Autor Thema: Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?  (Gelesen 6150 mal)

Bomelo

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Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« am: 18. Oktober 2011, 09:02:09 »
Hallo.

Folgende Situation: ein 14jähriger Junge und ein 15jähriges Mädchen erwarten ein Baby. Sie ist jetzt in der 9. SSW. Beide sind vom Kopf her noch völlige Kinder, das Kleine ist beim allerersten GV entstanden.

Tja .... das Baby ist unterwegs und daran lässt sich ja nun auch nichts mehr ändern. Aber wie geht es dann weiter?

Beide zukünftigen Omas/Opas arbeiten selbst noch, alle haben genug zu leben, aber keiner ist wirklich vermögend. Die Eltern sind ja beide noch schulpflichtig. Wo und von wem können sie Hilfe bekommen?

Wie könnte das Baby betreut werden, wenn die Mama in die Schule geht? Woher könnten sie finanzielle Hilfe bekommen? Und vor allem: wer hilft den Eltern im Alltag? Wie gesagt, Omas und Opas sind voll berufstätig. Und die zukünftigen Eltern sind nach aktuellem Stand garantiert nicht wirklich in der Lage, ihr Kind eigenständig ohne Hilfe zu versorgen.

Welche Anlaufstellen gibt es für die Familien, von wo gibt es Hilfe?

LG
Elovan
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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2011, 09:12:34 »
Hilfe bekommt die werdende Mutter im Jugendamt. Weil die ganz klar dafür zuständig sind.
Es gibt Mutter Kind Heime die die Schulausbildung unterstützen und auch Hilfestellung im Alltag mit einem Baby geben. Darum sollte sich die Familie mit der werdenen Mutter recht schnell kümmern.
Es muss auch ein Vormund später für das Kind bestimmt werden, da die werdene Mutter ja noch minderjährig ist.

Wünsche den Kindern viel Glück und hoffe das die werdenden Großeltern (Beide!) sie bei dieser Aufgabe unterstützen.

Vielleicht sollten die beiden noch mal ins Gebet genommen werden was Aufklärung etc. angeht. Reif genug für Geschlechtsverkehr aber selbst noch Kinder sein.  :-\



lotte81

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #2 am: 18. Oktober 2011, 09:39:36 »
Ich würde mir auch so schnell es geht Rat beim JA holen (die wie Steffi ja acuh schreibt vermutlich eh die Vormundschaft übernehmen)...
Dann gibt es verschiedene Lösungen - davon abhängig wie es daheim generell ausschaut und wie eingespannt die OMas u Opas im Berufsleben sind!
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das Kind bei der jungen Mutter bleiben soll/wird:
Entweder Mutter Kind Heim (wenn die Grosseltern wirklich den ganzen tag unterwegs sind, sicher eine gute Alternative). DA gibt es dann ja quasi Rund um die Uhr Hilfe!

Oder Tagesmutter - wobei das natürlich nicht nach 3 Tagen geht und die kommt ja auch nicht heim helfen...wäre allerdings eine Lösung wenn es wieder zur SChule geht!

Dann könnte die Oma/Opa Elternzeit nehmen (so weit ich informiert bin), dann kann das Mädchen wieder zur Schule...und nach 1 Jahr ELternzeit kann das Baby ja in die Krippe oder zur Tagesmutter....
Wobei ich den Weg zum JA wirklich schnell gehen würde...ich vermute mal, dass so Mutter-Kind Heim Plätze nicht grad reichlich vorhanden sind!
Evtl. gibt es noch andere Lösungen.... z.b. dass das Baby recht schnell zur Krippe kommt
...es gibt sicher auch Familienhelfer vom JA, die in einer solchen SItuation unterstützend nach Hause kommen
Wobei das alles immer Einzelfallentscheidungen sind! Ist die junge Mutter z.b. überhaupt noch nicht in der Lage das Kind grosszuziehen und die Oma/der Opa muss den ganzen tag arbeiten wird es keine ALternative zum Mutter Kind Heim geben.....


scarlet_rose

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2011, 11:15:41 »
Am besten wendet sie sich an eine Beratungsstelle wie ProFmailia, Caritas und/oder das Jugendamt.

Welche Hilfen die richtigen sind hängt ja immer von der Gesamtsituation ab, auch von der Familiensituation zuhause.

Wer das Sorgerecht bekommen soll, ob Großeltern oder Jugendamt (oder Tante usw...) wird auch im Einzelfall mit der werdenden Mutter entschieden.
Ich finde Mutter-Kind-Heime immer noch die beste Lösung, denn dort hat sie alle Hilfe, die sie braucht und lernt gleichzeitig sich selbst zu versorgen und sich um das Kind zu kümmern (was im elterlichen Haus oft nicht so funktioniert).
sie kann auch schon vor der Geburt ins Heim, entweder eine Wohngruppe oder mit Glück auch vor der Geburt schon ins Mutter-Kind-Heim.

Hilfe gibt es sehr viel, in jeder Familienberatungsstelle und beim Jugendamt. Und diese Hilfe kann sie auch ohne ihre Eltern in Anspruch nehmen.

Bomelo

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2011, 11:17:57 »
Danke für eure Antworten.

Manchmal kommt man auf die einfachsten Ideen nicht selbst. An ein Mutter-Kind-Heim hatte ich auch schon gedacht, aber auf´s Jugendamt bin ich nicht selbst gekommen  ???

Ich werde das mal alles so an Oma und Opa so weitergeben, in der Hoffnung, dass ihnen damit ein bißchen geholfen ist. Verzwickte Situation. Ich würde ausrasten, wäre mein Sohn der Papa. Aber na gut. Ein kleines Wesen ist unterwegs und nun soll auch alles so hergerichtet werden, dass es gut in dieser Welt ankommt und willkommen ist (ich glaub, das kann ich aber auch nur so locker sagen, weil ich nicht die zukünftige Oma bin  S:D   )
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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2011, 11:22:49 »
Ich würde das an deiner stelle erst mal an da Mädel weiterleiten. Es ist ihre Schwangerschaft und sie braucht die Hilfe  ???
Und gerade für junge Mädchen ist es hilfreich zu wissen, dass sie das alles selbst in die Hand nehmen können und eben NICHT vom Willen der Eltern abhängig sind. Natürlich ist es gut, wenn die werdenden Großeltern dahinter stehen bzw ich kümmern. aber in erster Linie muss das Mädel einen Weg finden und nicht durch das "wir finden eine Lösung" der Eltern erschlagen werden

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #6 am: 18. Oktober 2011, 11:26:44 »
Danke für eure Antworten.

Manchmal kommt man auf die einfachsten Ideen nicht selbst. An ein Mutter-Kind-Heim hatte ich auch schon gedacht, aber auf´s Jugendamt bin ich nicht selbst gekommen  ???

Ich werde das mal alles so an Oma und Opa so weitergeben, in der Hoffnung, dass ihnen damit ein bißchen geholfen ist. Verzwickte Situation. Ich würde ausrasten, wäre mein Sohn der Papa. Aber na gut. Ein kleines Wesen ist unterwegs und nun soll auch alles so hergerichtet werden, dass es gut in dieser Welt ankommt und willkommen ist (ich glaub, das kann ich aber auch nur so locker sagen, weil ich nicht die zukünftige Oma bin  S:D   )

Ich dacht mir auch grad ich würd meinen was erzählen.. aber nunja was will man machen.. man kann sein kind ja nicht deswegen im stich lassen ...

Sollte nicht einer der Grosseltern das Sorgerecht wollen.. übernimmt das normal das jugendamt und wird sobald mutter oder vater die volljährigkeit hat überprüft ob sie so klarkommen und dann geht das sorgerecht auf den elternteil über...

Mir is grad noch was eingefallen, es gibt schwangerenberatungsstellen, bei der Caritas zum Beispiel oder Donum Vitae usw.. also kommt drauf an wo man grad wohnt.. beim Frauenarzt sind bei uns so Broschüren ausgelegt.. evtl finden sie ja so hilfe...
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Nachtvogel

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #7 am: 18. Oktober 2011, 11:34:06 »
Ich würde das an deiner stelle erst mal an da Mädel weiterleiten. Es ist ihre Schwangerschaft und sie braucht die Hilfe  ???
Und gerade für junge Mädchen ist es hilfreich zu wissen, dass sie das alles selbst in die Hand nehmen können und eben NICHT vom Willen der Eltern abhängig sind. Natürlich ist es gut, wenn die werdenden Großeltern dahinter stehen bzw ich kümmern. aber in erster Linie muss das Mädel einen Weg finden und nicht durch das "wir finden eine Lösung" der Eltern erschlagen werden


sehe ich auch so :D




und ich GLAUBE, ich würd Meinen nix erzählen in der Situation! Die haben jetzt Probleme genug, dass sie Mist gebaut haben (wenn man das überhaupt so nennen kann in dem Kontext :-\) wissen sie vermutlich grad auch selber und zusätzlicher Ärger macht das Kind 1. nicht wieder weg und 2. hilft es keinem weiter, im Gegenteil :-[

Ich glaub ich würd mein Kind ganz feste in den Arm nehmen und sagen, dass ich da bin.
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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #8 am: 18. Oktober 2011, 12:43:39 »
Die werdenden Eltern können sich beim Jugendamt Hilfe holen.
Das Sorgerecht wird bis zu ihrem 18. Geburtstag beim Jugendamt liegen, es sei denn, sie möchten es bei Oma und Opa ( was ICH persönlich niemals machen würde).

@ausrasten
Ich spreche aus Erfahrung und kann sagen, dass es das allerwenigste ist, was die beiden jetzt gebrauchen können!!

lisus

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #9 am: 18. Oktober 2011, 13:08:25 »
jepp, jugendamt ist die richtige anlaufstelle und dann wird gemeinsam mit den werdenden eltern (und deren eltern) nach einer lösung gesucht, wie die im endeffekt aussieht, hängt halt von der allgemeinen situation ab, ob nun ein mutter-kind-haus der sinnvolle weg ist, oder eine enge betreuung im elternhaus oder oder oder

lg, susi

satti

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #10 am: 18. Oktober 2011, 13:42:07 »
vielleicht kennt elovan die werdende mama gar nicht sondern deren eltern bzw die eltern des werdenden papas....was soll dann daran verkehrt sein ihr wissen weiter zu geben?


@Was erzählen
ach davon gehen ungewollte schwangerschaften wieder weg? gaaaaaaaaaaanz toller tip und suuuuuuuuuuper vorgehensweise s-:)
so ganz nach dem motto:DAS muss ja ein elternhaus sein wo die kinder mit 15 schon rumpimpern  :P

@nachtvogel
so würde ich es auch machen!
und ICH habe mädels im "heissen" alter  s-:)


@mukiheim
eine bekannte arbeitet in einem und ich muss sagen ich finde es toll!!!! so haben die jungen mamas eher eine cahnce die verantwortung für das baby zu übernehemn,sie werden ganz toll angeleitet,sind aber dennoch für ihr baby zusatändi und verantwortlich!!!#
ich denke zu hause übernimmt (meist gut gemeint!!!) die frische oma das zepter und ob das immer soooo von vorteil ist?!?!?
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Fliegenpilz

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #11 am: 18. Oktober 2011, 13:57:05 »
Ich bin auch absolut Pro-MuKi-Heim und gegen "Betreuung und Verantwortung liegt bei den Großeltern". Das hat für mich mehrere Faktoren, für die frischgebackenen Eltern, für das Neugeborene und ja, auch für die Großeltern!

Ansonsten - ich bin da ganz bei Nachtvogel & satti.
Ein Donnerwetter wird die Situation nicht ändern und im Endeffekt finde ich es einen großen Vertrauensbeweis der Jugendlichen, dass sie ihre Eltern schon so früh in die Sache eingeweiht haben, denn ja - 9.SSW ist früh, viele werdene Großeltern von Teenagern kriegen es erst mit, wenn der Bauch nicht mehr zu übersehen ist, weil die Teenager einfach vorher viel zu viel Angst haben mit ihren Eltern darüber zu reden.

Natürlich wünsche ich mir für meine Töchter etwas schöneres als mit 14, 16 oder 18 Jahren schwanger zu werden und dann die Verantwortung für ein Leben übernehmen zu 'müssen' obwohl das eigene nichtmals selbtständig gelebt werden kann - aber: Kind in den Brunnen gefallen und das Beste aus der Situation machen :)


shiri

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #12 am: 18. Oktober 2011, 15:36:08 »
Elovan, das sind aber nicht die beiden, wegen derer du letztlich fragtest,oder?

Dannichen

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #13 am: 18. Oktober 2011, 16:36:51 »
Shiri: Die waren glaube ich schon ein bissel Älter... weiß aber nicht mehr genau.
Aber das habe ich auch gedacht bevor ich das Alter gelesen habe...


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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #14 am: 19. Oktober 2011, 07:40:42 »
Huhu.

vielleicht kennt elovan die werdende mama gar nicht sondern deren eltern bzw die eltern des werdenden papas....

Genauso ist es. Die Eltern des zukünftigen Papas sind unsere Bekannten und diese haben uns um Rat gefragt. Die werdende Mama und deren Eltern kenne ich nicht, nur vom Hörensagen.

@ ausrasten: so hab ich das gar nicht gemeint. Natürlich wäre ich geschockt, würde ich in 12 Jahren Oma werden. Und ich wäre sicherlich nicht erfreut. Aber wie ich schon mal geschrieben habe: das kleine Wesen ist nunmal unterwegs und es soll alles so vorbereitet sein, dass es willkommen ist. Ich würde meinen Sohn sicherlich nicht im Stich lassen, aber eben auch nicht in Jubelschreie ausbrechen. Nachtvogel hat jedoch recht. Was die Kinder jetzt brauchen ist liebevolle Unterstützung und jemanden, der ihnen Halt gibt. Allerdings auch Konsequenz! Bei dem Jungen bin ich mir nämlich ziemlich sicher, dass er versuchen wird, sich der Verantwortung zu entziehen. Also lieber Disco als auf´s Kind aufpassen, den Opa die Alimente zahlen lassen als selbst versuchen, was zu verdienen, usw. Ich schätze ihn so ein, dass er überwiegend alles dem Mädchen bzw den Großeltern überlassen will / wird (und diese Einschätzung hat sich bis jetzt auch schon etwas bestätigt  s-:)  )

Und da würde ich als Mutter/Oma dann schon einen Riegel vorschieben und konsequent darauf bestehen, dass er wenigstens versucht, Verantwortung zu übernehmen.

@ Shiri: nein, Gott sei Dank nicht! Dann hätte ich andere Probleme  :P Wie oben gesagt: die Eltern des zukünftigen Papas sind Bekannte von uns.

@ Vormundschaft: wenn ich das richtig lese, wären die meisten dafür, dass das Jugendamt die Vormundschaft übernimmt? Warum? Wäre die Vormundschaft bei den Großeltern nicht besser aufgehoben?

« Letzte Änderung: 19. Oktober 2011, 07:42:41 von Elovan »
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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #15 am: 19. Oktober 2011, 07:47:18 »
..
@Was erzählen
ach davon gehen ungewollte schwangerschaften wieder weg? gaaaaaaaaaaanz toller tip und suuuuuuuuuuper vorgehensweise s-:)
so ganz nach dem motto:DAS muss ja ein elternhaus sein wo die kinder mit 15 schon rumpimpern  :P


Soll ich sagen ja super gemacht oder wie.. sorry ne gewisse art von standpauke müssten meine sich da schon anhören...


@Elovan, soweit ich weiss is das einfach nur zu regeln wer das Sorgerecht übernimmt ob Grosseltern oder Jugendamt, ich finds auch besser wenn die Grosseltern in so einem  Fall das übernehmen... aber weiss nicht wie das geregelt ist.. ich weiss nur durch eine Bekannte die mit 16 schwanger wurde.. dass anfangs Ihre Mutter das Sorgerecht hatte... und als sie 18 wurde wurde dann vom Jugendamt ein Termin vereinbart.. damit gesehen werden konnte ob sie mit der Situation klarkommt.. und dann ist das Sorgerecht wieder an sie übertragen worden.
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2011, 07:49:43 von schwarzesgiftal »
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france

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #16 am: 19. Oktober 2011, 08:02:33 »
Ich glaube das kommt auf die Verbinung mit den Eltern an ob es eine gute Idee istd as die Vormundschaft bei den Grosseltern ist. Ich wäre durchgedreht wenn meine Mutter das Sorgerecht gehabt hätte aber ich war ja gott sei dank schon 30  ;D

Ich finde diese MuKi Heim Einrichtung eigentlich gut. Der Papa darf glaubi ch zu besuch kommen das Kind ist betreut in der Schulzeit und es wird dei Selbstständigkeit unterstützt. Ich denke die Gefahr besteht bei Grosseltern immer das sie das Enkel so behandeln als wäre es das eigene Kind und dann bleibt die Mama auf der strecke oder meint es geht sie nichts an.

Donnerwetter
welch Horrorvorstellung wenn ich in vier Jahren höre ..;ähm Mama ich bin übriegens Schwanger.... ich glaube ein "Donnerwetter" gäbe es hier auch was ja nicht heist das es etwas ândert und ich nicht für mein Kind da wâre. Ich bewundere Euch wenn ihr einfach sagt...oh nun gut dann komm mal in meinen arm iund wir machen das beste daraus

noch was vergessen... hier in Frankreichi st es durchaus üblich 8 bis 12 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen und sein Kind zur Tagesmutter oder in Die krippe zu bringen. Die Mama kann also ziemlich Zeitnah wieder zur Schule gehen... wenn sie das will oder ien Jahr aussetzen und as Schuljahr wiederholen...???
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2011, 08:05:44 von france »

Bomelo

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #17 am: 19. Oktober 2011, 08:11:55 »
noch was vergessen... hier in Frankreichi st es durchaus üblich 8 bis 12 Wochen nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen und sein Kind zur Tagesmutter oder in Die krippe zu bringen. Die Mama kann also ziemlich Zeitnah wieder zur Schule gehen... wenn sie das will oder ien Jahr aussetzen und as Schuljahr wiederholen...???

Ich weiß nicht, wie die Mama sich das vorstellt oder wünscht. Allerdings würde sich jetzt mir die Frage stellen: wer übernimmt die Kosten für die Tagesmutter / Krippe? Beide Großeltern zur Hälfte? Gäbe es finanzielle Unterstützung vom Jugendamt? Denn die Mama hat ja noch kein Geld um die Betreuung zu bezahlen.

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #18 am: 19. Oktober 2011, 08:18:07 »
Zumindest aus Düsseldorf kann ich dir sagen, dass das Jugendamt die Betreuungskosten zu 100% übernimmt und sie müsste auch keinen Elternbeitrag bezahlen, da sie ja kein Einkommen hat. Die meisten Tagesmütter nehmen noch einen Obulus für Essen, Windeln etc. Bei mri derzeit 2 € pro Stunde, die die Eltern übernehmen. Also etwa 300 € im Monat für nen Ganztagsplatz. Ich hatte hier aber auch schon mal einen Fall, wo die finanziellen Hintergründe so schlecht waren, dass das Jugendamt auch diese reine Elternleistung übernommen hat.

Es hilft wirklich nur der Gang zum Jugendamt und der so schnell wie möglich.

Meine Erfahrung würde aber auch eher dazu tendieren, erstmal die Kleine allein gehen zu lassen.




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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #19 am: 19. Oktober 2011, 08:46:59 »
Bzgl. Sorgerecht bei den Großeltern:
Leider wird das Sorgerecht und das (Enkel)kind in solchen Situationen dann sehr schnell als Machtinstrument missbraucht.

Ich persönlich halte das Jugendamt da einfach für geeigneter, weil es eine neutrale Anlaufstelle ist. Da geht es dann nicht um private Streitigkeiten im Fall des Falles sondern einzig und alleine um das Wohl(befinden) des Kindes!


Dannichen

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #20 am: 19. Oktober 2011, 09:32:42 »
Bzgl. Sorgerecht bei den Großeltern:
Leider wird das Sorgerecht und das (Enkel)kind in solchen Situationen dann sehr schnell als Machtinstrument missbraucht.

Ich persönlich halte das Jugendamt da einfach für geeigneter, weil es eine neutrale Anlaufstelle ist. Da geht es dann nicht um private Streitigkeiten im Fall des Falles sondern einzig und alleine um das Wohl(befinden) des Kindes!

Genau so ist es. Ich kenne eine Familie, wo die Großeltern das Sorgerecht für ihr Enkelkind hatten, und es gab viel Ärger! Da war nix mit Selbstständigkeit für die Mutter des Kindes, alles wurde über ihren Kopf entschieden und es gab ständig Streit.
Die Mutter war froh als sie endlich in Ruhe Leben konnte und sich wirklich verantwortlich fühlen konnte für ihr Kind.

Aber das heißt ja nicht das es in dem Fall auch so sein wird.
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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #21 am: 19. Oktober 2011, 12:59:46 »
Ich gaube die Kosten werden zu 100% vom JA getragen.. als ich alleinerziehend war habe ich nichts für den Kindergarten zahlen müssen......
das kann aber bestimmt das JA genau sagen welche Kosen da auf die Eltern zukommen. Ich galube nicht das die Grosseltern verpflichtet sind einen teil der Betreuung der Enkelkinder zu übernehmen...ist doch nicht deren Kind. Fûr den Unterhalt der tochter kannes vielleicht sein das sie eine art Unterhalt abgeben müssen so wie bei einer Scheidung. Auf alle fälle steht der Tochter das Kindergeld zu wenn ich richtig informiert bin. Aber auch das weis in der Regel das JA

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #22 am: 19. Oktober 2011, 13:36:34 »
wenn die vormundschaft beim ja liegt wird halt auch das finazielle zwecks alimente und unterhaltsvorschuß etc von denen überwacht!
Lache- jeden Tag
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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #23 am: 19. Oktober 2011, 13:46:07 »
Bzgl. Sorgerecht bei den Großeltern:
Leider wird das Sorgerecht und das (Enkel)kind in solchen Situationen dann sehr schnell als Machtinstrument missbraucht.

Ich persönlich halte das Jugendamt da einfach für geeigneter, weil es eine neutrale Anlaufstelle ist. Da geht es dann nicht um private Streitigkeiten im Fall des Falles sondern einzig und alleine um das Wohl(befinden) des Kindes!


Genau aus diesem Grund würde ich es nie machen.

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Antw:Minderjährige bekommen ein Baby - Anlaufstellen?
« Antwort #24 am: 19. Oktober 2011, 16:21:09 »
Huhu,
hab jetzt nur Deinen Anfangspost gelesen. Ich arbeite derzeit an dem Internetauftritt für eine Hebamme, die auch ausgebildete Familienhebamme ist. Deren Aufgabe ist insbesondere die Unterstützung von minderjährigen Schwangeren.

Hier der Link: http://www.hebammen-nrw.de/cms/familienhebamme/familienhebammen_in_nrw/

Ist zwar eigentlich der Link für Hebammen, aber da findet man eine Organisation in der Nähe. Auch das Jugendamt vermittelt sowas und trägt wohl auch die Kosten. Finde ich persönlich super, weil neben der SS auch über die Geburt hinaus bis zum 12. Lebensmonat des Kindes Unterstützung gewährt wird.

Alles Gute für die kleine Familie.
LG
some




 

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