Autor Thema: Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären  (Gelesen 4616 mal)

Wechselflügler

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Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« am: 21. November 2012, 20:03:15 »
Vielleicht hat ja jemand einen Tip für uns:

Wir haben zwei Hunde (12 und 13 Jahre alt), Beide sind gesundheitlich nicht mehr wirklich fit. Es ist wohl relativ absehbar, dass sie sterben werden...

Unser Sohn ist 2 3/4 Jahre alt und hängt sehr an ihnen.

Wenn es soweit ist, wie erkläre ich ihm am besten, was passiert ist?

Ich möchte weder sagen "sie waren alt", noch "sie waren krank". Da habe ich Bedenken, dass er dann denkt, Oma und Opa sind ja auch alt und dann für immer weg oder wenn jemand von uns mal krank ist, denke ich, auch da hat er Angst, dass wir dann weg sind.
Er kann ja nicht unterscheiden, WIE krank jemand ist... :-\

 

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Bettina

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #1 am: 21. November 2012, 20:06:52 »
Aber sie sind doch alt und krank. Und ja auch Oma und Opa sind alt und werden vielleicht mal krank sein und ja auch sie werden sterben wie wir alle. Und genau so würde ich das sagen, bzw. hab ich es auch schon gesagt. Es ist im Grunde die beste Möglichkeit, ihn auf das Sterben von Oma und Opa quasi vorzubereiten. Ich finde das nicht schlimm. Der Tod gehört dazu zum Leben  :)
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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #2 am: 21. November 2012, 20:16:18 »
Du hast vollkommen Recht, Bettina.

Ich habe dennoch Bedenken, dass Jonas dann ständig Panik hat, dass Oma und Opa, bzw.wir bald auch nicht mehr da sind.
Er kann sich in sowas total reinsteigern, spricht von nichts anderem mehr.

Letztes Jahr hat sich ein Mädchen im Kindergarten die Lippe aufgeschlagen und heftig geblutet. Jonas hatte über WOCHEN kein anderes Thema...
 

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #3 am: 21. November 2012, 20:19:18 »
Ich finde es nicht schlimm zu sagen das jemand krank ist, oder alt. Es ist doch auch so :) Kinder gehen mit dem Thema Tod ganz anders um wie wir Erwachsenen.

Unserem haben wir erklärt, dass es eben Menschen und Tiere gibt die sehr krank sind und deshalb sterben, oder aber weil sie schon so alt sind.

Vor kurzem mussten wir auch ein Tier einschläfern lassen. Ein paar Tage vorher war er sehr traurig und hat geweint (wollte auch zwei Tage wieder bei uns schlafen), aber als es so weit war ist er gut mit dem Thema umgegangen. Wir haben dann gemeinsam einen schönen Platz gesucht wo wir sie begraben haben.
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #4 am: 21. November 2012, 20:30:06 »
Ich bin da vielleicht komisch, aber ich finde das gut  :-\. Also ich finde das gut, dass er sich da so mit beschäftigt und das auch artikuliert. Besonders in dem Alter schon. Das ist die Gelegenheit und ihr könnt ihn ja schon drauf vorbereiten. Kinder haben doch auch ein Gespür dafür. Als wir unseren Kater haben einschläfern lassen müssen, hat Quinn z.B. fast keine Reaktion gezeigt. Gefragt wo er ist und gut war es. Krank, eingeschläfert, kommt nicht wieder, das sind ja erstmal für die Kinder Begriffe. Vor allem nie mehr. Das ist für ein so kleines Kind nicht wirklich erfassbar. Ist es ja für viele Erwachsene nicht. Es wird natürlich immer wieder Thema sein, wo der Hund ist, wo er hingeht, was er macht, wann er wieder kommt, dass er nicht mehr wieder kommt und was das heißt. Und mit dem älter werden, wachsen sie in diesen Zeitraum "nie mehr" hinein. Quinn hat dann nach drei Jahren von dem Kater gesprochen und dass der doch gestorben ist und was mit dem passiert ist, als für ihn selbst eine OP anstand. Das war irgendwie gruselig, aber zeigt mir doch, wie nachhaltig das in den Kindern bleibt und wie wichtig drüber reden ist, nichts beschönigen, nichts verheimlichen. Dadurch dass ihr drüber redet, du drüber redest und die Dinge beim Namen nennst, dadurch gibst du ihm Raum und Möglichkeit, dass er mit euch drüber redet, statt es in sich hinein zu fressen, es mit sich selbst auszumachen.
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lillifee

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #5 am: 21. November 2012, 20:36:31 »
hallo,

da das thema bei uns sehr präsent ist:

vorweg es tut mir leid s-druecken

wir gehen total offen damit um unserer tochter gegenüber, weil alles andere heiße ich selbst für nicht gut.
also als unser kaninchen starb für etwas über einem jahr, haben wir ihr gesagt, der knuppi war eben sehr alt und krank, ist in dem hasenhimmel usw.
bei ihrem opa nun auch, (natürlich nicht das er im hasenhimmel ist)...gleichzeitig auch erklärt dass sie immer im herzen sind und sie jederzeit mit ihnen sprechen kann.
vivis antwort zum tot ihres opas: "er hat nun frische luft im himmel" :'(
kinder sind da völlig uneingenommen...und ich liebe meine maus für ihre unbeschwerte art damit umzugehen sowie ihrer kindlichen naivität :-*
Eine Mutter hält die Hände ihrer Kinder für eine Weile, die Herzen jedoch für immer!

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #6 am: 21. November 2012, 20:41:03 »
Bea -  Mein aufrichtiges Beileid... s-druecken

         Danke! :-*
         Weißt Du, auch wenn es jetzt hart klingt: Die Beiden hatten ein wunder-
         schönes Leben, ihnen ging es immer gut.
         So traurig es ist: Ihre Zeit ist gekommen... In absehbarer Zeit wird es für
         beide das Beste sein, wenn sie einschlafen dürfen und keine Schmerzen/Ge-
         brechen mehr haben.(Keine Sorge, sie sind in tierärztlicher Behandlung,
         bekommen Medikamente, leiden also nicht unnötig!)


Ich finde es auch gut, dass er darüber sprechen kann und will, was ihn beschäftigt - positives genauso wie negatives/trauriges.

Meine Sorge ist einfach, dass er eben nicht verstehen KANN in dem Alter, was passiert ist und es ihn dann extrem beschäftigt.

Ich möchte aber auch nicht irgendeinen Blödsinn erzählen.

Hm, ich seh' schon, es wird wohl wirklich das Beste sein, schlicht und einfach zu sagen, was los ist.
« Letzte Änderung: 21. November 2012, 20:48:49 von Nala »
 

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #7 am: 21. November 2012, 20:45:34 »
Warum muss er es verstehen, so wie du es verstehst? Lass es ihn so verstehen, wie er es versteht. Das ist genauso wie Märchen erzählen oder vorlesen. Die Kinder machen sich ihre eigenen Bilder. Die Psyche ist ein sonderbar geniales Ding. Sie macht das so, wie die Kinder es verstehen und vor allem auch gerade ertragen können.

Was ist für dich denn Blödsinn? Der Hasenhimmel? Gott? ..... Vielleicht ist es das aber für dein Kind nicht. Wenn er das so sagt oder so sehen will, dann ist das gut. Und wenn es sich irgendwann für ihn relativiert, dann ist er älter und hat sein Bild für sich selbst geändert. Aber es wird für sein Alter jetzt gut sein. Also selbst, wenn ihr sachlich drüber redet ohne Himmel und Regenbogenbrücke oder so. Es ist völlig in Ordnung zu sagen, wenn man als Erwachsener etwas nicht weiß. Wenn er fragt "Wo geht er hin?" hilft oft die Gegenfrage "Was denkst du denn? Ich weiß es nicht. Lass mal überlegen." .... Kinder sind da sehr kreativ und haben wie schon gesagt ein gutes Gespür .... vor allem für sich selbst.
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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #8 am: 21. November 2012, 20:52:59 »
Nein! Weder der Hasenhimmel noch Gott sind Blödsinn!!! :o

Blödsinn finde ich z.B. sowas wie, das Tier/der Mensch macht gaaanz lange Urlaub oder ist bei einem Arzt gaaanz weit weg (alles schon gehört!).

Er muss es keineswegs so verstehen, wie ich das tue - im Gegenteil: Ich möchte ihm einfach helfen, einen Weg zu finden wie ER es eben verstehen kann.

« Letzte Änderung: 21. November 2012, 20:55:09 von Nala »
 

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #9 am: 21. November 2012, 20:54:17 »
Ja, das ist wirklich Blödsinn und finde ich ganz furchtbar, denn das ruft nun wirklich ganz ekelhafte Ängste unter Umständen hervor oder das Kind wartet ewig und drei Tag auf Rückkehr  :-X
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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #10 am: 21. November 2012, 20:56:07 »
Eben, das finde ich auch! :-X
 

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #11 am: 21. November 2012, 21:04:10 »
nala dankeschön. :-*

da wir lebenden überhaupt gar nicht wissen können, wo es nach dem tod "hingeht" würde ich niemanden sagen, was er für richtig oder falsch hält, auch für mich selbst ist eben das beispiel hasenhimmel kein blödsinn
für uns ist es beispielsweise der himmel, ein beruhigendes gefühl auf wolken dahin zu treiben, erlöst von all den dingen die wir durchlebt haben etc. das kann für euch ja etwas ganz anderes sein :-*
tod ist ja keine strafe...
vielleicht bin auch zu gefangen derzeit in dieser thematk und etwas sensibel und wünsche dir einen weg es deinem lieben schonend beibringen zu können...kinder spüren oftmals auch schon viel früher was los ist

alles gute
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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #12 am: 21. November 2012, 22:12:16 »
oh, wie traurig  :-[ s-druecken s-druecken

also unser Hund ist ja bald auch ein jahr schon tot (wie du vielleicht noch weißt, er war nicht alt und krank, er kam durch einen sehr tragischen Unfall ums Leben  :-[ )

vor einem Jahr hab ich dem Zwerg ja nur gesagt, dass sie gestorben sei, nicht mehr wieder kommen und nun auf einem Stern lebe  :-\ er machte daraus dann den Abendstern, den er abends als erstes sieht...
anfangs winkte er ihr jeden abend, mittlerweile kaum noch und sagt ihr gute nacht...

dafür kommen nun ab und an die Fragen, warum sie tot ist... Jetzt erzählte ich ihm dann auch das wie... also dass sie von einem Zug erfasst wurde  :-\  wenn er fragt, erzähle ich...

so würde ich das bei euch auch handhaben... sagen, wie es ist und dann abwarten und dann die Fragen beantworten... :-\

unser Zwerg erzählt es übrigens immer anderen... also z.B. anderen kindern... z.B. dass wir nun einen neuen hund haben, weil der alte gestorben ist usw.

sei einfach ehrlich... alles andere ergibt sich... :-* :-*


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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #13 am: 21. November 2012, 22:14:29 »
und bea mein aufrichtiges Beileid!!  s-druecken s-druecken


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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #14 am: 21. November 2012, 22:24:25 »
oh Nala, das tut mir echt total leid!!!

Also als der Pflegehund der Oma gestorben ist, da haben wir gesagt das der Hund sehr krank war und er deshabl gestorben ist.
Meine Schwiemu glaubt an Wiedergeburt und hat ihm das erzählt.
Jetzt hat er dauernd gefragt wann der Hund denn dann wiederkommt. Und ich musste das Kind desillusionieren, dass der Hund eben nicht als Pferd um die Ecke kommt.

Allerdings ist er jetzt eben schon 5...

Ich würde auch das wichtige sagen, den Rest fragen lassen.
Gut fahre ich beim Grossen immer mit ¨was glaubst Du denn?¨Antworten auf seine Fragen.....



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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #15 am: 22. November 2012, 08:15:58 »
Also mit Tieren kann ich leider nicht weiter helfen...
Aber als meine Oma im März verstarb (er hatte ein sehr enges Verhältnis) merkte er eigentl. gleich, dass etwas nicht stimmt  :( Ich erklärte ihm jetzt, dass die Uroma jetzt ein Engel sei und jetzt bei Gott ist. Er erzählte in der Zeit sehr oft von ihr. Wir gingen ans Grab und er legte einen gesammelten Stein darauf. Irgendwann (er bekam einen Luftballon geschenkt) nahm er mich an der Hand und wir gingen auf den Balkon. Er ließ den Ballon in den HImmel steigen und meinte damit die Uroma etwas zu spielen hätte  :'(

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Antw:Wie den Tod eines geliebten Tieres erklären
« Antwort #16 am: 22. November 2012, 11:02:43 »
Ich bin ganz ehrlich und muss sagen, dass ich glaube, dass wir unseren Kindern nichts gutes tun, wenn man da ein so sehr große Geschichte draus macht.

Kinder haben und wollen ihre eigenen Erklärungen und haben eine ganz eigene Art mit dem Tod umzugehen. meist nehmen sie den Tod leichter, als wir und oft erst genau das intensive Beschäftigen belastet die Kinder.

das kann in Form von Büchern, ständigem Gespräch und Erklären darüber geschehen usw....

Liam hat dieses Jahr 2 Tode mitbekommen. den der Uroma und den eines Onkels und wir haben es wie Bettna gehandhabt.

ihr haben erklärt, dass sie gestorben sind, weil wie krank bzw alt waren. er weiß ganz klar, dass jeder sterben wird, wenn er alt ist. Auch ich, auch er, auch die Uroma, die eben schon alt ist. Und er fragt auch öfter mal danach. Trotzdem machen wir nicht zu viel Dran rum. er hat seine Erklärungen und versteht es auf seine weise.

den Tod versteht niemand. auch kein Erwachsener!  deswegen finde ich auch alle Erklärungen und alle zu intensiven Beschäftigungen damit unpassend und belastend.

Ich würde genau das erklären, was passiert: sie sterben, weil sie alt sind. wenn Oma und Opa dann ins Spiel kommt, wäre ich auch da ganz klar: ja, auch Oma und Opa werden Sterne. Aber eben nicht jetzt, sondern wenn es für sie zeit wird.

 

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