Autor Thema: Vornamen immer skurriler?  (Gelesen 18113 mal)

nicky

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #25 am: 15. März 2013, 12:40:30 »
Ich bekomme arbeitsbedingt immer die Mitteilungen über Geburten vom Standesamt übermittelt und mir ist aufgefallen, dass der Trend (zumindest hier in Region) wieder zum alten Namen geht. Also Martha, Emil und diese Richtung.

Jedoch hab ich hin und wieder auch Namen vorliegen die mich innerlich erschaudern lassen.
Heute ganz aktuell: * ;)
Und hierbei handelt es sich lediglich um den Vornamen! ;)
« Letzte Änderung: 15. März 2013, 21:41:03 von nicky »
... so wie du bist, so und nicht anders sollst du sein ...
... so wie du bist, so bist du für mich der Sonnenschein ...






Muse

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #26 am: 15. März 2013, 12:52:04 »
 :)
« Letzte Änderung: 01. Januar 2015, 22:30:44 von Muse »


Zelda

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #27 am: 15. März 2013, 13:28:02 »
als wir bei der U2 waren erzählte uns der Arzt (als wir zum Thema Namensgebung kamen), dass er zwei Tage zuvor einen Säugling namens Brutus Judas Adolf untersuchen mussten.

Da ist mir jeder Pumuckel lieber!

 :-X da beschleicht einen doch, genau wie bei so manch anderem "exotischen" (idiotischen) Namen das Gefühl, dass das Kind unmöglich tatsächlich gewollt und geliebt ist.




-Die glücklichsten Tiere der Welt sind die Hasen. Denn wenn sie hüpfen, dann hüpfen auch ihre Herzen.
Vor Glück nämlich-

dragoness

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #28 am: 15. März 2013, 14:08:54 »
Also die skurrilen Vornamen finde ich auch hmmm sehr seltsam, wobei da auch einige dabei sind an die man sich m. E. gewöhnen kann. Das Beispiel vom Kinderarzt geht garnicht finde ich, die Namen sind ja alle drei so negativ behaftet und gerade Brutus ist für mich ein Hundename  :o

« Letzte Änderung: 05. November 2014, 19:25:19 von dragoness »

Drops

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #29 am: 15. März 2013, 14:35:56 »
ich hab ja einen englischen namen (auch wenn ich deutsch ausgesprochen werde) und einen relativ deutschen geburtsnamen. ich kann aber nicht behaupten dass ich in der kindheit deshalb oft gehänselt wurde.
ok die große karriere habe ich in meinem leben auch nicht gemacht, aber das wäre mit einem anderen namen genauso wenig mein ziel gewesen.

Mondlaus

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #30 am: 15. März 2013, 15:27:11 »
Was andere von dem Namen meiner Kinder halten, das finde ich sehr wichtig. Denn das Kind muss eventuell sein Leben damit verbringen, Vorurteile zu entkräften, wenn die Wahl falsch ist. Ich habe mich vor der Namensgebung ein wenig informiert, was die ASsoziationen zu unserem Namen so sind - ich fand keine schlechten, also hab ichs gewagt.

Dass ein Name außergewöhnlich ist, ist für mich kein Kriterium. Im Gegenteil. In einem Buch, das ich gelesen habe, ist die Protagonistin mit einer Mutter konfrontiert, die ihrem Sohn einen völlig außergewöhnlichen Namen verpasst hat, denn er sei ja "was besonderes". Die Protagonistin meinte darauf " Wieso was besonderes? Hat er zwei P*immel?" Fand ich irgendwie witzig und treffend ;D

Mia und Ben (die Nummer 1 der Listen, und das mit ABstand) heißen nur ca. 1% aller Kinder - also in jeder 4. Klasse, statistisch gesehen. Die Nummer 1 vor 200 Jahren - ich glaube, das war Johann - wurde an 70 Prozent der Jungen vergeben, wenn es da schon Spielplätze gegeben hätte, die Mütter wären aus dem sich rumdrehen gar nicht mehr rausgekommen s-:)

Wir hätten bei E. wohl auch lieber anders wählen sollen. Ich hielt es für einen soliden Namen, der nicht Vorurteilsbelastet (Emilismus, Kevinismus etc) ist, aber ein schönes Klangbild hat und von der Länge und dem Klang zum Nachnamen passt.Besonders auch ein Name, den man schon gehört hat, ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass ich mein Kind (und mich!) für etwas "besonderes" oder "außergewöhnlich" halte, ich bin dazu viel zu links ;)  Nun müssen wir doch überall buchstabieren, und zu dem englischen Nachnamen klingt E.s Name doch etwas zu deutsch, und ich würde fast sagen, er fällt in den Emilismus rein.

Ich denke, es gibt kaum noch Eltern, die ihre Kinder Chantal, Kevin und Justin nennen, das war die "Unterschicht" der späten 90er und der schlechte Ruf ist mittlerweie überall angekommen. Nun sind es englische Vornamen ohne englischsprachigen Hintergrund, die genau diese Kategorie repräsentieren. Kurioserweise sind die gewählten englischsprachigen Namen die, welche vor 15-30 Jahren in den USA, England und Australien vergeben wurden. Die Name Jason, Jeremy, Ashley, Holly, Charleen, Joline etc werden dort nur noch selten vergeben, und man assoziiert sie mit der Elterngeneration. So wie bei uns vielleicht Manuela, Stefanie, René..

Peinlich ist es, wenn die Eltern dem englischen nicht mächtig sind und die Aussprache nicht richtig hinbekommen, aber es versuchen.. :-\
Natürlich spielt da auch viel Wahrheit mit, und es ist nicht nur reine Assoziation. Die entsprechenden Namen sind eher bei Eltern zu finden, die keine höhere Bildung genossen haben, da wurde sogar mal eine Statistik dazu gemacht, die die Wahrscheinlichkeit, solche Namen zu geben, anhand der Schulbildung bei Eltern errechnet hat (ja, auch Wissenschaftlern ist manchmal langweilig).

Ich muss sagen, ich finde mittlerweile die Gegenströmung auch nicht mehr so toll. Karl, Faustus, Hermine.. Erweckt nicht Unterschichten-Assoziationen, sondern Möchtegern-Bildungsbürgertum und erinnert mich an Berliner Hipster, die "was mit Medien" studiert haben und nun mit dem kleinen Franz-Ferdinant im Vintage-Buggy durch Prenzlauer Berg spazieren.
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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #31 am: 15. März 2013, 15:32:30 »
ich hab ja einen englischen namen (auch wenn ich deutsch ausgesprochen werde) und einen relativ deutschen geburtsnamen. ich kann aber nicht behaupten dass ich in der kindheit deshalb oft gehänselt wurde.
ok die große karriere habe ich in meinem leben auch nicht gemacht, aber das wäre mit einem anderen namen genauso wenig mein ziel gewesen.
ich vermute mal, dass das "damals" auch noch anders war...damals waren vermutlich englische Namen wirklich noch einfach "besonders"......Wobei es ja auch auf den Namen ankommt - auch heute....und eine Pamela ist sicher noch mal anders gesehen als eine Destiny


Mondlaus

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #32 am: 15. März 2013, 15:34:33 »
Ich habe Pamela eigentlich immer für deutsch gehalten, bzw. eingedeutscht genug, dass man den nicht mehr als fremd empfindet.
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SarkanaM

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #33 am: 15. März 2013, 15:37:01 »
Wir wollten einen eher nordischen Vornamen, der leicht auszusprechen und zu schreiben ist und zu unserem Nachnamen passt.

Wir haben ewig gesucht und konnten uns nie einigen. Und dann ganz klein und versteckt in einem Namensbuch kam er uns dann doch unter und passte einfach.

Bisher haben wir noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. 1x hat jemand am Telefon nachgefragt, ob es Hakan heißt.

Ich kenne nur hier bei EO noch einen Jungen mit dem Namen Haakon. Aber er ist durch den norwegischen Kronprinzen offenbar doch sehr geläufig (ich hab es nicht so mit dem europäischen Hochadel).

Wir haben also: selten, leicht auszusprechen und zu schreiben mit schönem Klang. Die Bedeutung ist irgendwas in die Richtung Freund, freundlich, sanft und irgendwie spiegelt das auch sein Wesen wieder.

Passt einfach wie A*rsch auf Eimer.  S:D

Mondlaus: Ich finde den Namen deiner Tochter sehr sehr schön!

Ich habe selber einen ganz seltenen Namen E*lsa - trotzdem geläufig, es muss mal eine Generation gegeben haben, in der der Name häufiger war. Und naja, ansonsten kennt natürlich jeder eine Kuh, die auch so heißt. Ich fand das lange Zeit doof, inzwischen finde ich es gut. So heißt eben sonst kaum jemand oder die Leute sind mindestens 50 Jahre älter als ich und trotzdem muss ich nie buchstabieren oder es kommt ein Spruch.




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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #34 am: 15. März 2013, 15:37:31 »
Meine Jungs haben alle besondere Namen, aber keine Zungenbrecher. Auch ein englisch-sprachiger ist dabei. Hat mich nicht gestört. Uns gefällt es und ich finde nicht, dass es in irgendeine Schiene passt. Quinn ist nun nicht so absonderlich, weil der Name an sich den meisten doch bekannt ist. Nur als Vorname ist es halt hier eher selten. Aber letzten November wurde hier im Landkreis noch ein weiterer Quinn geboren und ich finde das toll, weil es ein toller alter Name ist mit einer schönen Bedeutung.

Thure dachten wir ist nicht so weit verbreitet. Zumindest kannten wir keinen (Quinn auch nicht), aber allein bei unserem Kinderarzt waren insgesamt 4 Thures als Patienten registriert und das aus nur zwei Stadtteilen (man kann ja nicht jeden kennen). Es war sogar ein weiterer rothaarig.

Erstaunlicherweise mussten sich deutlich mehr Leute an Thure gewöhnen als an Quinn. Die Ähnlichkeit zu Finn tut da wohl ihr übriges. Finns gibt es hier wie Sand am Meer und das sind die Kinder, die als erste ihre Nachnamen können im Kindergarten.

Seit wir von der Großstadt (Hessen) nach Ostfriesland aufs Dorf gezogen sind, sehe ich das alles deutlich lockerer mit den Namen und den Vorurteilen. Hier gibt es so viele Namen, die ich noch nie in meinem Leben vorher gehört habe, die weder englisch noch unterschichtig sind, die aber überall woanders auf der Welt wohl sehr außergewöhnlich und auffällig sind.

Beispiel ..... großer Sohn heißt irgendwas typisch ostfriesisches und der jüngere Bruder Joel. Die Mutter hat zu dem Großen gesagt, dass er einfach xy heißt (ich hab vergessen wie) und zu dem Kleine, dass er einen ganz besonderen Namen hat, ungewöhnlich und nicht sehr weit verbreitet. Ich musste fast lachen, weil wir aus der Großstadt kommend den ostfriesischen noch nie gehört hatten und es Joels an jeder Straßenecke gab.
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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #35 am: 15. März 2013, 15:41:43 »
ich hab ja einen englischen namen (auch wenn ich deutsch ausgesprochen werde) und einen relativ deutschen geburtsnamen. ich kann aber nicht behaupten dass ich in der kindheit deshalb oft gehänselt wurde.
ok die große karriere habe ich in meinem leben auch nicht gemacht, aber das wäre mit einem anderen namen genauso wenig mein ziel gewesen.
ich vermute mal, dass das "damals" auch noch anders war...damals waren vermutlich englische Namen wirklich noch einfach "besonders"......Wobei es ja auch auf den Namen ankommt - auch heute....und eine Pamela ist sicher noch mal anders gesehen als eine Destiny

na zugegebener maßen mußte ich mir ab und an in meiner teenyzeit (90er) mal anhören dass man meinen namen eben mit einer bestimmten  badenixe assoziierte. aber das war auch meistens nur ein kurzer joke und nie böse gemeint.

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« Antwort #36 am: 15. März 2013, 15:45:24 »
Hier sind im letzten Quartal Zwillinge getauft worden, wo ich schon dachte "Was die Eltern den Kindern da zumuten" : Jo*e-Nick und Neo Je*an Leon (nicht, dass das noch jemand findet ... ich nehm es wohl auch raus wieder) mit nem ganz einfachen Nachnamen. Irgendwie hatte ich sofort etwas den Eindruck, dass sie wohl Lieblingsbuchstaben haben, die mehrfach quer durcheinander gewürfelt haben und sämtliche Namen, die dabei heraus gekommen sind auch vergeben haben  ;D. Also versteht mich nicht falsch. Jeder dieser Namen für sich ... kein Thema. Aber die Kombination .... grausig.
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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #37 am: 15. März 2013, 15:57:07 »
Okay, jetzt steh ich vielleicht gleich dumm da, aber ist Quinn englisch? Ich dachte eigentlich eher nordisch?

@Sarkana da hast du mit deinem Vornamen ja glück :D Den hatte ich auch auf der Liste, ist aber zu ähnlich an meinem eigenen Vornamen (der aber schon wieder an Plattenbau erinnert).
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« Antwort #38 am: 15. März 2013, 16:08:39 »
Quinn ist vom Ursprung irisch-keltisch. Die älteren kennen den Namen Quinn einfach als Nachnamen (Freddy Quinn, Anthony Quinn) und dann gibt es ein paar Film-Figuren, die Quinn heißen. Zum Beispiel der Pilot in 6 Tage 7 Nächte .... nun ja, war mir nicht präsent. Ich kannte Quinn nicht als Vornamen und wir haben ihn in einem Vornamenbuch gefunden.

Thure (vom Donnergott Thor und original Tjure ausgesprochen, wie der Wickinger in Wickie) ist so richtig nordisch.

Mein ganz Großer heißt Emeka, das ist nigerianisch. Bei uns ist fast alles vertreten.
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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #39 am: 15. März 2013, 16:15:21 »
Ich mag keine 0815 Namen, aber auch keine exotischen Namen (solche wie die in dem Artikel).

Was ich mag, sind Namen, die man nicht 100fach hört und solche, die wohlklingend sind und selten.

Ein seltener Name klingt für mich interessant und es steckt meist ne schöne Geschichte dahinter.

Unsere Kinder haben selbst seltene Namen und wir werden ständig drauf angesprochen, wie schön die Namen sind  :D

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« Antwort #40 am: 15. März 2013, 16:16:42 »
ah, das wusste ich gar nicht, ich kannte ihn nur als Nachnamen. Aber als Vorname gefällt er mir gut. Wäre zu meinem Nachnamen aber gar nicht machbar, das wäre dann nämlich eine Auflistung von zwei einsilbigen irischen Nachnamen ;)

Aber bei Quinn muss sich ein Deutscher ggf. sogar Mühe geben, um ihn falsch auszusprechen, er klingt ja in beiden Sprachen gleich.
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« Antwort #41 am: 15. März 2013, 16:30:11 »
Alle haben auch einen völlig normalen gängigen Namen als Zweitnamen mit dabei. Emeka Christopher, Quinn Joshua, Thure Sebastian. Gerade bei meinem Großen war mir das wichtig, dass er einen völlig normalen 08/15-Namen dazu hat, der nahezu weltweit gängig ist.
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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #42 am: 15. März 2013, 16:41:59 »
Uns war wichtig, dass der Name nicht verniedlicht oder abgekürzt werden kann.
Außerdem sollte es ein Norddeutscher Name sein.

 Der 2. Name ist familiär bedingt. Seit dem 19 Jhd. Heißen alle Männer mit unserem Navhnamen aus unserer Familie entweder Hermann, Heinrich oder Hinrich. Genommen haben wir dann die plattdeutsche Form von Heinich, Hinnerk.

Südlich von Hannover sind das sicherlich außergewöhnlicher Namen, hier aber normal, eben nur selten ;-)

Für eventuelle internationale Kontakte oder Auslandsaufenthalte hat er dann noch den 3. Namen - Carl. Geht überall.

Ich habe selbst einen ( in D sehr seltenen) dänischen Namen, der eigentlich wirklich total einfach ist... Ich muss ihn aber dauernd buchstabieren  s-:) trotzdem heiße ich sehr gerne so!






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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #43 am: 15. März 2013, 18:58:31 »
Schliesse mich vor allem Mondlaus an.

Das Phaenomen, sich kramphaft einen Hauch Exotik und Weltlauefigkeit durch entsprechende Namensgebung anzueignen, ist ziemlich peinlich. 

Unsere Kinder heissen Louisa und Amina, da wir Namen wollten, die auf englisch, franzoesisch, deutsch und arabisch problemlos aussprech- und/oder schreibbar sind.
Und um ein Stueck weit der bi-nationalen Herkunft Rechnung zu tragen. Unser Nachname ist lang und sehr auslaendisch, die Namen passen dazu.

Verniedlicht werden sie andauernd, Loulou und Ami, und damit kann ich sehr gut leben, die Kinder auch.

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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #44 am: 15. März 2013, 19:52:02 »
Franziska Christine und Helena Charlotte sagt doch alles  ;D Ach es ist aber auch so verdammt schwer und es gibt so viele schöne Namen. Ich würde nie einen außergewöhnlichen Namen wählen, aber ich weiß auch wie es Kindern gehen kann. Allerdings ist es besser geworden. Das Problem ist halt oft, dass viele Kinder ihren Vornamen "gerecht" werden und die Ausnahmen werden vllt. nicht erkannt.
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« Antwort #45 am: 15. März 2013, 20:07:39 »
Wir haben Namen ausgesucht die gefallen.
Kind 1: Kjell  -inzwischen nicht mehr selten
Kind 2: Jarik -absolut selten und fast jeder spricht es falsch aus (was aber nicht schlimm ist)  ;D :D

Beide Kinder haben noch einen deutschen Zweitnamen.

Ob die Namen nun ausgefallen sind oder nicht, sieht denke ich jede Person anders. Ich glaube auch nicht das die Kinder einen Nachteil in der Schule oder im Berufsleben mit ihren Namen haben werden.

 




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Antw:Vornamen immer skurriler?
« Antwort #46 am: 15. März 2013, 20:11:43 »
Wir wollten Namen bei denen sich nicht jeder umdreht, der aber trotzdem einfach und wohlklingend ist. Das er zum Nachnamen passt war zweit- oder drittrangig. Darauf haben wir kaum geachtet. Wer weiß ob unsere Kinder den Namen ihrer evtl. zukünftigen Ehepartner annehmen, und dann kann das wieder ganz anders klingen ;)

Wir haben einen kurzen hebräischen Nachnamen den man hier deutsch ausspricht.

Mein Großer heißt Jonas. Wir dachten das ist ein schöner, bekannter Name den heutzutage aber kein kleines Kind hat ... s-:)  Tja, in jeder Krabbelgruppe oder Kindergartengruppe gab es mind. einen weiteren Jonas. Jetzt in der Schule ist glücklicherweise nur in der Prallelklasse ein weiterer s-:)
Jonas ist auch hebräisch und wird deutsch ausgesprochen, passt also perfekt zu unserem Nachnamen, wobei wir da nicht wirklich drauf geachtet haben.


Bei unserer Tochter wollten wir dann vermeiden, das noch viele andere so heißen, weil es echt schon genervt hatte. Tja, Finnja hatte hier noch niemand gehört dem wir vorher den Namen verraten hatten. Nunja, im Kiga hatten wir jetzt sogar noch Glück! Aber im Turnen gibt es noch eine andere im gleichen Alter und eine Kiga-Freundin von Finnja kommt immer durcheinander weil eine andere Freundin von ihr auch Finnja heißt s-:) :P
Und was wir uns vorher auch als nicht ganz so schwierig vorgestellt haben: Die meisten schreiben Finnja erstmal mit einem "n" s-:)  und das skurrilste was wir gelesen haben: Fynja  ???  Nunja, mein französischer Name (mein früheriger Nachname ist Ur-deutsch und männlich ;) ) wurde auch schon öfters ohne "e" am Ende geschrieben. Aber auch meine alte Nachbarin Katrin musste sich auch immer ärgern wenn sie mit "h" geschrieben wurde. Alles nur halb so schlimm, man kann fast alle Namen auf verschiedene Weisen schreiben ;)

Achja, unsere Tochter hat nun einen nordischen, finnischen Vornamen zu einem hebräischen Nachnamen. Aber ich finde das es durch die Aussprache nicht auffällt. Vielleicht ist es etwas holprig weil der Vorname mit "a" aufhört und der Nachname damit anfängt, aber wann spricht man schonmal beide zusammen aus (klar kommt vor, aber meistens wird ja nur einer von beiden genannt) und wie gesagt haben wir kaum auf so etwas geachtet - s.o. ;)
   

Martina

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« Antwort #47 am: 15. März 2013, 20:20:47 »
Pedi, spricht man Jarik nicht so aus wie er geschrieben wird?  :o
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Pedi

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« Antwort #48 am: 15. März 2013, 20:23:33 »
Martina, eigentlich nicht. Die Betonung liegt auf dem "i".  :)
 




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« Antwort #49 am: 15. März 2013, 20:24:20 »
ich haette jetzt auch gedacht Ja - rik. Genauso wie er da steht.

Andererseits dachte ich auch lange, dass Nettis Jared "Tschaerred" ausgesprochen wird, einfach wegen der Leto-Asszoziation. Und der wird Ja -red ;D ausgesprochen.

Also vielleicht doch Tschaerrik?

 

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