Ich bin dann am Mittwoch ins KH, naja, das übliche was dann kommt, CTG ohne Ende, Aufklärung über den KS, Aufklärung beim Narkosearzt, der war auch witzig drauf, total locker, hat mir die Spinale empfohlen (,,die machen sie am liebsten, das ist schöner als Vollnarkose"

) . Ich hatte aber zum einem Angst vor der Spinalen, dass ich nämlich doch was mitbekomme, sie nicht richtig wirkt, zum anderen aber auch, weil ich morgens imemr so doll Übelkeit habe. Das sei kei9n Problem, es gebe sowieso was gegen Übelkeit und Sodbrennen (ah, Sodbrennen hatte ich ja ganz vergessen).
Abends ging es mir nicht gut, ich war einerseits total traurig, weil die SS so schnell endeen sollte, anderseits wollte ich eigentlich noch, dass die Kleine mit Wehentropf vorbereitet wird. Das habe ich dann bei der Hebamme angesprochen, sie meinte grundsätzlich wäre das möglich, allerdings hätte ich das bei den Ärzten ansprechen müssen. Und die waren aus dem Haus.
Sie hätten das dann wohl gemacht, wenn ich darauf bestanden hätte, aber das hätte den OP-Plan umgeworfen und ich hätte den KS dann statt um 8.00 erst um 11.00 gehabt, das war mit meienr Übelkeit nicht kompatibel :

Also, Donnerstag morgen 7.00, die Hebamme hat nochmal CTG gemacht, dann nochmal ein US um zu gucken, ob die Kleine noch mit dem Popo unten liegt. Mein Mann kam, ich würde in die Op-Sachen gesteckt (Hemdchen, Häubchen usw.) Zusammen schoben mein Mann und die Hebamme mich in den OP, die beiden gingen dann sich umziehen und ich wurde vorbereitet, der Narkosearzt meinte ich dürfte die Brille und die Hörgeräte aufbehalten, d.h. die Brille haben sie mir zwischendurch noch mal weggenommen, aber ich konnte wenigstens alles hören (das wäre in dem anderen KH nicht möglich gewesen). Der Narkosearzt hat mir die Spinale gesetzt, das war ein kurzer Stromschlag ins Bein, mehr habe ich nicht gemerkt. er hat mich aber ziemlich nervös gemacht, als mich mich mit einem Spray eingesprüht hat und mich imerm wieder fragte, ob ich das merkte (JA), der Vorhang wurde hochgezogen und ich habe noch überlegt, ob ich was vom Schnitt merke, da hörte ich schon meine Maus schreien

und der Narkosearzt rief ,,oh ein Mädchen"
Ich habe sie sofort kurz zum schnuppern und knutschen auf die Brust (was der Vorhang übrig lies :

) bekommen, dann sind mein Mann und die Hebamme mit ihr los. Nach ein paar Minuten kamen sie wieder und wir durften ein paar Minuten lang kuscheln, während ich schon zugetackert wurde. Dann sind sie mit ihr in den Kreissaal, ich kam in den Aufwachraum und nachdem wir ungefahr eine halbe Stunde getrennt waren, kamen die Hebi und mein Mann mit der Kleinen und ich durfte sie gleich anlegen.

Linas Maße waren 3000gr schwer, 50 cm groß, KU 34 cm. Absolut normal, aber sie sah so zart aus

Ich habe von diesem KS nichts negatives in Erinnerung, mir fehlt auch nichts, ich habe mein Geburtserlebnis gehabt, auch wenn es ein anderer ist, als bei einer spontanen Entbindung. So könnte ich mir nochmal einen KS vorstellen.
