Autor Thema: Hilfe, 24 Stunden Dauerbespaßung  (Gelesen 4664 mal)

Maluga

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  • Luca Gabriel
Hilfe, 24 Stunden Dauerbespaßung
« am: 08. Februar 2012, 14:04:27 »
Mein Sohn ist jetzt knapp 1,5 Jahre und ich verzweifel bald. Seit kurzem kann er mit festhalten laufen, sich alleine hinsetzen.... Das Problem ist, es will den ganzen Tag Dauer bespaßt werden. Nicht mal aufs Klo kann ich gehen, ohne das gleich ein Drama ausbricht und er tierisch ausflippt. Er wird richtig frech, bockig und rastet völlig aus bis ich dann wieder komme. Selbst wenn ich im gleichen Raum bin, zB in der Küche und das Essen koche, will er nicht alleine spielen. Egal was ich ihm anbiete, alles ist nicht richtig, wenn er alleine damit spielen soll.
Wir waren jetzt 3 Wochen zur Mutter-Kind-Kur, dort ist er in die Kinderbetreuung gegangen (kannte er vorher noch nicht) und dort hat er auch für sich gespielt. ich verstehe das nicht. Ich komme zu nichts mehr  :(
Hat jemand einen Rat????


Auch aus den Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen!

Bambiii

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« Antwort #1 am: 08. Februar 2012, 14:12:41 »
Hi,

So ging es uns mit Soraya auch, selbst jetzt ist das teilweise noch so, einen wirklichen rat habe ich auch nicht, aber man kommt dann wirklich zu nix mehr. Habe gelesen das die kleinen sich noch nicht so gut alleine beschäftigen können.

Ich drücke Dir die daumen das es schnell besser wird, und Du eine lösung findest.


Maluga

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  • Luca Gabriel
Antw:Hilfe, 24 Stunden Dauerbespaßung
« Antwort #2 am: 08. Februar 2012, 14:18:15 »
Das Schlimme ist, wenn er etwas haben möchte (obwohl er selbst dran kommt) brüllt er wie am Spieß, weil ich ihm das geben soll. Bis er selbst dran gekommen ist, dauert ihm nämlich zu lange. Er müsste dann ja hinkrabbeln, laufen etc..... obwohl er das ja kann. Er flippt dann völlig aus, wenn ich ihm das nicht SOFORT gebe!!!  :-\


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Bambiii

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Antw:Hilfe, 24 Stunden Dauerbespaßung
« Antwort #3 am: 08. Februar 2012, 14:29:36 »
Ohja das kenne Ich auch teilweise. Nur ich hab den Fehler gemacht und habe auch immer gleich reagiert und gemacht und getan, und das nutzt meine große sehr aus.
Bei Ihr ist zur zeit die zeit wofür habe Ich Ohren :) Gannnnz schwere Phase.
Ich würde Ihm sagen wenn er selber dran kommt möchte er sich das doch holen, ansnsten will er dich wohl nur beschäftigen denke ich :)

seemaedchen

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Antw:Hilfe, 24 Stunden Dauerbespaßung
« Antwort #4 am: 08. Februar 2012, 14:32:43 »
Hallo,

@Toilette gehen: ich nehm Anna-Lisa immer mit. Allerdings schon immer. Früher hab ich sie halt auf ein Handtuch gelegt. Jetzt nimmt sie immer ein Buch mit und wir können zusammen lesen. Oder einfach ein anderes Spielzeug. Damit sie mir nicht das Bad auseinander nimmt. Was auch ganz hoch im Kurs steht ist ein Blatt vom WC-Papier, das sie selber abreißen darf.  ;D

@Kochen: ich setzt Anna-Lisa in Hochstuhl. (Hab extra einen in der Küche) Sie bekommt dann eine Schüssel mit 5 Kornflaks oder etwas Wasser drin.
Und ich rede ganz viel mit ihr. Oder wir singen.

@Sachen reichen: das Problem hatten wir nie. Anna-Lisa hat da nie auf mich gewartet, das ging ihr immer zu langsam. Sie ist immer selber hin um sich alles zu holen.
Da hab ich also keinen Tip.

Ansonsten spielt Anna-Lisa nie alleine, oder zumindest nicht länger als 5 Minuten. Ich bin immer dabei. Ich versuch sie halt so weit es geht mit einzubeziehen. Geb ihr sachen zum Tragen oder hohlen. Oder z.B. einen eigenen Lappen beim Tischabwischen.
Haushalt mach ich, wenn sie schläft oder meine Man da ist, oder meine Mama sie nimmt.
Alles andere bleibt liegen.
2. IVF positiv am 21.12.09
09.09.2010 Anna-Lisa. Wir lieben dich.

Feb 13: spontan Schwanger
leider FG bei 9+4
Aug 13: IVF abgebrochen IUI negativ
Okt 13: IVF ein 4-Zeller => negativ
März 14: IVF ein 4-Zeller => negativ
August 14: IVF

Bambiii

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« Antwort #5 am: 08. Februar 2012, 14:43:38 »
Stimmt das machen wir auch, Soraya in den Haushalt mit einbeziehen, sie darf mit Tisch abwischen, darf auch mal den Staubsauger halten, oder den Besen oder den Wischer, da hat sie auch total Spaß dran, es dauert etwas länger aber wärend sie ihre staubsauger phase hat lege ich zb wäsche im gleichen raum zusammen :)

Maluga

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« Antwort #6 am: 08. Februar 2012, 16:13:51 »
so versuche ich es eigtl. auch alles mit ihm zu machen. Komischerweise gibt es solche "Probleme" nicht, wenn er bei meiner Mutter ist.  s-:)


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lisa81

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Antw:Hilfe, 24 Stunden Dauerbespaßung
« Antwort #7 am: 08. Februar 2012, 17:02:48 »
Bei "Fremden" trauen sich die Kinder oft weniger, deren Gunst muss man sich aktiver erkämpfen ;)

Einbeziehen wurde ja schon gesagt, hilft eben an manchen Tagen auch nicht. Wenns gar nicht geht, alles liegen lassen und Kind bespaßen. Ich kann das allerdings auch nicht mehrere Tage am Stück sonst dreh ich durch  :P
Zum Glück kann sich meine Kleine recht gut beschäftigen, lässt sich ablenken.

Aber die Große kann bis heute (3,5) nicht gut allein spielen (ist aber deutlich besser geworden). Was ich bei ihr festgestellt habe, ist, dass es NICHT hilft, wenn ich sie immer und immer wieder dazu bringen doch mal was allein zu machen. Mit jedem "wegschieben" sucht sie meine Nähe noch intensiver.
Manchmal hilft es, ihr in solchen Momenten besonders viel Aufmerksamkeit zu widmen und wirklich nichts nebenher zu machen. Manchmal kann sie sich danach ein wenig allein beschäftigen (nicht immer), oder zumindest mithelfen.

Zur Zeit ist das Wundermittel eine Sprühflasche Wasser, ein Lappen und die Terassentür. Das könnte ich mit der Kleinen allein allerdings niemals machen, die würde mir das ganze Haus waschen  S:D Bei ihr würden allerdings auch die Kornflakes sofort im Mund verschwinden  :P
Klopapier abreißen und mir geben findet sie dafür auch super ;)

seemaedchen

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Antw:Hilfe, 24 Stunden Dauerbespaßung
« Antwort #8 am: 08. Februar 2012, 17:35:08 »
Bei ihr würden allerdings auch die Kornflakes sofort im Mund verschwinden  :P

bei uns verschwinden die Kornflakes auch z.T. im Mund
 ;)
und der Rest landet auf dem Boden, was die Kleine dann wunderbar wegsaugen kann.
2. IVF positiv am 21.12.09
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lisa81

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« Antwort #9 am: 08. Februar 2012, 19:00:21 »
Also nicht falsch verstehen, den Tip finde ich super :)

Ich hab es auch schon gemacht, allerdings ohne Wasser, dafür mit diversen Bechern. Hilft auch, nur nicht lang genug und beim Kochen ist es blöd, weil sie danach satt ist.
Je nach Zustand wird aber dann das Essen kurzerhand auf später verschoben und dann aufgewärmt.

Pedi

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« Antwort #10 am: 08. Februar 2012, 19:27:57 »
Wichtig ist das Kind in den Alltag mit einzubeziehen also beim Kochen helfen, Haushalt machen etc., aber alles spielerisch. Und was noch wichtiger ist: Je mehr du dafür sorgen möchtest das sich dein Kind alleine beschäftigt, desto weniger wird es klappen!
Wenn man sich intensiv mit seinem Kind beschäftigt, gibt es auch häufiger Zeiten wo sie sich auch mal für kurze (am Anfang redet man hier tatsächlich nur mal von 5-10 Minuten)Zeit selbst beschäftigen können.

Ich finde das in dem Alter total normal und kann sagen das sich das bei uns gut gelegt hat :)
 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

*nova*

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« Antwort #11 am: 08. Februar 2012, 20:07:44 »
Hallo :)

Bei uns ist es ähnlich. Alena kann sich kaum selbst beschäftigen und am Anfang war das für mich auch nicht immer leicht. Seit ich das so locker wie möglich sehe ist es eindeutig einfacher geworden und stresst mich auch nicht mehr all zu sehr....udn eigentlich fällt mir immer was ein während der Hausarbeit - machmal macht sie damit zwar noch mehr Müll, aber das sehe ich mittlerweile locker.
Wenn sie allerdings zornt, wenn ich mal auf die Toilette gehe und es ihr in dem Moment nicht passt, dann lass ich sie auch mal zornend auf dem Boden liegen und meckern.

Beim Kochen darf sie z.B. die Nudeln aussuchen und damit ist sie dann erstmal 10 Minuten mit den Tüten beschäftigt, oder sie sortiert die Kartoffeln etc. oder räumt den Schrank mit den Töpfen und Tupperschüsseln aus.......Wenn irgendwas mit einem Küchengummi zu gemacht ist oder mit einem Clip, dann darf sie versuchen es aufzumachen. Manchmal ist sie auch mit einem Kochlöffel und einem Schneebesen zufrieden...damit rennt sie dann durch die Wohnung und testet aus was man alles damit machen kann.
Beim Wäsche aufhängen überlasse ich ihr alle 192929 Wäscheklammern, die wir danach eben wieder aufräumen müssen. Sie steckt die Kleider in die Waschmaschine und zieht sie wieder raus. Was auch schon genannt wurde ist Wassersprühflasche und Lappen. Alena putzt gerne den Spiegel. Ach und vieles mehr.

schnakchen

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« Antwort #12 am: 08. Februar 2012, 20:45:33 »
Mein Sohn ist jetzt knapp 1,5 Jahre und ich verzweifel bald. Seit kurzem kann er mit festhalten laufen, sich alleine hinsetzen.... Das Problem ist, es will den ganzen Tag Dauer bespaßt werden. Nicht mal aufs Klo kann ich gehen, ohne das gleich ein Drama ausbricht und er tierisch ausflippt. Er wird richtig frech, bockig und rastet völlig aus bis ich dann wieder komme. Selbst wenn ich im gleichen Raum bin, zB in der Küche und das Essen koche, will er nicht alleine spielen. Egal was ich ihm anbiete, alles ist nicht richtig, wenn er alleine damit spielen soll.
Wir waren jetzt 3 Wochen zur Mutter-Kind-Kur, dort ist er in die Kinderbetreuung gegangen (kannte er vorher noch nicht) und dort hat er auch für sich gespielt. ich verstehe das nicht. Ich komme zu nichts mehr  :(
Hat jemand einen Rat????

Ich oute mich mal als böse Mama. Klar spiele ich gern und oft mit meinem Kind und ich beziehe Louisa auch ganz stark in den Haushalt mit ein. Wenn sie aber anfängt zu bocken, Sachen durch die Gegend zu werfen oder irgendwo dagegen zu schlagen, weil sie JETZT SOFORT meine ungeteilte Aufmerksamkeit möchte, zieh ich die Grenze.
Ich geh dann auf ihre Augenhöhe, halte sie kurz fest und sage ziemlich streng: "Nein" und dass ich das nicht möchte. Dann stehe ich auf und widme mich demonstrativ dem, was ich gerade machen wollte (z.B. kochen). Zu 90% ist nach etwas Schimpfen der Spuk dann auch vorbei - oder ich stelle fest, dass sie bockt weil sie übermüdet ist, und verlagere den kleinen Trotzkopf ins Bett.

LG schnakchen



zuz

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« Antwort #13 am: 09. Februar 2012, 11:47:31 »
Also diese Aktionen haben wir meist bei Übermüdung. Gerade beim Kochen ist er oft schon müde, da hilft es, entweder eher zu kochen oder erst zu schlafen und später zu essen.

Bei "Mama soll das sofort machen, obwohl ich es selbst kann" würde ich ihm einfach sagen, was los ist: Du ärgerst Dich, weil Du das noch nicht so gut kannst. Aber das geht nur mit üben. Probier es noch mal, Du schaffst das schon! Ihm also Mut zusprechen, wenn es dann nach 2x nicht klappt, ihm das, was er haben will, ein wenig tiefer hinlegen, aber ihm nicht direkt geben. Brüllt er immer noch, sag ihm: Du musst jetzt ein bisschen weinen. Mach das, das hilft. Und dann probier es noch mal. Ich würde ihn trösten, kuscheln, ihm das aber trotzdem nicht abnehmen. Er soll ruhig merken, dass er schon ganz schön viel kann ;).

Essen: Hochstuhl hilft bei uns auch Wunder, wenn ich in der Küche was tun muss. Irgendwie sieht er halt dnan, was ich mache und ist zufriedener.

Wenn gar nichts hilft: Dann beschränke den Haushalt auf das Wichtigste, aber das tu dann auch. Sag ihm z.B.: Ich kann verstehen, dass Dir jetzt langweilig ist, aber ich muss jetzt das Geschirr abspülen. Du kannst hier bleiben, aber ich kann jetzt nicht mit Dir spielen. Und dann tu genau das, spül ab und dann spiel mit ihm. Auch wenn er dann wieder friedlich ist und Du eiiigentlich ja noch schnell die Wäsche machen könntest: Er soll ja lernen, dass er sich auf Dich verlassen kann. (Außer natürlich, er mag Dir dann da mithelfen).
Ich finde nämlich, man kann nicht immer einfach auf den Haushalt pfeifen: Wenn der Tisch nicht abgeräumt wird, wird die Wurst schlecht, nicht abgespülte Töpfe stinken irgendwann und wenn nur noch ein Body im Schrank ist, muss man waschen, fertig. Klar, Staubsaugen kann man mal verschieben, aber auch nicht 7 Tage lang.

Fliegenpilz

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« Antwort #14 am: 09. Februar 2012, 11:59:50 »
Ich bin wirklich immer wieder erstaunt wie viele Kinder sich wirklich gar nicht alleine beschäftigen können, ehrlich. Ich kenne es von meinen Kindern nicht und daher ist es mir vollkommen fremd. Meine Mädchen waren schon im Babyalter immer sehr zufriedene Kinder, oft reichte es einfach dabei zu liegen und alles zu beobachten. Und wenn ich das hier so lese. Gott sei Dank! ;D
Meine Kleine ist nun knappe 21 Monate alt und sie beschäftigt sich sehr gerne und vorallem sehr lange alleine. Am Vormittag, wenn die Große im Kindergarten ist, kann es schon mal passieren, dass ich die Kleine für 1 - 2 Stunden "nicht sehe", weil sie im Kinderzimmer verschwindet und in Ruhe spielt oder aktuell (heute früh) hier im Wohnzimmer an den Playmobiltischen sitzt und ausgiebig spielt und erforscht.

Aber zu der Toilettenproblematik kann ich was beitragen ;D
Sobald ich mich Richtung Badezimmer erhebe kleben die Kinder (und Katzen :P) an mir und müssen alle ins Badezimmer. Gehe ich auf Toilette ist es immer ein wenig Bahnhofsatmosphäre, viele "Fremde" und Lärm ;D
Ich habe mich damit arrangiert. Früher habe ich noch versucht die Türe zu schließen, mittlerweile lasse ich die Badezimmertür offen und schaff es dann sogar ab und an mal alleine auf Toilette zu gehen :o ;D


Helena

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« Antwort #15 am: 09. Februar 2012, 20:33:04 »
Hallo!

Ich beziehe die Kinder mit ein in den Haushalt. Bei allem. Sie haben sehr früh angefangen helfen zu wollen zu putzen und solche Sachen. Ich habe auch einen Hochstuhl in der Küche gehabt.
Ich habe sie auch mal ein paar Minuten im Laufstall brüllen lassen. Irgendwann war Ruhe.
Wenn sie zu viel Theater gemacht haben, bin ich auf Augenhöhe und habe "Nein" gesagt. Dann habe ich meinen Kram weiter gemacht. Wenn nicht irgendwann Ruhe war habe ich sie ins Bett gebracht, weil sie Müde waren oder ich habe sie auf ihr Bett gesetzt, weil sie sich beruhigen sollten. Ich habe Ihnen aber auch immer gesagt, dass sie wieder raus kommen können, wenn sie sich beruhigt haben.

Helena

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« Antwort #16 am: 09. Februar 2012, 21:15:57 »
Mein Sohn würde am Liebsten auch dauernd bespaßt werden, aber das geht halt leider nicht. Daher versuche ich ihn auch soviel wie möglich in den Haushalt mit einzubeziehen. Es wurden ja schon echt viele Tipps gegeben, wie man das machen kann. Des Weiteren habe ich mir mittlerweile angewöhnt bestimmte Hausarbeiten, die nur mühselig mit dem Kleinen möglich sind (wischen, Hausflur putzen, usw.), zu machen, wenn er schläft.
Ja, und was den Toilettengang betrifft: Da bin ich nur alleine, wenn mein Mann zu Hause ist  s-:)




Nanouk321

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« Antwort #17 am: 09. Februar 2012, 21:31:44 »
Lukasist im Moment genau so! Wenn er irgendwo nicht dran kommt und Mama nicht SOFORT aufspringt um ihm das zu geben wird geschrien! Ich ignoriere das Geschreie nicht sonder sage ihm das er das schon alleine kann und er es weiter versuchen soll. Meistens wenn ich ihm sage das er es doch alleine kann sagt er ja dackelt ab und kommt eine minute später mit dem gewünschten Teil in der Hand stolz wie Oskar bei mir an um es mir zu zeigen.

In den Haushalt beziehen wir Lukas auch schon mit ein. Er bringt zum Beispiel nach dem Frühstück sein Brettchen selber weg, räumt den Tisch ab während ich am Kühlschrank stehe und auf ihn warte das er mir die Sachen bringt, mein Mann und ich schlafen auf der Schlafcouch im Wohnzimmer und Lukas besteht morgens darauf die Couch wieder mit zusammen zu bauen! Er klappt dann die Sitzfläche wieder um wie sie gehört und legt sich dann auf die Sitzfläche damit die Couch dann zusammengeschoben werden kann, da besteht er auch drauf und es gibt immer ein irritierter ja fast sogar entsetztes Gesicht wenn er morgens mal länger schläft und Mama und Papa die Couch ohne ihn zusammengebaut haben.

Beim staubsaugen hilft er auch toll mit, er hat zu Weihnachten von IOma einen Spielzeugstaubsauger bekommen, der macht Sauggeräusche und spricht und wenn ich hier die Stube sauge sage ich immer zu ihm hol mal deinen Staubsauger dann kannst du schon mal dein Zimmer saugen. Und er geht dann los holt seinen Staubsauger und verschwindet in seinem Zimmer zum saugen so lange bis er von mir keine Staubsauger Geräusche mehr hört. Dann kommt er immer an und sagt mir das er auch fertig ist. Beim Wäsche waschen räumt er die Maschine mit mir zusammen ein und aus und reicht mir beim aufhängen die saubere Wäsche. Und seitdem wir ihn so mit einbeziehen wird es immer besser. Er kommt auch von sich aus an und fragt ob er helfen kann und Müll z.B. leere Joghurtbecher oder Wurstpackungen oder so was liegt bei uns net lange auf dem Tisch sobald der Becher Joghurt leer ist oder die Wurstpackung leer gegessen steht Lukas auf sagt Mama Müll und wirft es in den Müll. Da passt er auf wie ein Schießhund das die Sachen sofort weg kommen. Wird sicher mal Müllmann lach denn das Müllthema geht auch auf dem Spielplatz weiter wenn dort mal ein Stück Papier auf dem Boden liegt wird es aufgehoben wortlos mit dem Kopf geschüttelt und der nächste Mülleimer gesucht um es dort rein zu werfen :-) Und hinterher kommt er immer zu mir sagt Bäh und ich muss ihm dann die Hände sauber machen :-)

Maluga

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« Antwort #18 am: 09. Februar 2012, 22:40:25 »
Danke für eure vielen Ratschläge und Meinungen. Ich werde das alles mal probieren. Allerdings habe ich immer das Gefühl, dass Luca mich nicht versteht, oder nicht verstehen will. Wenn ich ihm was sage, zB mit dem Spielzeug holen, brüllt er einfach weiter. Sag ich, er soll nicht schmeißen, schmeißt er trotzdem. Oder ist er noch zu klein mit 17 Monaten um zu verstehen, was ich von ihm will???


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dane_80

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« Antwort #19 am: 10. Februar 2012, 09:14:30 »
Was uns geholfen hat ( nicht nur beim schmeißen, auch beim hauen und anderen unerwünschten sachen): Das Wort nicht nicht benutzen ;) Das hören Kinder nicht. Beim Satz: "Nicht schmeißen" wird also nur schmeißen gehört. Eher positiv formulieren: leg es bitte hin, kullere den Ball  usw.

Sonst hilf ihm es selber zu machen: an die Hand nehmen oder vorausgehen, ihn ermutigen. Wenn er es selber erreichen kann muss er das auch tun, wenn er dabei frustriert ist dass es so mühselig ist ist das ja ok. Man kann ein Hockerchen ranschieben lassen oder sonstwie zeigen wie er rankommt, aber geben nur weil er brüllt würde ich das nicht.

Bei meinem Sohn hat es geholfen sich manchmal ein bisschen blind zu stellen. Wenn das Kind " Auto " brüllt sucht man das Auto, denn man sieht es ja nicht. ;) Oder hält einen Ball hoch... meist war er dann sehr eifrig mir zu zeigen wie ein Auto aussieht.

Und: es wird besser! Mein Sohn konnte sich gar nicht alleine beschäftigen bis er 3 war, seitdem wirds besser und besser. Aktuell nerve ich gelegentlich und soll bitte weggehen, er möchte spielen ;)

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lisa81

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« Antwort #20 am: 10. Februar 2012, 13:54:29 »
Ja, verstehen...
Wenn ich so sehe, was sie alles verstehen in dem Alter, würde ich definitiv sagen, er KANN es schon verstehen  ;)

Aber die Kinder denken einfach anders und oft kann man sich nicht reinversetzen. Mir geht es oft so, dass ich denke, was macht das Kind jetzt für ein Drama aus so ner Kleinigkeit. Und dann kommt irgendwie später raus, dass die Situation für sie ganz anders aussah. Ich kanns schlecht beschreiben.
Außerdem sind die Kinder einfach oft in einer "Schleife", ich glaube, dann KÖNNEN sie nicht hören und aufnehmen.
Meine Kleine (18Monate) hat momentan auch eine Phase, die ich bei der Großen nicht annähernd so hatte. Sie beißt, wirft aus Wut oder Spaß SAchen rum, haut ständig.... Auch sonst hört sie kein STück  S:D Sie kann aber problemlos kleine Aufträge erledigen, wenn sie ihr in den Kram passen. Also kanns weder an den Ohren noch am Verständnis liegen. Bei ihr hilft dann auch nur, sie immer und immer wieder aus der Situation rauszunehmen und abzulenken. (Was mich auf die Palme bringt, weil ich manchmal einfach keinen Nerv dazu habe und selbst was machen will oder was mit der Großen  :-\ )

Meine Große hat auch keine GEduld und wollte oft, dass ich ihr Dinge gebe oder etwas für sie mache, weils einfach schneller geht.
Manchmal reagiere ich, manchmal nicht, kommt auf die Situation an. Ich frage sie auch mla, ob sie mir was aufhebt, warum soll ich es nicht auch für sie tun. Aber manchmal ist es für mich ungelegen, dann muss sie eben selbst ran.
Was ich persönlich immer wieder versuche aus meinem Kopf zu verbannen, sind gEdanken wie "Wenn ich ihr das jetzt gebe, dann verlangt sie es bestimmt immer" Dann steh ich einfach nicht hinter meiner Entscheidung, weil ich eigentlich kein Problem damit hätte, es ihr zu geben.

Wo ich mich zusammenreißen muss, ist, wenn sie irgendwas probiert und probiert und ich mit einem Handgriff helfen könnte. Man sollte eben NICHT eingreifen solang sie keine Hilfe einfordern.

Maluga

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« Antwort #21 am: 14. Februar 2012, 12:29:12 »
Das mit dem nicht NICHT sagen habe ich vor Kurzem in der Mutter-Kind-Kur gelernt und es klappt ganz gut mit dem Umsetzen.
Heute allerdings bin ich echt down  :'(
Luca hat von gestern auf heute bei der Oma (meiner Mutter) geschlafen und zwar ganz OHNE dieses Theater was er hier immer macht. Er hat nicht einmal geheult, gezickt, war frech etc. hat sogar die ganze Nacht durchgeschlafen von 20:00 bis 06:30. Er ist dort das liebste Kind der Welt. Wieso ist das so??? Was mache ich denn falsch als Mutter???  :-\ Ich bin echt verzweifelt...


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« Antwort #22 am: 14. Februar 2012, 13:20:08 »
Nichts machst Du falsch :) Bei Dir weiß er dass er geliebt wird. Egal ob er sich "benimmt" oder nicht! Das ist ein Kompliment. Bei Oma muss man sich etwas mehr anstrengen. Er fühlt sich eben bei Dir so sicher dass er ausprobiert. Das ist doch schön!

Er macht das auch nicht um Dich zu ärgern. Das ist einfach die Phase in der sie selbstständiger werden, alles alleine machen wollen, aber eben noch nicht können. Noch kein Zeitbewusstsein haben, noch nicht warten können, kein Gefühl für mache Gefahren haben, kein Gefühl was anderen weh tut oder dass etwas kaputt gehen kann. Und meistens können sie sich auch noch nicht so gut ausdrücken sprachlich. Das ist frustrierend. Für das Kind und die Mama.
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« Antwort #23 am: 14. Februar 2012, 13:30:50 »
Bei uns schläft die Kleine sogar unterschiedlich bei den Eltern, sprich wenn der Papa sie ins Bett geht schläft sie anders, als wenn ich sie ins Bett bringe ;)

Gibt Schlimmeres ... 8)


Maluga

  • Teenie
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« Antwort #24 am: 14. Februar 2012, 16:29:00 »
Wie faszinierend doch Kinder sein können  :P Aber man verzweifelt wirklich, wenn die eigene Mutter zu einem sagt: "Ich versteh das nicht. Hier ist der nicht so. Hier ist er das liebste Kind!"Und ich denk mir dann, wieso ist mein Kind zuhause sooooo ganz anders.....  s-:) Naja, ich denke ich werde es wohl mal lockerer angehen, da ich ja jetzt weiss, das es NICHT an mir liegt  8)


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