücklich bist..." und macht da immer toll mit.

Gestern hab ich das einfach mal aufs Zähneputzen "umgedichtet", sowas wie "wenn wir zähne putzen, machen wir AAAAAAA". Und siehe da, das hat sie auch gemacht. Und es ging mal halbwegs ohne verweigern.


Als mein Sohn so knapp über einem Jahr war, gab es auch nur Theater. Da habe wir einfach mal ein paar Tage pausiert mit dem Zähneputzen (damals gabs für ihn aber noch keinen Saft, keine Süßigkeiten und er hat eh meist nur gestillt, daher war das für uns vertretbar). Danach ging es etwas besser. Und er liebte eine Zeitlang die elektrische Zahnbürste, bis sie ihm zu laut war :/
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« Antwort #16 am: 22. November 2011, 13:00:34 »
pausieren mit dem zähneputzen weil er theater macht?
naja: 1:0 fürs kind  S:D

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« Antwort #17 am: 22. November 2011, 18:41:31 »
pausieren mit dem zähneputzen weil er theater macht?
naja: 1:0 fürs kind  S:D
Aber auch nur, wenn Du der Meinung bist, das Kind ist hinterhältig, intregant und weint schlicht aus Sturköpfigkeit.
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« Antwort #18 am: 22. November 2011, 20:24:40 »
pausieren mit dem zähneputzen weil er theater macht?
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Wie sagt Jesper Juul so schön? Lieber ein Loch im Zahn als in der Seele.
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« Antwort #19 am: 23. November 2011, 10:10:08 »
pausieren mit dem zähneputzen weil er theater macht?
naja: 1:0 fürs kind  S:D
Aber auch nur, wenn Du der Meinung bist, das Kind ist hinterhältig, intregant und weint schlicht aus Sturköpfigkeit.

Das stimmt. Ich glaube auch nicht, dass so kleine Kinder sich schon merken, dass sie ihren Willen bekommen, wenn sie Theater machen. Es wird ja noch nicht bewusst eingesetzt, sondern er/sie hat grad ein echtes Problem damit, sich im Mund rumfummeln zu lassen. Was soll er/sie dann machen außer weinen? Argumentieren geht ja noch nicht. Wenn man dann nicht putzt, würde ich dem Kind eher folgenden Gedankengang unterstellen: Puh, Mama hat verstanden, was ich will, ein Glück! Sie hilft mir! Ich kann mich auf sie verlassen. Also eher ein 1:0 für die Beziehung zum Kind ;)
Dennoch wäre es für mich keine Option, ein paar Tage nicht zu putzen. Mein Kompromiss war dann eher, dass eben mal nur er/sie "putzt" (rumkaut), und ich nicht. Und wir haben keine Löcher in den Zähnen ;)

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« Antwort #20 am: 23. November 2011, 22:57:34 »
ihr denkt das ein kind mit einem jahr es nicht versteht das es dann wenn es weint drum rum kommt?
okay...
und dann geh ich noch weiter und sag das die kinder es dann auch bei anderen dingen versuchen  S:D

JAAAAAA es KANN sein das es wärend dem zahnen unagenehm ist aber zahnweh ist schlimmer und wie wollt ihr wissen ob es ne "macke" oder ernst ist?

naja,ich hab immer geputzt,meine kinder haben gute zähne ,sind net soooo mißraten und wie bishe rabsehbar auch keinen an der klatsche
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Antw:Zähneputzen, ein riesen Drama...
« Antwort #21 am: 23. November 2011, 23:47:36 »
Ein einjähriges Kind hat noch nicht mal eine Vorstellung davon, dass es ein "Ich" ist. Es erkennt sich noch nicht im Spiegel, bzw. das fängt erst ganz langsam an. Und Du meinst, es sagt sich: Hey, ich hab heut keinen Bock of Zähne putzen, also mach ich mal ordentlich Theater... ok cool, Mama hat nicht geputzt, das mach ich jetzt mal immer schön so weiter  ???
Ich denke, es ist andersrum: Es hat was-auch-immer-für-ein-Problem, sagen wir, das Zahnfleisch tut weh. Es weiß oder merkt, dass die Zahnbürste weh tut und tut das, was schon immer geholfen hat: Es weint. Bisher kam da immer Mama und hat irgendwie gezaubert und dann war alles wieder gut. Und jetzt?
Klar kann Mama das Kind jetzt enttäuschen und einfach putzen. Klar wird das Kind davon nicht psychisch krank werden. Es lernt aber, dass es nicht immer Hilfe gibt, wenn man sie aktiv sucht.
Deshalb finde ich es besser, einen Kompromiss zu suchen, der ihm die Enttäuschung erspart und dennoch die Zähne schont.

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« Antwort #22 am: 24. November 2011, 00:04:59 »
okay,--jedem das seine ...ich denke das es wenige bindungen gibt die so eng sind wie bei anna und mir,wer uns kennt kann das evt bestätigen,ich war immer ehrlich und konsequent zu ihr und sie weiß das sie sich zu 1000 auf mich verlassen kann was unter anderem der zahnarzt und der hausarzt schon gelobt haben weil anna sich ohne betäubung etc alles gefallen läßt wenn ich dabei bin und ihr das erklär....

aber das war jetzt sicher oton...
sorry  :-[
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« Antwort #23 am: 24. November 2011, 00:18:49 »
Satti, ich wollte auch nie annähernd behaupten, Du hättest keine gute Bindung zu Deiner Tochter! Sorry, falls das so rübergekommen sein sollte.

 

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