Autor Thema: Diagnose Epilepsie.... und nun???  (Gelesen 706 mal)

Bibbi

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Diagnose Epilepsie.... und nun???
« am: 14. Juni 2013, 14:41:10 »
Meiner besten Freundin die Tochter (im Oktober 3 ) hat heute diese Diagnose bekommen :(
Was kommt jetzt auf sie zu? Irgendjemand Erfahrungen und kann hilfreiche Tipps geben ?
Bin grad völlig durch den Wind :( und ich würd ihr so gerne helfen. Die Kleine war übrigens ein Frühchen, und ist nicht so wie entwickelt wie es ein "normales"Kind.



Mondlaus

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Antw:Diagnose Epilepsie.... und nun???
« Antwort #1 am: 14. Juni 2013, 14:48:37 »
Kann dir per PN ein paar Infos geben. WEißt du zufällig, welche Art von Epilepsie?
Kind 2011
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...


Bibbi

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Antw:Diagnose Epilepsie.... und nun???
« Antwort #2 am: 14. Juni 2013, 17:45:56 »
Gerne Mondlaus.ich weiss nur das was ich geschrieben habe :( Bin aber für alles dankbar. Fänds klasse wenn mir auch jemand von der weiteren Entwicklung des Kindes schreiben könnte. Damit ich meiner Freundin diiese Angst nehmen könnte. Eeg ist gemacht worden, während dessen hatte die Kleine nen Anfall. Herade jetzt ist die Kleine im MRT
« Letzte Änderung: 14. Juni 2013, 17:50:08 von Bibbi »



Bibbi

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Antw:Diagnose Epilepsie.... und nun???
« Antwort #3 am: 14. Juni 2013, 17:52:16 »
Sry wegen der Schreibweise... bekomme keinen geraden Satz hin.... bin die Patentante, also net nur ne Freundin.



Mondlaus

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Antw:Diagnose Epilepsie.... und nun???
« Antwort #4 am: 14. Juni 2013, 18:18:31 »
MRT ist schon mal ein guter Anfang. Dann sind sie wahrscheinlich noch in der Diagnosestellung. Dass der Kleine einen Anfall hatte während dem EEG ist mehr oder weniger "Glück" - es hilft immens, um die genaue Diagnose zu bekommen, denn Epi ist nicht gleich Epi.

Es kommt auf die Art der Epi an. Viele Epilepsien im Kleinkindalter verwachsen sich später wieder. Man kann die Anfälle auch sehr gut behandeln mit Medikamenten, so dass die Kinder völlig anfallsfrei sind. Manchmal ist nicht einmal eine Behandlung mit Medikamenten nötig. Es reicht dann, ca. allel 6 Monate zum EEG zu gehen.

Wenn Epilepsie sich so früh manifestiert, dann ist es meistens so, dass es von selbst und ohne Folgen bis zur Pubertät ausheilt. Natürlich wird geschaut, dass es auch wirklich so ist, und ggf. mit Medikamenten behandelt, aber Epilepsien gerade im Kleinkindalter sind oft gutartig. Manche Epilepsien sind es aber eben nicht, z.B. wenn die Epilepsie zwischen 1 und 5 beginnt und das Kind mehrere Arten Anfälle hat.

Die Behandlung und die Diagnose kommt auf die Art der Anfälle an. Tonisch-Klonische Anfälle (nennt man auch "Grand-Mal") sind die, die man als so typisch für Epilepsie empfindet - Person fällt um, fängt an zu zucken. Aber so häufig sind die gar nicht. Dann gibt es aber auch Anfälle, wo nur Teile des Körpers betroffen sind, dann zuckt Beispielsweise ein Arm oder ein Bein. ES gibt auch Absencen - da fällt der Betroffene nicht um, sondern ist nur für zwei, drei Sekunden "weg", wird manchmal für Träumen gehalten. Dann gibt es auch Fieberkrämpfe. Die sind wie Grand Mal, allerdings nicht zwingnd ein Zeichen von Epilepsie. Viele Kinder haben welche völlig unabhängig davon.

Eine tolle Seite, wo wirklich alles gut erklärt ist, ist anfallskind.de, es nimmt einem auf alle Fälle die Angst. :-*
Kind 2011
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Bibbi

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Antw:Diagnose Epilepsie.... und nun???
« Antwort #5 am: 14. Juni 2013, 22:42:03 »
Danke Mondlaus. Das ließt sich wirklich toll... hab jetzt meiner Freundin den Link und auch die Beschreibung von dir geschickt. Ich hoffe mal das die Kleine zu denen gehört, wo sich die Epi "rauswächst".Mrt war im übrigen ok, kein Tumor oder sowas.... also wird heut abend oder mogen mit den Medis angefangen
« Letzte Änderung: 14. Juni 2013, 22:44:30 von Bibbi »



 

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