Autor Thema: Ebola  (Gelesen 14770 mal)

Sweety

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Antw:Ebola
« Antwort #25 am: 09. Oktober 2014, 13:17:10 »
Wieso eigentlich Leipzig? Was iss'n da? Ich hätte ja jetzt spontan dann eher auf Hamburg oder Marburg getippt.
Mach ich mich jetzt mit meiner Ahnungslosigkeit zum Horst? :-\

Meph

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Antw:Ebola
« Antwort #26 am: 09. Oktober 2014, 13:28:55 »
hamburg und frankfurt behandeln ja schon.

vermutlich sind sie einfach "voll".

conni, ich brech gepflegt mit dir mit.

beobachte es jetzt einige wochen halb-intensiv



Once

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Antw:Ebola
« Antwort #27 am: 09. Oktober 2014, 13:33:37 »
@Scarlet:  ja, du hast recht. Es ist schon arg idealistisch davon auszugehen, dass die lebensbedrohliche Situation Tausender mit Hilfe Dritter beantwortet wird. Gegenfrage/-aussage: What the fuc*..?!

@Conny: auch mein Eindruck - so wurde der Dallas-Patient aus Liberia beispielsweise schon nicht mit Zmapp behandelt, (wie seine beiden in den USA behandelten Vorgänger) da es angeblichen ausgegangen sei..? Erschien mir irgendwie auch wenig glaubwürdig...

Voll sind sie nicht. Die haben doch alle pro Station so 50 Betten, oder?  - aber ich denke das ist einfach eine logistische Sache - vielleicht hängt es aber auch mit Geldern oder Forschungsarbeiten zusammen.
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2014, 13:44:15 von Once »

Sweety

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Antw:Ebola
« Antwort #28 am: 09. Oktober 2014, 13:36:05 »
Idealistisch ist es vielleicht nicht, aber unrealistisch. Und spring mir nicht an die Kehle - ich  find's ja genauso scheiße. Aber guck ich mir die Menschen in meiner Umgebung an (also jetzt nicht nur die, mit denen ich mich freiwillig umgebe), dann i s t es unrealistisch zu erwarten, dass sie was geben, ohne explizit dazu aufgefordert zu werden. Und selbst dann wär's noch in Frage zu stellen :( :( :(

Once

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Antw:Ebola
« Antwort #29 am: 09. Oktober 2014, 13:42:48 »
mit der Formulierung (und daraus resultierenden Schlussfolgerung) kann ich schon wesentlich besser arbeiten.

scarlet_rose

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Antw:Ebola
« Antwort #30 am: 09. Oktober 2014, 13:50:30 »
ähm....wieso ist idealistisch nun ach so falsch  ???
Die Ideale Situation wäre, dass jeder allein durch die Information selbst weit genug denken kann, dass Hilfe benötigt wird und Hilfe nicht nur von *irgendwem*, sondern eben auch durch Spenden.
Dieser IDEALFALL ist jedoch unrealistisch.
Es ist nicht idealistisch gedacht, zu helfen, sagte ich doch nicht. Es ist idealistisch gedacht, dass ALLE von selbst darauf kommen, dass sie helfen können

Once

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Antw:Ebola
« Antwort #31 am: 09. Oktober 2014, 14:29:25 »
Naja, weil davon ausgegangen wird, dass das Ungleichgewicht der These auf mich als Idealisten zurückzuführen ist. Und nicht darauf, dass gesellschaftlich etwas verquer läuft, wenn sich der Bedarf von Hilfe (bei solchen Situationen wie der oben diskutierten), dem Einzelnen so gar nicht erschließen will.

Das empfinde ich ähnlich grotesk wie wenn probiert wird eine Person mit dem Ausdruck 'Gutmensch' abzuwerten.

Aber gut - Wortklauberei.

guest4324

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Antw:Ebola
« Antwort #32 am: 09. Oktober 2014, 19:26:31 »
Ich finde es ganz schrecklich, was dort passiert und ich habe zumindest auch Sorge vor einem fokalen Übergreifen auf Europa.

Unabhängig von den bisher geleisteten Spenden, finde ich es aber absolut bemerkenswert, dass sich z.B. ca 2000 Freiwillige für einen Bundeswehreinsatz beworben haben! Echt Respekt vor jedem, der dort freiwillig hingeht!

Fliegenpilz

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Antw:Ebola
« Antwort #33 am: 09. Oktober 2014, 19:30:52 »
Doch - ehrlich. Ich habe Angst vor Ebola und es bereitet mir Unbehagen, dass es "so nah" ist durch die eingeflogenen Patienten.

Bedeutet nicht, dass ich die Augen verschließe und es weit wegschieben möchte, aber die Sorge einer Pandemie ist bei mir tief im Bauch vergraben und lässt ab und zu kleine Töne von sich.

~ Oma Netti ~

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Antw:Ebola
« Antwort #34 am: 09. Oktober 2014, 20:16:17 »
ich bin ganz bei christiane und hrefna.
ich finde auch, dass man durchaus angst haben darf und muss. ich glaube zwar nicht, dass sich das in europa so ausbreiten würde, dennoch ein stückchen angst ist da.
und ich geb auch ehrlich zu, dass ich never ever freiwillig dorthin gehen würde als helfer. respekt an alle, die das tun!!!

Brülläffchen

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« Antwort #35 am: 09. Oktober 2014, 20:53:02 »
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« Letzte Änderung: 31. Oktober 2014, 19:21:53 von Brülläffchen »

guest4324

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Antw:Ebola
« Antwort #36 am: 09. Oktober 2014, 21:31:00 »
Abriegeln? Sicher ein verständlicher Reflex aber in letzter Konsequenz ein Zeugnis der Unmenschlichkeit. Dann sind wir wieder ganz nah dran am Zeitalter der Leprakolonien.
Und wenn keiner mehr freiwillig hingeht in die Sperrzone? Pech gehabt.

Bei solchen Vorschlägen muss ich an "la peste" von Albert Camus denken. Gruselig. Totale Isolation und Ohnmacht aus Sicht der Betroffenen. Alt, Nachkriegsliteratur, Krankheit hier Allegorie für Anderes, aber lesenswert.


Nipa

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Antw:Ebola
« Antwort #37 am: 09. Oktober 2014, 23:04:30 »
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2014, 22:37:27 von Nipa »

Sweety

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Antw:Ebola
« Antwort #38 am: 09. Oktober 2014, 23:10:27 »
ich bin ganz bei christiane und hrefna.
ich finde auch, dass man durchaus angst haben darf und muss.

Also müssen muss man nicht. Ich bin besorgt, aber Angst hab ich keine und ich finde auch nicht, dass das unabdingbar ist.

Zu dem Abriegeln sag ich jetzt mal lieber nichts :-X

Once

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« Antwort #39 am: 10. Oktober 2014, 09:17:39 »
mir gehts auch so. Noch ist Angst vielleicht ein zu starker Begriff, aber Sorge trage ich in jedem Fall. Insbesondere weil ich fürchte, dass die Bevölkerung zu spät über wirklich relevante Infos aufgeklärt werden könnte.

schwalbe

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Antw:Ebola
« Antwort #40 am: 10. Oktober 2014, 10:37:25 »

Genauso ätzend finde ich aber auch dieses Überhebliche "intelligente Menschen sehen den Bedarf und spenden". Ich denke die Spendenbereitschaft ist aus diversen Gründen nicht da. Und nicht jeder, der nicht spendet ist ein Idiot. Und nicht jeder Bildleser ist ein ignoranter Volldepp. Vielleicht gibt es auch Menschen in der Bevölkerung, die es sich gar nicht leisten können zu spenden?

Und um die hygienischen Bedingungen und medizinische Versorgung zu verbessern - da arbeiten viele Organisationen seit Jahrzehnten dran. Glaubt Ihr, dass ein paar Spenden das jetzt retten? Ähm... mmh...


sicher gibt es viele Menschen hier die es sich nicht leisten können zu spenden. Das ist dann eben so und sollte nicht kritisiert werden. Aber gerade die schwankende Spendenbereitschaft zeigt doch, dass das Problem in diesem Fall woanders liegen muss. Ich meine für die ALS Geschichte wurde viel gespendet, da gab es eben Medienrummel. Die höhere Spendenbereitschaft lag nicht daran, dass sich die Bevölkerung zu der Zeit mehr leisten konnte. Sicher lag sie auch nicht daran, dass die Menschen intelligenter waren.

Und ja, ich glaube, wenn man jetzt viel Geld in Hygiene und Aufklärung stecken könnte, wenn man genug Krankenbetten schaffen könnte, wenn es nach erfolgter Aufklärung auch möglich wäre, den Kranken abseits von zu Hause Pflege zu kommen zu lassen, dann wäre es eher möglich, die Epidemie einzudämmen.
Natürlich kann es sein, dass das alles nichts nützt und die Krankheit entweder selbstlimitierend ist (->wenn genug gestorben sind und ein Krankheit auf einem dann praktisch kaum mehr besiedelten Flecken Land ist, dann flaut sie von alleine ab), oder aber den Rest der Welt betrifft. Aber wenn nicht wenigstens versucht wird, vor Ort was zu unternehmen, werden wir´s nicht erfahren.
 

bei Sätzen wie:

Und das klar mit Spenden, wobei ich auch nicht der Mensch bin der spendet, noch nie bei irgendwas, weil ich eben auch der Meinung bin, wer weiß ob es da ankommt wo es hin soll... Da bin ich ehrlich.

kann ich nur den Kopf schütteln. Naja, lieber würde ich den schütteln, der ihn so dahin sagt. Für mich hört sich das wie eine schlechte Ausrede an. Genauso wie der ausgelutschte Satz "da weiß man ja nicht sicher ob auch Bio drin ist". Wenn man Zweifel hat, dann muss man sich informieren. Muss nachfragen, vielleicht auch mal überlegen, woher das Geld für die Hilfsorganisationen denn kommt, wenn doch eigentlich alles veruntreut, verzockt oder eingesackt wird. Oder eben hinstehen und sagen "von meinem Geld will ich nichts abgeben."

Ich fürchte ein Stück weit liegt die niedrige Spendenbereitschaft auch daran, dass die Medien vermitteln, dass man "ja nichts tun kann". Weil keine Medikamente da sind, weil die Sterblichkeit ohnehin so hoch ist, weil keine Infrastruktur da ist...
Helfen würde in dem Fall bedeuten, die Gesunden zu schützen und das ist natürlich nicht halb so spektakuär. Dazu kommt, dass die Angst da ist, dass die Krankheit uns betreffen könnte. Und damit will man instinktiv (und in dem Fall irrational) sich und seine Lieben schützen und nicht die Menschen da im Fernsehen.

lotte81

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« Antwort #41 am: 10. Oktober 2014, 10:57:57 »
Wisst ihr was ich vermute, warum die Spendenbereitschaft so niedrig ist und bei ALS z.b. so hoch war. ALS Ice Dingens war ein Spass..... Und es gab eine Art "sozialen Druck"...ein gefilmter und überprüfter Kettenbrief...und wie gesagt, es war ja auch ein wenig Gag dabei.... Promis haben es vorgemacht und und und. Ich glaube Menschen reagieren am ehesten wenn etwas entweder mit Spass verbunden ist am ehesten ODER eben bei akuten Katastrophen. Dann wir ganz viel Geld, ganz plötzlich auf einmal gespendet, bis die Nachrichten verstummen und was anderes kommt.... Ebola kam für mich eher "schleichend" auf den Schirm und die Zahlen wirken auch weniger "bedrohlich" als z.b. 120000 Tsunami Opfer an einem Tag  :-\
Ja, und dann gibt es derzeit jeden Tag irre viele üble Nachrichten ...teils so heftig, dass ich keine Nachrichten mehr lesen, sehen oder hören will. Ebola geht da einfach im Sog der vielen Probleme an allen Fronten unter, hab ich den Eindruck..... Ja, Schockstarre halte ich acuh für denkbar. Ich glaube nicht, dass die Menschen bewusst ignorieren oder die Augen schließen. Aber ich könnte derzeit schreien. Macht mir Ebola Angst? Keine Ahnung... Manchmal schon, dann überwiegen aber andere Sorgen. Ich bin normal immer halbwegs "positiv" und denke mir, dass die Menschen solche Epidemien, aber auch andere Krisen nach gewisser Zeit in den Griff bekommen... Aber derzeit hab ich den Eindruck wir fahren mit allem mit Vollgas gegen die Wand und haben gar nichts mehr im Griff. Das macht mir Sorge und Angst. Und im Zuge dessen acuh Ebola.... Evtl. liegt dieses GEfühl aber auch an meiner allgemeinen Laune derzeit und ich bin die einzige, die es so erlebt in den Nachrichten  :-[ :-[

Abriegeln, Länder in Krisen sich selber überlassen finde ich allerdings die schlechteste Alternative... Klingt so ein wenig nach: Naja, wenn irgendwann alle tot sind, haben wir kein Problem mehr.... Und ich verstehe es so, dass vor allem doch Helfer ausgeflogen werden? Ganz ehrlich:Die Menschen haben ihr Leben aufs Spiel gesetzt um zu helfen, während ich das ganze bequem vom Fernseher aus beobachte. Sie dann im Anschluss achtlos im Stich zu lassen, wäre unmenschlich.... Und natürlich sollte auch sonst jedem geholfen werden, bei dem die Möglichkeit besteht  :-\
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2014, 11:46:06 von lotte81 »

~ Oma Netti ~

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Antw:Ebola
« Antwort #42 am: 10. Oktober 2014, 11:13:35 »
Sorge, ok, sagen wir Sorge. Richtige Angst hab ich deswegen auch (noch) nicht. Aber Sorgen mache ich mir.

Im ersten Reflex würde ich das auch sagen. Einfach abriegeln, niemand rein- und niemand rauslassen. Aber das kann man nicht machen und ist auch richtig so, dass man das nicht machen kann. Wir leben nicht mehr im Mittelalter.

Once

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Antw:Ebola
« Antwort #43 am: 10. Oktober 2014, 11:48:03 »
Genauso ätzend finde ich aber auch dieses Überhebliche "intelligente Menschen sehen den Bedarf und spenden". Ich denke die Spendenbereitschaft ist aus diversen Gründen nicht da. Und nicht jeder, der nicht spendet ist ein Idiot. Und nicht jeder Bildleser ist ein ignoranter Volldepp. Vielleicht gibt es auch Menschen in der Bevölkerung, die es sich gar nicht leisten können zu spenden?

Das ist In Ordnung. Ich lass mich von dir als überheblich bezeichnen, auch wenn ich die Dinge die du dort oben formulierst weder gesagt noch gemeint habe. Ich weiß ja mittlerweile, dass du dich schnell angegriffen fühlst und in diesem Zuge die Dinge so liest wie du sie lesen willst...
Und dennoch möchte ich mich nicht in diesen Schuh pressen lassen den du vor mir platzierst. Auch werde ich das Offensichtliche jetzt nicht leugnen, nur weil du dich angegriffen fühlst. Alles was ich sage ist, dass jedem normal denkenden Menschen (und explizit noch mal für dich: unabhängig vom Grad seiner Intelligenz, von den Nachrichten die er liest oder von den Geldern die er hat) klar sein sollte, dass eine Situation wie sie in Westafrika besteht, einen Bedarf an Hilfen/Spenden aufwirft. 

Zitat
Und um die hygienischen Bedingungen und medizinische Versorgung zu verbessern - da arbeiten viele Organisationen seit Jahrzehnten dran. Glaubt Ihr, dass ein paar Spenden das jetzt retten? Ähm... mmh...

Oh, Autsch!Das finde ich jetzt beispielsweise eine sehr überhebliche Einstellung, ganz nach dem Motto: das Kind ist schon längst in den Brunnen gefallen - jetzt lasst es auch verrecken. Nichts für ungut, aber das wirkt wie eine Meinung die von jahrzehntelangem, privilegierten, von Frieden geprägten Wohlstand geprägt ist - dass nicht im Ansatz verstanden werden will, wie es wohl ist ums nackte Überleben zu kämpfen und das jeder Cent Sinn macht.

"Da arbeiten viele Organisationen seit Jahrzehnten dran...".  Es fand dort Jahrzehnte lang Bürgerkrieg statt - die Systeme waren bis zum Ausbruch noch immer höchst fragil und gerade erst wieder auf dem Wege der Besserung. Und jetzt läutert eine Epidemie die Region, auf die man sich infrastrukturell aufgrund der politischen Lage gar nicht vorbereiten konnte.
NATÜRLICH bringen Spenden etwas...und zwar auf so gut wie allen Ebenen  s-nein
Desto mehr Menschen sich infizieren, umso größer ist der Bedarf an Personal und (momentan nicht nahezu ausreichenden) medizinischen Utensilien, umso höher die Kosten.
Desto mehr es an medizinischen Verbrauchsmaterialien mangelt (von Leichensäcken bis zu Schutzanzügen), umso mehr Menschen werden sich infizieren. Desto weniger Menschen aufgrund überfüllter Isolier- &Krankenstationen medizinische Leistungen in Anspruch nehmen können, desto geringer die Chance, dass sich die Seuche eindämmen lässt & desto höher die Mortalität.

edit: das selbst Lebensmittel und Wasser knapp werden erwähne ich jetzt nur mal am Rande...

Artikel: Ebola ist nur eine Flugreise entfernt
Zitat
Für den Kampf gegen Ebola fehlen Spendengelder. Deutsche Hilfsorganisationen wenden sich mit einem dramatischen Appell an die Öffentlichkeit: Die Bedrohung ist größer als angenommen.
(...) Deutsche Hilfsorganisationen haben gemeinsam mit der liberianischen Botschafterin Ethel Davis einen dramatischen Aufruf für mehr Spenden zur Bekämpfung von Ebola gestartet. Die Krankheit sei dabei, außer Kontrolle zu geraten, sagte Davis. "Meine Landsleute brauchen dringen mehr Hilfe, es fehlt an medizinischer Versorgung, und Lebensmittel werden knapp."

Gleichzeitig sei die Spendenbereitschaft in Deutschland aber sehr gering. "Verglichen mit anderen Katastrophen, liegt das Spendenaufkommen nur bei einem Bruchteil", sagte Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft in Berlin. So seien bisher für den Kampf gegen Ebola bei dem Bündnis nur 90.000 Euro Spenden eingesammelt worden.

Die Ursache der geringen Spendenbereitschaft könnte darin liegen, dass Ebola eine Krankheit ist, die sich schleichend ausbreitet und nicht mit einem großen punktuellen Ereignis angefangen hat. Davis sieht noch ein anderes Problem. Sie glaubt, dass die wenigen Spenden darauf zurückzuführen seien, dass die Menschen hierzulande sich von der Krankheit nicht bedroht fühlen: "Die Menschen in Deutschland denken, Ebola sei weit weg. Es handelt sich bei der Krankheit jedoch nicht um ein westafrikanisches Problem. Ebola ist auch von Deutschland nur eine Flugreise entfernt." Quelle: Welt.de Inaktiver Link:http://www.welt.de/politik/ausland/article132980042/Ebola-ist-nur-eine-Flugreise-entfernt.html [nonactive]
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2014, 11:55:48 von Once »

schwalbe

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« Antwort #44 am: 10. Oktober 2014, 12:17:12 »
den letzten Absatz finde ich nun wieder etwas hm, naja, ich weiß gar nicht wie ich´s sagen soll.
Ich denke nicht, dass die Spendenbereitschaft damit zusammen hängt, "dass die Menschen sich hierzulande nicht bedroht fühlen". Ich bin mir sicher, hierzulande hat sich niemand von einer riesegen Flutwelle oder einem Erdbeben in Haiti bedroht gefühlt. Und ich glaube auch nicht, dass die Spendenbereischtaft höher wäre, wenn man sich hier bedroht fühlen würde. Die Schreie danach "es" abzuriegeln, niemanden raus zu lassen dagegen schon.

Mondlaus

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Antw:Ebola
« Antwort #45 am: 10. Oktober 2014, 16:06:55 »
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« Letzte Änderung: 16. Oktober 2014, 23:36:05 von Mondlaus »

Nipa

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Antw:Ebola
« Antwort #46 am: 10. Oktober 2014, 20:19:55 »
« Letzte Änderung: 13. Oktober 2014, 22:37:43 von Nipa »

Sweety

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Antw:Ebola
« Antwort #47 am: 10. Oktober 2014, 20:29:33 »
Aber ohne Spenden ist es doch noch weniger schnell mögluch, einzugreifen oder?

lilly

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Antw:Ebola
« Antwort #48 am: 11. Oktober 2014, 20:42:34 »
Ich denke, die meisten sind einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Spenden ist wichtig, wie soll man sonst helfen, es sei denn in Person.




lilly

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  • errare humanum est
Antw:Ebola
« Antwort #49 am: 11. Oktober 2014, 21:13:50 »
Achso, hat eigentlich jemand von Euch gespendet????

 

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