Autor Thema: HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."  (Gelesen 12853 mal)

redheart

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Antw:HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."
« Antwort #50 am: 15. Dezember 2014, 10:50:00 »

edit: im Übrigen können wir natürlich gleichermaßen über den steigenden Anteil an Salafisten in Deutschland diskutieren. Immerhin sind ein Drittel der jüngst akquirierten Salafisten Deutsche und somit (entgegen der Forderung oben erwähnter Vereine) nicht abzuschieben.
Auch an der Stelle kann man sich natürlich fragen, was hierzulande verquer läuft.
Die Ressentiments die hier geschürt werden, spielen den Extremisten auf der anderen Seite ja in die Hände. Das macht es ihnen wesentlich leichter Leute zu rekrutieren, die sich hier vielleicht nicht völlig integriert fühlen/die ihren Platz in der Gesellschaft nicht richtig gefunden haben und die dann empfänglich sind für die Propaganda der Salafisten/IS.
All die negative, hasserfüllte Stimmung spielt islamischen Extremisten in die Hände.


Once, das ist mir klar. Und so wie ich das heute verfolgt hab, dominierten eben erst hasserfüllte Reaktionen die sozialen Medien und da find ich das eine wirklich gute Gegenstimme. Und ich würde meinen A*sch drauf verwetten, dass ein solches Angebot hier genauso nötig wäre in diesem Fall :-X

http://www.mamamia.com.au/social/dear-australian-muslims-will-ride/
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2014, 11:15:32 von redheart »

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Once

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Antw:HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."
« Antwort #51 am: 15. Dezember 2014, 10:55:54 »
Vermutlich...!


Sonne1978

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Antw:HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."
« Antwort #52 am: 15. Dezember 2014, 14:46:30 »
Danke für das Thema. Ich werde später / abends drauf eingehen. Am Wochenende hatte ich leider eine unschöne Diskussion, was die Asyl- und Flüchtlingssituation in der BRD angeht. Der Rassismus, der mir da entgegenschlug, hat mich enttäuscht, überrascht, sprachlos gemacht...

Mondlaus

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Antw:HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."
« Antwort #53 am: 15. Dezember 2014, 15:22:46 »
.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2014, 23:14:19 von Mondlaus »
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redheart

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Antw:HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."
« Antwort #54 am: 15. Dezember 2014, 15:43:20 »
s-daumenhoch

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Eileen

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Antw:HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."
« Antwort #55 am: 15. Dezember 2014, 17:36:29 »
Wir wohnen in Köpenick, ein Flüchtlingsheim (300 Bewohner) ist direkt (10 m Luftlinie) an der Schule vom meinem Sohn. Es gibt eine Willkommensklasse, die Kinder bleiben aber eher unter sich. Ein paar Kinder sind auch in den einzelnen Klassen verteilt, so gibt es bei Lennox ein kleines Mädchen aus Serbien und einen Jungen aus Syrien in der Klasse, beide eher schüchtern.
Einziger Vorfall in der Schule bisher, ein Willkommensklässler hatte ein Messer dabei, es gab aber keine Bedrohung, er hat damit "nur" angegeben.
Ein paar 100 m weiter entsteht gerade eines der Containerdörfer für ca. 400 Bewohner, die Leute gehen hier jeden Freitag auf die Straße und mittlerweile auch viele mit rechter Gesinnung. Die Proteste gingen anfangs gegen das Übergehen der Anwohner.
Das Problem was es hier gibt, ist die Nähe der beiden Unterkünfte zueinander, die Infrastruktur gibt das nicht unbedingt her, zu wenig Kitas, Schulen und vor allem Kinderärzte. Ich musste neulich auf einen Impftermin 2 Wochen warten, das war vorher nie der Fall.
Die Polizei steht ab und an vor dem Flüchtlingsheim an der Schule, da es schon zu Streitereien zwischen den Bewohnern kommt.

So weit meine Erfahrungen bisher.


~Netti~

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Antw:HOGESA, PEGIDA und "ich bin ja echt kein Nazi, aber..."
« Antwort #56 am: 15. Dezember 2014, 17:46:10 »
Ich muss auf einen Impftermin 4 Wochen warten und wir haben keine Flüchtlingsproblematik bei uns. (Nur eben die paar Eritreer [schreibt man das so?])
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2014, 18:19:55 von ~Netti~ »

Meph

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« Antwort #57 am: 15. Dezember 2014, 17:53:59 »
Ellen, um die aerzte muesst ihr euch keine sorgen machen, fluechtlingskinder duerfen erst bei schweren schmerzen behandelt wrrden. Aerztliche grundversorgung ist nicht vorgesehen


Ich bin zynisch..... suche nachher gerne mal nen bericht raus......


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« Antwort #58 am: 15. Dezember 2014, 17:55:08 »
Keine konkreten persönlichen  Erfahrungen bisher, aber in einem der Nachbardörfer (ca. 3000 EW) wurde ein Einfamilienhaus hergerichtet wo eine betreute Wohngruppe einziehen sollte, d.h. Jugendliche, die aus ihren Familien weg sind. Das brachte das komplette Dorf auf die Barrikaden, aber so richtig, weil die das nicht haben wollten. Da wurde argumentiert mit Lärmbelästigung und man könne die Kinder nicht mehr unbeaufsichtigt rauslassen, wenn da "Schwererziehbare" einfach so rumlaufen  ??? Öh hallo? Hab ich null Verständnis für. Ich weiß, hat nix mit Asylbewerbern konkret zu tun, die "Denke", die dahintersteckt ist in meinen Augen aber die gleiche  :-X Das Schlimme daran ist, dass die  Verantwortlichen eingeknickt sind und die Gruppe dort nicht eingerichtet wird  :-X

Conni Faire

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« Antwort #59 am: 15. Dezember 2014, 18:17:02 »
Also ja, natürlich gibt es diese Fälle die die Klischees bedienen. Die Frage bleibt jedoch ob es fair ist solche Vorkommnisse generalisiert als Stigma zu instrumentalisieren. Denn das ist es was nachhaltig geschieht und selektiv aufbereitet wird.
Ich arbeite übrigens auch mit Flüchtlingskindern und Flüchtlingseltern - in unmittelbarer Nähe zu einem Flüchtlingsheim. Ich wohne nicht da und ich erlebe die Nächte nicht, aber aus diesem Heim hört und sieht man soweit nichts dergleichen - es ist allerdings auch keine Erstaufnahme. U.a. deswegen fällt es mir etwas schwer zu akzeptieren, dass du dich in die Position des einzig differenziert Urteilenden manövrierst.

Und na klar, wenn die Unterkunft aus allen Nähten platzt, ist es natürlich wenig verwunderlich, dass die Lage vor Ort eskaliert. Gerade wenn verschiedene (womöglich rivalisierende) Ethnizitäten aufeinander treffen, kann ich mir das sehr gut vorstellen. Und dann ist die Kritik an der Logistik vor Ort sicherlich nachvollziehbar. Lediglich der Leidensdruck der Anwohner erschließt sich mir noch nicht ganz. Also was genau fällt denn da jetzt vor außer, dass die Polizei nachts anrückt und die Anwohner durch Blaulicht und Sirene (?) in ihrem Tag/Nacht-Rhythmus stört?

Once, ich will Dir noch kurz antworten und es dann aber auch dabei belassen.

1. Deine Eingangsfrage zielte unter anderem auf Ängste und Sorgen der hier lebenden Bevölkerung. Darauf habe ich versucht, eine reeles Bild der vor Ort existierenden Situation zu zeichnen. Ohne Wertung - dass ich gegen Ausländer bin, bei PEGIDA-Demonstrationen mitlaufe, mit dieser Truppe überhaupt symphatisiere etc., steht nirgendwo, auch nicht subtil.

Zur Frage nach der Fairness des generellen Stigmas - nein, Generalverdacht ist nie schön und fair. Aber das Verhalten ihnen gegenüber (von den Behörden) finden die Anwohner auch alles andere als fair. Kritik jeglicher Form ist völlig unerwünscht und man hat sofort die Nazi-Kutte an. Auch ein Stigma.  :)

Wo Du herauslesen kannst, dass ich mich in der Position des einzig differenziert Urteilenden manövriere - ich kann´s beim besten Willen nicht rausfinden. Sollte es so sein, ist das keine Absicht, denn ich bin mir sehr sicher, es gibt Menschen mit mehr Intellekt und Weitsicht, gerade hier.

Zum letzten Punkt, Deiner Frage nach den Vorfällen hier. Es gibt fast jeden Tag Schlägereien und Brandstiftungen in der Einrichtung. Ein Gebäude musste nach einem Brand komplett neu rekonstruiert werden. Im Wohngebiet treten gehäuft Sachbeschädigungen auf. Es vergeht fast kein Tag, wo man nicht leere zerbrochene Alkoholflaschen aus dem Vorgarten sammeln darf. Die jungen Männer aus der Einrichtung gehen in den umliegenden Geschäften einkaufen, nur leider hat Ihnen niemand beigebracht, dass man die Ware auch bezahlen muss. Es gibt deshalb kaum Geschäft mehr, welches keinen zusätzlichen Sicherheitsdienst hat. Und Nein - keine gefakten, provozierten Vorkommnisse aus dem rechten Lager - man kann den Tätern mit eigene Augen zuschauen, die haben keine Scheu, dies vor aller Augen zu tun.

Natürlich wissen die Leute, welche Gruppierungen aus dem Heim dafür verantwortlich sind. Die syrische Flüchtlingsfamilie sicher nicht, das ist jedem hier klar - die sind einfach froh, endlich mal Ruhe und Sicherheit zu haben. Niemand will die Flüchtlinge hier generell vertreiben.

Große Teile der Problemfälle kommen aus dem nördlichen Afrika. Deren Asylantrag wird oft abgelehnt, aber die haben eingebaute Bummerangs und sind wenig später wieder da - und das Spiel beginnt von Neuem.

Aber wie schon gesagt - Kritik ist völlig unerwünscht, es gibt nur noch Pro oder Contra.

Wer gerne tauschen möchte, ich kann jederzeit willige Tauschpartner vermitteln.
Das sollte problemlos machbar sein, denn die Wahrheit sieht ja anders aus.

Es sei denn, Deutschland ist wirklich voller Nazis in allen Bevölkerungsschichten.  :)


~Netti~

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« Antwort #60 am: 15. Dezember 2014, 18:22:57 »
Ellen, um die aerzte muesst ihr euch keine sorgen machen, fluechtlingskinder duerfen erst bei schweren schmerzen behandelt wrrden. Aerztliche grundversorgung ist nicht vorgesehen


Ich bin zynisch..... suche nachher gerne mal nen bericht raus......

Ist das so?  :o
Und wir rennen wegen jedem Schnupfen zum Arzt? Bzw. wir könnten das.

Eileen

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« Antwort #61 am: 15. Dezember 2014, 18:47:32 »
Nein das stimmt nicht, es waren mehrere Flüchtlingskinder beim Arzt und haben z.B. die Grippeimpfung bekommen.
Und ja es war vorher nie der Fall das ich länger als 2-4 Tage auf einen Termin gewartet habe, ob ich da Glück hatte keine Ahnung, sind nicht oft beim Kinderarzt.


Meph

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Sweety

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« Antwort #63 am: 15. Dezember 2014, 19:14:37 »
Man kann nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte :-[ :-[ :-[

Martina

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  • So ist das wohl erst einmal :p
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« Antwort #64 am: 15. Dezember 2014, 19:44:50 »
Eine Impfung "plant" man doch eh länger, oder nicht? Wenn ich beim Kinderarzt gezielt nach einem Termin frage, dann dauert es schon mal länger. Für die U 10 habe ich heute einen Termin Anfang April bekommen. Ist doch völlig egal ob das 2-4 Tage oder 2-4 Wochen dauert.

Ansonsten fällt mir hier gerade gar nicht soviel zu ein. Wir haben ein paar "Dörfer" weiter ein Wohnhaus mit strafauffälligen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und da kochen die Gemüter auch gerade hoch. Leider! Es ist wirklich schlimm, wie 4-10 Kinder einen ganzen Ortsteil spalten können. Wenn es nicht so traurig wäre (der Anführer der Gegenbewegung wohnt nicht mal direkt vor Ort, aber alle laufen ihm hinterher). Passiert ist bisher nichts erwähnenswertes.

Ansonsten kommen die Flüchtlinge hier momentan ganz gut an (gefühlt ist das jedenfalls so).
Ohne

Schnukki

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« Antwort #65 am: 15. Dezember 2014, 20:13:25 »
@ Netti: Bekommst Du in einem anderen Land medizinische Untersuchungen? Soweit ich informiert bin - nein.
Und ja .. ich kann wegen jedem Schnupfen zum Arzt. Ich zähle aber auch dafür.

Natürlich ist es *hart* zu lesen, dass diese Kinder, nicht mal hier eine Grundversorgung bekommen. Aber das ist die staatliche Politik .. wir suchen eine Behausung .. der Rest klappt schon von alleine. Das dies z.B. mangels Sprache gar nicht möglich ist, dass ist unwichtig.

Was die medizinische Grundversorgung angeht, so habe ich das aber auch schon anders gehört. Z.B. die netten Jungs die einige Tage am Alexanderplatz gesessen haben. Die waren regelmäßig abends im Krankenhaus - weil der Kreislauf schlapp gemacht hat.
Und ich frage mich auch, würde eine Mama mit Kind ins Krankenhaus gehen - würde man sie nicht versorgen müssen? Betrunkene werden ja auch behandelt .. und haben mit Sicherheit oft keine Krankenkassenkarte/Versicherung.

Mein Papa hat vor einiger Zeit auf einem Gelände gearbeitet, wo Flüchtlinge untergebracht waren. Er sagte es wäre meist sehr friedlich - das ist bezogen auf Familie, Frauen und Kinder. Das jugendliche Halbstarke - die dachten sie kommen nach Deutschland und alles ist schön - mit der Realität dann nicht ganz so zufrieden sind und *Dummheiten* machen, dass wäre wohl überall so. Aber das sind dann die Dinge, die man hört .. die man wahrnimmt  :-\

Fliegenpilz

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« Antwort #66 am: 15. Dezember 2014, 20:15:30 »
Du zahlst jeden Arztbesuch und all das was daran hängt jedes Mal? :)

Also ich habe dieses Jahr meine Krankenkassenbeiträge bestimmt mehr als ausgenutzt und für mich durfte die Gesamtheit, sprich diejenigen, die nicht zum Arzt gehen aber zahlen, mitzahlen. Was ich gekostet habe wurde bestimmt nicht von den von mir geleisteten Beiträgen gedeckt ... ganz zu schweigen von den Kindern außer eine Operation, die wir komplett selbst finanziert haben.


Schnukki

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« Antwort #67 am: 15. Dezember 2014, 20:22:05 »
@ Christiane: ich zahle Beiträge und für viele Untersuchungen zahle ich brav extra, weil es trotz Krebsvorsorge keine Kassenleistung ist.
Und ja, ich bin froh über die Versorgung die uns ermöglicht wird - finde aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/akmedizin.php
Und wie ich es mir dachte, es gibt Hilfe. Sicherlich aber nur für Großstädte. Hier gibt es auch Kältebusse etc. - also da wird wirklich eine Menge auf die Beine gestellt.

Fliegenpilz

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« Antwort #68 am: 15. Dezember 2014, 20:25:56 »
Doch, es hat etwas miteinander zu tun!


Schnukki

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« Antwort #69 am: 15. Dezember 2014, 20:28:46 »
Habe ich irgendwo wertend geschrieben das ich keinem Kind eine Untersuchung gönne. Nein!
Es war ein Fakt auf eine Aussage von Netti, dass wir wegen jedem Schnupfen zum Arzt rennen könnten.

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« Antwort #70 am: 15. Dezember 2014, 20:32:20 »
Meine Güte, wenn eins Eurer Kinder die Probleme hätte, die diese Kinder haben würdet ihr nicht rumheulen wegen eines dämlichen Impftermins...

Diese Kinder sind schwerstens traumatisiert und haben Dinge durchgemacht die ihr in Euren Leben nur aus Filmen kennt...

Kennt ihr so etwas wie Mitgefühl? Die armen armen Deutschen werden ausgenutzt... Blablabla... Die armen armen Deutschen haben einfach ( meistens ) nur Luxusprobleme...

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« Antwort #71 am: 15. Dezember 2014, 20:39:18 »
Beim Flüchtlingsthema geht mir wirklich der Hut hoch! Ich wohne in einem Stadtteil, der einst von Heimatvertriebenen gegründet wurde. Verdammt viele hier haben Vorfahren, die ihre Heimat verlassen mussten und nach Deutschland gebracht wurden. Sie wurden hier aufgenommen, gewiss nicht freiwillig, sie wurden in Familien zwangsuntergebracht, wurden integriert, es blieb schlicht keinen der Beteiligten anderes übrig. Und dann gibt es Leute hier, die sich einer Organisation anschließen, die dafür kämpft, dass in unserer Stadt keine weiteren Flüchtlingsheime aufgemacht werden. Da wird's mir schlecht.

Sorgen über Integration, Finanzierung und all das sind sicherlich berechtig. Die Aufnahme der Flüchtlinge ist ne schwere Aufgabe, der wir uns nun mal stellen müssen. Alles andere ist in meinen Augen nur unmenschlich.
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



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« Antwort #72 am: 15. Dezember 2014, 20:48:23 »
Wir waren heute auf der Gegendemo und es waren leider schon wieder mehr Pegida-Anhänger, 13000. Das hat jedenfalls der Polizist erzählt, der neben uns lief.

Da der Große dann müde wurde und wir noch einen langen Heimweg hatten, mussten wir aber schon gehen, bevor Schluss war. Hoffentlich konnten die Gegendemonstranten die Pegida-Leute übertönen.

"Liebe Ausläuder bitte lasst uns nicht allein mit diesen PEGIDA-Deutschen!"

Mondlaus

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« Antwort #73 am: 15. Dezember 2014, 20:54:22 »
Z.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2014, 23:13:48 von Mondlaus »
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« Antwort #74 am: 15. Dezember 2014, 21:09:07 »
@ Mondlaus: Ich denke das ist einfach wieder bürokratischer Mehraufwand, den normale Ärzte nicht betrieben können oder wollen.
Den Geld ist ganz klar da.
Aber dazu müsste man mehr Stellung beziehen und ich glaube das die Politik da mittlerweile auch sehr kleinlaut ist.

Und es geht nicht um Almosen von Ärzten die sich da gern mehr einbringen.
Es geht - in meinen Augen darum - das man vor Ort jemanden braucht. Woher sollen die denn wissen wohin sie gehen können?

 

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