Autor Thema: frage an tagesmütter und trageberaterinnen  (Gelesen 4859 mal)

biene20121

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frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« am: 31. Oktober 2013, 20:28:29 »
Hallo könnt ihr mir infos geben zu den Ausbildungen in die beiden Richtungen.
Einmal richtung tagesmutter und einmal richtung trageberaterin.

Wo man dies macht wie lange es dauert und eas es kostet?

Freue mich auf Antworten.
Unser Floh wurde am 7.6.12 um 22:57 uhr geboren, war 45 cm groß und wog 2300 gramm

Unser Floh wird großer Bruder, kam bei 37+1 SSW mit 2300g und 45 cm


Der zweite Spatz ist da, kam bei 36+3 SSW mit 3040 g und 49 cm

Hubs

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #1 am: 01. November 2013, 05:59:01 »
Ich hab meien Ausbildung bei ClauWi gemacht. Das Konzept  findest Du auf der Website guter erläutert: www.clauwi.de. Was es mich damals gekostet hat, ist nicht mehr relevant, da sich Preise und Konzept geändert haben.

Was wohl gleich geblieben ist, ist das Konzept, dass jemand einen Kurs organisieren möchte, Kontakt zu Clauwi aufnimmt, sich einen Termin geben lässt und selbst Teilnehmer sucht, sich um Räumlichkeiten kümmert etc. Das läuft fast alles über das Forum Stillen und Tragen.
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #2 am: 01. November 2013, 08:47:20 »
Ich war auch bei Clauwi, ist aber auch schon länger her. Da hat Hubs ja schon was dazu geschrieben.
Und für Tagesmutter mußt du dich bei deinem Jugendamt bzw. Tageselternverein informieren. Das wird überall anders gehandhabt. Mein Kurs ist nun 5Jahre her und in der Zeit hat sich schon ganz viel verändert. Und im nächsten Landkreis ist es schon wieder anders.







Flips

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #3 am: 01. November 2013, 08:56:44 »
Hallo,

Kann es mir jetzt nicht verkneifen, aber wäre es nicht am einfachsten deine Stadt+ Ausbildung Tagesmutter in eine Suchmaschine einzugeben?  :-\

Viel Erfolg!

piglet

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #4 am: 01. November 2013, 09:29:40 »
Tagesmutterausbildung würde ich beim Jugendamt nachfragen wo man die Ausbildung macht, was es für Voraussetzungen gibt und was man verdienen kann. Hier bilden das die Familienbildungsstätten aus, ist aber überall anders.

Trageberaterausbildung geht bei Clauwi, Trageschule Dresden, Trageschule NRW, Trageschule Hamburg und dann auch noch bei Dydimos und ich glaube noch einem Hersteller :-\
Dort kannst Du sicher Infos zur Ausbildung und Kosten nachlesen bzw anfordern und schauen was Dir wichtig ist zu lernen oder wann der nächste Kurs in der Nähe ist. Oder selber einen Kurs organisieren.
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biene20121

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #5 am: 01. November 2013, 12:11:50 »
Danke fur eure schnellen antworten.

Dann werde ich mich mal darum kümmern und mal nachforschen.


Hatte gestern abend noch nicht wirklich was gefunden deshalb die Nachfrage.
Unser Floh wurde am 7.6.12 um 22:57 uhr geboren, war 45 cm groß und wog 2300 gramm

Unser Floh wird großer Bruder, kam bei 37+1 SSW mit 2300g und 45 cm


Der zweite Spatz ist da, kam bei 36+3 SSW mit 3040 g und 49 cm

Falballa

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #6 am: 02. November 2013, 11:56:08 »
Da hab ich jetzt mal noch eine Frage zu den Ausgebildeten:

verdient man denn genug, dass sich eine Ausbildung lohnt? Wieviel Zeit investiert Ihr denn pro Woche? Wie lange macht Ihr das schon?

Ich habe mich auch schon mal darüber informiert, auch als Stillberaterin. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Mütter sich eine Privatstunde bei Beraterinnen gönnen. Im KKH gibts das ja oft umsonst, da sich Krankenschwestern und Hebammen weiterbilden lassen.

Ich frag mich, ob man seinen Lebensunterhalt damit verdienen kann.




 

Hubs

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #7 am: 02. November 2013, 18:29:19 »
@Fallballa: Die Stillberaterinnen von LLL und ASF arbeiten ehrenamtlich, also das einzige, das sie verlangen dürfen sind Gegenleistungen für z.B. Fahrkosten.

Was Du als Trageberaterin verdienst ist unterschiedlich. Ich investiere kaum Zeit in meine Trageberatung, ich mache keine Werbung, keine Veranstaltungen, keine Kundenaquise,... Einfach weil ich gar nicht mehr Zeit für mehr Beratungen hätte. Für mich ist es ein nettes Taschengeld mehr nicht. Betriebswirtschaftlich gesehen verlange ich für eine  Trageberatung viel zu wenig, aber ich kalkulieren meine Preise so, dass sie für jedermann bezahlbar sind.
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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #8 am: 02. November 2013, 21:31:08 »
Hubs was machst du den hauptberuflich? ?

Ich Ich hatte damals fur die trageberatung 20 euro bezahlt was ich aber ok fand.
Unser Floh wurde am 7.6.12 um 22:57 uhr geboren, war 45 cm groß und wog 2300 gramm

Unser Floh wird großer Bruder, kam bei 37+1 SSW mit 2300g und 45 cm


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piglet

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #9 am: 02. November 2013, 21:57:25 »
@Falballa: Ich "kenne" eine Beraterin die von sich behauptet das sie fast ausschließlich von den Beratungen lebt. Die meisten Berater die es als Beruf ausüben haben einen Shop/Laden und/oder weitere Ausbildungen die sich gut damit kombinieren lassen (Krabbelgruppenleiterinnen, Kangatrainerinnen, etc...)

Ich hab die Ausbildung vor 5 Jahren gemacht, als ich unsere Tochter auf dem Rücken tragen wollte und es mir keiner hier zeigen konnte. Selbst nach einer Trageberatung traute ich es mir nicht zu. In der Ausbildung hab ich es dann gelernt und konnte es GsD auch schon mehrfach weiter vermitteln ;)
Die ersten Jahre waren kaum Beratungen - dafür Ausgaben (Tragepuppe, Weiterbildung, Tragen, Versicherung, wenig Werbung). Die Kinder waren aber auch noch kleiner und zumindest für die Kleine keine Betreuung da.
Letztes Jahr kamen dann erstmals ein paar mehr Anfragen rein - leider war ich da länger erkrankt. Und dieses Jahr freue ich mich über mein Rekordjahr. Ich hoffe das erstemal grüne Zahlen zu schreiben - mal schauen ob unser Steuerberater das auch so sieht s-:)
Aber ich habe jetzt auch nicht viel Werbung gemacht und investiere weiterhin mehr Zeit in meine Familie. Sehe es wie Hubs, ein nettes Taschengeld und eine Berufung ;)
Aber eine die immer bekannter wird und mehr Eltern anspricht.


Ich habe mich auch schon mal darüber informiert, auch als Stillberaterin. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Mütter sich eine Privatstunde bei Beraterinnen gönnen. Im KKH gibts das ja oft umsonst, da sich Krankenschwestern und Hebammen weiterbilden lassen.
Die Weiterbildung zur Trageberaterin ist bei Krankenschwestern und Hebammen noch nicht so verbreitet. Die haben das wohl mal in der Ausbildung gezeigt bekommen oder sich selber drüber informiert bzw eigene Erfahrung als tragende Mutter gehabt. Aber die Arbeit an Fachpersonal abzugeben scheint den meisten schwer zu fallen, den leider wird es den jungen Eltern oft noch lieber selbst gezeigt.
Gerade in meinen letzten Beratungen bin ich mehrfach auf kritische Mütter gestoßen, die zwar was von der Hebamme lernten, sich damit aber nicht wohl fühlten. Nach der Beratung wußten sie auch warum und waren froh nochmal Geld investiert zu haben.
Wie heißt es immer so schön, an den Kindern wird nicht gespart ;)
« Letzte Änderung: 02. November 2013, 21:59:25 von piglet »
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Hubs

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #10 am: 02. November 2013, 22:16:01 »
Hubs was machst du den hauptberuflich? ?

Ich Ich hatte damals fur die trageberatung 20 euro bezahlt was ich aber ok fand.
Als Kunde mag 20 Euro ja ok sein, betriebswirtschaflich wohl nicht so richtig. Ich muss pro Beratung 2-2,5 Stunden (mit Vorbereiten) rechnen. Da sind 20 Euro ja ein Hungerlohn.

Zu mir kommen allerdings auch Kundinnen, die von einer Hebamme oder einem kostenlose Tragekurs bereits das Binden gezeigt bekommen haben, aber hinterher doch nicht viel mehr konnten als vorher. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es eben nicht nur auf die Technik des Bindens ankommt, sondern auch darum sich in die Situation der Kundin reinzuversetzen, die Probleme zu erkennen und da hilft die eigene Trageerfahrung ungemein.

Ich bin hauptberuflich Mama ;) hab noch nen Marketing-400 Euro-Job und eben die Trageberatung.

Die meisten Trageberaterinnen die ich kenne sind durch die eigenen Kinder zur Trageberatung gekommen. Es ist ein netter Nebenverdienst, den man gut im Besein der Kinder machen kann. Und wenn die Kinder so groß sind, dass sie fremdbetreut werden (KiGa), dann machen die meisten doch nen Angestellten-Halbtagsjob, da kommt einfach mehr dabei rum :) Bei vielen rückt dann auch die Trageberaterinnen-Tätigkeit wieder in den Hintergrund. Es gibt aber tatsächlich einige Trageberaterinnen, die den Job hauptberuflich machen. Kommt halt auch drauf in welcher Region man wohnt, wie die Konkurrenz und die Nachfrage ist. In HH zahlste ja bei manchen schon 60 Euro pro Beratung. Das sind dann auch Preise, die betriebswirtschaftlich Sinn machen.
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Martina

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« Antwort #11 am: 03. November 2013, 08:33:57 »
...
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2014, 20:05:35 von Martina »
Ohne

biene20121

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Antw:frage an tagesmütter und trageberaterinnen
« Antwort #12 am: 03. November 2013, 12:06:37 »
Ich hatte damals eine rechnung bekommen.

Hier gibt es mittlerweile keine mehr die damals bei mir war ist zuruck in ihre alte heimat mit mann und kindern.
Die nächste beraterin ist ne dreiviertel std weg soweit ich weiß.

Ich wüsste auch nicht das das kh groß was am tragen zeigt geschweige den die hebammen meine verwies mich auch auf eine beraterin und die Physiotherapeutin von meinem sohn fragte bzw die stillberaterin fragte mich damals ob ich es evtl zwei unterschiedlichen muttis zeigen könnte.
Deshalb hatte ich halt mal in Erwägung gezogen die ausbildung zu machen und wenn es nur nebenberuflich ist.
Gerlernt bin ich kinderkrankenschwester und getragen habe ich mein klein viel und mache es jetzt immer noch.
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