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lisa81

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« Antwort #50 am: 09. Juni 2016, 15:26:48 »
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« Letzte Änderung: 17. Dezember 2016, 12:00:00 von lisa81 »

Drops

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« Antwort #51 am: 09. Juni 2016, 16:12:29 »
Bei uns gibt es jeden tag zu einer bestimmten zeit eine kleinigkeit (wenn sie dran denken).  Meine stürzen sich nicht drauf.  Aber sie haben auch keinen freien zugang und wir eltern bestimmen die menge (soviel in die jeweilige kinderhand passt).  Eine regelung mit denen es uns allen gut geht.


Nipa

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« Antwort #52 am: 09. Juni 2016, 18:06:07 »
@Lisa: wir hatten hier so eine Phase. Er hatte Hunger, aber einfach nicht die Ruhe zum Essen und hat nach ein paar Bissen aufgehört oder erzaehlt und erzählt um nach 30 Minuten was naschen zu wollen.
Entgegen meiner Grundeinstellung habe ich dann Pflichtportionen eingeführt und es war nach ein paar Tagen im Lot. Er hat automatisch wieder gegessen bis er satt war (sie mussten auch sitzen bleiben bis wir fertig waren, sonst nur bis sie fertig waren) und der Suessheisshunger war weg.



Nachtvogel

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« Antwort #53 am: 09. Juni 2016, 21:47:08 »

Da kriege ich eben den Tip von Eltern "bei uns läuft es, es interessiert sie kaum, sie darf ja jederzeit dran". Ja, die Kinder stürzen sich nicht drauf wie meine. Aber für MICH wäre das nicht "es läuft", weil es MIR zu viel ist was diese Kinder konsumieren.


genau so hab ich das auch schon oft erlebt...Da sagen mir dann die Mamas mit stolzgeschwellter Brust *also iiiich muss da nix einschränken und DESHALB klappt das bei uns so gut*
Gut, würde meine Kinder 4 Stunden am Tag Tablet zocken dürfen ohne dass ich mich einmische dann wär evtl auch alles schick, das liegt allerdings mindestens 3 Stunden über meinem persönlichen Limit, somit sehe ich das *lass sie dann regelt es sich* nun nicht als die Lösung ;D

Sehr beliebt und immer wieder gerne genommen *also MEINE Kinder, also die dürfen ja Süßigkeiten wie sie wollen...daher stürzen die sich nicht so drauf wie die (aaarmen) Kinder die nicht naschen dürfen wie sie wollen.
Also wenn DIE (aaarmen Kinder) hier zu besuch sind, dann stürzen die sich ja SO auf das Süße, also nee DAS würde ich ja nicht wollen*

1. wenn meine Kinder sich nur aufs Süßzeug stürzen wenn sie in Haushalten zu Gast sind wo das Zeug überall zur freien Verfügung rumsteht, dann essen sie davon vielleicht mehr als sie sollten, da sie dort aber nicht ständig sind, wird es unterm Strich allerdings immer noch weniger sein ;)

2. habe ich diese Theorie noch nie bestätigt gesehen, ganz ehrlich nicht ;D
Während ich nämlich mal mit Töchterlein bei solch einer Mutter zu Gast war die o.g. Spruch munter säuselte und die 500g  Keks-Packung auf den Tisch packte ( :o) zeigte sich, dass es absoluter Blödsinn war:

Während sich mein Tochterkind tatsächlich über die Kekse hermachte, sobald die aufm Tisch waren (mit entsprechendem *siehste* BLick der Mutter ;)), hörte sie nach 3-4 (so darum) Keksen auf und fragte irgendwann später mal nach ner Frucht während die hauseigene Brut die 500g-Packung bis zum Ende meines Besuches restlos vernichtet hatte ( :o :o :o)
Ja gut, sie stürzten sich nicht drauf wie ausgehungerte Tiger aber das Resultat war gleich: sie bedienten sich immer mal wieder und zwar bis das Ding leer war während Töchterlein sich, nachdem sie sich gleich zu Beginn 3-4 Kekse reinpfiff, sich nicht ein weiteres Mal bedient hat sondern später ihren Apfel aß (während ICH meinerseits den *siehste-Blick* aufsetzte S:D:P
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« Antwort #54 am: 09. Juni 2016, 22:18:59 »
Als bei uns die ständigen Süßigkeiten-Diskussionen überhand genommen haben, haben wir wie folgt eingeschränkt: zunächst jeden Tag zwei kleine Portionen (z.B. zwei kleinen Tütchen Gummibärchen oder aus einer großen Tüte zwei Mal eine kleine Kinderhand voll), dann durfte sich unser Junge eine Dose für die ganze Woche vollpacken, also sieben Mal zwei Portionen, und sich die frei einteilen. Das hat seinen Ehrgeiz dermaßen gepackt, dass er in einer Woche tatsächlich alle Süßigkeitenportionen fürs Wochenende aufgespart hatte und alles auf einmal gemampft hat.  ;D Funktioniert haben hier beide Varianten. Aktuell teilen wir nix mehr zu, er isst weniger als seine zwei Portionen, von sich aus. Das wird sich aber sicher auch wieder ändern.


Fliegenpilz

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« Antwort #55 am: 10. Juni 2016, 07:05:00 »
Nachtvogel, das könnte unsere Kleine sein was du beschreibst - die richtige Süßigkeit auf dem Tisch und sie hält sich ran.
Die, die hier rum stehen aktuell interessieren sie hingegen gar nicht.

Aber bei der richtigen Süßigkeit kann ich auch hemmungslos werden, seufz!


Nachtvogel

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« Antwort #56 am: 10. Juni 2016, 07:25:34 »
ich auch...und ich hab viele RICHTIGe Süßigkeiten *seufz*  :P s-:) s-:) s-:) (und ich wurde nicht eingeschränkt als Kind ;D)

E frisst sich auch mit Süßem voll wenn er kann ;)
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lisa81

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« Antwort #57 am: 10. Juni 2016, 09:15:36 »
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« Letzte Änderung: 17. Dezember 2016, 11:42:14 von lisa81 »

Fliegenpilz

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« Antwort #58 am: 10. Juni 2016, 09:30:05 »
Ich glaube, dass es auch eine Aufffassungssache ist bzgl. Süßkram.

Unsere Kleine ist in einer Mädchenclique in der Süßigkeiten das Hauptnahrungsmittel sind - sagen mein Mann und ich. Laut den mit-betroffenen Eltern kriegen ihre Mädchen am Tag immer ein oder zwei kleine Süßigkeiten.

Ich habe unsere Kleine vorhin in die Klasse gebracht, E. packte gerade ihr Frühstück aus: 0,5 Liter Zuckerwasser (irgendso eine süße Plörre), dazu ein Chococrossaint und drei Anstands-Tomaten. C. trank zeitgleich den 0,5 Liter Kakao und biss in ihr Nutella-Toast, während L. unserer Kleinen schon an der Eingangstür erzählte, dass sie heute für alle Schokoriegel dabei hat, zu dem Standard Pudding-Schoko-Teilchen was sie tagtäglich als Frühstück sich beim Bäcker holen geht. Und so zieht sich das wirklich tagtäglich (würde ich es nicht sehen, ich würde es nicht glauben) durch deren Brotdosen. Allerdings ist das für die Eltern "Frühstück" und nicht die ein oder zwei Süßigkeiten am Tag. Wir sprechen hier auch nicht von bildungsfernen Familien, wie es gerne unterstellt wird.
Die Eltern von E. sind Polizistin & Vorarbeiter in einer großen Firma, die Eltern von C. können sich als promovierter Physiker und als Chemielaborantin ausweisen, während die Eltern von L. Beamte und Lehrer sind.

Und zu Süßkram zählen wir halt jegliche Getränke mit Zuckeranteil, all die fertigen Joghurts & Puddings, auch das süße Frühstück (Nutella, Schokobrötchen, Milchbrötchen, Waffeln, ...) ... genau genommen ist das dann schon mehr Süßkram als manch einer sich selbst über den gesamten Tag nimmt - und das vor 10 Uhr am Morgen bei heranwachsenden kleinen Kindern.


Nachtvogel

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« Antwort #59 am: 10. Juni 2016, 09:54:30 »
ich muss wohl dazu sagen dass wir eigentlich keine Süßigkeitendiskussion haben.

Essen sie mittags Brote in der Schule pack ich nen Bonbon oder nen Keks mit.

Nach der Schule fragen sie meist nochmal, dürfen sie dann auch. Momentan meist ein Eis oder so ;)

sonst fragen sie eigentlich nie oder nur selten danach und meine Antwort richtet sich danach was es am Tag schon so gab oder ob grad eine Mahlzeit bevorsteht.
Wird auch akzeptiert.

Im Urlaub oder so seh ich das auch mal weniger eng
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Pedi

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« Antwort #60 am: 10. Juni 2016, 10:24:12 »
Ich habe ganz unterschiedliche Kinder die eben auch ganz anders mit gewissen Verboten etc. umgehen.

Grundsätzlich darf der Große immer an die Süßigkeiten ran. Er nutzt das kaum. Anders sieht es beim Medienkonsum aus. Wenn er dürfte würde er wohl den ganzen Tag am PC hängen  s-:)

J dagegen ist ein Schleckermaul.  s-:) Da er aber (und wir wissen nicht mal warum) Probleme mit den Zähnen hat müssen wir bei ihm extrem auf den Zuckerkonsum achten. Daher darf er nur bestimmte Mengen bekommen. Beim Thema Medienkonsum kann er sich besser regulieren wie der Bruder. Da ist draussen spielen einfach noch viel interessanter.



 




*Unser Sternenmädchen wurde am 24.02.14 in der 19. SSW still geboren.Wir werden dich nicht vergessen!

Tini

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« Antwort #61 am: 10. Juni 2016, 11:21:23 »
Würde ich hier Süßigkeiten hinstellen, die nicht so begehrt sind, kann ich die irgendwann wegwerfen, weil die dann gar nicht gegessen werden. Das macht hier keinen Sinn. Meist kaufe ich ein bisschen was, das meine Große und ich essen und dann ist es halt weg. Ich bin so die typische Kassen-Süssigkeiten-Käuferin ;D. Vor allem eben, weil ich selber so maßlos bin.
She *7/2006
He   *7/2014

lisa81

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« Antwort #62 am: 11. Juni 2016, 15:03:53 »
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« Letzte Änderung: 19. Dezember 2016, 14:32:38 von lisa81 »

Fliegenpilz

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« Antwort #63 am: 11. Juni 2016, 15:09:25 »
Definitiv - also das mit dem Suchtpotential.
Ich habe mich ja vor Kurzem erst "entzuckert" und die ersten drei Tage ... uff tata. Schön, dass meine Familie blieb und mich nicht verlassen hat. Daran merkte ich auch selbst erst einmal wieder wo überall der Zucker (versteckt) enthalten ist.

Lustigerweise hatten wir heute nach dem Training ein Gespräch über Süßigkeiten im Auto. Wie es dazu kam kann ich gar nicht rekonstruieren, aber auf einmal sagte unsere Kleine, dass sie nun mal zwei Wochen kein Zucker essen möchte. Ich bin ja kein Unmensch und sagte, dass wir mit einer Woche beginnen können - ab Montag. Und ich bin ehrlich gespannt ob und wie lange sie es durchhalten. Immerhin essen sie auch warmes Essen in der Schule, dort gibt es als Nachtisch oft Pudding, Joghurt, Milchreis ... und das müssen ja dann auch Einschränkungen vorgenommen werden.


lisa81

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« Antwort #64 am: 13. Juni 2016, 10:48:28 »
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« Letzte Änderung: 19. Dezember 2016, 14:32:14 von lisa81 »

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« Antwort #65 am: 13. Juni 2016, 13:59:11 »
Mal sehen wie weit ich berichten kann - heute früh habe ich beim Frühstück gesagt, dass ja dann heute ihre zuckerfreie Woche beginnt. Es wurde nicht kommentiert, aber es war auch früh, die Kinder gestern lange auf und zum Frühstück in der Woche gibt es hier eh nie, also wirklich nie!, Süßkram.
Sie essen Müsli und das stellen sie sich auch beide eigenständig zusammen. Die eine isst nämlich dies nicht, die andere das nicht - blabla. Fertig-Müsli ist in diesem Haushalt keine Option, mein Mann isst nämlich noch einmal anderes und alle Jubeljahre in denen ich ein Müsli essen, ja - da habe ich auch Sonderwünsche.

Auf dem Weg zur Schule fragte ich sie dann ob sie es denn nun machen wollen oder nicht - beide bejahten. Ich werde sie nicht zwingen, ich werde sie auch nicht dazu überreden. Wenn sie nach etwas fragen, dann werde ich ggf. auf den Zuckergehalt aufmerksam machen, es quasi in Erinnerung rufen, aber die letzte Instanz der Entscheidung bei ihrem Experiment bleiben sie.

Sie haben heute warm in der Schule gegessen. Da gibt es jedes Mal auch eine Nachspeise. Obst, Rohkost, Pudding, Joghurt, Quark, Milchreis, Kuchen, Eis, ... ich bin gespannt was es heute gab und ob sie es gegessen haben.


 

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