Autor Thema: Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*  (Gelesen 3794 mal)

inri

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Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« am: 13. Dezember 2012, 08:08:45 »
Hallo Mädels,

ich weiß einfach nicht mehr weiter, Dass stillen ist seit Wochen
nur noch ein Kampf. Er schreit, biegt sich durch, motzt und will lieber durch
die Gegend schauen, aber nicht trinken.

Er ist über 8 Monate alt und haben bisher nur den Mittagsbrei ersetzt. Den isst
er mitlerweile richtig gut. Seit guten 5 Wochen versuche ich schon den Milch-Getreide-Brei,
einige Zeit gingen dann so 100g, aber die letzten Tage auch nicht mehr.

Nun hat er auch noch einen Magen-Darm-Virus, das wiegen am Montag hatte 7560g gezeigt, dass hatte er vor ca. 3 Wochen bei der Hebi. Eine Hilfe ist sie aber auch nicht, nur ihre Waage. Durch lesen erfahre ich mehr.

Weiß einfach nicht mehr weiter. Wäre gestern Abend am liebsten nur weg. Es ist einfach kein Ende in Sicht. Stille eigentlich sehr gerne, aber so kann ich einfach nicht mehr.

Er ist sonst ein fröhliches, aufgewecktes und fast immer gut gelauntes Baby. Er lacht sehr gerne. Nur das stillen und essen will einfach nicht klappen.

Habt ihr Tips, Ratschläge oder sonst was?

Gruß von der verzweifelten inri
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Geboren am 4.4.2012 um 23:03 Uhr mit 50cm, 2490g und KU von 32cm.

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Fliegenpilz

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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #1 am: 13. Dezember 2012, 08:35:16 »
Hast du es mal mit Fingerfood probiert?
Meine Kinder haben beide nicht nach Plan die Mahlzeiten ersetzt. Die Große wollte gar nicht essen, mit 10 Monaten gab es dann Kartoffelbrei mit Spinat und Fisch. Das mochte sie und liebt sie noch heute. Von da an klappte es - vom Mittagstisch - mit Brei konnte und kann ich sie auch heute noch jagen. Sie isst z.B. auch keinen Griesbrei, sie findet die Konsistenz ekelig ;)

Unsere Kleine hat weit über dem ersten Jahr hinaus vollgestillt. Wenn sie gegessen hat, dann nur Fingerfood. Keinen Brei, auch nicht vom Mittagstisch. Das kam dann erst mit 14 / 15 Monaten, sie bekam dann auch direkt unser Essen Mittags - und auch sie isst bis heute keine Breie ;)




inri

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« Antwort #2 am: 13. Dezember 2012, 08:44:03 »
Was kann ich ihm den gerade abends geben? Eine Scheibe Brot mit Butter oder wie? Bin mit auch immer so unsicher mit der Menge.

Mittags geht es toll, er bekommt ein 190g Glässchen und dann noch 50-60g Obstmus aus dem Glässchen.
Nur die nächste Mahlzeit klappt einfach nicht und wie ich es machen soll weiß ich einfach nicht. Die Hebi ist da gar keine Hilfe. Dann noch das schlechte stillen und die Gewichtsabnahme. Weiß einfach nicht weiter.
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Fliegenpilz

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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #3 am: 13. Dezember 2012, 08:48:41 »
Meine Kinder bekamen viel Rohkost - und ich kann dir nichts über die Mengen sagen, ich habe noch nie das Essen abgewogen.
Also gab es Gurkensticks, Möhrensticks, Paprikastreifen, Apfel, Birne, ... oder ein halbes Brötchen (ohne Belag). Teilweise wurde gegessen, teilweise dann nachgestillt.



Pedi

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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #4 am: 13. Dezember 2012, 08:52:31 »
Gib ihm doch normales essen -so weit dies eben möglich ist. Also hier gibt es z.B. Brot. Du könntest Geflügelwurst holen zum belegen oder Du nimmst ein Obstglässchen und machst davon etwas aufs Brot. Meiner isst es aber auch gerne pur.

Breie gingen bei Kind 1 überhaupt nicht (mit der Ausnahme von Gries, aber zu diesem Zeitpunkt war er schon ein Jahr alt). Der hat das erste Jahr über nur gestillt.

Bei Kind 2 gehen Obstbreie, ansonsten verweigert er auch alles was einem Brei ähnelt.
Hier gibt es dann normales Obst, gedünstetes Gemüse, Geflügelfleisch (ab und an mal), Kartoffeln, Nudeln, Brot, Brötchen.
Bislang gibt es keine Milchprodukte, Ei, Fisch und Honig.

Wichtig ist dir keinen Druck zu machen. Dein Kind spürt natürlich auch wenn etwas bei dir nicht in Ordnung ist und das überträgt sich dann.

Kennst Du das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Gonzales? Wenn nicht, dann kaufe es dir. Mir hat es beim ersten Kind geholfen vieles entspannter zu sehen.
Beim zweiten ist man sowieso entspannter  ;)

Das mit dem nicht trinken wollen kann auch nur mal eine Phase sein. Der Große hatte davon auch einige  :P

Hast Du schon mal eine andere Stillberatung kontaktiert? Ich würde immer wieder die LLL empfehlen. Die können einem oft gut helfen.

 :)
 




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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #5 am: 13. Dezember 2012, 09:07:09 »
Hej Inri,

ich kann dich gut verstehen, ist bei uns ähnlich im Moment.

Felix stillt im Moment auch schlecht, weil ALLES um ihn rum viiiiel interessanter ist  ;D
Ich lass es dann, oder aber ich hab rausgefunden wenn wir in einer Stillposition stillen wo er "gucken" kann, dann gehts, oder aber im Bett im liegen. Hast du das mal ausprobiert? Trinkt er nachts denn besser oder zappelt er da auch rum?

Brei: Findet Felix auch nicht so dolle, er isst mittags ne halbe Portion und das war´s. Ich mach mich da nicht mehr verrückt, die holen sich schon was sie brauchen und wenn die keinen Brei wollen, dann ist es halt so. Seitdem ich da entspannter mit umgehe, ist es auch angenehmer. Irgendwann wird der Knoten platzen und er wird essen, und bis dahin ihn einfach machen lassen.
Ich geb Felix auch mal ein Stück Brötchen und er lutscht drauf rum, oder ein Stück Salatgurke etc.

Du siehst, du bist nicht allein.  s-druecken

Ist er denn vom Gewicht her untergewichtig? Hat der Kinderarzt was gesagt?
Ich glaub einfach, das man Geduld haben muss, unsere Zwerge sind ja auch beide 6 Wochen zu früh geboren, wenn man die abzieht, dann sind sie ja auch erst 7 Monate alt......


inri

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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #6 am: 13. Dezember 2012, 14:55:01 »
Hallo Mädels,

schreibe jetzt nicht so viel. Felix hat den MD Virus jetzt an mich weiter gegeben und mir ist soooooo schlecht. Liege im Bett und habe den Zwerg bei mir. Bisher hing ich noch nicht über der Schüssel, aber außer Frühstück und immer mal wieder bisschen Cola gab es noch nichts.

Buch ist bestellt. Mit der Stillberaterin habe ich hier auc schon telefoniert, aber wirklich viel geholfen hat es nicht.
Kaufe mir jetzt noch eine Babywaage und dann sehen wir weiter. Rufe wohl noch eine von LLL an, aber erst wenn es mir besser geht.

Kann ich den auch schon Zwischenmahlzeiten ersetzten? Wenn ja mit wars am besten? Lesen tu ich meistens was mit Joghurt, Obst(glässchen) Brot etc.

Ich schaue das er über den Tag seine 5 Mahlzeiten bekommt.
Morgends kommt er zwischen 4-5 Uhr,
Schläft dann noch mal bis ca. 8 Uhr, Brust gibt es dann so ca. 8:30-9
Glässchen dann zwischen 12-13 Uhr
Dann noch mal ca. 16 Uhr und dann vorm Bett gehen um ca. 19:30. Vorm stillen dann den Milchbrei.

Was meint ihr?

Gruß
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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #7 am: 17. Dezember 2012, 10:02:44 »
hmmm ganz ehrlich? ich glaube dass Du Dir zuviel Stress machst..

meine Kinder waren beide keine klassischen Beikostkinder..mein Grosser hat erst mit 14 monaten gegessen, vorher habe ich ihn voll gestillt. Und zwar nur noch nachts! Tagsüber hatte er keine Zeit zum essen! er hat auch über ein halbes Jahr nichts mehr zugenommen, er war einfach zu mobil und aktiv in der Zeit.
ich hab ihn aber gelassen, auch wenn es schwer war! und irgendwann ging es plötzlich! Brei hat er aber komplett ausgelassen, er hat dann gleich bei uns mitgegessen.. alles was es so gab!

die Kleine war etwas "einfacher".. aber klassisch Brei hat sie nur Minimengen gegessen und das auch nur ein paar Wochen lang.
sie hat mit 8 Monaten deutlich unter 7 kg gewogen!!
aber dann trotzdem mit 8 Monaten komplett bei uns mitgegessen, auch wenn sie lange noch nicht abgestillt war. sie hat halt alles probiert und auch alles selbst gegessen - auch wenn es oft nur Minimengen waren. Brei war schon lange out. Man muss nicht zwingend alles nach dem Lehrbuch machen, es gibt Kinder die das einfach nicht wollen! Also mach Dir keinen Stress, biete einfach immer wieder was an..auch aussehalb zu den Mahlzeiten!

Ein Kind, das den Kopf wegdreht beim Stillen hat keinen Hunger (oder keine Zeit, Lust etc). Ich denke, dass ein gesundes Kind hier bei uns nicht vor dem vollen Tisch verhungert. Wenn sie tagsüber nichts wollen dann kann es schon passieren, dass die Hauptmahlzeit auf nachts verschoben wird (wie es bei uns war), aber auch das geht vorbei!

mein Tipp.. nimm den Stress raus, bei Dir und bei ihm!! drück ihm Sachen zum knabbern in die Hand, biete Getränk und auch Stillen an.. er wird es schon selbst entscheiden, wann er was davon mag!

fingerfood bei uns war:
- gekochte Apfelstückchen (wenn man Apfel noch nicht roh geben mag)
- Kartoffelstückchen
- Gurkenscheiben
- Maiskörner gekocht
- Reis
- Nudeln
- Spätzle
- Paprika
- gekochte Eier
- Müsli (Kindermüsli vonAlnatura)
- Brotstückchen
- Breze
- Banane
- Pfirsiche aus der Dose
- Pomelo
- Mandarinen (evtl die Haut auch abziehen)
..
...
es gibt fast nichts was  nicht geht (Erdnüsse sind für mich ein Nogo.. die sind zu gefährlich..)
klar ist es ein riesiges Gematsche wenn ein Kind mit 8 Monaten allein isst, aber alles kann man sauber machen  ;)

viel Erfolg und Ruhe!!
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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #8 am: 17. Dezember 2012, 10:07:44 »
Was willst du denn mit einer Waage  ????

Biete ihm einfach alles an, was ihr auch esst. Ich kann einfach so komplett bei Christiane unterschreiben. Ronja hat z.B. genauso wie Thure in ihrem ganzen Leben noch keinen Brei gegessen. Auch nichts püriertes. Sie isst ganz normal am Familientisch mit, seit sie alleine eine Hand zum Mund bewegen kann. Klar, sie stillt auch noch, aber sie isst inzwischen auch sehr viel Nudeln, Gemüse (gekocht und Rohkost) morgens auch Toast mit Butter und/oder Wurst und Käse.

Wenn sie isst, isst sie und wenn sie nicht isst, dann hat sie wohl keinen Hunger. Fertig!
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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #9 am: 17. Dezember 2012, 10:21:33 »
Wofür denn die Waage? Zumal du doch einfach mit ihm auf eure Waage kannst  ;) eine extra Babywaage bei einem 8 Monate alten Kind ist ja im GRunde Geldverschwendung...Zumal es dir ja nix bringt, zu wissen wie viel er zunimmt, zum essen zwingen kann man ihn ja doch nicht  ;)

Hier fing Kind 1 überhaupt erst mit 9 Monaten an zu essen und dann direkt normale Sachen...Brot mit Butter bzw Obstgläschen oder auch Fleischgläschen als Belag oder bald dann Frischkäse, Obst in allen Variationen , Dinkelstangen, Reiswaffeln, Nudeln, Reis, Gemüse (ROhkost oder weich gekocht)....und abends eben ein Brot - nach Bedarf.....
Er wurde zwar nicht mehr gestillt - hatte aber eben bis dahin nur seine Flaschen ...
Kind 2 fing zwar deutlich früher an zu essen (mit 6,5 Monaten) aber so Minimengen (vielleicht mal 30g), dass sie dabei auch noch lange viel gestillt wurde.
Kind 2 hat im übrigen im GEgensatz zum GRossen erst sehr spät Stücke gegessen  s-:) Die war bestimmt schon 14/15 Monate als sie von den 4 -Monats Gläschen weg kam und nicht mehr erstcikt ist wegen Stücken im Essen  ;)
Und doch, irgendwann essen sie alle normal...

Oder ist das Problem nciht die Menge an Essen, sondern dass du nicht mehr stillen willst (kam nicht so richtig rüber)....da hilft dann nur abwarten bis er isst oder eben Flasche...Wobei es eigentlich komplett normal ist, dass er grad bei MAgen DArm nix gross isst und lieber nur stillt...und für ihn ist es in dem Moment auch die beste Nahrung (auch wenn es für dich sicher anstrengend ist)


inri

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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #10 am: 17. Dezember 2012, 20:25:22 »
Hallo Mädels,

MD Virus ist zum Glück wieder weiter gezogen. Lag dann leider doch erst mal flach. :(

Das es mit der Beikost nur teils klappt oder an manchen Tagen gar nicht, daran habe ich mich gewöhnt und ist OK. Wenn er nicht will dann hält nicht. Was mich die letzte Zeit so fertig gemacht hat, war eher das stillen.
Stille eigentlich gerne, aber die letzte Zeit war es eher Horror. Er hat einige Schlücke genommen und dann geschrien und sich durchgebogen. Dann hat er sich wieder zu mir gedreht mit weit aufgerissenem Mund und einige Schlücke genommen und das Theater ging von vorn los.
Er hatte ganz sicher Hunger, aber es war einfach nur ein Kampf. Haben es auch mit MuMi in Flasche versucht und Pre, aber nichts.

Mitlerweile geht es wieder besser, ich glaube es lag am zahnen. Der 3. Zahn ist aber noch nicht da. Bei den andren beiden war das nicht so. Habe mir auch ziemlich Sorgen gemacht da er echt wenig gegessen und gestillt hat.

Er bekommt abends nun auch keinen Brei mehr, wenn er ihn nicht mag bekommt er was andres. Heute saß er das erste mal im Hochstuhl und es gab Toast mit Butter. Hat ihm gefallen, aber mußte ihn eher füttern.

Was kann ich den beim zahnen machen? Habe Osanitkügelchen da und Dentinoxgel, aber war wohl nicht so die Hilfe?

Gruß
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« Antwort #11 am: 17. Dezember 2012, 22:20:21 »
Wie stillst du denn? Also ich meine, wann. Eher nach Zeitplan oder nach Bedarf? Ich glaube wirklich und ehrlich, dass wir uns oft vertun mit dem Hunger. Ich hab ja nun 4 Kinder und habe alle gestillt, aber ich bin überzeugt davon, dass vieles einfach nur Genuckel ist ab einem gewissen Altern. Dass es auch diese Entwicklungsphase ist.

Schmerzen vom Zahnen kann gut sein. In erster Linie kennen die Kleinen die Brust zum Stillen von Hunger, aber auch zum Trösten. Nun hat er Schmerzen und er versucht das, was immer funktioniert hat, merkt aber, dass das nicht hilft. Da ist der Hunger erstmal nebensächlich und vom Stillen gehen die Schmerzen nun nicht weg. So hört sich das für mich an. Dass er gerade mehr oder minder zum ersten Mal die Erfahrung macht, dass Stillen nun nicht gegen jedes blöde Gefühl hilft. Sei es Hunger oder traurig sein.

Ich hab viel mit Osanit gemacht. Dentinox ist so nicht meins, aber kann auch helfen. Vielleicht kurz vor dem Stillen, wenn wirklich eine Mahlzeit dran ist. Damit er sich auf Trinken konzentrieren kann und nicht auf den Schmerz vom Zahnen.

Ich finde es gut, dass du ihm anderes anbietest. Es gibt hier den Thread Baby led weaning. Vielleicht magst du da mal rein schauen.

Meine Theorie ist inzwischen, dass man den Kindern Fingerfood (in sämtlichen Varianten) geben kann, vielleicht sogar sollte, sobald sie anfangen Sachen in den Mund zu stecken. Jedes Jungtier knabbert schon an Futter rum, auch wenn es eigentlich noch ausschließlich Muttermilch zu sich nimmt. Das macht auch Sinn. Sie imitieren, sie schmecken, sie spielen und irgendwann schlucken sie mal aus Versehen etwas und das klappt immer besser, dann absichtlich. Warum sollte es mit Menschen anders sein als mit Säugetieren? Das, was sie zu sich nehmen ist auch in so geringen Mengen, dass es wohl kaum geeignet ist, Allergien hervorzurufen. Der Körper gewöhnt sich fast ganz automatisch daran und dann eben auch an größere Mengen.

Mag sein, dass ich da falsch liege, aber ich hab mich in Sachen Essen eigentlich bei allen 4 ganz nach meinem Bauchgefühl gerichtet und sie haben sich ganz unterschiedlich an Essen heran getastet. Das ging von Brei und Gläschen über recht schnell Familientisch, über fast 16 Monate voll stillen (also nicht mal Wasser oder so trinken) zu nur Fingerfood und Familientisch und alle essen eigentlich größtenteils problemlos alles mit und vertragen bisher auch alles gut.

Ich freu mich, dass MD hinter euch liegt. Das braucht wirklich kein Mensch. Versuch dich zu entspannen und das Ganze etwas lockerer anzugehen. Lass ihn versuchen, was ihm schmeckt und er wird dir zeigen, was ihm gut tut. Stangengurke kühlt z.B. gut. Und es wird immer mal Phasen geben, wo es besser klappt und dann wieder schlechter. Ich versuche das inzwischen mit "dann ist gerade etwas anderes dran" abzuhaken und meistens kommt dann tatsächlich irgendein Entwicklungsschub und dann klappt auch Essen wieder besser oder Schlafen oder was auch immer.

 s-druecken
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Antw:Weiß nicht mehr weiter. Ich mag nicht mehr. *wein*
« Antwort #12 am: 17. Dezember 2012, 23:39:41 »
Guten Abend! :)

Zunächst einmal: Gute Besserung für Dich (und den Kleinen, sofern er noch nicht wieder gesund ist)!

Den Kauf einer Waage würde ich auch gleich mal wieder vom Zettel streichen. Dein Kleiner ist ja nun nicht total untergewichtig und hat einfach mal eine schlechte Essphase. Passiert immer wieder mal. Wichtig ist m.E. nur, dass er - jenseits des Magen-Darm-Infekts - einen guten, lebhaften Eindruck macht. Ist er munter, fröhlich und fit, ist es nicht schlimm, wenn er mal weniger essen mag (zumal während eines bzw. nach einem Magen-Darm-Infekt(s)).

Ansonsten kann ich mich einigen anderen hier nur anschließen: unsere Große hat auch nie viel von Brei gehalten. Vor dem siebten/achten Monat mochte sie gar nichts Festes essen und danach dann "ganz normale" Kost bzw. Selbstgekochtes in Stückchenform. Hier wurden ja schon viele Beispiele für Fingerfood genannt. Genau das würde ich anbieten.

Wegen der Anzahl der Mahlzeiten würde ich mich nach dem Appetit des Kleinen richten. Unser kleiner Mann bspw. hat "nur" drei Tagesmahlzeiten. Er bekommt morgens einen Dinkel-Milch-Brei mit Obstmus, mittags dann Gemüsebrei bzw. selbstgekochte Spaghetti (Alles immer seeehr fein, denn er mag bspw. überhaupt keine Stückchen ...) und abends dann noch einmal einen Getreidebrei mit Obstmus oder auch nur Obstmus. Zwischendurch biete ich immer Wasser an und wenn ich das Gefühl habe, dass er Milch mag, wird gestillt. Nachts wird dann auch noch mehrfach gestillt (meist nur kurz und eher nuckelnderweise die Nähe zu Mama genossen). Reicht hier vollkommen. Er ist fit und liegt laut der letzten U-Untersuchung (und auch dem äußeren Anschein nach) perfekt in der Gewichtskurve. Zur Größe der Einzelmahlzeiten: Er schafft ohne weiteres pro Mahlzeit einen der Avent-Vorratsbecher (dürfte wohl ungefähr einem Gläschen entsprechen).

Die Unkonzentriertheit beim Stillen haben wir auch immer mal wieder. Ich gebe ihm ein wenig Zeit, sich zu beruhigen. Wenn er dennoch immer wieder absetzt und offensichtlich lieber schauen/spielen mag, breche ich ab und spiele lieber mit ihm, da er dann wohl nicht wirklich hungrig ist. Das passiert uns nicht nur beim Stillen, sondern auch mal tagsüber beim Essen. Ich lasse es dann einfach sein und versuche es später wieder.

Nachfolgendes bitte nicht falsch verstehen, sondern wohl gemeint: Ich meine, Dein Problem ist keines bzw. liegt eher bei Dir. Entspanne Dich. Dein Kleiner wird nicht verhungern. Ich würde auch das Wiegen sein lassen. Überhaupt nicht notwendig, solange er allgemein "fit" wirkt. Was ICH auch erstaunlich finde: Du weißt, wieviel Gramm Dein Kleiner in einer Mahlzeit zu sich nimmt. Möglicherweise wissen das ja ganz viele. Ich selbst wiege da nichts ab, sondern gebe ihm einfach etwas zu essen. Wenn er satt ist, merke ich das. Ich denke, je entspannter Du bist, um so mehr entspannt sich die Situation.

Um Dir noch ein Beispiel zu geben. Mein Schnecki, nun ja vier Jahre alt, hatte und hat immer wieder Phasen, in denen sie manchmal am Tag nicht mehr isst als bspw. einen Apfel oder ein paar Scheiben Knäckebrot mit irgendwas drauf. Und sie ist an diesen Tagen nicht weniger aktiv als an anderen. Das geht dann ein paar Tage so und dann isst sie wieder normal. Bei ihr fällt das meist mit einem Wachstums-/Entwicklungsschub zusammen. Auch bei dem Kleinen geht vorübergehende Appetitlosigkeit oft mit einem Schub einher. Wichtig ist aber: es kommt und es geht.

Es ist natürlich immer gut aufmerksam zu sein. M.E. sollte man aber schauen, dass man nicht übertreibt. Experimentiere ganz entspannt herum, was Dein Kleiner bevorzugt und ernähre ihn entsprechend seinen Vorlieben.

Langer Text, kurzes Fazit: Entspanne Dich und mach Dich nicht verrückt. Es gibt keinen Grund zum Verzweifeln! :)


:) AnnHoly








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« Antwort #13 am: 17. Dezember 2012, 23:46:37 »
Nachtrag: Bettina, ich mag Dir mal komplett zustimmen. Besonders auch bzgl. der Stillen-Schmerz-Trösten-Sache ...

Wegen der Zahnungsbeschwerden: Bei uns hat Osanit bisher immer geholfen. Spätestens nach dreimaliger Gabe in viertelstündigem Abstand fand er Ruhe. Was er dann auch mag: schön kaltes Wasser aus seinem Trinklernbecher. Zum einen kühlt das Wasser und er kann auf der Flasche herumkauen. Generell gebe ich ihm dann verschiedene Dinge, auf denen er herumkauen kann. Das hilft irgendwie immer ... :)





 

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