Autor Thema: Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?  (Gelesen 14393 mal)

AvErNa

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Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« am: 14. Juli 2012, 13:05:26 »
Hallo ihr lieben mamis,

Ich bin langsam echt ratlos, meine Tochter kam im Februar zu Welt bei 39+6 laut CTG und untersuchungen unter der Geburt, alles in Ordnung, ja dann war der Moment und unsere kleine Prinzessin war nun endlich da doch... Sie war grau und wollte nicht schreien, hab sie nur kurz gesehen dann ging alles ganz schnell, Geburt 10:02 und um 10:30 Uhr war sie schon in einem anderen Stadtteil in der Kinderklinik (Neugeborenen intensiv) so da war sie nun, keine kennenlern kuscheltest....

Als ich am nächsten Tag entlassen wurde bin ich sofort zu ihr und da wurde mir dann erst alles erzählt, sie hat ne Neugeborenen Infektion und ne anpassungsstörung, ja die Infektion war mit Antibiotika schnell erledigt aber mit der anpassungstörung haben wir jetzt 5 monate später immernoch Probleme, ich weis mir keinen Rat mehr, mein Kinderarzt sagt es sei alles ok, als ich mir ne 2. Meinung einholen wollte hieß es das die Kinderärzte das nicht dürfen und mein Kinderarzt gut sei, meine Hebamme sagte ich soll sie tragen, hab ich auch (allerdings hasst sie das maduca) ja und jetzt waren wir am we auf ner Hochzeit In einer andern stadt, 6 Stunden Autofahrt und nur Stress an den 2 Tagen, das war dann wieder ein Grund das es wieder schlimmer wurde, sie ist furchtbar nerwös, zittert wieder vermehrt, weint wieder mehr!

Hat vielleicht jemand auch damit Erfahrungen, und kann mir nen Tipp geben?
Ich weis echt nicht weiter...

Danke im vorraus

Averna
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Jomi

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #1 am: 14. Juli 2012, 13:38:51 »
Hallo,

mit Anpassungsstörungen oder so kenne ich mich nciht aus.

Was ich aber schreiben wollte, erstens glaube ich nicht, dass du dir keine Zweitmeinung einholen darfst. Es gibt freie Arztwahl, da kannst du dir Meinungen einholen, soviel du möchtest.

Zweitens denke ich, ist tragen immer gut. Es kann aber sein, dass die Manduca ihr nicht gefällt, weil sie noch so klein ist. Ich würde es mal mit einem Tragetuch probieren. Ich weiß, das sieht erstmal kompliziert aus, ging mir am Anfang genauso. Aber wenn man es ein paar Mal gemacht hat, ist es kein Problem mehr.

Und so ne lange Autofahrt ist für kleine Babys natürlich immer Stress. Sei einfach die nächsten Tage noch mehr für sie da und kuschel viel, dann wird das bestimmt bald wieder besser.
Mirja 6.11.09, Jonathan 8.12.11 und Jakob 17.1.15, unsere größten Schätze <3<3<3

*12/2013, für immer in unserem Herzen


Binus

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #2 am: 14. Juli 2012, 13:57:04 »
Schreib doch mal ein paar mehr Beispiele, was für dich diese Anpassungsstörung ausmacht!

Dass sie gestresst ist und häufig weint, weil ihr ne 6-Stunden-Autofahrt hinter euch gebracht habt und danach zwei Tage alles sehr hektisch und ungewohnt war, darauf reagiert halt jedes Kind anders und nicht wenige sind völlig durch den Wind.  ;)

Zum Tragen: wann hast du damit angefangen, wie oft trägst du sie, wie äußert sich, dass sie es nicht mag? Wie groß und schwer ist sie? Hast du mal andere Tragehilfen oder ein Tragetuch probiert?  Wie lang lässt du sie drin, ehe du meinst, sie findet es doof, und nimmst sie wieder raus? Schreit sie, meckert sie?

Stillst du? Lässt sie sich dadurch beruhigen? Bist du oft allein mit ihr oder hast du Hilfe? Macht ihr sowas wie Kinderturnen, Krabbelgruppe, Pekip etc?

Wie ist sie motorisch entwickelt?

Fragen über Fragen... ;D


Hannes und Johanna

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #3 am: 14. Juli 2012, 14:43:39 »
Hallo!

Mich würden auch ein paar mehr Beispiele interessieren.

Das, was Du von dem WE beschreibst ist für mich ein relativ normales Verhalten eines fünf Monate alten Babys.  :-\
Hannes hatte nach der Geburt auch Anpassungsschwierigkeiten, ich habe darunter aber die Schwierigkeiten verstanden, sich insbesondere bezüglich der Atmung an die neue Umwelt zu gewöhnen. Der Abgar-Wert dient ja auch zur Einschätzung der Anpassungsstörung. Die Probleme bei Hannes sind dann GsD schnell vorbei gegangen.

Aber ich habe ihn ab dem eigentlichen ET (Hannes kam bei 35+2) über sechs Wochen lang abends drei bis sechs Stunden schreiend in meinem Arm gehabt. Ich bin auf dem Zahnfleisch gegangen... Hebamme und Arzt waren sich sicher, dass kein medizinisches Problem vorlag. Manche Kinder haben es schwerer neue Eindrücke zu verarbeiten, ihnen fehlt Sicherheit, weil ihnen die sichere Umgebung aus der SS fehlt. Daher finde ich den Rat Deiner Hebi genau richtig. Ich habe Hannes sehr viel im Tuch gehabt und das war für ihn immer sehr beruhigend.

Vielleicht findest Du hier ein paar gute Tipps: http://www.eeh-deutschland.de/de/ziele_und_methoden.php - empfohlen von meiner Hebi.

LG




Bevor ich Euch empfing,
ersehnte ich Euch.
Bevor Ihr geboren wurdet,
liebte ich Euch.
Ihr wart noch keine Stunde geboren,
da wäre ich schon für Euch gestorben.

Das ist das Geheimnis des Lebens
(Maureen Hawkins)

AvErNa

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #4 am: 14. Juli 2012, 22:25:11 »
Huhu danke für die schnellen Antworten...

@ binus
Also mir wurde das damals in der klink mit der anpassungstörung so erklärt das sie als krampft und zittert, und es war zwischendurch mal besser und seit dem we is es wieder Schlimmer! Sobald ich sie ins maduca reinsetzt brüllt sie als würde ich sie aufspießen und das teilweise über eine Stunde, ich Trag sie fast jeden Tag immer wenn ich meinen Sohn von der Kita abhole, tauschen wir enzo geht in buggy und Mara ins maduca, uff größe ist sie glaub ich 65cm und Schwer kann ich gar nicht so genau sagen ziemlich schmal und zierlich ist sie! Ich Stille nicht mehr, hatte einen Magen Darm Virus und hab gar nix mehr drin behalten und da ist die Milch leider weggeblieben, sie hätte es sicherlich gebraucht das ich sie noch weiter Stille! Und nein mache noch nicht sowas wie pekip oder so, hatte bis jetzt soviel um die Ohren (Eingewöhnung Kita...) bin eigentlich den ganzen Tag alleine, der große geht um 9 Uhr in die Kita und kommt erst um 15 Uhr wieder, und Hilfe hab ich außer meinen Mann wenn er da ist nicht, und wenn er da ist kümmert er sich meist um den großen! Infos genug  8)

@anja&hannes
Ja sie schreit auch vermehrt, vorallem im maxicosi, im Bett beim einschlafen, sie ist das krasse Gegenteil von meinem Sohn  :'(
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Dannichen

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #5 am: 14. Juli 2012, 22:52:21 »
 s-druecken
Achje, das hört sich ja alles nicht so toll an...  :-[

Mit Anpassungsstörungen kenne ich mich nun nicht aus, aber ich sage Dir auch: Geh ruhig nochmal zu einem anderen Arzt, das darfst Du!

Meine Kleine (5 Monate und 1 Woche) hatte auch eine Neugeborenen-Infektion und war 3 Tage auf der Neugeborenenintensivstation. Zum Glück ging es ihr an sich ganz gut, nur die Blutwerte waren schlecht.

Ich wünsche Euch alles Gute!!  s-druecken
LG, Danni und Kids ♥



Glück ist die Summe richtiger Entscheidungen

Binus

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #6 am: 14. Juli 2012, 22:56:40 »
Tja, ich hab ja hier ein Kind, welches als Baby alles andere als einfach war... :-X...die obligatorischen drei Stunden Schreien am Tag für drei Wochen, um offiziell ein Schreikind zu werden, hat er, mein ich, nicht geschafft, aber das ist m.M.n. nur der tatsache zu verdanken, dass er von mir un meinem Mann quasi rund um die Uhr gecoacht wurde. Jedesmal, wenn ich eine entspannte Mutter mit Baby sehe, das einfach nur schläft oder ruhig rumliegt, bin ich völlig durch den Wind, weil ich denke, da stimmt doch was nicht.  ;D

Du hast ja schon ein  - offensichtlich deutlich pflegeleichteres - Kind, und sicher vergleicht man die eigenen Kinder, wenn auch unbewusst. Da schneidet deine Tochter im Moment wohl "schlechter" ab (nicht wertend gemeint  :-*), und das verunsichert dich zu recht.

Krampfen und Zittern hört sich komisch an!  ??? Krampft sie "richtig", oder schreit sie sich in Rage?

Mein Sohn hat im MC auch immer geschrien.  :-X Das wurde nach Monaten besser (anfangs ging es gar nicht, die drei Fahrten zum Doc zu den U-Untersuchungen waren der pure Horror!) Und er hat sich netterweise auch in den Schlaf geschrien, das kann eine Mutter (und natürlich auch einen Vater  ;)) an den Rande der Verzweiflung bringen.

Ich war immer eine Verfechter der Überreizungstheorie, also dass Schreikinder / fordernde Babys vor allem Schwierigkeiten haben, die ständigen Reize, die auf sie einprasseln, wegzublenden, und in ihrer Not Schreien. Das klassische Anfängerbaby, wenn es fix und fertig ist, macht folgendes: Augen zu, schlafen.  8) Das Schreikind: schreit. Oft. Quasi Antwort auf fast alle Lebenslagen.

Manchmal passiert es mir heute noch, dass ich das kleine Schreibaby in unserem Jungen entdecke: man konnte sich z.B. nie darauf einrichten, dass er bald Hunger haben könnte. Er schrie aus dem Nichts los, und dann die Brust, aber zackig! Sonst war Holland in Not. Das passiert dann und wann immer noch. Er ist extrem unausgeglichen und schreit plötzlich rum, niemand weiß, wieso - ich sag: "Hast du Hunger? Wollen wir was Essen?" - und er rennt freudestrahlend in die Küche. Oder: neulich war er abends total übermüdet. Schnell Sandmännchen, ab in die Küche, Abendbrot. Beim Brot schmieren fing er plötzlich an zu jaulen, ich habs gar nicht verstanden (Leberwurst? Käse? Häh?!?), wir mussten ihn zu zweit schreiend ins Bett tragen, und er hat trotzdem ne Viertelstunde gebraucht, um sich soweit einzukriegn, dass er überhaupt einschlafen konnte...

Oh, ich komm ins Labern...

Was ich sagen wollte: wenn dir dein Kind "komisch" vorkommt, kannst du dir sehr wohl eine Zweitmeinung einholen.  Pekip etc. hatte ich gefragt, weil ja dort die Betreuerinnen teilweise auch viel Erfahrung mit Babys haben und dir vielleicht ne sinnvolle Meinung sagen können. Motorische Entwicklung, wegen eines eventuellen KISS (sollte es das geben, ich weiß es ehrlich nicht und hab mir keine abschließende Meinung bisher gebildet.). Klein und zierlich - vielleicht ist sie in der Manduca nicht so gut aufgehoben und wäre echt in nem Tuch glücklicher?

Als ich mich dann entschlossen habe, eben kein einfaches Baby zu haben, haben wir rigoros unseren Tag langweilig und gleichmäßig organisiert und sind während der erste drei Monate zunächst nirgends hingefahren, auch nicht zu den Großeltern. Und auch danach haben wir nur sehr ausgewählte Besuche mit längerer Autofahrt und Übernachtung gemacht. Wobei bei uns die Fahrt das Schlimmste war. Während des Mittagsschlafes war okay, alles darüber hinaus war Dauergeschrei.

Wegen Stillen ist es natürlich Schade, weil sich ja viele Babys an der Brust gut beruhigen lassen. Aber so kommt du immerhin nicht in die "Gefahr", zur Rund-um-die-Uhr-ohne Pause-Stillerin zu mutieren.  ;)
« Letzte Änderung: 14. Juli 2012, 22:58:28 von Binus »


AvErNa

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #7 am: 15. Juli 2012, 09:59:54 »
@binus
Puh das war nen Text aber das hört sich so an als könntest du mich verstehen, wie alt ist dein kleiner jetzt (hab grad nicht auf den Ticker geschaut) ja enzo ist wirklich ein deutlich leichters Kind, das war er von Anfang an, ich bin heute noch so gut wie nur zu den u Untersuchungen mit ihm beim Arzt (gut jetzt hat er sich das erste mal was eingefangen, ne mittelohrenzündung) aber hätte er nicht so einen komischen schnupfen gehabt wär es mir gar nich aufgefallen, weil er einfach der alte ist und sich nix anmerken lässt, ja mit Mara war ich schon deutlich häufiger wegen nix beim Arzt, weil sie sich einfach in Rage geweint hat und ich mir einfach keinen Rat mehr wusste, und der Arzt meinte das seien nach den 3-Monats-Koliken jetzt die Zähne, das denke ich aber nicht, mag sein das sie in den Kiefer einschießen, aber das ist nen anderes weinen, so ein "ich bin mit mir nicht im reinen weinen" verstehest du was ich meine, als Mama merkt man dich was welches weinen bedeutet, bei Mara musste ich das lernen zu deuten weil uns ja die "kennenlern-kuschelzeit" fehlt, jetzt weis ich aber es ist noch ganz häufig so das ich manchmal denke, Popo ist Sauber, Flasche hatte sie, was hat sie denn? Weil sie einfach nich aufhört zu weinen, natürlich merkt mein großer das auch, ich geb mir schon Mühe das ich sie schlafen leg wenn er aus der Kita kommt damit er von der Mama auch was hat, dann hat enzo seine Mama zeit bis er in die haia geht, aber es ist oft so das ich Mara mit in sein Zimmer nehmen muss und dann gilt meine Aufmerksamkeit grad wieder Mara und enzo leidet, ist mittlerweile schon soweit das er nicht mehr hört wenn ich ihm was Sage, nur noch auf den Papa!

Zum KISS, es gibt es hab mich grad gestern mit der Frau von meinem Mann seinem Kollegen unterhalten (ihr Sohn ist 2 Wochen jünger als enzo) und der hatte dieses KISS, hat aber kein Kinderarzt erkannt sondern ein Spezialist, der hat ihm dann sein eingeklemmter nervt wieder entklemmt und das Kind entwickelt sich normal, ich hab auch schon drüber nachgedacht ob es das sein kann, und sie hat mir nen ostoepathen empfohlen!

Aber wenn ich so nachdenke fallen mir immer mehr Sachen ein die sehr komisch sind, Mara braucht IMMER ein haiatuch zum festhalten, sobald sie bei jemand anderen auf dem Arm ist steht sie total unter Spannung, und ohne milchzucker hat sich gar kein Stuhlgang, die ganze zeit war ich auch der Meinung das legt sich wieder, aber jetzt ist sie ja schon "so alt" das es doch jetzt mal besser werden muss  :'(

Überreizung: ja dachte ich auch immer das es sowas nicht gibt, enzo hat das nie interessiert, der war für alles offen...

Zittern/krampfen:
Nein sie weint sich nicht in Rage und fängt dann erst an zu Krämpfen oder zu zittern, das kommt schon vorher, wenn man sie nur anspricht oderetwas lauter ist, was nicht selten ist da wenn wir alle zum Beispiel im Garten sind, sind es 5 kline Kinder, manchmal auch noch Freunde dann sind es auch mehr und da ist der Stress vorprogrammiert, meine Familie sagt immer, das sie sich j dran gewöhnen muss, ja aber sie tut es nicht, und wenn ich ehrlich bin, ich mag bei Sonnenschein eigentlich schon in unserengeliebten Garten  :'(


@danninchen
Danke, ja die Infektion macht uns keine Sorge mehr...
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mausebause

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #8 am: 16. Juli 2012, 08:58:57 »
Nur kurz - ich hatte auch ein kiss Kind, wenn du da Infos brauchst, gerne per PN - die Idee mit dem Ostheopathen ist schonmal gut!
Und holt euch ruhig eine Zweitmeinung, das steht euch frei!!! Und hilft euch vielleicht!!  :-*

regenbogen78

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #9 am: 16. Juli 2012, 09:47:29 »
hallo averna
ich kann dir auch nur einen osteopathen empfehlen
alles gute....
und halt uns auf dem laufenden....

lg regenbogen78
"Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare, für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte, für die Tapferen ist sie die Chance."



dochschwanger

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #10 am: 16. Juli 2012, 11:32:43 »
Hmmmm....... und wenn sie "nur" ein nicht "einfaches" Kind hat?

Mein erstes Kind war ein "einfaches" Kind.

Nina hingegen.....

Sie hat gebrüllt ohne Ende, wollte nicht in den Kinderwagen, nicht in den Manduca, nicht zum Papa, nicht zur Oma, usw......
Wenn jemand anders sie nur angeschaut hat, hat sie schon angefangen zu weinen.

Meine Mutter meinte ständig, da wäre nicht was normal. Ich war beim Osteopathen: alles war in Ordnung, keine Spannungen. Der Doc meinte auch, soweit alles in Ordnung, sie hätte aber wohl Regrationsschwierigkeiten. Er empfahl mir eine Ansprechpartnerin beim Jugendamt.

Meine Lösung war:

- mit den Reizen stark nach unten fahren, also auch kein Radio tagsüber
- wenn möglich daheim bleiben
- einen Zeitplan erstellen, wann sie schläft, damit ich rechtzeitig gemerkt habe wann sie müde wird, denn allein fand sie nicht in den Schlaf. Sie hat sich immer einen abgebrüllt. Daher hab ich sie halt in den Schlaf gestillt (die Idee mit dem Zeitplan kam vom Jugendamt, war für mich eine super Lösung, ich hab echt nicht rechtzeitig geblickt, wann sie müde wurde. Bei Liana war das eben so einfach..... :-\

Gegen die Probleme mit Oma, Opa, Papa, Manduca, Kinderwagen und co. konnte ich nichts machen. Das war immer Stress. Sie mochte es einfach nicht.

Nach einem Jahr wurde es besser. Nun ist sie ein völlig "normales" Kind. Sie schläft nun auch mal bei der Oma.

Vielleicht muss man da einfach durch? :-\






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zuz

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #11 am: 16. Juli 2012, 13:04:33 »
Gerade nach dem schwierigen Start ist man natürlich dann auch im Alltag verunsichert, v.a., wenn der erste eher unkompliziert war.
Aber das muss nicht heißen, dass etwas nicht stimmt. Ich würde zwar trotzdem zu einem anderen KiA gehen, einfach wegen einer Zweitmeinung (und geh einfach! Muss Deiner ja gar nicht wissen).
Ansonsten: Könnte es sein, dass Deine Maus hochsensibel ist? Da gibt es ein tolles Buch von Elaine Aaron. Einiges von dem, was Du schreibst, klingt danach.

Ganz grundsätzlich: Hör auf Dein Gefühl. Wenn Du denkst, irgendetwas (sei es Besuche, Auto fahren, Tragetuch...) sei für sie gerade nicht gut, dann tu es auch nicht. Du hast das schon im Gespür, was für sie passt und was nicht. Ich weiß, wie schwer das ist, wenn andere meinen, sie wüssten aber, was für das Kind gut wäre und was nicht. Aber was für 90% gut ist, muss für Deines noch lange nicht das Richtige sein. Also lass Dich nicht verunsichern.  :-*

Sweety

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #12 am: 16. Juli 2012, 13:43:55 »
Ich hänge mich beschreibungstechnisch mal an Binus. Mein erster war auch so ein sehr forderndes Kind, der in den ersten Monaten teilweise 12-14 Stunden am Tag geschrieen geschrieen geschrieen hat *schauder*

Hol dir eine zweite Meinung. Was ist das denn für ein Quark, dass KiÄ das nicht dürfen?

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber schau doch mal nach einer Schreiambulanz. Gibt es nicht überall, aber hätte ich damals mit Costa schon um solche Möglichkeiten gewusst - mir wäre KEIN Weg zu weit gewesen zu Menschen, die mir helfen können ;D

@dochschwanger: Constantin ist nebenbei auch noch ein Schlafmonster. Jetzt geht es, aber die ersten 18 Monate waren die Hölle.
Meine Devise war immer: Abklären lassen. Wenn rauskommt, dass alles in Ordnung ist und er "einfach so ist", dann müssen wir da durch und das werden wir dann auch. Aber bevor man da schicksalsergeben reingeht, würde ich immer empfehlen, mal nachzugucken, ob WIRKLICH alles i.O. ist. Schadet sicherlich nicht. Und wenn alles in Ordnung ist, dann weiß man, dass man keine Sorge zu haben braucht. Stressig ist's dann allemal immer noch, aber man muss sich eben nicht noch Gedanken um die Gesundheit machen ;)

dochschwanger

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #13 am: 16. Juli 2012, 15:39:13 »
@sweety: klar, abklären lassen muss man es natürlich schon. Hab ich ja auch gemacht. Ich war ja diesbezüglich beim Kinderarzt, beim Osteophaten und übrigens auch noch beim Heilpraktiker. Ich denke ich hab schon einiges versucht.

Nina hatte allerdings nichts.  Sie war ganz einfach ein sehr anstrengendes Kind. Nachts wurde sie übrigens im ersten Jahr mindestens alle 2 Stunden wach. Bis heute schläft sie noch nicht durch. Aber immerhin wacht sie nur noch einmal auf und schläft sofort wieder ein (allerdings dann in unserem BettI).

Also bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nun wirklich nicht sagen, man soll es hin nehmen und fertig. Klar muss man abklären ob irgendetwas sein könnte.

Ich wollte im Grunde nur sagen, dass trotzdem auch nichts sein könnte.

Ein Schreikind war Nina übrigens nicht. Nachdem ich herausgefunden hatte, wie ich sie in den Schlaf bekomme, war die Zeitspanne des Schreiens erträglich.

Eigentlich nur noch, wenn ich was machte, was ihr nicht passte, also: Kinderwagen, Manduca, Maxicosi, wenn jemand anders sie anschaute, oder im Arm hatte...
Wir waren also sehr viel daheim. s-:) ;)






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AvErNa

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #14 am: 16. Juli 2012, 15:43:54 »
Huhu,

Ich hab alle Antworten gelsen, find es toll das ich nicht alleine da stehe, und es doch nochmals gibt den es so geht wie mir, allerdings bin ich grad in Zeitmangel, und wollte nur schnell sagen das ich es gelesen habe...

@nenita
Über die Info per pn würde ich mich sehr freuen um das vielleicht was zu vergleichen oder es einfach auszuschließen, lieben dank für das Angebot!

@rest
Heute Abend ne ausführlichere Antwort...
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AvErNa

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #15 am: 18. Juli 2012, 21:13:06 »
Huhu, ihr lieben,
Jetzt hab ich zeit, der große in der haia, die kleine macht haia im Kinderwagen und mein mann spielt pc, das bedeutet ich habe Zeug euch ausführlich zu schreiben

Ich werde wohl auf keinen eingehen sondern auf die einzelnen Dinge die angesprochen wurden, ist leichter  ;)

@mara allgemein
Ich habe sie jetzt noch mal explizit beobachtet, und darauf geachtet was ihr angesprochen habt, also gestern z.b. Waren wir auf einem geb, waren eigentlich nicht viele Leute da, aber ihr war es zuviel, sie war nur am brüllen und jämmerlich am wimmern, bis meine Freundin (die Mama des geburtstagskindes) Mara nahm und in den marsupi geschnallt hat und mobile rumgelaufen ist (leider war mir der marsupi zu klein sonstbhätte ich ihn mit umgeschnallt) Zuhause angekommen, das selbe Spiel wie immer sie wollte nicht schlafen, nur mitbhändchenhalten Und 2 Flaschen ist sie dann eingeschlafen, heute im Garten auch, sie war nur am Motzen, bin dann mit ihr hinter das Haus gegangen damit sie Ruhe hat aber sie stand trotzdem unterspannung, auf dem weg vom Auto nachhause ist sie dann im Wagen eingeschlafen da hab ich sie jetzt auch gelassen!

@kisskind
Nachdem ich die Seite gelesen habe die mir Nenita Geschickt hat, kann ich dies denke ich ausschließen, ich denke nicht das sie ein Kiss Kind ist, aber ich werde es bei der u mal ansprechen, aber ich denke sie hat wirklich noch Probleme mit der Anpassung in der Umgebung, sobald etwas Trubel oder Hektik ist wirft sie das aus der Bahn, und da sie ja nicht Sagen kann das sie sich unwohl fühlt brüllt sie eben! Aber ich finde es anstrengend, und enzo gegenüber ist es unfair weil sie so mamas ganze aufmerkasamkeit hat!

Hoffe ich habe jetzt einiges beantwortet...
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mausebause

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #16 am: 19. Juli 2012, 09:23:22 »
Das ist doch schonmal super, dass du das vermutlich ausschließen kannst!  :-*

Helena war zusätzlich zum Kiss ja auch so - wir mussten wirklich einen absolut geregelten Tagesablauf haben, sonst war sie nur am brüllen...hieß auch, anfangs eben nicht mehr so viel unterwegs sein - Kind überall mitnehmen war in dem Fall einfach nicht drin...aber es gibt sich - ganz sicher!!!  :-*

zuz

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #17 am: 19. Juli 2012, 18:35:24 »
Hm, vielleicht geht es ja andersrum - wenn sie eben Stress nicht so verkraften, dann einfach mehr entspannte Sachen zu Hause machen (oder sowas wie Waldspaziergänge), so dass sie gar nicht erst so in Stress und Überforderung gerät. Dann hat Enzo zwar etwas weniger Action, aber dafür wieder etwas mehr von Mama, die dann nicht mehr dauerangespannt und mit Mara beschäftigt ist. Wäre das ne Option für Euch?

Hubs

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #18 am: 19. Juli 2012, 19:13:07 »
Ich würde Dir einfach mal raten, eine Trageberaterin zu suchen. Beim Felix wurde bei der U3 eine leichte Hyperextensibilität festgestellt, er war manchmal schon gestresst, wenn ihn jemand angeschaut hat. Ihm hat es so sehr geholfen, er war fast den ganzen Tag im Tragetuch. Du musst kein Tragetuch nehmen, aber vielleicht kannst Du zusammen mit einer Trageberaterin die richtige Trageweise für Dich und Dein Baby finden. Du gibst mit dem Tragen so viel Geborgenheit, die so wichtig ist, egal welche Gründe es hat, noch nicht verarbeitete Geburt, leichte Reizbarkeit, Anpassungsstörung, Hyperextensibilität, Stress in der Familie,... Und in den meisten Fällen hilft ein strukturierter, stressfreier Tag nicht nur den Babys den Tag besser zu bewältigen, sondern auch dem Rest der Familie ;)
Hubs mit den beiden Buben *04/2009 *01/2012



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AvErNa

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #19 am: 20. Juli 2012, 10:39:48 »
So hab jetzt im SPZ angerufen, die schicken mir einen Termin zu, dann hab ich meine Hebamme angeschrieben wegen Termin zur trageberatung, so und dann mal abwarten, bin ich mal gespannt...
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Brombeere

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #20 am: 21. Juli 2012, 14:46:25 »
Nachdem ich den Thread jetzt ganz gelesen hab, hätt ich noch einen Gedanken zu ergänzen: vergiss die Vorstellung, dass du immer den Grund finden kannst, warum dein Baby schreit. Klar, im Idealfall findest du das raus, UND kannst dem abhelfen (auch das geht ja nicht immer), aber wenn du Hunger / Durst / volle Windel / Fieber bzw Schmerzen / zu heiß / zu kalt / müde / zu unruhig / zu hell / zu dunkel etc ausgeschlossen hast, bleibt manchmal nix anderes, als ein schreiendes Baby einfach nicht alleine zu lassen und ihm in seinem Unglück beizustehen. Auch das ist viel wert, denke ich. Mit Glück hast du hinterher ein Aha-Erlebnis, aber gewiss nicht immer.


zuz

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #21 am: 21. Juli 2012, 20:08:43 »
Brombeere: Das ist SOO wahr! Ich hätte mir beim ersten Kind gewünscht, dass mir das mal jemand sagt. Das kann nämlich unglaublich Druck nehmen, das Schreien "abstellen" zu müssen. Nein, muss man nicht, man muss nur für gute Rahmenbedingungen sorgen und für das Kind da sein.

Tami mit Jerome und Julie

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Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #22 am: 22. Juli 2012, 02:01:33 »
Auch ich kann nur beipfljchten!! Jerome war anfangs nur am schreien. Immer überall, wegen allem... irgendwann hab ich aufgegeben den grund zu suchen hab ihn bei der arbeit im haushalt im tragetuch getragen, anfangs schrie er auch da ich zog durch er wurde ruhiger, im kies das gleiche, da ich hunde habe musste er dort rein und es gab sich und war ich zuhause war er immer auf dem arm!!! Ob beim essen, tv schauen, pc gucken... da schlief er! Adrians tante lies dann mal einen komentar ab ich würde ihn so verwöhnen ich sagte ihr dann dafur hab ich ihn!!!!! Heut sage ich es war nicht einfach aber ich hab den tollten sohn der welt er liebt mich abgöttisch was will ich mehr!!!
mach dir nicht soviel gedanken hör auf deinen bauch!!!!

*06.01.2006
*Jermaine 15.11.2008 ihr lebt in unseren Herzen weiter!!!!


mausebause

  • Gast
Antw:Anpassungsstörung- warum hört es nicht auf?
« Antwort #23 am: 22. Juli 2012, 10:24:28 »
Brombeere: Das ist SOO wahr! Ich hätte mir beim ersten Kind gewünscht, dass mir das mal jemand sagt. Das kann nämlich unglaublich Druck nehmen, das Schreien "abstellen" zu müssen. Nein, muss man nicht, man muss nur für gute Rahmenbedingungen sorgen und für das Kind da sein.

Jepp - auch ich stimme dem zu!
Aber als Erstlingsmama ist man irgendwie immer auf dem Standpunkt, man müsse das Kind ruhig bekommen, sonst ist man eine schlechte Mama..
Absoluter Quark, wie ich dann selbst festgestellt hab..
Es gibt Kinder, die haben eine allabendliche Schreistunde - die "brauchen" das teils auch, um runterzukommen - gut, wenn Mama/Papa einfach nur da sind - ohne die ganzen Bemühungen, das Kind ruhigstellen zu müssen!

 

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