Autor Thema: Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(  (Gelesen 5073 mal)

BlankenHans

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Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« am: 18. Oktober 2011, 10:11:22 »
Hallo,

seit ca. 3-4 Wochen schläft unser Sohn (13 Monate) Nachts nicht mehr durch. Er fängt Nachts immer richtig an zu weinen und schreit laut. In seinem Bett lässt er sich dann auch nur noch mit Mühe und Not, wenn überhaupt, beruhigen. Wir sind dann damit angefangen Ihn zu uns ins Bett zu holen. Da hat er dann wenigstens einigermaßen weitergeschlafen und wir konnten zumindestens immer schnell trösten. Jetzt ist er aber fast jede Nacht bei uns, was wir eigentlich nicht wollen.

Kann es denn so eine lange Zahnungsphase geben? Weil er in dieser Zeit schon zwei neue Zähne bekommen hat. Jetzt ist er auch noch zudem erkältet und hustet sich dann Nachts auch noch wach! ;-(

Hat jemand eine Idee wie wir Ihn in seinem Bett beruhigen können, damit er Nachts nicht wach wird und weint und schreit? Auch mal durschlafen wäre mal wieder super! :-D

Das haben wir alle schon probiert:

- wir haben schon ein T-Shirt von uns mit in sein Bett gelegt (Geruch der Eltern)
- Abends mehr gefüttert
- Tür ein wenig aufgelassen damit Licht reinkommt

Hat aber alles nichts gebracht.

Wie gesagt, es ist erst seit ca. 3 - 4 Wochen nahezu jede Nacht so mit dem schreien und weinen. Vorher hat er eigentlich immer durchgeschlafen, man musste nur hin- und wieder mal den Schnulli nachgeben und dann war alles Gute.

Wer hat Ideen oder hilfreiche Tipps? Wäre wirklich super...

Danke

blondchen

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2011, 10:17:27 »
etwa um das erste lebensjahr jahr rum, machen kinder eine riesen entwicklung durch. die umwelt wird viel besser wahrgenommen. sie lernen in dieser zeit sehr viel und verarbeiten so etwas nachts.

da hilft nur Ruhe, gelassenheit und geduld.
vermittelt dem kleinen eure Nähe (es muss nicht in eurem bett sein) seit da, streichelt . aber nicht zuviel machen, nicht viel reden, kein grosses licht, u.s.w. denn das macht dann nur wach. vilelicht ein neues kucheltier? ein kleines nachtlicht?

es ist anstrengend ,geht aber auch wieder vorbei
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



Mama von Prinz06 und King89


DeryaErsoez

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #2 am: 18. Oktober 2011, 10:44:24 »
ich kenn das auch:(

mein Kleiner ist 2 Jahre alt. wer wacht gegen 4 Uhr nachts auf und will zu uns ins Bett.
Unser Bett ist aber nur 140 m breit.

ich hab das jetzt so geregelt, dass ich, wenn er aufwacht und schreit, rüber gehe ihn tröste und max. 2 min drinne bleibe. Danach gehe ich, egal wenn er noch weint. Er weiß, dass Mami da ist und nur nebenan bei Papa schläft.
Wenn 5 min. später immer noch weint, gehe ich wieder rein und tröste ihn noch einmal. Bleibe wieder nur max. 2 min bei ihm gehe wieder.
Das nächste Mal gehe ich nach 10 min. rein.

Mit der Zeit verlängere ich die Zeiten... Also sagen wir in der ersten Nacht bin ich nach 5 min. reingegangen, in vierten Nacht gehe ist dann nach 10 min. das erste mal rein.


bei meinem Sohn hat es geklappt. Seit dem weiß er, wenn Mami kommt ist alles gut. Aber ich darf nicht in Mama's und Papa's Bett.

ich hoffe es hilft dir iwie :)

LG
Derya

BlankenHans

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2011, 10:55:23 »
Also das Zahnen kann natürlich, zur Entwicklungsumstellung noch erschwerend hinzukommen... oder?

Im Moment nach fast 4 Wochen kann ich mir kaum vorstellen das es dann einfach so wieder aufhört, oder?

Wie lange hat diese Phase bei euch gedauert, Blondchen?

Danke

blondchen

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2011, 11:13:16 »
lange...  :-[
mein sohn war/ist ein schlechter schläfer, hat lange bei uns im zimmer/bett geschlafen und wurde nachts sehr viel wach.  seit knapp 1 jahr gehts besser. er ist allerdings jetzt über 5. wir haben mit etwa 1,5 jahren das kinderbett abgeschafft und er hat erst eine zeitlang, so zusagen testweise, auf einem luftbett geschlafen und dann bekam er eine liege. so konnten wir uns in sehr schlechten nächten daneben legen und etwas besser schlafen.

wie gesagt, viel geduld, jedes kind ist anders und manche brauchen eben viel nähe
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BlankenHans

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2011, 13:10:36 »
Oder einfach auch mal weinen lassen wie es DeryaErsoez schreibt?

Würde man gerne mal testen, will dem Kind dann aber auch helfen wenn es halt irgendwas hat?!?  ???

Vielleicht wird es ja bald besser...

Aber sonst gibt es keine Tipps? Außer das was ich schon selber genannt hatte?

mausebause

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #6 am: 18. Oktober 2011, 13:19:52 »
Also von "weinen lassen" halte ich persönlich nichts...ist aber nur meine Meinung!
Ich bin da auch vermutlich dann keine große Hilfe wenn ich dir schreibe, dass ich ihn einfach in euerm Bett schlafen lassen würde, wenn er das momentan zu brauchen scheint...er macht jetzt eine enorme Entwicklungsphase durch, er braucht vermutlich einfach mehr Nähe und Sicherheit, schreien lassen fänd ich da eher kontraproduktiv...

BlankenHans

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #7 am: 18. Oktober 2011, 14:01:59 »
Grundsätzlich hätten wir da ja nicht mal ein Problem mit ihn bei uns schlafen zu lassen, ABER: bei einem 1,40 m Ehebett ist es einfach viel zu eng und wir alle bekommen keine vernünftige Ruhe. Im Moment ist es eher so das einer im Elternbett (1,40 m!!!!) bleibt und der andere geht aufs Sofa.

Das kann aber doch keine dauerlösung sein, genauso wenig wie jetzt einfach ein größeres Bett zu kaufen, zumal wir es langfristig nicht wollen das er bei uns im Bett schläft und wenn es evtl. nur eine Phase ist...?!?

mausebause

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #8 am: 18. Oktober 2011, 14:07:18 »
Oh okay, das ist eng...naja, wenn snur ne Phase ist, wovon ich ausgehe, dann muss ich ehrlich sagen, würde ich sie versuchen auszuhalten - das wird auch wieder besser...wie gesagt, schreien lassen wäre da für mich keine Option - mein Mann und ich haben auch eine zeitlang getrennt geschlafen, weil er so unruhig schläft und die Große nicht wecken wollte..für uns beide war das okay so - mittlerweile schläft er wieder im Ehebett...

Pedi

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #9 am: 18. Oktober 2011, 18:03:42 »
Wir hatten Zahnungs und Entwicklungsphasen die sich über Monate gezogen haben! Was alternativ vielleicht hilft ist das Kinderbett an euer Bett zu stellen, so das er die Nähe hat. Weinen lassen haben wir nie gemacht, auch jetzt noch nicht!
Und auch jetzt haben wir Phasen wo unser oft bei uns schläft, Gründe gibt es immer für die Kinder.
Es sind aber in der Regel nur Phasen - die aber eben auch länger dauern können. Es ist einfach so.  :)
 




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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #10 am: 18. Oktober 2011, 19:20:57 »
Schließe mich Pedi an - unsere Tochter steckt auch gerade wieder in so einer Phase ;)
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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #11 am: 18. Oktober 2011, 20:28:55 »
@Derya: Woher soll so ein kleines Kind "wissen", dass Mama nur nebenan ist?  ??? Ein Kind spürt Mama, wissen tut es gar nichts.
Wenn Euer Bett zu klein für 3 ist, dann findet eine andere Lösung: Größeres Bett, Papa/Mama schläft woanders, Mama/Papa zieht direkt neben das Kinderbettchen. Die Zeit, wo die Kleinen bei den Eltern schlafen wollen (was ALLE Tierkinder tun und die meisten Naturvölker) ist sooo kurz, aufs Leben gerechnet. Warum wollt Ihr das den Kleinen denn unbedingt austreiben?

Petra

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Antw:Unser Sohn schläft nur noch in unserem Bett weiter... ;-(
« Antwort #12 am: 19. Oktober 2011, 10:04:01 »
Hallo,

jeder Mensch wacht bis zu 10 Mal in der Nacht auf - checkt seine Umgebung, passt noch alles - o.k. ich kann weiter schlafen. Bei einem gesunden Menschen geht das so schnell, dass Du am nächsten Morgen nicht mehr weißt, dass Du wach warst. Dieser Überlebenstrieb stammt noch aus der Zeit, als wir mit Keulen durch die Gegend gelaufen sind und uns vor Säbelzahntiegern retten mussten. Also ein Urinstinkt.

Diesen Urinstinkt hat natürlich auch Dein Kind... aber Dein Kind kann nicht ohne Dich leben. Du bist ja der, der das Überleben sichert. Sprich Dein Kind muss Dich rufen - was es mit weinen / schreien tut.

Lässt Du Dein Kind nun weinen erreichst Du maximal das Gegenteil, weil der Urinstinkt dann sagt... ohaaa... da müssen wir wach bleiben. Gefahr!! Mama ist nicht da.... vielleicht schläft Dein Kind auch irgendwann aus Erschöpfung wieder ein. Kann sein. Aber niemals weil es in Sicherheit und Geborgenheit einfach in Ruhe schläft.

Was ich damit sagen will, die meisten Kinder brauchen Nachts die Nähe der Eltern. Mal mehr - mal weniger. Mein Großer ist jetzt 4 Jahre alt und träumt gerade ganz wilde Sachen, hört immer Geräusche und kommt dann natürlich in Mamas Bett. Logisch.... er muss auch nicht in seinem Bett bleiben - allein, wenn er Angst hat. In der Regel schläft er bei mir sehr schnell wieder ein. Ich übrigens auch...

Da das mit dem Platz immer problematisch ist, weil die Kids einfach unglaublich viel Platz brauchen ist der Papa ausgezogen... auf eine Matratze.

Manchmal brauchen sie uns einfach - für ihre Sicherheit, für ein Gefühl der Geborgenheit. Kinder müssen Wurzeln schlagen damit sie gerade und aufrecht gehen können. Das können sie aber nur, wenn sie in Sicherheit, Geborgenheit und Liebe aufwachsen. Da kannst am Tag 1000fach Liebe geben, Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Wichtig ist es dann zu geben wenn sie es brauchen! Und leider brauchen sie es meistens Nachts....

Ach und noch was - verziehen tust Dein Kind damit nicht. Du erleichterst nur alles, denn dadurch lernt Dein Kind, o.k. ich schlaf allein und wenn ich was brauche ist Mama ja da und ich kann zu ihr gehen. Ich bin total sicher ....
Untersagst Du ihm das, lernt Dein Kind - oh Gott jetzt muss ich schlafen, wenn ich nachts aufwache und Angst habe kriege ich keine Hilfe....

Alternativ zum Mama - Bett geht natürlich auch eine Matratze vor dem Kinderbett, wo Du Dich hinlegst und wartest bis Deine Maus wieder eingeschlafen ist.

Liebe Grüße
Petra

P.S. Je weniger Du dagegen arbeitest, desto mehr Schlaf bekommt ihr alle...



mausebause

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« Antwort #13 am: 19. Oktober 2011, 11:58:14 »
Petra wow - das hast du toll formuliert und erklärt! :-*

blondchen

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« Antwort #14 am: 19. Oktober 2011, 12:00:37 »
 s-klatschen s-klatschen s-klatschen

paul ist über 5jahre alt, und noch immer bin ich sofort für ihn da, wenn er nachts ruft/träumt/weint................
Es geht nicht darum, wie schön ein Satz formuliert ist, sondern wie ehrlich er gemeint ist !



Mama von Prinz06 und King89

mausebause

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« Antwort #15 am: 19. Oktober 2011, 12:03:27 »
s-klatschen s-klatschen s-klatschen

paul ist über 5jahre alt, und noch immer bin ich sofort für ihn da, wenn er nachts ruft/träumt/weint................

So ist es bei mir auch - ich bin aber auch gebranntes Kind - ich hab als Kind viel schlecht geträumt, wie Helena jetzt - nur hat es nie jemanden interessiert - da kam keine Mama und hat getröstet, da kam allenfalls ein "Stell dich nicht so an" - wenn überhaupt - daher mache ich das gerade deshalb bei meinen Zwergen anders! :)

dane_80

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« Antwort #16 am: 19. Oktober 2011, 12:18:14 »
Mein Sohn wird auch demnächst 5, aber nachts braucht er mich noch sehr. Wenns dunkel ist und er müde und verängstigt brauch ich ihm nicht mit Logik und " ich bin ja nebenan" kommen, da muss Mama her!

Ich würde auch kucken dass es nachts so reibungslos wie möglich klappt. Entweder eine Matratze ins Kinderzimmer, tags zum hüpfen und kuscheln, nachts kann Mama oder Papa da schlafen und Nähe geben wenn nötig. Oder das Kinderbett oder eine Matratze neben das Elternbett. Entweder fürs Kind oder ein Elternteil.

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Sweety

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« Antwort #17 am: 19. Oktober 2011, 12:42:08 »
Ich schließ mich meinen Vorschreiberinnen an. Wenn Costa nachts über einen Traum heult, dann steh ich auf und geh gucken. Sehr häufig kann ich noch vor der Tür wieder kehrtmachen, weil er nicht nur aufhört zu heulen, sondern das Babyphon auch seine typischen Schlafgeräusche absondert. Dann muß ich da ja nicht mehr reinplatzen.
Aber wenn nicht, dann bin ich eben da und fertig. Er dürfte auch jederzeit zu uns kommen, aber er schläft ruhiger in seinem Zimmer und dann ist es eben gut so.

Bettbreite: Versteh ich ehrlich nicht. Unser Bett ist 1,60m breit, mein Mann und ich sind beide eher raumgreifende Schläfer und es paßt nicht nur unser Junior zwischen uns (wenn er denn doch mal bei uns schlummern mag), sondern da ist auch noch Platz für noch ein Kind und zwar ganz locker. Costa dreht sich beim Schlafen auch wie ein Kreisel, aber ein Problem ist das nicht im Mindesten.


Arielle

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« Antwort #18 am: 19. Oktober 2011, 13:26:13 »
schreien lassen wäre fies, find ich. aber ich kann gut verstehen, dass du möchtest, dass er in seinem bett weiterschläft. geh hin wann immer er anfängt zu schreien und versuche ihn so "unaufwending" wie möglich zu trösten. wenn es im seinem bett nicht klappt, nimm ihn auf den arm, wenn das nicht reicht schaukel ihn ein wenig oder du gehst ein paar schritte hin und her. mach alles so ruhig, geräuscharm (auch nicht viel sprechen) und dunkel wie es geht - aber in seinem zimmer. wenn er nicht mehr weint, legst du ihn und gehst raus. sag ihm das auch: "So, jetzt leg ich dich und geh raus und dann schlafen wir alle wieder." und so machst du es jedesmal wenn er weint.

Er ist 13 Monate alt. Er versteht sehr, sehr viel. Trau ihm das zumindest zu! wag dich doch einfach an einen versuch und setze dir drei nächte frist. wenn bis dahin so gar keine fortschritte erkennbar sind, brichst du eben ab. dann hast du auch nichts verloren. aber vielleicht klappt es ja.

gruß,
arielle

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« Antwort #19 am: 19. Oktober 2011, 13:49:20 »
Ich muss ehrlich sagen, ich würde ihn mit ins Bett nehmen. Unser Sohn schläft auch noch oft genug bei uns und ich genieße es  :) Es ist doch so schön morgens aufzuwachen und in einzufriedenes kleines Gesichtchen zu schauen!

Und mit der Bettbreite sehe ich es wie Sweety: Wir hatten bis vor kurzem auch nur 1,40 Meter und es hat wunderbar gepasst. Platz ist doch in der kleinsten Hütte  ;)


Unsere beiden Mäuse!


BlankenHans

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« Antwort #20 am: 20. Oktober 2011, 08:43:46 »
Hört sich alles gut an...

Da habe ich dann aber noch eine Frage dazu:

Wenn geschrieben wird das es nur eine Phase ist, weil er evtl. zahnt und eine Entwicklung durchmacht und Nachts Angst hat, schlecht träumt oder was auch immer. Dann haben wir absolut kein Problem mit ihn in unser Bett zu holen. Weil meistens lässt er sich erst in seinem Bett beruhigen, schläft wieder ein, merkt dann aber schnell nach kurzer Zeit (2-3 Minuten) das man doch wieder raus ist und fängt wieder an zu weinen und schreien. Dann wird er halt rübergholt und dann ist es derzeit für alle am einfachsten und das Beste! Von daher kein Problem!

ABER: :-)

Wir denken, wenn diese Phase dann doch irgendwann vorbei ist, dann hat er vielleicht nichts mehr und will einfach nur noch in unser Bett weil er es so kennt und sich daran gewöhnt hat. Genaus das wollen wir eben nicht. Was meint Ihr dazu oder wie sind evtl. sogar die Erfahrungen???

Danke

mausebause

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« Antwort #21 am: 20. Oktober 2011, 08:55:43 »
Huhu

Also ich denke nicht, dass dem so ist - klar, es kann durchaus sein, dass er sich bei euch so wohl fühlt, dass er das gern ein wenig länger genießen möchte, aber es kommt bei allen Kindern irgendwann der Zeitpunkt, wo sie das eben nicht mehr wollen...Unsere Große kommt auch noch jede Nacht rüber zu uns- sie ist viereinhalb - mich persönlich stört es nicht... - aber ich schätze, auch das wird bald vorbei sein! ;)

BlankenHans

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« Antwort #22 am: 20. Oktober 2011, 09:13:45 »
Wie ist es eigentlich damit, das wenn man die Kinder Abends in den Schlaf schaukelt oder auf den Arm nimmt die Kinder das Nachts beim aufwachen auch brauchen?

Soll heißen:
Wenn man Ihnen Abends in den Schlaf hilft (wie auch immer), dann brauchen Sie das Nachts in Ihren Aufwachphasen auch wieder. Also die Nähe oder die Hilfen zum einschlafen?

Ist da was dran?

Weil es gab eine Zeit wo unser Sohn super alleine Abends eingeschlafen ist. Es könnte schon hinkommen das er das Abends alleine nicht mehr gemacht bzw. wir Ihm durch streicheln oder auf den Arm nehmen geholfen haben seit er auch Nachts immer weint und schreit (also nicht alleine weiterschläft). Das könnte er dann Nachts auch brauchen oder?

Müsste man vielleicht schon Abends bei dem einschlafen ansetzen?

Was meint Ihr dazu?

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« Antwort #23 am: 20. Oktober 2011, 11:26:49 »
Mein Sohn wird bis heute in den Schlaf begleitet, wacht er auf schläft er meist einfach weiter. Außer eben er hat geträumt, hat Durst, ist aus dem Bett gefallen, das Kuscheltier ist weg, ihm ist kalt/warm oder irgendwas ist unheimlich oder das Bett ist nass. Dann ruft er. Das liest sich so als sei jede Nacht was, aber das sind nur einige Nächte pro Monat.

Ich glaube ja eher dass das was mit dem Nähebedürfnis zu tun hat. Wenn sie grad viel Mama/Papa brauchen ist das eben abends UND nachts so. Und je konsequenter sie merken: Wenn was ist sind meine Eltern da! , je besser können sie es dann irgenwann alleine.

Mit grad einem Jahr sind sie ja auch noch sehr klein, da finde ich es ganz normal dass nach den Eltern gerufen wird sobald sie wach sind. Wenn nicht , Glück.
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« Antwort #24 am: 20. Oktober 2011, 11:44:31 »
Ich stelle mir dann die Frage ob wir sein Bett vielleicht vorübergehend sogar in unser Schlafzimmer stellen sollten? Dann liegt er bei uns im Raum und hört uns evtl. schon atmen wenn er wach wird oder wir können es erstmal mit ruhigen Worten versuchen. Zumindestens sind wir direkt an der Quelle. Das wäre halt die Alternative dazu, als ihn jede Nacht rüber zu holen...

Sollte man das mal versuchen? Ist dann halt immer nur das Ding, das wir es nicht auf Dauer wollen... :-(

 

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