Autor Thema: Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)  (Gelesen 5419 mal)

Spatzlmama

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Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« am: 04. Juli 2012, 12:53:02 »
Mein Sohn wird 3, er bekommt auch schon Logo, allerdings erst seit 3 Wochen oder so, seit dieser Woche 2x wöchentlich. Gehör ist alles in Ordnung. Er versteh alles, er kann einem folgen, er macht mit, er ist auch schon sauber tagsüber, es ist also nur das Sprechen ein Problem.

Ich wollte der Logopädin nur mitteilen, daß ich ab Oktober nur noch Nachmittags kann, weil ich wieder anfange zu arbeiten. Sie rät ganz dringend von einem Regelkindergarten ab wegen dem Sprechen, muss aber dazu sagen, dass er bei ihr noch weniger spricht als eh schon. Ich will aber nichts schön reden, mein Kind hat wirklich sehr starke Defizite in der Sprache.

Nun ist es so, daß wir uns nicht mehr leisten können, wenn ich nicht mehr arbeite. Mir war es wichtig, 3 Jahre mit den Kinder daheim zu verbringen, aber mehr geht jetzt nicht mehr. Mit meinem AG habe ich alles besprochen und ich habe soviel Glück mit ihm, er geht auch meine "Forderungen" gerne ein, damit ich überhaupt wieder dort anfangen kann.

Dieser Förder-KiGa hat eine Öffnungszeit von 8-12 Uhr und in den Ferien dicht. Wie soll man da arbeiten gehen?? Es gibt die Möglichkeit ihn danach auch in einen anderen KiGa zu tun, sprich er wäre auch bis 15 Uhr betreut. Aber dann müssten wir 2x KiGa-Beiträge zahlen. Mein Mann wechselte die Arbeitsstelle und fängt erstmal wieder sehr niedrig an, aber es ist hier im Ort, er kann die Kinder in den KiGa bringen und es ermöglicht mir, auch wieder arbeiten zu gehen, somit haben wir uns dafür entschieden. 2 KiGa-Beiträge für den Kleinen sind nicht drin, würden wir nur die Stunden bezahlen nachdem er von dem einen KiGa in den anderen kommt, wäre der Kleine nicht in den Ferien abgedeckt.
Die Logopädin war mal so frei ohne mit mir Rücksprache zu halten, bei dem Förder-KiGa vorzusprechen und ich soll mich da nun melden, damit sie Julian anschauen können. Ich wollte es aber eigentlich erstmal in dem Regel-KiGa versuchen, ob vielleicht nur Faulheit dahinter steckt. Ich habe spät gesprochen, mein Großer war spät dran, es scheint einfach in den Genen zu liegen.

Wird ein Förder-KiGa finanziell übernommen, wisst ihr da was und sind da Bedingungen dran geknüpft?

Was würdet ihr machen, habt ihr einen Vorschlag, vielleicht gibts ja eine ganz andere Lösung? Ich möchte natürlich nur das beste für mein Kind, aber ich möchte auch keine Insolvenz anmelden müssen, weil wir das Haus nimmer zahlen können.
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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #1 am: 04. Juli 2012, 12:58:05 »
Wenn dein Kind  solche Defizite hat, wie wäre es mit einem Integrationsplatz`? Wird das bei euch nicht angeboten? Er könnte einfach als einen sog. I-Kind in einem Regelkindergarten gehen.
In NRW wird es voll finanziert (der Platz). Eltern übernehmen nur das Essen (was klar ist).

edit: ich würde allerdings mit der Logopädin im direkten Gespräch erwähnen, dass sie dazu keinerlei Befugnisse hatte. Sie darf den Namen nicht mal anderen gegenüber erwähnen.  :-\ Oder liegt eine solche Vollmacht insgesamt da? Uns ist das auch passiert (mit unserem Sohn) und man kann sich vorstellen, wie sauer wir waren. Niemand, absolut niemand darf mein Kind irgendwo anmelden, erwähnen oder vorstellen ohne vorher unser Einverständnis einzuholen. Letztendlich sind wir die Sorgerechtberechtigten. :)

edit2: ansonsten...hat ihn den Regelkindergarten kennen gelernt? Würden sie mit ihm klar kommen? Wenn nicht, dann schau dir einfach den Förderkindergarten einfach mal an. Es tut nicht weh. Aber ein Beigeschmack hat das schon...Allein diese Einmischung würde mir arg im Magen liegen (ich habe mich damals wie entmündigt gefühlt)
« Letzte Änderung: 04. Juli 2012, 13:05:58 von blume8 »


zuz

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #2 am: 04. Juli 2012, 14:05:02 »
Ich unterschreibe mal bei Blume. Ich würde mir auf jeden Fall mal beide anschauen, das schadet ja nicht. Und im Regel-Kiga eben auf seine besondere Situation hinweisen. Kann er sich denn verständlich machen? Das wäre ja auch wichtig.
Ansonsten muss ich aber z.B. sagen, unser Kiga hat keine Integrationsgruppe, ABER die haben auch jüngere Kinder (bisher ab 2 Jahre, ab Sep ab 1 Jahr). Die können ja auch meist noch nicht wirklich reden - und es geht trotzdem. Oder wie ist das in Krippen? Auch dort können die Kinder ja nicht reden.
Wie ist denn Dein Sohn mit anderen Kindern? Kommt er gut klar oder hat er Probleme aufgrund seiner Sprachdefizite?
Wie wäre das mit der Eingewöhnung? Was ist, wenn er sich im Regel-Kiga nicht gleich wohl fühlt, wie machst Du das mit der Arbeit? (Ich kenne nämlich eine, die mit 3 auch noch nicht geredet hat, auch Logo, die hat sich anfangs sehr schwer getan, ging dann aber nach ein paar Monaten).

Dass die Logopädin einfach aktiv wird, finde ich auch absolut unverschämt!

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #3 am: 04. Juli 2012, 18:40:40 »
Aus welchem Grund rät sie denn den Regelkindergarten ab? Bei uns im Kindergarten kommen auch immer wieder 3-Jährige rein, die zwar sprechen können nur leider kein Deutsch. Klar kommen die auf jeden Fall auch, ich glaube das ist nicht das Problem.

Ich glaube die Frage ist eher, wird er in der Gruppe gut integriert? Wie behandeln ihn die anderen Kinder? Ich glaube das kommt einfach stark auf den jeweiligen Kindergarten und die Erzieher an.
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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #4 am: 04. Juli 2012, 19:43:08 »
Meine Nichte ist jetzt 4. Sie hat jetzt 1 Jahr Logo hinter sich und spricht noch immer nicht richtig. Ich konnte sie vor einem Jahr gar nicht verstehen. Sie geht aber seit sie 15 Monate als ist in einen Regelkindergarten.

Was sagt denn Dein Kinderarzt? Liegen denn andere Defizite vor?
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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #5 am: 04. Juli 2012, 19:55:19 »
Für mich stellt sich erstmal die Frage: "Was heißt denn, dass er wenig spricht?" .... Spricht er halt insgesamt wenig oder schon viel, aber nicht viel verschiedene Wörter, keine Sätze, etc.?

Thure kann alles, spricht aber nur, wenn er sich absolut sicher fühlt. Als er in der Krippe war, wurde mir von einer Urlaubsvertretung nahegelegt, ihn mal beim HNO durchchecken zu lassen. Ich war dezent irritiert, weil ich noch vor dem Urlaub mit seiner Erzieherin ein Gespräch hatte, wo sie mir versicherte, dass er sich ganz toll macht und immer mehr spricht. Von zu Hause wusste ich ja, dass er sprechen kann.

In einem Sprachheilkindergarten wäre er definitiv falsch gewesen. Er kann alles, tut es halt nicht.

Sprechen von der Qualität her wenig ist da schon eher problematisch, wobei ich jetzt 3 Jahre auch noch nicht so auffällig finde. Ich kenne mehrere Kinder, die einfach wenig gesprochen haben oder nicht gut, bzw. sich keine Mühe gegeben haben, weil sie prima damit durchgekommen sind. Und im KiGa kam dann die Wende.

Ich würde es wohl erstmal mit dem Regelkindergarten versuchen, wenn da sonst alles passt und er sich da auch wohlfühlt.
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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #6 am: 04. Juli 2012, 20:23:21 »
Die U7a haben wir am Montag, also wer weiß was da noch rauskommt.

Malen oder so mag er noch nichts außer kritzel kratzel, aber ich denke mit knapp 3 auch nicht dramatisch. Ansonsten ist er motorisch wohl schon sehr fit. Mein Großer hat Ergo und beim Kennenlernen spielten wir alle die erste Stunde gemeinsam, also grobmotorische Sachen und die Ergotherapeuthin war ganz positiv erstaunt wie fit meine Zwei sind.

Der Kleine kommt zusammen mit seinem großen Bruder in eine Gruppe, auch kennt er schon einige Kinder aus dieser Gruppe. Die Nachbarskinder verstehen ihn, was er meint, weil sie eben fast täglich spielen.

Er spricht ja, nur halt andere Wörter bzw. mit Geräuschen, Mimik und Gestik. Damit bringt er bis zu 4 Wort- "Sätze" zusammen. kaputt ist z.B. "oh oh", weil ich eben "oh oh" mal sagte, als ihm was kaputt ging. Hund ist noch "wau wau" oder so. Ich nehme auch diese Sprache nicht an, ich antworte z.B. bei "mau" mit "Ja, da sitzt eine Katze" oder so. Er immitiert mich, wenn ich mich z.B. schlafend stelle und schnarche. Er weiß sich eigentlich gut verständlich zu machen, allerdings manchmal weiß auch ich nicht was er meint. Ich denke, wenn er besser sprechen tät, würde es hier deutlich weniger Trotzanfälle geben.

Die Logopädin meint halt, daß er von den anderen Kinder gemieden wird, weil er nicht spricht, daß er ausgeschlossen wird und Verhaltensauffalligkeiten zeigen wird. Aber wie gesagt, bei ihr ist er noch sehr verschlossen. Das war aber mein Großer auch, bis er anfing im KiGa aufzutauen dauerte auch, obwohl er den KiGa liebte. Das wäre auch so, wenn er gescheit sprechen tät.
Bei den Nachbarskinder wird er nicht ausgeschlossen, sie spielen mit ihm, wenn sie was sagen, was sie spielen wollen und er was machen soll, macht er dieses auch.
Heute war ein Probetag im KiGa 1,5 Stunden waren wir dort, er spielte mal alleine, mal spielte er in einer Gruppe (beim großen Bruder) mit. Wie gesagt, wir kennen durch die Nachbarschaft oder Turnen schon ein paar Kinder aus der Gruppe, die auch auf ihn zugehen.

Mein Gefühl sagt mir, es im Regel-KiGa zu versuchen, wenn es wirklich nichts bringt, kann ich immernoch wechseln.

Wir werden aber den KiGa mal anschauen, Platz wäre so oder so nicht sicher, von daher, schaden tut es ja nicht.
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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #7 am: 04. Juli 2012, 20:44:18 »
Mein Großcousin, vor kurzem 3 geworden, spricht auch so gut wie gar nicht. Seine Mutter versteht ihn aber gut. Er kann sich nämlich erstaunlich gut mit Geräuschen statt Worten verständlich machen. (Oh-Oh heißt bei ihm, daß er aufs Klo muß)
Bei der U7a wurde er zur weiteren Diagnostik/Therapie überwiesen. Vorher lief noch nix in Richtung Logopädie.
Er wird allerdings trotzdem ab September den Regelkindergarten besuchen. Sehe da auch keine Probleme. Letztens beim Familientreffen hat er super mit meinen Beiden gespielt und auch sonst, ist er wohl immer "scharf" auf andere Kinder.


Keine Ahnung, was die Logopädin hat? Ist sie vielleicht beleidigt, daß er erstmal so abblockt?
Bei meinem Großcousin würde es wohl so ähnlich laufen. Da sind beide Kinder total Mama-fixiert. Die Kleine Schwester bekommt mit jetzt gut einem Jahr direkt das große Heulen, wenn sie mal wer anders auf dem Arm hat außer Mama und Papa.

Bleibt er denn alleine bei der Logopädin oder bist Du dabei?
Meine Tochter scheucht mich z.B. immer raus ins Wartezimmer.

Macht denn die Logopädin Hausbesuche? Die Praxis bei uns bietet das an.
Dann könnte man z.B. auch einen Termin im Kindergarten vereinbaren.
Natürlich vorausgesetzt, er hat nicht so starke Eingewöhnungsprobleme. Dann wäre das zumindest am Anfang sicherlich etwas viel?

Oder wenn er gar nicht warm wird mit der Logopädin evtl. wechseln?






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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #8 am: 04. Juli 2012, 20:52:58 »
Hallo,

ich hatte auch das Problem. Meine kleine ist mit 1,5 Jahren in den Kita gekommen Motorisch war sie schon immer weit und ist heute auch noch vielen in Ihrem alter vorraus.
Aber sprechen wollte sie nie also Mama, Papa und Oma schon aber mehr nicht ich habe dann lange gekämpft und muss heute teilweise noch Kämpfen für Logopädie Rezepte. Seit sie 3 Jahre ist geht zur Logo und hat seit dem super Fortschritte gemacht sie quatscht einem das Ohr ab und ich habe mich immer gegen einen Förder Kindergarten entschieden mit Rücksprache der Logopädien und ich bereue es nicht.
Sie hatte zum Beispiel im März den Delfin Test und alle haben gesagt den packt sie nicht und was war Ihr hat grade mal 2 Punkte gefehlt um Ihn zu bestehen und die Kinder wo gesagt wurde die packen das Locker haben total schlecht abgeschnitten.

Meine kleine hatte nie Probleme im Kindergarten das andere Kinder sie nicht verstehen ganz im gegenteil meine kleine war von Anfang an beliebt (sagen auch die Erzieher) die Kinder kamen teilweise Morgens aus der Gruppe raus die älteren und haben Ihr geholfen. Dieses Jahr war es dann soweit und meine kleine Große Maus hat von den neuen Kindern ein Patenkind bekommen und war super Stolz drauf.

Jetzt ist sie 4,5 Jahre und man merkt kaum noch ein Unterschied zu anderen Kindern.

Ich würde auf dein Bauchgefühl hören in einem Förderkindergarten kannst du ihn immer noch anmelden wenn es gar nicht anderes geht hier ist es eh so das die Plätze immer nur für 1 Jahr vergeben werden.

Lg




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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #9 am: 04. Juli 2012, 20:58:58 »
Ich bin für den Regelkindergarten - und ich finde es ein Unding, dass die Logopädin ohne euer Wissen den anderen Kindergarten aufgesucht hat. Hatte sie dazu eine Befugnis? Wenn nicht, dann hat sie ihre Kompetenzen um einige viele Kilometer überschritten und würde mich arg an ihrer generellen Professionalität zweifeln lassen!

Nur weil ein Kind wenig oder gar nicht spricht wird es automatisch aus dem Kindergartenalltag ausgeschlossen - oder kommen all die Kinder, die von Zuhause aus nur spanisch, türkisch o.ä. sprechen in einen Förderkindergarten, weil sie im Regelkindergarten eh niemand verstehen würde?

Ich denke, aus rein laienhafter Sicht, dass ein Regelkindergarten ihn besser bei der Sprachentwicklung zusammen mit der Logopädie unterstützten würde als ein Förderkindergarten!

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #10 am: 04. Juli 2012, 21:20:10 »
Laut Logopädin musste sie sowieso dort anrufen und hat denn eben Julians Fall geschildert, ob es stimmt, kann ich nicht sagen, aber sie war schon sehr uneinsichtig, als ich erstmal gegen den KiGa sprach. Ich soll mich spätestens morgen da melden und habe eine Tel.nummer. Ob sie Namen etc. rausgegeben hat, werde ich morgen sicher merken.
Also Julian ist nur sprachlich verschlossen bei ihr, er spielt alles mit ihr, nur ist er dort deutlich ruhiger (von der Sprache her) als bei mir oder bei den Nachbarn.

Heute war ich mal eine halbe Stunde weg und als ich reinkommen sollte, war ich gerade bei Niklas drin (zur selben Zeit auch Logo) was er nicht wusste. War für ihn völlig okay, daß ich noch nicht da war, weil er wusste ich komme ja noch. Ich habe es ihm vorher erklärt und hat ganz toll geklappt.

Ich denke eben, daß Kinder sich schon untereinander verständigen, sie finden ihren Weg, davon ab, gibt es auch dort Kinder U3.

Mein Gefühl sagt mir eben Regelkindergarten, aber man macht sich eben auch Gedanken, wenn die Logopädin so sehr dafür ist. Ich meine, er wird ja nicht dieses Jahr eingeschult, wir haben Logo und der Kindergarten geht erst los. Das ist ein wichtiger Abschnitt im Leben eines Kindes undwelches Kind hat sich mit dem Kindergarten nicht verändert? Das gehört doch dazu. Ich rechne jedenfalls ganz stark damit, daß er z.B. noch mehr an mir hängen wird.

Zur Eingewöhnung habe ich 4 Wochen, danach muss ich arbeiten, wie gesagt, sein Bruder ist in der gleichen Gruppe, was ihn einiges erleichtern wird. Er kennt ja das KiGa-Prinzip schon vom großen Bruder, er weiß ja, daß wir ihn immer wieder abholen und ich rede mit ihm natürlich auch immer wieder, daß der KiGa bald losgeht.
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Bomelo

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #11 am: 05. Juli 2012, 07:31:07 »
Hallo.

Unser Zwerg ist 3 Jahre und 4 Monate. Und er hat seeeehr große Sprachdefizite. Bei ihm liegt es allerdings am Gehör. Wir bekommen auch zweimal wöchentlich Logo.

Er geht in einen Regelkindergarten und das war für uns die beste Entscheidung. Ich muss dazu sagen, dass dort Kinder ab 18 Monaten aufgenommen werden. Die älteren Kinder kennen es also, mit "nicht-sprechenden" Kindern umzugehen. Klar, es gab auch schon mal Probleme (unser Sohn wurde von einem älteren Kind geschlagen, weil er ja nicht mit ihm sprechen wollte  s-:)  ). Aber im Großen und Ganzen profitiert unser Kleiner sehr deutlich von den anderen Kindern. Er MUSS ganz einfach einen Verständigungsweg suchen und er findet er ihn. Das macht sich auch schon ganz deutlich an der Sprache bemerkbar.

Seit er den KiGA besucht (seit ca. 1 Jahr) macht er tolle Fortschritte.

Zum Förderkindergarten kann ich dir leider nichts sagen. Sowas gibt es hier gar nicht. Wir hatten uns aber mal über eine Integrationshelferin informiert (das wäre dann in unserem Fall auch Logopädin) - keine Chance. Die Anforderungen sind enorm hoch. Und da es ja so auch klappt, haben wir es schnell aufgegeben.
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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #12 am: 05. Juli 2012, 08:08:06 »
Ich bin ja immer fuer aufs Gefuehl hoeren.
Manche machen auch gerade durch den erhoehten sozialen Druck dann einen Schub, wenn sie merken, sie wuerden durch Sprechen dann eher dazu kommen, auch mal ein Spiel zu bestimmen. (also meine Laiensicht jetzt)
Auslaenderkinder> hatten wir hier auch ein paar, die dann in nullkommanix sprechen konnten.
Dann denke ich ja, dass manche Kinder auch gut ohne gross reden spielen koennen. Dann toben sie halt eher, spielen Fussball usw.
Meine To, fuer die Sprechen ja alles ist, hat letztens mit einem Jungen aus ihrem Kiga gespielt (ein Jahr juenger), der zwar spricht, aber noch nicht so gut. Sie hat ihn meist gar nicht verstanden. Dennoch haben sie zwei  Stunden miteinander bestens gespielt.

Und wegen oeffnen> Bei den Us ist meine Maus stumm wie ein Fisch. Sie macht brav alles mit, was es so an Aufgaben gibt, da ist sie sogar sehr gewissenhaft. Aber fuers Reden ist sie einfach zu schuechtern. Wenn es nach dem ginge, muesste sie sofort zur Therapie, obwohl Sprechen wie gesagt ihre grosse Staerke ist. Wenn Dein Sohn jetzt eh schon weiss, dass alle ihn in der Hinsicht auf dem Kieker haben, dann ist es nicht verwunderlich, dass er da erstmal zurueckhaltend ist, vielleicht will er sich einfach nicht blamieren. Dass er das andere gut mitmacht, kann ja trotzdem sein, das kann er ja schliesslich auch. Findet Ihr evtl. eine andere Logo?

Wenn Du selbst so unsicher bist, wuerde ich mal mit einer Psychologin reden. Ich kann Dir den Kinderschutzbund empfehlen, die haben normalerweise eine Kinderpsychologin, wo man einfach mal hin kann, die Situation schildern und um Rat fragen. Kostet nichts und Du musst auch keinen Vertrag schliessen oder sowas. Aber das waere einfach noch mal eine Profimeinung.

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #13 am: 05. Juli 2012, 09:23:46 »
ich bin auch für Regelkindergarten!

Sein Bruder ist als Stütze dort, er kennt schon einige Kinder die auch gerne mit ihm spielen und ihn nicht ausschliessen...Wieso also sollte das nicht klappen? ???

Wir bekommen auch regelmässig mal ausländische Kinder die KEIN Wort verstehen und reden können (also in unserer Sprache jedenfalls ;D)
und auch die werden von den anderen Kindern nicht gemieden und integrieren sich auch!


Für seine Entwicklung und Sprachmotivation ist ein Regelkindergarten ganz bestimmt besser! Und wenn es wirklich (und ich glaub da nicht dran!) nicht klappen sollte, kann man ja immer noch andere Wege ausprobieren!
36+3 -> 2940g / 37+4 -> 3320g / 38+5 -> 3660g

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« Antwort #14 am: 05. Juli 2012, 13:12:40 »
Ich habe nun in dem Förderkindergarten angerufen, einfach um mal zu horchen, was sie meint. Natürlich meint sie auch, man soll so früh wie möglich anfangen, sie hatte jetzt erst einen 3 jährigen da und nun spricht er schon Sätze.

Als ich meinte, daß ich eben erst den Regelkindergarten probieren möchte, ob sich da was tut, meint sie gleich dann geht 1 Jahr verloren.

Es kommen so viele Veränderungen, ich gehe wieder Vollzeit arbeiten, das Mamakind muss bis 15 Uhr ohne Mama auskommen. Der Papa übernimmt plötzlich den morgendlichen Dienst, die Einführung in den Kindergarten und dann wäre da noch der andere Kindergarten.
Kann ich mein Kind nicht loslassen oder ist es verständlich.

Was mache ich denn nun? Muss man denn an einem 3 jährigen schon ewig rumtherapieren, darf man ihm denn kein Jahr Zeit mehr geben. Wie gesagt, er bekommt ja Logo...
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« Antwort #15 am: 05. Juli 2012, 13:20:04 »
Was sagt aber der Regelkindergarten zu deinem Sohn? Das wäre mir jetzt viel wichtiger. Kommen sie mit ihm klar?
Dass ein Kind nicht spricht hat - wie ich selbst lernen konnte- viele Gründe.
Für manche ist ein Regelkindergarten super, für andere nur ein Förderkindergarten.

Mein Sohn hat eine schwere, wirklich schwere Sprachverständnisstörung. Er wird dennoch in einem regelkindergarten gehen, als Integrationskind. Bekommt ebenfalls Logopädie.
Integration ist eine wunderbare Sache und Kinder lernen dadurch sehr schnell. Ein Förderkindergarten kam nicht in Frage, da wir der Meinung sind das Integration wesentlich mehr bewirkt. Zumindest in seinem Fall.

Die ENtscheidung kann euch niemand nehmen. Bespricht das nochmal mit dem Regelkindergarten ab. Wenn sie ihn nehmen wollen und können, denn letztendlich müssen sie in der Lage sein ihn zu betreuuen, dann würde ich es schon probieren.

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #16 am: 05. Juli 2012, 13:23:18 »
Schwere Kiste :-[

Besteht denn die Möglichkeit mit deinem Kleinen mal nen Vormittag hinzugehen um sich den Kiga live anzuschauen und eben auch, das dein Sohn mal schauen kann?
 
Und ich würde einen Sprachheilkindergarten jetzt nicht als rumtherapieren bezeichnen, denn dort darf dein Kind genauso Kind sein wie in jedem anderen Kiga, nur hat man dort eben entsprechende Fachkräfte, die deinen Sohn in seinen Schwächen entsprechend fördern können, auch wird der Betreuungsschlüssel ein anderer sein, als in einem Regelkiga.
 
Die Betreuungszeiten sind natürlich doof - aber frag doch mal bei eurem JA nach, was es da für Möglichkeiten gibt, für Nami bzw. in den Ferien. (Bei uns ist die Verteilung zumindest übers JA geregelt). Vielleicht käm auch ne Tamu in Frage?

Da ich dein Kind nicht kenne und noch nicht sprechen gehört habe, weiß ich nicht inwiefern was nu wirklich angebracht ist, aber wenn ein Kind mit unter 3 schon Logo bekommt ist meist doch etwas arg im argen :-\
Was sagen denn die Erzieher im Kiga deines Großen? Was raten sie dir? Sehen sie da größere sprachliche Probs als bei anderen Kids?

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« Antwort #17 am: 05. Juli 2012, 13:31:14 »
Wie schon gesagt, er spricht ein paar Wörter, ansonsten viel Gestik und Laute. Und ja, es ist schon sehr auffallend. Jeder spricht einen drauf an, als ob man es selbst nicht merken wüde.  s-:)

Fakt ist ja auch, WENN ich mich für diesen Förderkindergarten entscheide, ist ja noch nicht mal ein Platz sicher. Sie wollen die 5. Gruppe, wenn sie die bekommen, kann meiner mit rein, wenn nicht, dann habe ich sowieso keinen Platz.
Das ist auch ein Grund, warum ich die Pferde im Regelkindergarten nicht scheu machen möchte, nicht, daß ich sie erst auf eine Idee bringe und habe dann keinen Platz.

In dem Förderkindergarten ist die Einführung auch blöd. Fahrer kommt vorbei und stellt sich vor, das nächste Mal holt er ihn ab und bringt ihn dann in den Regelkindergarten zur weiteren Betreuung. Also er muss von anfang an gleich lange dableiben.

Wenn ich Leute da hätte, denen ich wirklich vertrauen tät, wäre es auch einfacher zu entscheiden...
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« Antwort #18 am: 05. Juli 2012, 13:32:40 »
Wenn man jetzt mal ganz realistisch Eure Umstände sieht und Du die Möglichkeit hast, dass Euer Kleiner in den Regelkindergarten bis Nachmittags gehen kann, dann würde ich ihn dort anmelden. Mit den ganze Änderungen und dann noch 2 verschiedene Kitas (wenn ich dass richtig verstanden habe , weil es mit den Arbeitszeiten nicht anders geht), dass halte ich nicht für gut. Das würde bei unserem Kindergarten auch gar nicht gehen.

Ein Kind in der Gruppe meiner Tochter geht auch in den Regelkindergarten, er ist jetzt 4 und hat bis letztes Jahr echt sehr schlecht gesprochen. Sie gehen 3-4mal die Woche zur Logo und es ist richtig gut geworden!

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #19 am: 05. Juli 2012, 13:43:12 »
Hast du denn im Förderkiga mal gefragt, ob du nicht jetzt (so lang du noch nicht arbeitest) mal mit ihm vorbeikommen kannst zum schnuppern? Evtl. auch mehrfach?

Doof das der Platz nicht sicher wäre, aber dafür kannst du ja in beiden Kigas anmelden und wenn du den Platz im Förderkiga bekommen solltest dem Regelkiga absagen oder eben den Platz nehmen, wenn ihr keinen Platz im Förderkiga bekommt.
Kommt in den Regelkiga denn auch ne Logopädin? Kenne Kigas wo das so ist, wenn der Bedarf groß genug ist.

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« Antwort #20 am: 05. Juli 2012, 21:19:51 »
wir hatten heute wieder Schnuppern im Regelkindergarten und habe da mal gleich die Chefin gefragt, ihre Meinung und wie wir das buchen könnten etc.

Sie rät, ohne Julian gesehen zu haben, wenn er die Möglichkeit hat so eine Förderung zu bekommen, dann diese auch anzunehmen. Ich muss im Regelkindergarten nur 12-16 Uhr buchen und er wird dann trotzdem in den Ferien von 8-15 Uhr dort betreut.

Ich schau es mir am Montag mal an, da ich an dem Tag kein Auto habe, holen sie mich sogar ab und wenn es mir zusagt, tendiere ich schon zur Förderung, auch wenn ich ihm nur ein KiGa zumuten wollte.
Wie gesagt, es ist ja auch noch nicht mal sicher, ob wir einen Platz bekommen.
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« Antwort #21 am: 05. Juli 2012, 22:18:19 »
Förderplätze sind schwer zu bekommen, von daher finde ich es sinnvoll, was die Leiterin des Regelkiga sagt, dass man eben die Förderung, die man bekommen kann auch nutzen sollte.

Den Platz von 12-16Uhr im Regelkiga hättet ihr aber sicher (da Geschwisterkind?)? Und wenn ihr keinen Platz im Förderkiga bekommt? Wäre euch dann im Regelkiga trotzdem ein Ganztagsplatz sicher?
Schön, das ihr in den Ferien nicht zusätzlich zahlen müßtet - aber stimmt - Kigas dürfen Kinder 2 Monate als Gastkinder betreuen (zumindest in unserem Kreis), ohne das den Eltern Kosten (außer evtl. Essensbeiträge oder so) entstehen - den Fall hatte ich ja selbst auch schon (hab nur schon gar nicht mehr dran gedacht).

Dann drück ich euch mal die Daumen für den Förderkiga und wünsche euch, das es die richitge Entscheidung ist und eurem Kleinen schnell Fortschritte bringt.

Spatzlmama

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« Antwort #22 am: 06. Juli 2012, 09:55:57 »
Ja, derzeit haben wir noch den Platz von 8-14 Uhr für Beide, Änderungen sind aber kein Problem. Ab Oktober brauche ich eben eine Stunde länger und sobald ich weiß, ob wir einen Platz bekommen, ändere ich den Großen gleich auf 8-15 uhr und Julian 12-16 Uhr. Bekommen wir den nicht, ändere ich für beide Kinder nur eine Stunde länger.
Laut der Chefin vom Regelkindergarten kein Probelm.

Ja, ich hoffe auch, daß es die richtige Entscheidung ist...
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Fliegenpilz

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #23 am: 06. Juli 2012, 10:09:55 »
Ich sag dir ganz ehrlich was mich persönlich noch zu einer Zweitmeinung bewegen würde, eine Zweitmeinung ohne dieser Person vorher zu sagen, welche Aussagen schon getätigt worden sind und vor welcher Entscheidung ihr steht ...

Fakt ist ja auch, WENN ich mich für diesen Förderkindergarten entscheide, ist ja noch nicht mal ein Platz sicher. Sie wollen die 5. Gruppe, wenn sie die bekommen, kann meiner mit rein, wenn nicht, dann habe ich sowieso keinen Platz.

Da sind einfach auch Gelder mit im Spiel und verunsicherte Eltern hat man schnell mit im Boot.

In welcher Beziehung steht eure Logopädin mit diesem Förderkindergarten, arbeiten sie zusammen, betreut sie Kinder aus dieser Einrichtung oder gar vor Ort?

Spatzlmama

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Antw:Kind spricht wenig und nur Probleme damit (KiGa)
« Antwort #24 am: 06. Juli 2012, 11:47:04 »
Ich weiß, genau das habe ich auch schon zu meiner Freundin gesagt! Es ist wie bei der Einschulung, Rückstellungskinder werden nur zurück gestellt, wenn genügend andere Kinder dabei sind, daß sie ihre gewünschte Anzahl an Klassen aufmachen können. Da geht es allein um das Geld und nicht um das Wohl des Kindes.

Darum habe ich die Chefin des Regelkindergarten gefragt, die sich gegen ihren Gunsten entschieden hat. Wir würden weniger Stunden buchen und sie bekommt somit weniger Geld, trotzdem hat sie zur Förderung geraten, wenn man die Möglichkeit hat.

Komm Du mal nach Bayern und hör Dir Julian an, das sind sehr hohe Sprachdefizite, ich hoffe, es macht klack und der Knoten platzt einfach und er spricht mit mir wie ein Wasserfall.
Das macht er zwar jetzt auch schon, aber eben meist nur mit Lauten und Gestik.

Gestern im Regelkindergarten habe ich U 2,5 jährige gesehen, die mehr gesprochen haben, wie mein Kleiner. Man hört es vom ganzen Umfeld, ich kann es nicht mehr hören. Es ist ja nicht so, als ob wir um deren Meinungen gebeten haben.und wir regungslos daneben stehen, wir handeln ja schon.

Ich möchte mir eben hinterher nicht vorwerfen, hätten wir doch damals... Wenn es doch keinen Platz gibt, ist das auch okay, aber dann habe ich mir nichts vorzuwerfen. Und ich habe auch kein schlechtes Gefühl dabei, ihn "nur" in einen Regelkindergarten zu geben. Aber ich habe ein Problem damit, wenn wir die Möglichkeit zur Förderung haben, diese eben auszuschlagen.

Es ist wirklich eine schwere Entscheidung und ich kann nur hoffen, daß es die richtige ist (sofern wir wirklich einen Platz bekommen).
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