Autor Thema: Erfahrungen mit Fieberkrampf  (Gelesen 3131 mal)

M-e-l

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Erfahrungen mit Fieberkrampf
« am: 23. Mai 2012, 21:43:28 »
Hallo ihr Lieben!

Ich sitz heulend vorm PC, meine Nerven sind durch....... und ich bin ratlos :(

Justus war bis zum Mittagsschlaf heute kerngesund, hat mit den Tageskindern gespielt, war fit, wir waren draußen. Er hatte nix, war nicht schlapp, nicht müde, ....

Ich habe alle Kindern fit und munter zum Mittagsschlaf ins Bett gelegt.
Nach dem Mittagsschlaf habe ich Justus aus dem Bett geholt (ca. 14.30 Uhr) und er glühte. Fieber gemessen, 39,8  :o woraufhin ich ihm ein Zäpfchen gegeben habe.

Praktischerweise hatten wir soweiso für heute um 16.30 einen Arzttermin, eigentlich zum impfen, dass das nicht ginge war nun auch klar, aber den Termin wollten wir dennoch nutzen um das hohe Fieber (das auch mit dem Zäpfchen nicht runter ging) abklären zu lassen.

Weil ich heute ein Tageskind bis 16.30 da hatte und mein Mann früher frei hatte, ist er mit Justus zum Arzt gefahren und rief mich NACH dem Termin noch an, weil ich ihn gebeten hatte mir sofort Bescheid zu geben, wenn sie raus sind, damit ich eben den Eltern meiner Taki´s Bescheid sagen kann, falls ich sie Morgen nicht nehmen könne, wenn es halt was ansteckendes wäre.
Er erzählte mir, dass unser Kia außer des hohen Fiebers nix feststellen konnte, keine Entzündungen, nix. Und das er somit nicht wisse, ob es ansteckend sei. Er hätte außerdem einen Urinbeutel ankleben, den sollten wir Morgen zurückbringen, damit sie das untersuchen können.

So weit so gut, ich habe noch mit der ersten Tageskind-Mutter telefoniert um ihr Bescheid zu geben, falls sie ihre Kinder lieber anders betreuuen lassen will, als mein Telefon wieder klingelte, so 10 Minuten nach dem letzten Gespräch mit meinem Mann.

Er schrie ins Telefon: "Ich bin rangefahren, habe den Notarzt gerufen, Justus bewegt sich nicht mehr, ist nicht ansprechbar, hat Schaum vor dem Mund" ...... und hat aufgelegt  :'( :'(
Ich habe ihn daraufhin nicht mehr erreicht und (keine Ahnung wie lang, MINUTEN!! sie kamen mir vor wie Stunden) nichts mehr gehört, ich hatte soooooooo Panik  :'(

Justus wurde dann mit dem Krankenwagen in die Kinderklinik gefahren, nachdem man ihm ein krampflösendes Mittel gegeben hat. Das Fieber schoss nochmal hoch auf 40,3 und ich saß hier, am Po der Welt, ohne Auto, ohne Freunde, mit Luna heulend am Bein, die meine Angst natürlich gespürt hat *seufz*

Er hatte wohl einen Fieberkrampf. Ich bin dann irgendwann doch in die Kinderklinik gekommen, weil die Mama eines meiner Tageskinder so nett war mich und Luna zu fahren) und obwohl schon 1 1/2 Stunden vergangen waren, bis ich bei meinem mega fertigen Mann und Justus war, war der Zwerg nicht ansprechbar, total fertig, hat nur gewimmert und geglüht und geglüht :(

Das bricht mir das Herz :( Er ist so schwach *seufz*.
Dennoch musste ich meinen Mann mit ihm da lassen, ich musste mich um Luna kümmern, sie runterfahren, beruhigen, trösten....... ihr Stand die panische Angst um ihren Bruder ins Gesicht geschrieben und für Justus konnte ich sowieso nicht viel tun, er schläft jetzt, überwacht, mit Papa .... *seufz*.


Nun meinte die Ärztin allerdings, dass das immer wieder kommen kann, wenn Kinder sowas mal hatten. Aber irgendwie war ich noch gar nicht ganz da, als sie das alles erzählt hat. Hat das jemand von euch auch so erlebt, kam das tatsächlich wieder nach nem Fieberkrampf ?
Kann man da irgendwas gegen tun, vorbeugend?
Woran merke ich das rechtzeitig, oder kann ich das erst in der Situation erkennen?

Ich möchte das nicht nochmal erleben :(

sanigirl

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #1 am: 23. Mai 2012, 21:48:22 »
Hallo Mel,

Lass dich mal drücken s-druecken So ein Fieberkrampf wirkt für die Eltern immer sehr erschreckend. Frag doch mal Nipa, ihr kleiner hatte auch einen Fieberkrampf.

Das er nicht ansprechbar war als du ins KH kamst, liegt nicht am krampf selber, sondern an dem Mittel, was er dagegen bekommen hat. Das ist ein Beruhigungsmittel.

Er kann immer wieder einen Fieberkrampf bekommen, muss es aber nicht zwingend. Wichtig ist, das du eben frühzeitig Fieber senkst.

Alles gute für euch  :-*


Baobao_Mama

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #2 am: 24. Mai 2012, 00:01:40 »
Hallo Mel,

mein Kleiner hatte auch im März (ziemlich genau einen Monat vor seinem dritten Geburtstag) einen Fieberkrampf. Er war total fit und fröhlich und wir haben nicht mal bemerkt, dass er Fieber hatte. Ich bin nur kurz zum Supermarkt und als ich zurückkam war mein Mann fix und fertig und hatte ein Kind auf dem Arm was mehr tot als lebendig aussah. Die fünf Minuten bis der Krankenwagen da war, waren die längsten meines Lebens. Ich dachte, dass mein Kleiner entweder stirbt oder einen Hirnschaden davontragen wird. Danach war ich drei Tage mit ihm im Krankenhaus. Man hat keine Ursache gefunden. Schuld war wohl nur ein plötzlicher Fieberanstieg durch eine normale Erkältung... In unserem Zimmer war ein kleiner Junge, der schon seinen sechsten Fieberkrampf hatte. Aber sein Vater hatte als Kind auch Fieberkrämpfe, also lag das in der Familie. Deswegen ist das die Ausnahme.

Ich habe nach dem Fieberkrampf mit vielen Leuten gesprochen. Bis auf den anderen Jungen im Krankenhaus bin ich auf niemanden gestoßen, der mehrere Fieberkrämpfe hatte. Und alle Kinder haben sich weiter normal und gesund entwickelt. So ein Fieberkrampf sieht dramatisch aus, aber ist in der Regel harmlos und ist meist nur ein einmaliges Ereignis. Wie lange hat der Fieberkrampf gedauert? Wenn er "nur" 5 Minuten dauert, ist es ein unkomplizierter Fieberkrampf. Im Krankenhaus werden sie euch ein Notfallmedikament (Diazepam) geben, dass ihr eurem Kind geben könnt, falls so etwas wieder vorkommen sollte (insbesondere, wenn der Krampf nach ein paar Minuten nicht von alleine aufhört).

Vorbeugen kann man einen Fieberkrampf soweit ich weiß nicht. Bei Fieber vielleicht eher früher als später ein Zäpfchen geben, also das Fieber möglichst nicht bis 39 Grad ansteigen lassen. Aber bei uns kam der Fieberkrampf aus heiterem Himmel ohne vorherige Krankheitszeichen.

Wie alt ist denn Justus? Eher jüngere Kinder neigen zu Fieberkrämpfen. Ab fünf Jahren kommen Fieberkrämpfe kaum noch vor.

Bei uns ist es ja noch nicht so lange her, trotzdem bin ich inzwischen zuversichtlich, dass es wohl ein einmaliges Ereignis bleiben wird. Und falls es doch wieder passiert, sind wir vorbereitet und wissen, dass so ein Fieberkrampf keine Schäden hinterlässt.

Lass Dich drücken. s-druecken Ich wünsch Justus gute Besserung und Du wirst sehen, schon bald ist er wieder der Alte.

Alles Liebe
Baobao_Mama


M-e-l

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #3 am: 24. Mai 2012, 06:51:35 »
Danke für eure Antworten!

Justus ist 17 Monate alt und ich hab jetzt nochmal viel gegooglet und gelesen, dass der Altersgipfel des Auftretens von Fieberkrämpfen wohl zwischen dem 14. und 18. Lebensmonat liegt, das würde ja passen.

Erschreckend war es einfach.
Wie lange der Fieberkrampf gedauert hat, kann ich gar nicht genau sagen, bis nach Eintreffen des Krankenwagens auf jeden Fall und es wurde langsam besser, nachdem die ihm dieses Krampflösende Mittel gegeben haben. Danach war er einfach nur schlapp und müde und nach wie vor soooooooooo heiß  :'(

Dieses Notfallmedikament, habe ich jetzt auch gelesen, dass man das bekommt..... geben die uns das im Krankenhaus mit, oder bekomme ich das von unserem Kinderarzt?

Ich habe grade mit meinem Mann telefoniert, das Fieber ist jetzt wieder hoch auf 39,6, obwohl sie es wohl heute Nacht schonmal etwas runter bekommen haben *seufz*.
Gleich bringe ich Luna in den Kiga und tauche dann mit ihm, er muss arbeiten und ich habe meine Tageskinder für heute Gott sei Dank alle unterbringen können, aber so wird er wohl heute noch nicht Heim dürfen :(

Baobao_Mama

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #4 am: 24. Mai 2012, 14:22:22 »
Hallo Mel,

das Notfallmedikament geben sie Dir im Krankenhaus mit. Kann man sich aber auch beim Kinderarzt besorgen, falls man mehr braucht (z.B. eine Tube zuhause, eine weitere im Kindergarten o.ä.).

Die Ärzte werden wahrscheinlich Justus erst heimlassen, wenn er fieberfrei, also stell Dich darauf ein, dass er mehrere Tage im Krankenhaus bleiben muss. Vielleicht wird man bei ihm auch ein EEG (Gehirnstrommessung) machen. Ist nicht schlimm und tut nicht weh.

Die Ärzte haben mir damals auch ein Infoblatt mitgegeben, wo drauf stand, wie man sich im Falle eines Fieberkrampfes verhalten soll. Da hieß, man solle, wenn das eigene Kind zum ersten Mal einen Fieberkrampf hat, Ruhe bewahren und auf die Uhr schauen, wie lange der Krampf dauert....  :o Niemand, der so einen Fieberkrampf das erste Mal sieht, kann Ruhe bewahren! Es wird immer als dramatische und lebensbedrohliche Situation empfunden. Es wird nur im Nachhinein besser, wenn man dann weiß, dass es schlimmer aussieht als es ist.

Alles Liebe
Baobao_Mama

daxie

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #5 am: 24. Mai 2012, 14:33:59 »
Wir mussten das erleben, als Fynn 2,5 Jahre alt war. Notarzt, Krankenwagen und Beten. Eine Woche Krankenhaus, Intensivstation. Danach direkt schielende Augen, nach 5 Tagen  bei der Entlassung Fuss nachgezogen, wir sind dann wieder hin, da das Fieber leicht wiederkam und Fynn hat das AB zuhause ausgespuckt. Also, wieder hin, weitere 4 Tage Krankenhaus. Es hat eine Woche gedauert und dann noch etwas, bis er wieder ganz bei Kräften war.

Er tendiert dazu, aber es ist viel viel besser geworden. Ich kann es sehen, wenn es sich anbahnt, aber es war schon lange nicht mehr so.

Der Krampf sollte so 30 Sekunden dauern, dann sollte er wieder etwas von sich geben, bei Fynn war es ein Stöhnen. Ich hatte zufällig die Kinderaerztin am Telefon, weil ich sie fragen wollte, ob wir so schnell hintereinander noch mal ein Fiebermittel geben dürfen, als mein Mann mit unserem leblosen Sohn auf dem Arm in die Küche kam. Sie sagte, ruhig, Notarzt rufen, er sollte in 30 Sekunden wieder etwas von sich geben... sie blieb am Telefon, bis der Notarzt da war. Es war an einem Sonntag.

Ein komplizierter Fieberkrampf war das. Die Nacht war entscheidend, sie haben ihm direkt Antibiotikum gegeben und hatten Angst, dass er Meningitis oder eine Blutvergiftung hat. Ich durfte mit Nea, die ein halbes Jahr alt war natürlich NICHT dableiben. Mein Mann war die ganze Woche dann mit Fynn dort.

Danach hatten wir das Notfallmedikament immer im Kühlschrank.


Ich sehe es sofort, wenn er fiebert und es sich anbahnen könnte , er hampelt rum, mit den Beinen, wie er mich dann nach Hilfe und Halt suchend ansieht, mit den Händen wedelt und herumbastelt. Er bekommt bei uns direkt Fiebermittel, schon bei 38.5 C und ich beobachte ihn genau, wann das Fieber wie schnell wieder steigt.

Aber, es ist viel viel vieeeeeeeeeel besser geworden, kommt kaum noch vor, er wird bald 7.

LG

Daggi
« Letzte Änderung: 24. Mai 2012, 14:37:25 von daxie »

M-e-l

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #6 am: 24. Mai 2012, 20:14:29 »
Danke für eure Erfahrungen!

Das Infoblatt haben wir heute auch bekommen in dem es heißt, MEISTENS vergeht der Fieberkrampf innerhalb weniger Minuten, man soll Ruhe bewaren und nach 5 Minuten das Medikament verabreichen und den Notarzt rufen.

Ich frage mich, wie man das können soll, wenn das eigene Kind fast leblos im Arm liegt.
Außdem hatten wir das Medikament ja noch gar nicht und Justus Krampf war auch nicht so schnell vorbei. Vom Rufen des Notarztes, bis zum lösen des Krampfs durch das Medikament sind 9 Minuten vergangen + die Zeit bis mein Mann Justus im Rückspiegel erblickt hat und das ranfahren, ihn aus dem Auto holen, Notarzt rufen. Es waren also wenigestens 10 Minuten in denen nichts von allein aufhört, erst nach der Gabe des Notarztes.

Justus geht es nach wie vor schlecht, ich rechne nicht damit, dass es schnell nach Hause geht, aber zu finden ist nix. Die Blutwerte sind gut, alles..... nur das Fieber geht nicht weg. Das beste was wir heute den Tag über geschafft haben war, das Fieber mit Medikamenten bis 38,6 runterzubekommen, aber immer 1,5-2 Stunden später, standen wir wieder bei 40,1....  weg bekommen wir es gar nicht und sinkt auch nicht ansatzsweise von alleine :(

daxie

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #7 am: 24. Mai 2012, 21:00:33 »
Ja, das Fieber ging bei Fynn auch nicht so schnell runter, das dauerte auch einige Tage .. von alleine ging es erst recht nicht runter. Fynn war nicht beigekommen, während sie mit dem Krankenwagen zum Krankenhaus fuhren, auch dort nicht, aber er war nicht mehr blau und hat sich wenigstens gerührt irgendwie .. Also, es war nicht so, dass er nach den 30 Sekunden aufgesprungen wäre oder aufgestanden wäre .. er war nicht da .. aber nicht mehr leblos.

Er war tagelang auf der Intensivstation und hat Medikamente bekommen und wurde ständig kontrolliert. Der Notarzt und der Krankenwagen, ja, die brauchten auch die Zeit, bis sie da waren.

Bei Fynn hatten sie auch weiter nichts gefunden, zum Glück hatte sich der Verdacht nicht bestätigt. Aber da waren eben immernoch die hohen Entzuendungswerte, die wohl von der Mittelohrentzuendung kamen. Mein Mann war ja morgens beim Arzt gewesen und er hatte eine beginnende Mittelohrentzuendung und AB bekommen aber zum Abend hin, also innerhalb von 6 Stunden, wurde es dann dennoch so heftig.

Ganz ruhig, sie passen ja auf, er ist sicher gut aufgehoben.

Aber ich kann Dich auch sehr gut verstehen, wir haben dasselbe auch mitgemacht. Mein Mann hat 4 Kinder, er sagte, das war der Größte Schock, den er je hatte bisher bei seinen Kindern.


Ich denke nicht, dass er schnell nach Hause kommt. Wir waren insgesamt über eine Woche im Krankenhaus mit Fynn deswegen. Aber es wird von Tag zu Tag besser gehen.

Alles alles Liebe und gute Besserung für Justus.

LG

Daggi



Spatzlmama

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #8 am: 24. Mai 2012, 21:43:50 »
Ich hatte früher selber Fieberkrämpfe und sobald meine Kinder hohes Fieber habe und meine Mama erfährt davon, ist sie immer unruhig. Einmal hatte er 40,6 und sie war fast panisch... Sie hat mir richtig Angst gemacht. Ich denke so ein Fieberkrampf ist wirklich erschreckend für Eltern.
Auch meine Freundin sagte mal, das schlimmste was sie bisher bei ihrem Sohn erlebte war ein Fieberkrampf. Ich hatte das GsD noch nie und kann auch gerne verzichten.

Aber das was Du da beschreibst erinnert mich sehr an unser 3 Tages Fieber, da hatte Julian auch die 40,6 Fieber. Das ging nur etwas runter, als ich im 3 Stunden Wechsel PCM und Ibusaft gegeben habe. Julian war apathisch lag nur an mir. Der KiA konnte nichts feststellen und gab mir ein AB Rezept mit. Ich sollte am nächsten Tag anrufen, durchgeben, wieviel Tempi er hat und ob ich das Rezept einlösen soll. Da er 40,2 Fieber morgens in der Früh schon hatte, sollte ich AB geben, aber es wurde nicht besser, erst als der Ausschlag kam. Er war zwar immernoch sehr schlapp, trotzdem war das Fieber runter und wir konnten aufatmen. AB wäre also nicht nötig gewesen, durfte aber auch nicht mehr absetzen.

Was die Klinik betrifft, ich war mal wegen MD mit Julian ein paar Tage in der Kinderklinik und die waren dort sehr freundlich. Die Ärzte untersuchten ihn extra auf mir, damit er ruhiger blieb, erklärten mir alles, wenn ich fragen hatte. Ich habe sogar geklingelt, weil ich mir nicht traute den Urinbeutel abzumachen, weil der so fest klebte.  s-:) (war mein erster...  ;)). Mir taten sie leid, ich habe auch unnötiges Klingeln vermieden, aber was muss das muss, ist deren Job. Mir kam nie einer pampig. Mir wurde auch mit einem Augenzwinkern bei der Ankunft gesagt, daß zu xy Zeiten gegessen wird und da man gerne essen würde. Daran habe ich mich stets gehalten.  ;D Aber wenn was war, habe ich mich nie gescheut zu klingeln.
« Letzte Änderung: 24. Mai 2012, 21:46:10 von Spatzlmama »
WENN AUS LIEBE LEBEN WIRD...

unser Turbospatz  30.09.2006
unser Kuschelbär  10.07.2009

A.n.j.a

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #9 am: 26. Mai 2012, 13:00:44 »
Liebe Mel,

Deine Panik ist total nachvollziehbar.

Unsere Grosse hatte mit10 Monaten einen schrecklichen Fieberkrampf, innerhalb nicht mal einer Stunde ging mittelmaessiges Fieber auf ueber 40 Grad. Ich dachte, sie stirbt, das war so schlimm.  Im Krankenhaus haben sie sie schockartig runtergekuehlt und eine Infusion gegeben, danach hatte sie nie wieder so was. Es war uebrigens Bronchitis, obwohl sie kaum gehustet hatte.

Seitdem bin ich allerdings grosser Fieberpanikmacher, ich gebe ab 39 Grad schon Ibuprofen.
Es ist eben eine Art "Not-Runterfahren" des ueberhitzen Organismus, und sieht weitaus schlimmer aus als es letztlich ist.

Druecker
Anja

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #10 am: 21. August 2013, 15:27:24 »
Hallo Mel!
Habe das eben durch Zufall gelesen!
Maja hatte ja mit 14 Monaten auch einen komplizierten Fieberkrampf mit Dauer 10 Minuten! Das war auch echt schlimm für uns, bis heute. Damals hatten wir ja noch Null Ahnung und natürlich kein Notfallmedikament. Wir waren damals auch über ne Woche im KKH wo schon die schlimmsten Dinge befürchtet wurden und sich zum Glück nichts davon bestätigt hat!

Seitdem haben wir das Diazepam da (bzw inzwischen ein anderes neueres und einfacher zu verabreichendes Medikament). Und seitdem lassen wir die Temperatur gar nicht erst ansteigen! Bei Maja müssen wir sogar schon ab 37,8 was geben, das ist bei ihr schon leicht erhöht. Und trotzdem hat Maja schon öfters wieder leichte Fieberkrämpfe gehabt. Aber das Notfallmedikament haben wir dabei bis jetzt zum Glück noch nicht gebraucht.

Bei Maja wurde allerdings inzwischen auch eine Epilepsie festgestellt und daher ist bei ihr auch der Hang zu ihren bei leichter Temperatur bereits erzeugten Fieberkrämpfen! Aber das mit der Epilepsie steht wieder auf einem anderen Blatt!

Was ich nur sagen will: selbst wenn man diese Anfälle schon kennt, sind sie jedes mal wieder ein Schock und ich finde es jedes mal schrecklich und habe tierische Angst!
Wenn Maja krank ist, schläft sie auch immer bei uns im Bett!

Habe aber schon sehr oft gehört, dass es bei einmaligen Fieberkrämpfen geblieben ist oder zumindest, dass sie sich "verwachsen" bis zum Schulalter!

Ich drücke euch die Daumen, dass es nur einmalig war und nie wieder vorkommt!!!!

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daxie

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #11 am: 03. Oktober 2013, 23:05:07 »
Ach, sehe gerade, hatte ich ja schon alles geschrieben... bin etwas verwirrt. LOL.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2013, 23:10:33 von daxie »

Bibbi

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Antw:Erfahrungen mit Fieberkrampf
« Antwort #12 am: 04. November 2013, 12:35:09 »
Mein Bruder hatte diese Krämpfe öfters. 
2 unterschiedliche fiebersenkende Mittel, die wir abwechseld gegeben haben, und ab 38,5 sollten die Medikamente schon gegeben werden. Da mein Kleiner auch immer dazu neigt innerhalb kürzester Zeit hoch fiebrig zu werden, soll ich so bei ihm auch vorgehen.
« Letzte Änderung: 04. November 2013, 12:38:17 von Bibbi »



 

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