Autor Thema: Paukenerguss beidseitig  (Gelesen 1760 mal)

Sonnenblümchen

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Paukenerguss beidseitig
« am: 14. April 2015, 11:25:32 »
Hallo  s-winken

Ich wollte mal fragen, welches Kind schon mal ein Paukenerguss beidseitig hatte.

Wann wurde es diagnostiziert? Wie wurde behandelt? Wurde es besser?

Welche Probleme traten gleichzeitig auf?

Mein Sohn ist nun 3 Jahre und 3 Monate. Redet sehr undeutlich und schlecht. Selten kommen Sätze. Als wir nun *genervt* vom ewigen "WAAAAS?" gefrage waren, gingen wir mit einer Vermutung zum Kinderarzt und da hieß es dann Paukenerguss beidseitig.
Machen könne man da nichts, man soll nun 4 Wochen vergehen lassen.

Zwischendurch ist das Hören besser und dann wieder sehr schlecht. Ist das normal?
Letztens lag er auf der Couch nach dem Kita und hat ein wenig TV geschaut. Hält sich die Ohren und sagt "ich höre nichts!". Also haben wir lauter gemacht.

Zudem ist er sehr müde aktuell. Kann das auch daher kommen? Müde, knatschig - weil er uns nicht richtig versteht...

Wissen seit wann er das hat, tun wir nicht. Aber er konnte noch nie richtig gut reden und fing auch spät an.

Uns verstehen mit den Wörtern tut er,. also das Verständnis ist da, aber selbst sprechen ist schlecht.


Logopädie läuft nun in der Kita auch an, sie wissen auch alle vom Paukenerguss und seitdem können alle besser damit umgehen  :)


Bin gespannt, was andere mir sagen können darüber und wie es mit euren Kids danach weiter ging.
J1 *2005* & J2 *2008* & J3 *2012*

Leofinchen

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Antw:Paukenerguss beidseitig
« Antwort #1 am: 14. April 2015, 12:19:31 »
Wurde euch noch nicht zu einer OP geraten? Oder soll noch etwas länger gewartet werden ob die Paukenergüsse allein verschwinden?

Ich fürchte so lange er durch die Paukenergüsse "anders" hört wird all die Logopädie nichts bringen. Er versteht euch schon, aber die Worte klingen für ihn ganz anders, falsch - so anders wie es bei ihm ankommt spricht er es eben nach.

Hier wird in der Regel erst mit Logopädie begonnen wenn alles HNO mässig abgeklärt ist.

Wartet damit nicht zu lange - je länger er sich seine falsche Sprache angewöhnt hat, umso schwieriger wird es ihm das richtige Sprechen beizubringen.

Meine Tochter kämpft nun seit 2 Jahren mit diesem Thema. Sie wird im Juni 5. 
« Letzte Änderung: 14. April 2015, 12:25:33 von Leofinchen »



Sonnenblümchen

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Antw:Paukenerguss beidseitig
« Antwort #2 am: 14. April 2015, 12:43:22 »
Es wurde erst vor 2-3 Wochen diagnostiziert.
Natürlich hat uns der Arzt über eine OP aufgeklärt und zudem würden evtl die Polypen verkleinert werden,
da unser Sohn viel mit "offenen" Mund unterwegs ist und dies ein Zeichen für eine vergrößerung sei.

4 Wochen sollen wir ihm Zeit geben, ansonsten wird gehandelt.


Aber ist es normal, dass die Kinder mit Paukenerguss mal besser und dann wieder schlechter hören?
J1 *2005* & J2 *2008* & J3 *2012*

Sorrah

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Antw:Paukenerguss beidseitig
« Antwort #3 am: 14. April 2015, 12:57:50 »
Hallo,

bei uns liegt das in der Familie. Als Kinder wurden wir alle mehrfach operiert. Ich habe auch sehr lange sehr schlecht gesprochen. Einfach, weil ich so schlecht gehört habe. Schlecht hören ist anstrengend. Und unmotivierend fürs Reden. Weil eben immer Nachfragen kommen und man selbst das Gefühl hat, sich einfach nicht ausdrücken zu können, obwohl man es ja so ausspricht, wie man es hört. Also zum Beispiel „Sansann“ statt „Sandmann“ oder „Sadesanne“ statt „Badewanne“.

Auch mein Kleener hat schon Röhrchen bekommen. Das entlüftet die Ohren und somit kann alles wieder ordentlich gehört werden. Bei ihm war es stationär und langwierig, weil die Entzündung schon auf den Knochen übergegriffen hatte.  Normalerweise kann das ambulant gemacht werden.

Die Röhrchen an sich haben keine Probleme gemacht. Leider sind sie jetzt rausgefallen, haben aber lange gehalten. Mit ein bisschen Glück brauchen wir keine neuen mehr.

Wichtig ist dann eine gute Nachsorge. Bei mir sind die Röhrchen nämlich damals nicht rausgefallen und zugeeitert. Tsss…

Es kann gut sein, dass euer Kleiner das schon länger hat bzw immer wieder mal. In dem Alter ist das leider sehr üblich. Aber wenn ihr um die Schwachstelle wisst, lernt ihr damit gut umzugehen.

Wenn der Erguss weg ist und manchmal die Ohren trotzdem „zu“ sind, übt mal Druckausgleich mit ihm. Nase und Mund zuhalten und versuchen, durch die Nase zu pusten. Dann „knackt“ es im Ohr und man hört wieder besser.

In der Regel gibt sich das im Einschulungsalter.

Die Logopädie find ich grad nicht sehr sinnvoll, weil er ja anders hört, aber ich bin ja kein Arzt.

Gute Besserung euch.

Sorrah

Ach ja, es ist normal, dass mal besser und mal schlechter hört.

Leofinchen

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Antw:Paukenerguss beidseitig
« Antwort #4 am: 14. April 2015, 13:24:35 »
Die Polypen verschwinden sicher nicht von allein. So wie es sich anhört wird eine OP das Beste sein und mit guter Logopädie wird er danach hoffentlich schnell Fortschritte machen.  :) Er wird sich nach der OP viel besser fuehlen. Alles Gute.  :-*


Hubs

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Antw:Paukenerguss beidseitig
« Antwort #5 am: 14. April 2015, 18:39:11 »
Mal schlechter und mal besser hören ist normal. Ich hab lange nicht bemerkt, wiestark die Schwerhörigkeit bem meinem Sohn ausgeprägt war, weil er mich immer ganz gut verstanden hat. Bis ich gemerkt habe, dass er von den Lippen liest. ... bei uns hat die OP viel gebracht. Mit ner Erkältung kommt zwar immer noch jedes Mal ein Paukenerguss, aber er verschwindet auch schnell wieder.
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Antw:Paukenerguss beidseitig
« Antwort #6 am: 14. April 2015, 20:03:15 »
Schnarcht dein Sohn?
Was genau erhofft sich der Arzt von den vier Wochen und wie behandelt ihr deinen Sohn in dieser Zeit?
Was sagt dein Bauchgefühl bzgl. Behandlung? Abwarten? OP?
Inwiefern wird dein Sohn jetzt logopädisch in der KiTa betreut?


Binchen2007

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Antw:Paukenerguss beidseitig
« Antwort #7 am: 14. April 2015, 21:23:12 »
Um die Wartezeit zu Nutzen...könntet ihr Nasentropfen geben..und mit einem Nasenballon üeben..
Hat dies der Kinderarzt festgestellt,oder ein HNO Arzt?

 

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