Autor Thema: Nachtangst  (Gelesen 7151 mal)

SoNice

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Nachtangst
« am: 30. Juni 2012, 23:46:13 »
Liebe Muttis!

Mein Kleiner hat seit längerem "Nachtangst". Vor ca. einem Jahr war es seine Uhr, das ticken machte ihm Angst. Wir haben sie weggeräumt und es war ok. Vor ca. 3 Monaten fing das gleiche mit dem Rauchmelder an. Ich denke, das Teil hat irgendwann in der Nacht so einen Batterie-Ist-Schwach-Warnpiepton von sich gegeben und er hat sich erschreckt. Alles gut zu reden und erklären half nichts. Wir mussten das Teil abnehmen in der Hoffnung, er würde es bald vergessen und wir könnten es wieder montieren. Aber Pustekuchen. Jeden Abend musste überprüft werden, ob es wirklich weg ist. Zwischenzeitlich hat er mit Papa das Teil repariert und geholfen es wieder zu montieren, dass ging ein paar Nächte gut, dann musste es wieder ab.
Jede Nacht wacht er schreiend auf, als hätte er einen ganz furchtbaren Alptraum. Er ist dann so durcheinander, dass er mir nicht sagen kann, was los ist. Ich denke er versteht es selbst nicht. Er kommt dann in unser Bett und gut ist. Ich habe auch gar kein Problem, wenn er bei mir schläft! Aber wirklich jede Nacht schreckt er hoch! Er sagt mir öfters, dass er nicht alleine in seinem Zimmer sein möchte. Letztens kurz nachdem ins Bett bringen hörte er es Knacken. Ich habe ihm erklärt, dass das die Heizung war und es war gut. Heute abend fing er wieder an mir von der Uhr zu erzählen, die wir schon seit einem Jahr weggepackt haben!
Gestern in der Stadt habe ich zufällig ein kleines Pixibuch gekauft. Piraten haben keine Angst. Das haben wir gestern schön zusammen geschaut, und ich habe ihm gestern seine Piratenpuppe mit ins Bett gegeben, damit sie auf ihn aufpasst.
Er wacht trotzdem auf! Schreiend! Durcheinander! Jede Nacht seit bestimmt 3 Monaten! Ich habe kein Problem, wenn mein Kind jede Nacht in unser Bett rüber kommt, aber dieses Geschrei haut einen immer sowas von aus dem Schlaf...

Also, ich hoffe ihr habt das Geschriebsel, also mein Problem so weit verstanden... Ist schon spät...

Die Frage ist: Wie kann ich ihm helfen? Gibt es vielleicht ein Mutmachbuch für 3 Jährige oder sowas? Sonstige Tips?

Nochwas: Wir gehen verständnisvoll damit um! Dramatisieren und Thematisieren es kaum! Wenn ich ihn ins Bett bringe sage ich ihm immer das alles gut ist. Er kann mich jederzeit rufen. Ich bin in seiner Nähe und ganz schnell hier. (Er möchte, dass ich immer noch ein bisschen da bleibe, was ich auch eine Zeit macht aber nachdem ich ihm das vorherige erzählt habe ist er beruhigt und schläft alleine ein) Ich vermeide Sätze wie: Brauchst keine Angst haben, bist doch schon groß etc.

Wie kann ich dem Kleinen helfen, dass er weniger Angst hat?

dragoness

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Antw:Nachtangst
« Antwort #1 am: 01. Juli 2012, 09:44:17 »
Das klingt für mich nach einem Nachtschreck, also dieses Durcheinandersein, nicht wissen wo er ist, sich nicht beruhigen lassen. Meine Kids hatten das auch, aber zum Glück nur jeweils 2-3 mal. Da hilft glaube ich einfach nur abwarten, oder den Kinderarzt befragen, weil es schon so lange geht.


Drücke Euch die Daumen das es bald besser wird.
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2014, 21:11:14 von dragoness »


bella1979

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Antw:Nachtangst
« Antwort #2 am: 02. Juli 2012, 12:38:42 »
Wir hatten auch eine ganze Weile mit dem Nachtschreck zu kämpfen, fast ein Jahr lang, da war Benjamin so Ende 3, Anfang 4.  :-\

Es wurde auch so schlimm, dass er vom Arzt ein pflanzliches Beruhigungsmittel bekommen hat, ein Melissenextrakt. Es hat geholfen. Wir haben das Medikament dann nach 3 Tagen abgesetzt und durch Tee ersetzt. Er trinkt jetzt Abends bevor er ins Bett geht noch einen Melissentee, es hilft wirklich, hätte ich nicht gedacht.  :)

Hubs

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Antw:Nachtangst
« Antwort #3 am: 02. Juli 2012, 13:19:36 »
Ich hab hier auch ein nächtlich schreiendes Exemplar. Er wacht, wie Du auch beschreibst nachts schreiend aurf, und nicht bissl schreiend oder weinend, sondern sooooo laut, das geht durch Mark und Bein. Zur Zeit wird es besser, ich kann Dir einfach mal beschreiben, wie es bei uns war.

Der Moritz hatte ca. 4 Wochen jede Nacht einen Nachtschreck. Er war dabei manchmal bis zu 30 Minuten nicht ansprechbar und ich habe mir sehr schwer getan, ihn aus seinem Zustand rauszuholen. Irgendwann wurde es besser, dann schrie er halt nur noch im Schlaf. Manchmal wachte er dabei ein bissl auf und ich hab ihn sofort aus seinem Bett genommen, bin mit ihm runter gegangen und hab ihn was trinken lassen. Ist er dabei nicht wirklich zu sich gekommen hat es geholfen, dass ich mich mit irgendetwas anderen befasst habe, d.h. ich hab z.B. gesagt "Das Buch (das auf dem Tisch lag) mag ich später noch lesen, das nehme ich dann gleich mit hoch". So was hat ihn eigentlich immer total schnell wieder ins "jetzt" gebracht.
Eine zeitlang hat mich das richtig fertig gemacht, ich hab manchmal Gänsehaut bekommen, wenn ich ihn gehört habe.

Es war eine Zeit, in der einfach viel los war. Entwicklungsschübe, die Geburt seines Bruders, Kindergarteneingewöhnung,... Und irgendwann wurde es ruhiger. Ich Ich habe mich irgendwann damit abgefunden, d.h. ich habe aufgehört, Gründe zu suchen für sein Verhalten und Lösungen zu finden. Meine Eltern haben mir erzählt, ich hab mich nachts oft ähnlich verhalten, das ging viele Jahre. Ich glaub ich habe mich einfach damit abgefunden, dass es so ist. Ich habe eine Bachblüten-Mischung gekauft, die haben wir beide genommen und es wurde langsam besser.
Unsere Tage sind ruhiger geworden und die Nächte auch. Manchmal schreit er, manchmal auch nicht.

Ich schlafe gern mit meinen Kindern zusammen in ein Bett. Kannst Du Dir vorstellen, dass Du ihn mit zu Euch ins Bett nimmst? Auch zum einschlafen? Oder Du schläfst eine zeitlang bei ihm im Zimmer? Ich glaube es würde ihm gut tun.
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



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bella1979

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Antw:Nachtangst
« Antwort #4 am: 02. Juli 2012, 13:40:48 »
Meinen Sohn konnte ich gar nicht beruhigen, er war völlig apathisch.
Der KiA meinte, wir sollen bei ihm bleiben, aufpassen, dass er sich nicht verletzt, aber auf keinen Fall versuchen, ihn zu wecken.
Leise gut zureden auf jeden Fall! So dass er ganz tief im Unterbewusstsein merkt, dass jemand da ist!  :)

Hubs

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Antw:Nachtangst
« Antwort #5 am: 02. Juli 2012, 14:01:40 »
@ bella: Mit welcher Begründung solltest Du ihn nicht wecken?
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bella1979

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Antw:Nachtangst
« Antwort #6 am: 02. Juli 2012, 14:04:18 »
Die Kinder würden sich laut KiA in einem Zwischenstadium des Träumens und Schlafens und Halbwachseins befinden. Es brachte auch nix, ich habe es ja am Anfang versucht, ihn zu wecken, dass hat das alles nur noch schlimmer gemacht!  :'(

Hubs

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Antw:Nachtangst
« Antwort #7 am: 02. Juli 2012, 14:18:12 »
Die Kinder müssen halt raus aus diesem Zwischenstadium. Ob nun weiterschlafen oder wecken besser ist, kommt vermutlich einfach auf's Kind an.

Der Moritz wäre nimmer wieder eingeschlafen, zumindest nicht so bald. Uns blieb nix anderes übrig als ihn rauszuholen.
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bella1979

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Antw:Nachtangst
« Antwort #8 am: 02. Juli 2012, 14:47:50 »
Ich habe ja am Anfang versucht, ihn zu wecken, das hat manchmal wirklich über 1 Stunde gedauert und gebracht es absolut gar nix.
Er wusste nicht, wo er war, was passiert ist usw.

Später dann haben wir ihn dann schreien lassen, in unserem Beisein natürlich, ihn gestreichelt und immer ganz leise mit ihm geredet. Nach max. 15 Minuten war es gut und er hat weitergeschlafen!

In unser KiA Praxis arbeiten 4 KiÄ. Ich war bei 3 Ärzten deswegen, musste mal zum anderen Arzt wegen Vertretung o.ä. und alle 3 Ärzte waren diesmal der selben Meinung!  Nicht versuchen, dass Kind auf zu wecken! :)

Zelda

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Antw:Nachtangst
« Antwort #9 am: 02. Juli 2012, 15:08:17 »
Wir hatten sowohl bei Milla als auch bei Mattis mit nächtlicher Angst und auch dem Nachtschreck zu tun.  :-X

Der Nachtschreck war Gott sei Dank schnell wieder weg, die nächtliche Angst haben wir gut mit Homöopathie in den Griff bekommen. Nur braucht es dafür natürlich eine fundierte Beratung einer Fachkraft, um ein passendes Mittel zu bestimmen.




-Die glücklichsten Tiere der Welt sind die Hasen. Denn wenn sie hüpfen, dann hüpfen auch ihre Herzen.
Vor Glück nämlich-

SoNice

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Antw:Nachtangst
« Antwort #10 am: 02. Juli 2012, 20:45:51 »
Vielen lieben Dank für eure Antworten!

Ein Nachtlicht hat er am Babyfon (Angelcare). Da besteht er auch immer drauf, dass der Ring anbleibt.
Normalerweise ist abends einschlafen kein Problem. Er hat zwar Angst, aber schläft schnell ein. Heute hat er eine Stunde gebraucht.
Er sagte anfangs, er hätte Angst. Auf Nachfrage wovor antwortete er: Dass babyfon. Es hätte ihn laut etwas gefragt... Er hört es knacken, erzählte von der tickenden Uhr und von dem piependen Rauchmelder.
Der Papa hat ihm dann ganz geduldig erklärt, dass hier nun mal Geräusche sind. Wenn wir zur Toilette gehen, oder die Katzen toben etc. Er hatte es zwar verstanden, aber die Angst war trotzdem noch da...
Ich habe auch schon überlegt, meine Heilpraktikerin um Rat zu fragen. Hatte in zwei homöopathischen Büchern nachgeschlagen, aber ich denke auch, dass man da eher eine Fachkraft ranlassen sollte, anstatt sich dadurchzuwuseln.
Melissentee ist aber eine gute Idee!
Und ich habe den Vorschlag bekommen das Bett umzustellen. Das war bei uns in der Verwandtschaft der Fall, dass das Kind richtig schlecht geschlafen hatte, viel Angst nachts hatte. Dadurch tagsüber unausgeglichen "streitsuchend" war. Kaum war das Bett umgestellt hat der kleine viel ruhiger geschlafen. Das werden wir am Wochenende mal gemeinsam in Angriff nehmen. Wenn mein Kleiner vielleicht mitbestimmen kann, wo sein Bett steht und wie sein Zimmer aussehen soll, fühlt er sich eventuell viel wohler und es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Hoffe ich...

Aber kennt hier keiner ein passendes Buch für ab 3jährige, dass so ein Thema behandelt und empfehlenswert ist?

zuz

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Antw:Nachtangst
« Antwort #11 am: 03. Juli 2012, 06:15:09 »
Buch kenne ich nicht, aber mitbestimmen finde ich immer eine gute Idee beim Thema Angst. Dann hat er das Gefühl, es selbst im Griff zu haben. Ich denke, Angst gehört einfach phasenweise dazu. Ihr geht ja sehr einfühlsam damit um, damit wird er mit der Zeit auch lernen, dass man Angst überwinden kann. Die Angst abstellen würde man als Eltern immer gern, aber das geht nicht. Vielleicht ist es auch ganz gut so, denn wie, wenn nicht so wie bei Euch, sollen sie sonst lernen, damit umzugehen - er darf ja damit zu Euch kommen, Ihr seid für ihn da usw. Wenn er später mal Angst hat, dann weiß er daher, dass er sich Hilfe holen darf. Ich glaube, man kann seinem Kind kaum etwas besseres mitgeben.
Ein Buch habe ich, bzw. es ist nur eine Geschichte in dem Buch, aber eher für Kleinere  :-\. Das heißtn Meine ersten Gute-Nacht-GEschichten (Ravensburger). Da ist eine Geschichte, da hört ein Kind lauter Geräusche und es wird immer erklärt, was es ist. Mehr aber leider auch nicht.
Ach ja, was ich noch machen würde: Es einfach aussprechen. Also nicht: Das ist nur die Heizung, die da knackt. Sondern: Ja, die Heizung knackt. Das macht Dir grad Angst, oder? Damit das Gefühl auch einen Namen bekommt und somit auf die andere Gehirnhälfte wandert und beherrschbarer wird.
Evtl. eine kleine Geschichte erfinden über einen kleinen Kobold, der in der Heizung sitzt und Nüsse knackt oder sowas.

SoNice

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Antw:Nachtangst
« Antwort #12 am: 03. Juli 2012, 21:39:35 »
Das Buch haben wir sogar  :D  Gestern habe ich noch dran gedacht mit ihm gemeinsam diese Geschichte anzuschauen. Aber es ward schnell wieder vergessen...

Mit der "Umformulierung" ist auch eine gute Idee! Das werde ich mir merken und in der nächsten Situation versuchen anzuwenden!

Sich dazu eine Geschichte auszudenken finde ich auch gut. Nur weiß ich nicht, ob so ein kleiner Kobold in der Heizung nicht zusätzliche Ängste schürt? Mir wäre als Kind wirklich unwohl bei dem Gedanken gewesen...
Aber da wird es sicherlich noch andere Möglichkeiten geben. Muss ich mal tief in mich gehen und überlegen.

zuz

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Antw:Nachtangst
« Antwort #13 am: 05. Juli 2012, 08:24:48 »
Und wenn Ihr zusammen ueberlegt, was wohl die Geraeusche verursacht? Vielleicht hat er ja sogar selbst Ideen. Evtl. mal tagsueber anfangen, Augen zumachen, auf Geraeusche hoeren und raten, was das ist. Und dann abends weitermachen, eher so als Spiel, auf das man dann nach einer Weile auch dann zurueckgreifen kann, wenn er Angst hat?

Meine fand die Kobolde lustig, fuer sie war das jetzt nicht beaengstigend. Es war auch klar, dass das nur eine Geschichte ist, also sie hat das wirklich unterschieden. Ich glaube, sie hat schon kapiert, dass ich ihr damit die Angst nehmen wollte. Aber Du kennst ihn natuerlich am besten.

Hubs

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Antw:Nachtangst
« Antwort #14 am: 05. Juli 2012, 08:49:38 »
Ich glaub der Moritz hätte auch Angst vor den Kobolden  ;) Du könntest ihm auch einfach die Wahrheit sagen. Warum knackst die Heizung? Woher kommen die anderen Geräusche, dier er hört? Welche Geräusche könnten er höhren (Kühlschrank, Spülmaschine, Waschmaschine, Wind,...

Der Moritz hat ja sogar Angst vor den Geistern und Löwen mit denen er täglich spielt.  s-:) Auch wenn er sie selbst erfunden hat. Da wären noch mehr kleien Tierchen nicht hilfreich ;)
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



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jaceny

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Antw:Nachtangst
« Antwort #15 am: 06. Juli 2012, 23:34:16 »
Wie wäre es mit einer "Fee" in der Heizung ?!


Kenne das auch. Kilian hat das aber zu Beginn in der Einschlafphase. Er schreit plötzlich auf (weint nicht) - ich geh rein und frag und er schüttelt den Kopf "Weiss nicht, Mama bleib da".
Frag ich ihn "Hast du Angst kleiner Schatz?" "Nein Mama, weiss nicht".

Dann hört er den Wind gegen den Rolladen pfeifen -> Macht ihm Angst.
Ich hab ihm das erklärt und er hat selbst mal dagegen gepustet und gemerkt, dass es ja nicht schlimm ist.
Dennoch macht es ihn bissel noch Bammel!

Aktuell ist ganz schlimm "Donner&Blitze" Wegen den Unwettern hier. Ich schlaf seit fast 2 Wochen bei ihm im Bett - trotz Vollzeitarbeit. Es schlaucht ungemein, aber hilft ja nichts.
Hab ihm nun erklärt, dass die Wolken zusammenstoßen (wie ein Autounfall) es dann "BAM" macht und dass ist der Donner.

Unser Kind schreit z.B wenns Donnert nicht auf. Er jammer nicht, er ist einfach still und sitzt ruhig in seinem Bett und zittert sich einen ab!

Aber dieser typische Nachtschreck hatten wir mitten in der Nacht bisher immer mal wieder vereinzelt.
Auch als er noch unter 2 Jahre war.

Selbst kenne ich das extrem aus meiner Kinderheit, auch in der Pupertät.
Ich habe trotz Nachtlich NICHT die Zimmertüre gefunden und hab oft aufn Boden gepinkelt weil ich nicht aufs Klo gehen konnte, weil ich die Zimmertüre nicht mehr gefunden hab, ich hatte Panische Angst. Konnte aber nicht schrein!
Warum weshalb, keine Ahnung. Urplötzlich hörte das dann auch auf  :-\


Alleine seit ihr schonmal nicht! :) Aber meinerm hilft es denke ich, wenn ich ihm das "Echtheitsnah" Kindgerecht etwas verniedlichend erkläre. Ihm würde das mit der Fee in der Heizung nicht reichen.
Ihm würd ich das erklären, dass da Wasser durchläuft und sich auch mal Luft sammelt, wie im Bauch und dann rummelt brummelt es so!
Schwierig! Versuch es einfach mal :)

zuz

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Antw:Nachtangst
« Antwort #16 am: 07. Juli 2012, 12:36:38 »
Ist ja witzig, scheint echt zwei Sorten Kinder zu geben. Ich habe die Kobolde erfunden, weil meine naturwissenschaftliche Erklärung nämlich nicht gereicht hat. Aber wenn das hilft, ist es natürlich klasse.

 

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