Autor Thema: Der Kampf mit dem Stillen  (Gelesen 6329 mal)

tini235

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Der Kampf mit dem Stillen
« am: 27. April 2013, 10:25:54 »
Hiho,

nachdem ich schon zwei Stillkinder hatte, bei denen alles super war, hab ich jetzt beim 3. das Problem, dass er mir 1. die Brustwarzen schon total kaputt gemacht hat, 2. beim Trinken immer einschläft und dadurch nicht genug abbekommt und 3. mal ein bisschen mehr zunehmen müsste, was mich wieder zu dem Problem mit den Aua-Brustwarzen bringt und ich 4. heut auch noch eine rote, harte, heisse Stelle an der linken Brust habe und jetzt hab ich Angst, dass ich auch noch eine Brustentzündung kriege.

Hab mir gestern schon Stillhütchen besorgt, seither geht es einigermaßen, er kann jetzt wenigstens an beiden Seiten trinken (dauert allerdings eine geschlagene Stunde) ohne dass ich mich in den Fluss stürzen will vor Schmerzen.
Heut früh hab ich mal mit lieber Not 40ml abgepumpt und ihm die nach dem Stillen gegeben, jetzt schläft er, aber ich hab schon wieder Horror vor der nächsten Mahlzeit.

Heut mittag kommt die Hebamme zum wiegen, wenn er da nicht wieder ein bissle mehr hat, macht die bestimmt auch noch Stress.

Und die großen Kinder sind momentan auch noch sehr anstrengend, ich glaub, ich bräuchte einfach mal Urlaub.
Bin ich schon auf dem besten Weg zum Flaschenkind, oder ist da noch was zu retten? Achso, er ist jetzt eine Woche und 5 Tage alt.
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Lisa Bee

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #1 am: 27. April 2013, 12:25:43 »
Hallo Tini,

klar ist da noch was zu retten.  s-druecken s-druecken

Allerdings braucht das Ruhe und Entspannung. Du klingst ganz schön gestresst und das ist nicht so gut fürs Stillen. Hat bei mir auch immer zu Milchstau geführt.

Also erstmal für die Brust: die rote Stelle vor dem Stillen mit einem heißen Waschlappen wärmen, dann kann der Stau beim Stillen besser abfließen. Dann Baby mit Kinn zur Verhärtung hin anlegen. Wenn Du rankommst, beim Stillen ausmassieren, ansonsten bitte doch Deine Hebi, das zu tun. Nach dem Stillen dann kühlen (Quark, Kohl, Coldpack).

Ansonsten: habt Ihr die Stillpositionen nochmal geprüft? Liegt er richtig an? Bekommt er alles gut zu fassen? Organisch alles in Ordnung (Zungenbändchen?)

Wahrscheinlich hast Du als erfahrene Stillmama auch schon an alles das gedacht. Gebt Euch nochmal 'ne Woche und versucht, ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Ich drück Euch die Daumen.




Honigbluete

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #2 am: 27. April 2013, 12:40:18 »
Ohje, ich kann dir gut nachempfinden! Tipps hast du ja soweit schon bekommen, zur Not kannst du für ein paar Tage auch Ibuprofen nehmen, um die Schmerzen besser zu ertragen und keine Angst vor dem nächsten Anlegen zu haben. Das wichtigste ist jetzt tatsächlich Ruhe und Entspannung, hast du zumindest jetzt am WE die Möglichkeit, dich aus dem Alltag zurück zu ziehen? Ich habe gut 5 Tage gebraucht, um vom Zufüttern weg zu kommen und wieder genug Muttermilch zu produzieren. Es waren schreckliche Tage, es ging mir körperlich und seelisch echt mies, aber ich möchte dir echt Mut machen, dies durchzustehen! Jetzt genieße ich das Stillen so sehr, da sind die Anfangsschwierigkeiten vergessen...  Ich schicke dir ganz viel Ruhe, Zeit für dich und das Baby, Geduld und Kraft und auch den Glauben daran, dass es sich lohnt und lange auszahlen wird, jetzt durchzuhalten! Fühl dich gedrückt!!!



Anne

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #3 am: 27. April 2013, 12:56:18 »
Hallo tini,

das klingt wirklich sehr nach Stress... den du dir selbst nicht machen musst.
Dein Kleiner ist noch nicht einmal zwei Wochen alt. Wir hatten auch immer ein Problem mit dem Zunehmen, es heißt ja, dass sie so ca. zehn Tage nach der Geburt das Geburtsgewicht wieder erreicht haben sollen. Aber das war hier auch nicht der Fall und meine Hebamme meinte, das sei auch völlig in Ordnung, wenn es etwas länger dauert. Meine Maus hatte übrigens bis zur U4 noch "zu wenig", obwohl rundherum alles gepasst hat.
Was bringt dich zu der Annahme, dass er nicht genug trinkt? Weil er schnell einschläft? Oder wegen des "zu geringen Gewichts"? Alice hat selten länger als 7 Minuten an einer Seite getrunken, die zweite Seite auch erst zusätzlich seit drei Monaten, weil der Hunger zwischendurch doch größer geworden ist. Und trotzdem ist alles in Ordnung, denn die Kleinen nehmen sich, was sie brauchen!  :)
Schau eher darauf, wie viele nasse Windeln er pro Tag produziert. Das ist aussagekräftiger!
Wegen der wunden Brustwarzen (habe ich selten gehabt, obwohl wir oft anlegen) creme ich derzeit. Versuch es doch mal mit reinem Wollwachs, das brauchst du vor dem Stillen auch nicht extra abzuwaschen.
Ansonsten gebe ich meinen Vorrednern aboslut recht: Ruhe und Entspannung! Und richtige Trinktechnik prüfen.
Ihr schafft das!

tini235

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #4 am: 27. April 2013, 18:20:03 »
Hi nochmal und danke für die Antworten!

Er nimmt ja leider nicht nur nicht zu, sondern sogar ab, und das ist nicht so gut. Daher muss ich jetzt zu jedem Stillen noch abpumpen und in quasi ein bissle "stopfen".  Nur leider kommt halt beim abpumpen nicht wirklich viel zusammen...

er ist schlicht zu faul richtig zu trinken, er zieht ein paar mal, dann nuckelt er wieder nur. So sitzen wir dann eine Stunde rum und kommen auf keinen grünen Zweig... und wenn ich alleine bin machen die Großen in der Zeit eine Menge Käse...

Heut bin ich erst mal alleine mit Max, Jungs kommen morgen gegen Mittag wieder.

Mein Mann hat ja leider keinen Urlaub mehr erst mal, aber zum Glück kommen ja jetzt ein paar Feiertage. Ich hoffe, wir schaffen es. Ich WILL ja stillen...

Gesegnet mit 4 tollen Jungs!

Sonnenkind

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #5 am: 27. April 2013, 18:47:45 »
Tini, wenn er momentan einfach zu faul ist, wird durch die Flasche ja nur noch mehr provoziert, dass er es nicht versucht, oder sehe ich das falsch? Er lernt ja, dass es dann was gibt, was einfacher ist. Dass er abnimmt, ist natürlich nicht toll...Echt doof, weiß gar nicht, was man da besser raten soll...
Vielleicht mal ne Stillberaterin beim Stillen zuschauen lassen? Jedes Kind ist ja anders und vllt kriegt er irgendwas nicht hin, was du aus deiner Position nicht siehst und deswegen ist es so schwer für ihn?

Ansonsten würde ich auch sagen, es ist sicher der Stress, also der herannahende Milchstau zb oder die niedrige Produktion, würde mir wirklich versuchen Ruhe zu gönnen, auch wenn das mit 2 großen sicher schwerer ist als gesagt. Hm...


Anne

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #6 am: 27. April 2013, 20:34:45 »
Ach so, er nimmt sogar noch ab... ja, das ist dann wirklich ein Problem.
Du sagst, er trinkt kurz und nuckelt dann nur noch... vor kurzem hatten wir hier auch einen ähnlichen Thread, es stellte sich dann raus, dass das Kind einfach nicht genug rausbekommen hat aus der Brust, da es eine Saubverwirrung hatte und eben die falsche Trinktechnik. Könnte das vielleicht der Fall sein?
Ich denke auch, einmal eine Stillberaterin angucken lassen schadet nicht!
Halt durch, auch wenn es anstrengend ist. Ich finde es super, dass du weiter stillen willst, obwohl es schwierig ist im Moment. Also toi, toi, toi!  ;)

Wolkenspringerin

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #7 am: 27. April 2013, 20:44:40 »
Erstmal musst du dringend versuchen den Stress raus zu nehmen. Selber entspannter zu werden.

Mein kleiner Mann, auch die Nr. 3, war auch das kompliziertere Stillkind von den dreien. Ständig abgelenkt, ganz fies die Brustwarzen kaputtgenagt. Zugenommen nur mäßig... War halt aucha lles kompliziert. Aber ich hab mich nicht beirren lassen und Schluss endlich nach 4 kampfvollen Monaten wurde es besser.

Wie alt sind die anderen beiden Kinder?

Meine konnten sich während des Stillens immer mal gut im Zimmer beschäftigen gehen. Oder durften auch mal ne Folge Kika gucken.

Als ich meine Zweite bekommen habe, hatte ich für meine Große immer eine Stillkiste mit besonderen Büchern und besonderem Spielzeug. Somit war sie immer gut beschäftigt und hat keinen Blödsinn gemacht. Außer das sie ständig dann zur Toilette musste...  s-:)

Dann hilft oft auch einfach ein Wechsel der Stillposition und immer sehr gut darauf achten das sie die ganze Brustwarze im Schnütchen haben. Fred konnte das immer sehr gut... :P

Evt. hilft dir die Hebamme nochmal oder einfach mal eine freie Stillberaterin dazu ziehen von AFS oder LaLeche.

Alles gute für Euch!

hupsili03

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #8 am: 27. April 2013, 21:54:16 »
Ach Mensch...das ist ja echt doof..... tu dir nen gefallen und creme deine Brustwarzen nach dem Stillen immer schön ein mit Wollwachs.... für mich war das die erste Zeit das beste was es gab...sie heilen davon ja auch viel schneller wieder meine kleine Vampierbraut war auch immer so gemein.... und hat auch alles kaputt gemacht....hab nach anfänglichen stillschwierigkeiten jetzt doch sage und schreibe fast 10 Monate ausgehalten als der zweite zahn kam hab ich dann aufgehört da war ich jedesmal total angespannt weil ich dachte sie beisst jeden Moment zu :'(...
Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen..... und wenn dein Schatz von der Arbeit nach Hause kommt muss er sich um den kleinen kümmern das du mal nen bisschen in der s-badewanne relaxen kannst.... hab unsere Motte dann immer fertig gemacht und dem Papa in die Hand gedrückt damit ich mal Pause hatte..... und deine Grossen...die haben doch bestimmt Freunde oder? Frag doch mal bei den Mamas nach ob du die mal wenigstens 1,2 Nachmittage da zum spielen hingeben kannst.... das Wetter wird ja auch wieder besser so das sie da ja auch draussen toben könnten...und wenn du sie wieder hast sind sie ausgepowert und machen keinen Quatsch mehr....glg s-daumendruck s-daumendruck s-daumendruck



Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es dir erzählt. Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast.

Honigbluete

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #9 am: 28. April 2013, 07:59:27 »
Ich musste ja auch abpumpen und sowohl die abgepumpte Muttermilch als auch zeitweise zusätzlich Milchpulver zufüttern, da Jakob abgenommen hatte, nachdem er schon kurz nach der Geburt das Geburtsgewicht wieder drauf hatte. Wir haben den Sauger calm von medela genommen, weil der am ehesten dem Saugen an der Brust entspricht.
Gegen die wunden Brustwarzen hat Wollfett und Luft am besten geholfen. Ich bin mehrere Tage mit blanken Brüsten gewesen... Entweder hatte ich nur eine offene Strickjacke an oder ein Stillshirt mit heraus hängenden Brüsten.

Aber super, dass du die Großen ausquartieren konntest!
Ich drücke weiter die Daumen, dass du es schaffst, ich hatte zwischen drin echt schon den Gedanken, das Stillen sein zu lassen. Jetzt bin ich umso dankbarer, dass es nun absolut problemlos läuft!



tini235

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #10 am: 28. April 2013, 11:36:56 »
Klar, die Gefahr dass er durch die Teil-Flasche verwöhnt wird, weils ja da einfacher ist mit dem trinken ist schon da. Allerdings muss er sich schon vorher an der Brust "abquälen".

Eben hab ich eine halbe Stunde gestillt und auch den Eindruck gehabt, dass er zumindest nicht schlechter getrunken hat als sonst. Dann hab ich die lausigen 25ml von heut früh warm gemacht und ihm gegeben, jetzt ist er erstaunlicherweise wach UND friedlich... Hätte er noch Hunger, würde er ja sicher meckern.

Abgepumpt hab ich heut ganz früh einmal, da warens nur 20ml. Die hab ich ihm dann auch bei der anschließenden Mahlzeit gegeben. -> leider hat er mich beim abpumpen überrascht und wurde doch schon "wach" zum trinken.
Heut früh um 9 hab ich dann noch die 25 ml rausgekriegt und die dann eben grade verfüttert.
Schwieriger ist es tagsüber, da er ja so schon alle 2h kommt, abends sogar jede Stunde, ist es fast unmöglich auch noch eine adäquate Menge abzupumpen.
Muss mal die Hebamme fragen, ob ich ihn dann eben sooft trinken lassen soll wie er eben meckert und das abpumpen auf die Nacht verlagern soll.
Gut, ich könnte natürlich nach jedem Stillen versuchen noch was rauszuquetschen, dann reichts vielleicht noch eine Mahlzeit...
Weis nicht, eigentlich hab ich genug Milch, aber mit der Pumpe, das will nicht immer so.
Und wenn dann auch noch die Großen (übrigens 4 und 6) hier rumspringen, dann wirds noch schwieriger. Die wollen ja auch ab und zu mal Mami.

Jetzt hab ich noch ca. 1h Ruhe, dann kommen die Jungs wieder.
Eigentlich war der Plan, dass mein Mann nächste Woche wenigstens nachmittags noch zu Hause ist, wenn auch die Großen daheim sind. aber am Montag gehts schon mal nicht wegen einem Termin und wenn ich Pech hab muss er nächste Woche nochmal einen ganzen Tag weg.
Und ehrlich gesagt hab ich auch grade das Gefühl, dass er mich nicht so gut versteht. Ich werde halt gern mal zum Drachen wenn ich so gestresst werde, hat sicherlich auch noch mit der Hormonumstellung zu tun und dann eben das Drama hier mit diesem
(%$§?=&-Kind, das mir andauernd beweisen muss, dass es NICHT so ist wie die anderen beiden...
Gruml.
Und er fühlt sich dann ständig auf den Schlips getreten oder findet es "übertrieben" wenn ich dann mal wieder heulend auf dem Sofa sitze. Das hilft mir ENORM...
Ach ich wünschte, ich könnte ein paar Wochen vorspulen. Damits endlich wieder schön ist.
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MausMaus777

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #11 am: 28. April 2013, 13:28:45 »
Oh man du Arme,
ich weis genau wie es dir geht  :-\ mein sohn wird jetzt 5 monate und ich hatte am anfang genau das selbe problem. Blutige Brustwartze, dauernt angst vor der nächsten Malzeit, er hat nicht getrunken hat ab genommen (Geburtsgewicht war 3205 und danach hatte er nur noch 2800) und er hat einfach nicht zu genommen. er war zu schwach zum trinken, wurde dann noch mal festgestellt das er neugeborenen gelbsucht hat. na ja meine Hebamme sagte dann ich soll ihn immer wecken wenn er einschläft kräftig am rücken reiben oder an den füßen bzw. hände. na ja hat leider auch nicht geholfen. dann sollte ich ihn immer zu den stillen aus ziehen. war zwar umständlich aber es hat geholfen. die habamme sagte das er dann nicht zu schnell einschläft weil es nicht zu kuschelig warm ist na ja und ihn konnte man besser ärgern damit er nicht ein schläft. nach zwei tagen wurd zumindestens das trinken besser. dann war aber das problem mit meinen schrecklichen schmerzen :-( jedesmal habe ich geweint beim anlegen. habe schwarzenteebeutel auf die brustwartzen getan, Muttermilch mit trauben zucker auf die offenen Wartzem getan usw. hat aber auch nicht so wirklich geholfen. dann hatte mir die Hebamme als letzten tip Hytrogel das sind so gelpads aus der apotekte empfohlen sind zwar recht teuer aber das hat meiner Brustwartze echt geholfen und super gut getan und nach ein paar tagen habe ich eine extreme besserung gehab. insgesamt ging der kampf 3 wochen und seit da an ist alles in bester ordnung als wäre nie was gewesen. Bin jetzt froh das ich die Zähne zusammen gebissen habe.

tini235

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #12 am: 28. April 2013, 14:20:06 »
Danke ihr Lieben, das baut mich echt auf.

Ich hab auch die MAM-Pads aus der Apotheke geholt, hab Lanolin da zum einschmieren und ein hom. Salbe von der Hebamme, dann hab ich als es so sonnig war mal "oben Ohne" gesonnt, hab jetzt noch die Stillhütchen im Einsatz damit es endlich mal abheilt.
hab ihn auch schon nur in der Windel gestillt, aber er ist echt eine hardcore-Schlafmütze.

Jetzt werd ich mal wieder zur Milchpumpe schreiten, ich sammel jetzt mal auf 2-3 Etappen, dann kommt wenigstens ein bissle was zusammen. Ist doch besser als nix, denke ich...

ich hab nur ein bissle Angst vor Morgen, weil ja auch mein mann Mittags nicht da ist..
Morgens muss ich mit dem Kleinen nochmal zur KiÄ wegen Nabelgranulom (wird verätzt, einmal waren wir schon), ich hoffe mal die meckert nicht wegen dem Gewicht.
Da kommen mir sonst bestimmt die Tränen und ich HASSE das....

Werde mir mal was zum kochen überlegen, was ich notfalls mit einer Hand zubereiten kann...also vermutlich Schupfnudeln mit Apfelbrei...sehr nahrhaft... naja.

Hatte mich eigentlich voll auf den 1. Mai gefreut, aber momentan hält sich die Freude in Grenzen...
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Lisa Bee

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #13 am: 28. April 2013, 15:02:24 »
Ich wollte nochmal wegen der Milchpumpe nachfragen: hast Du eine Handpumpe? Vielleicht kannst Du da noch was dran drehen.

Bei mir hat die nie funktioniert, obwohl ich sehr viel Milch hatte. In der Apo kann man sich elektrische Pumpen leihen, damit hab ich dann statt 20 ml plötzlich 150 ml abgepumpt. Der FA schreibt die wohl in bestimmten Fällen auch auf Rezept auf. Vielleicht wär das noch einen Versuch wert?

Ich drück Dir ganz fest die Daumen, dass Du einen guten Start in die Woche hast. Du schaffst das...  s-druecken s-druecken s-druecken



Sonne80

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #14 am: 28. April 2013, 19:01:01 »
Frag nach der elektrischen Pumpe aus der Apotheke. Frauenärzte schreiben die eigentlich ohne große Probleme auf. Das hilft ungemein.

Honigbluete

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« Antwort #15 am: 28. April 2013, 20:22:26 »
Wenn du eh bei der Kinderärztin bist, frag sie doch, ob sue dir ein Rezept für die elektrische Milchpumpe aufschreibt. Am besten eine, mit der du beide Seiten gleichzeitig pumpen kannst! Auch wenn nicht viel kommt, gib es immer direkt nach dem Stillen. Also Stillen, abpumpen und das gepumpte dann per Flasche geben. So bekommt der Kleine dann immer ein bisschen mehr und hat dann auch recht schnell wieder mehr Kraft zum Trinken. Wenn ausziehen alleine nicht hilft, ihn zu wecken, dann zur Not einen kühlen Waschlappen einsetzen...

Und lass dich nicht noch mehr unter Druck setzen von deinem Mann und der Ärztin, du darfst weinen und meckern und hadern! Und vor allem: setzte dich selbst nicht unter Druck, mach einfache Essen oder nutzen das Pizzataxi, ganz ohne schlechtes Gewissen!!! Gesund kochen kannst du in ein paar Tagen, wenn das Stillen klappt, in der Zwischenzeit reicht auch ein Butterbrot oder ein TK-Fertigessen!



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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #16 am: 28. April 2013, 20:48:40 »
Tut mir leid, dass du so streß hast!
Meine kleine kam 4 Wochen zu früh und hat anfangs einfach nicht begriffen wie es geht. Die Milch kam nur so gelaufen bei mir. Sie hätte einfach nur trinken müssen. Nach langem hin und her haben wir auch zum Stillhütchen gegriffen und zack, hat es geklappt. Später hab ich es weg gelassen und das klappte auch sehr gut.

Nimm das Stillhütchen und gebt euch einfach ein bissel Zeit und versuch bissel Ruhe reinzubekommen.  s-druecken s-druecken s-druecken Für deinen kleinen ist das ja auch nicht einfach.

Wegen der Brustentzündung hat Quark sehr gut geholfen! Und wie schon geschrieben, versuchen so anzulegen, dass er genau von da trinkt.

Wegen dem Abpumpen kann ich dir nur eine elektrische empfehlen! Die Handpumpen sind nicht toll und viel zu schwach hab trotz, dass es bei mir richtig doll lief, nix rausbekommen, mit der elektrischen war das schon ganz anders. Die bekommst du sicher vom KiA oder Gyn verordnet. Guck mal bei Medela ob du da was findest. Im KH wurde bei uns ein Zettel verteilt, wo wir uns hinwenden können wenn es Probleme gibt.

Viel Erfolg  :-*






*09/09 immer im Herzen

tini235

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #17 am: 28. April 2013, 21:04:39 »
Gute Idee mit der elektrischen Pumpe, ich frag mal morgen die Kinderärztin, ob die mir eine verschreibt. Vielleicht tuts ja dann.
Ich will doch nur, dass das Mäusle satt wird und nicht so viel jammern muss. Und natürlich wär ich auch mal gern wieder schmerz- und stressfrei.

Hab grad links einen Quarkwickel gemacht und der Kleine schnarcht/meckert bei Papa. Jetzt muss er ein bissle warten, wenn wir ins Bett gehen gibts dann wieder was für ihn. Die Milchpumpe nehm ich dann später mit hoch und versuche, vor dem nächsten Stillen abzupumpen. Erfahrungsgemäß krieg ich da mehr raus, als hinterher.

Stillhütchen hab ich schon im Einsatz, an der rechten Brust hab ich ihn ab und zu auch mal ohne angelegt - bzw. mach ich den Anfang mit Hütchen und wenn er ein bisschen gezogen hat, nehm ich es runter, dann gehts.
Links trau ich mich noch nicht, will noch warten bis es besser abgeheilt ist.

So long, guts Nächtle!
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tini235

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #18 am: 29. April 2013, 11:59:31 »
So, melde mich kurz nochmal, heut war ich bei der KiÄ wegen Nabel verätzen, jetzt hat er schon wieder abgenommen. Ich werd irre.
Wenigstens hat sie mir mal für 4 Wochen eine elektrische Pumpe verschrieben, die steht jetzt hier und ich bin sehr gespannt, ob ich damit mehr rauskriegen...
Wenn nicht, droht uns hier bestimmt bald der GAU, dann muss ich - wenigstens für eine Weile - auf Flaschennahrung zurückgreifen.

Hat jemand damit Erfahrung? Lassen sich die Babys da später wieder stillen? Wie war das bei Dir Honigbluete?

Ich hoff es klappt mit der neuen Pumpe, dann soll er erst mal nur das trinken bis er wieder etwas zugenommen hat. Bin gespannt, ob die Hebi noch relaxed gibt mir noch ein paar Tage... die Ärztin war relativ entspannt, da greift wohl der 3.Kind Bonus....
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Anne

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #19 am: 29. April 2013, 15:15:47 »
Mela hatte das Problem auch und hat dann auch kurz auf Flasche umgestellt. Soweit ich weiß, wurde das Stillen dann mit der Zeit langsam besser. Frag sie doch einfach mal!  ;)
Sprich doch nicht gleich von GAU, das macht nur schon wieder Stress! Wenn du eine zeitlang umstellen musst, ist das schade, aber doch nur zu eurem Besten. Niemand wirft dir doch vor, dass du nicht stillen willst, es geht dann einfach im Moment nicht anders. Auch du musst dir das nicht selbst vorwerfen.
Arzt und Hebamme sind ja auch noch recht entspannt, sagst du, dann ist doch erstmal kein Grund, gleich in Panik zu verfallen (auch wenn das gaaaaanz schwer ist, ist ja schließlich das eigene Kind...).
Halt weiter durch, der Wille ist da und dann wird es sicher auch klappen. Ich drück euch weiterhin die Daumen.  s-druecken

Melanie

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #20 am: 29. April 2013, 19:54:42 »
Liebe Tini,

meine Kleine ist nun 16 Monate alt. Sie hat am Anfang 12% ihres Körpergewichts abgenommen und ich musste - natürlich - zufüttern. Ich habe mit der Flasche zugefüttert und zwar 5 Monate lang. Es war ein langer, steiniger Weg. Und irgendwann war sie saugverwirrt und Stillen ging nur noch im Halbschlaf, im abgedunkelten Zimmer und im Liegen.

Ich hab trotzdem durchgehalten und nach 5 Monaten konnten wir die Flasche wieder weglassen. Aber: ich weiß, dass wir Glück hatten. Es gibt wohl Babies, die sich nicht mehr oder nur noch sehr schwer zurück gewöhnen lassen.

Wenn du zufüttern musst und nicht riskieren willst, dass den Baby irgendwann die Brust ablehnt, empfehle ich dir, das über ein Brusternährungsset zu machen. Kontaktier doch bitte eine Stillberaterin und lass dir das zeigen.

Ich wünsche dir viel Glück!

tini235

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #21 am: 29. April 2013, 21:46:42 »
Danke für die Info!
Ich versuche heute über Nacht (weil er da länger schläft) und morgen früh eine gute Portion abzupumpen, damit ich ihm hoffentlich morgen NM mal eine ganze Mahlzeit aus der Flasche geben kann. Was ich dann nicht loswerde, sammle ich, dann können wir Brust und Flasche abwechseln.

So will ich uns wenigstens 2-3 Tage verschaffen.
Klappt das nicht, kauf ich am Freitag (schweren Herzens) mal eine Packung Pre zum zufüttern. Kann ja nicht 20h am Tag nur zwischen Kind und Melkmaschine pendeln...

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Melanie

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #22 am: 29. April 2013, 22:13:12 »
Tini, in dem Alter kam ich kaum zum Abpumpen... und ich hab's auch nicht gemacht. Ich würde besser nach Bedarf stillen. Meine Stillberaterin hat immer gesagt: Abpumpen ist zusätzlicher Stress und Stress ist schlecht für die Milchbildung. Und da ist was Wahres dran.

Ich glaube, in erster Linie geht es ums Durchhalten - solange, bis der Kleine ordentlich trinkt.

Seit meiner Tochter glaube ich nicht mehr an das "zu wenig Milch-Märchen". Ich hatte auch "zu wenig Milch", das ist sicher richtig. Aber ich hatte zuwenig, weil meine Tochter einfach nicht richtig getrunken hat.

Mit 5 Monaten war plötzlich von einem Tag auf den anderen ihr Saugen anders. Und ab da hat es geklappt, da war dann auch genug Milch da. Ich glaube, manche Kinder brauchen einfach länger, bis sie stillen gelernt haben (aber das ist jetzt meine ganz persönliche Theorie...)

Viel Glück und Kraft!

tini235

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Antw:Der Kampf mit dem Stillen
« Antwort #23 am: 30. April 2013, 08:58:31 »
So, jetzt hab ich in 4 Etappen immerhin 55ml abgepumpt, die hat er um 8 fast komplett getrunken - bis auf einen kleinen "Anstandsrest", danach war er erst mal im "Fresskoma", endlich mal voller Bauch ;O)

Ich muss ja auf jeden Fall weiterstillen, ich versuche es jetzt einfach mal mit der Pumpe noch bis Donnerstag, wenn es nicht besser klappt mit der Pumpe, dann gibts eben doch mal eine Ladung Pre. Kombiniert mit dem Stillen.

Heute Nacht hat er echt schlecht getrunken, obwohl er relativ lange dazwischen geschlafen hat.
Ich will auf keinen Fall aufhören zu Stillen, aber das schlechte Gewissen (dass man quasi nicht in der Lage ist, sein Kind satt zu kriegen) ist echt nagend und schwer auszublenden - je nach hormoneller Tagesverfassung.

Später kommt die Hebamme vorbei, dann besprech ich das nochmal so mit ihr.
Morgen ist ja zum Glück Feiertag, die anderen 2 Tage bis zum Wochenende schaff ich dann auch noch irgendwie.
Nur am Donnerstag wirds wieder schwierig mit abpumpen, da ich da wieder um halb zehn beim Nabel-verätzen sein muss. Vielleicht fahr ich doch schon am Donnerstag zum d*m und schau mal nach Fläschchenpulver? Mal sehen wies bis dahin läuft.

Immerhin bin ich vom Kopf her schon so weit, dass mir nicht mehr die Tränen kommen, wenn ich dran denke meinem Kind ein Fläschchen zu geben.
Und das auch dank eurer guten Tips, Erfahrungen und aufbauenden Worte! Danke nochmal dafür!  s-kuscheln
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dine080

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« Antwort #24 am: 30. April 2013, 11:02:06 »
hallo Tini

ich kann dir sagen es ist keine schande ein flaschen baby zuhaben ;)
meine große konnte ich vor 10 jahren nicht stillen weil ich zuwehnig milch gebildet habe.
jetzt bei der kleinen hatte ich zuerst ein sehr gutes gefühl, bis ich sie fast nach einer woche KH immer noch nicht mitbekommen hätte weil sie schon unter die 10% gerutscht war. habe dann zuhause weiter versucht zu stillen, ging auch so ehnlich wie bei dir stillen pummpen und dann auch noch pre, nun sind wir wieder voll auf flasche ist für uns alle angenemer.

muss dazu sagen das meine kleine auch immer riesen hunger hat und dann an der brust immer gleich einschlief, wecken brachte so garnichts.
und auch jetzt mit flasche wehe die ist nicht schnell genug fertig dann ist hier das geschreie groß
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